Internationale Strategie

Internationale Strategie

Die Hochschule der Zukunft ist eine transnationale Hochschule. Diese These stellt die Hochschulrektorenkonferenz im Rahmen ihrer Internationalen Strategie auf. Sie basiert auf der Überzeugung, dass eine zukunftsfähige Hochschule sich in allen denkbaren Elementen ihrer Tätigkeit als gestaltender Teil der entstehenden globalen Hochschulgemeinschaft wahrnimmt und entsprechend aktiv wird. Die HRK unterstützt ihre Mitgliedshochschulen in diesem Prozess.

Erstes Hamburg Transnational University Leaders Council: Gemeinsame Werte als Wegweiser für die globale Hochschulentwicklung

Über Kernfragen der Universität muss ein gemeinsames Grundverständnis über Länder und Kontinente hinweg erreicht werden. Nur auf dieser Basis können Universitäten auch künftig ihre zentrale Rolle bei der Entwicklung von Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft spielen. Zu diesem Schluss kamen die rund 50 Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika, die auf Einladung der Hochschulrektorenkonferenz, der Körber-Stiftung und der Universität Hamburg vom 10. bis 12. Juni im KörberForum erstmals zum Hamburg Transnational University Leaders Council zusammentrafen. Mehr dazu

Auslandsrepräsentanzen deutscher Hochschulen

In einem vom BMBF organisierten Fachgespräch zur Auslandspräsenz der deutschen Wissenschaft wurde die zunehmende Bedeutung von Auslandsrepräsentanzen deutscher Hochschulen deutlich. Neben lehr- und forschungsorientierten Aktivitäten stehen zunehmend auch die internationale Profilschärfung durch Fachveranstaltungen oder Sommerschulen vor Ort sowie Unterstützungs- und Serviceleistungen für die Heimathochschule im Vordergrund, unter anderem bei der Rekrutierung von Studierenden und Wissenschaftlern, aber auch als Anlaufstelle für heimische Hochschulangehörige. Die HRK wird die Interessen der deutschen Hochschulen in den nun angestoßenen Dialogprozess zur Begleitung dieser Initiativen im Wissenschaftsbereich einbringen (Kontakt zu Ansprechpartnerin in der HRK).

Mehr Gestaltungsspielraum für die Hochschulen: HRK reagiert auf Mitteilung der EU-Kommission zur Internationalisierung

"Wir müssen die deutschen Hochschulen noch internationaler machen. Dieses Ziel darf trotz der Rekordzahl inländischer Studierwilliger nicht aus den Augen geraten. Dass die Europäische Kommission mit ihrer heutigen Mitteilung die Bedeutung einer strategischen Internationalisierung der europäischen Hochschulen hervorgehoben hat, bestätigt diese Einschätzung", so der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler. Mehr dazu

Expertenworkshop "Internationalität und Interkultureller Dialog an Kunst- und Musikhochschulen"

Besonders an den deutschen Kunst- und Musikhochschulen ist die Internationalität stark ausgeprägt und hat eine lange Tradition. Zu den Chancen, aber auch den Herausforderungen, die mit ihrer charakteristischen Internationalität einhergehen, tauschten sich auf Einladung von HRK und DAAD erstmalig Hochschulleitungen, International Offices und Expertinnen und Experten aus. Insbesondere wurde diskutiert, wie der hohe Internationalisierungsgrad dieser Hochschultypen nachhaltig gestärkt und zu einer tatsächlich gelebten Interkulturalität weiterentwickelt werden kann. Mehr dazu