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            <title>Neues auf hrk.de</title>
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            <description>Neues auf hrk.de</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:51:05 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 11 Mar 2026 12:51:05 +0100</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:43:32 +0100</pubDate>
                        <title>DFG, HRK und WR schlagen neues Förderinstrument „Nexus“ für Exzellenznetzwerke der Forschung auf EU-Ebene vor</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/dfg-hrk-und-wr-schlagen-neues-foerderinstrument-nexus-fuer-exzellenznetzwerke-der-forschung-auf-eu/</link>
                        <description>Wie lässt sich die europäische Wissenschaft im weltweiten Wettbewerb stärken? Zu dieser Frage haben DFG, HRK und Wissenschaftsrat am 3. März in Brüssel ein Diskussionspapier mit dem Titel „Nexus – Networking excellence – Enabling participation – Transforming European Science“ vorgestellt. Darin schlagen sie vor, die Spitzenforschung innerhalb des Europäischen Forschungsraums stärker zu vernetzen. Mit Nexus soll – in Ergänzung zu bereits bestehenden Förderinstrumenten – die institutionalisierte Zusammenarbeit der besten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa gestärkt werden.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung</strong><br><br>Förderung soll Europas verteilte Exzellenz zusammenbringen und für mehr Sichtbarkeit im weltweiten Wettbewerb sorgen<br><br>Wie lässt sich die europäische Wissenschaft im weltweiten Wettbewerb stärken? Zu dieser Frage haben Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Wissenschaftsrat (WR) am 3. März in Brüssel ein Diskussionspapier mit dem Titel <strong>„Nexus – Networking excellence – Enabling participation – Transforming European Science“</strong> vorgestellt. Darin schlagen sie vor, die Spitzenforschung innerhalb des Europäischen Forschungsraums stärker zu vernetzen. Mit Nexus soll – in Ergänzung zu bereits bestehenden Förderinstrumenten – die institutionalisierte Zusammenarbeit der besten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa gestärkt werden. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der Draghi-Bericht des früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit, der 2024 in Anlehnung an den European Research Council (ERC) einen „ERC für Institutionen“ als hoch kompetitives Programm für besonders forschungsstarke Einrichtungen skizziert hatte.&nbsp;<br><br>DFG, HRK und WR schlagen vor, mit dem Förderinstrument Nexus in Zukunft Exzellenznetzwerke aufzubauen, die aus mindestens drei Hochschulen oder Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern bestehen. Die Netzwerke sollen zu einer selbst gewählten gemeinsamen Thematik von strategischer Bedeutung für die beteiligten Institutionen forschen. Leitprinzipien sollen ein wissenschaftsgeleiteter Auswahlprozess, Exzellenzorientierung, Offenheit für alle Disziplinen und Themen sowie eine Einbettung in strategische Prozesse an den Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen sein. Der ERC wäre aus Sicht von DFG, HRK und WR der ideale Ort, um diese Prinzipien umzusetzen. Unabhängig von der Verortung des Konzepts innerhalb des neuen europäischen Forschungsrahmenprogramms müssen die genannten Prinzipien erhalten bleiben.&nbsp;<br><br>Eine Nexus-Förderung würde ein Netzwerk mit jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr über einen Zeitraum von sieben Jahren finanzieren. Bei einer Ansiedelung im ERC könnten dafür in einer Pilotphase 20 Netzwerke gefördert werden. Voraussetzung wäre, dass im neuen EU-Forschungsrahmenprogramm FP10 zusätzlich zum vorgesehenen ERC-Budget Mittel bereitgestellt werden (2028–2034: 2,8 Milliarden Euro). Nach der Pilotphase sollten die Umsetzung und die Auswirkungen von Nexus evaluiert werden, um über dessen Fortsetzung zu entscheiden.<br><br>„Unser Konzept zielt darauf ab, Europas verteilte Exzellenz systematischer als bisher und an Inhalten orientiert miteinander zu verknüpfen und dafür Synergien an Europas Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu nutzen. Auf diese Weise soll Europas Spitzenforschung die kritische Masse erreichen, die für zukünftige wissenschaftliche Durchbrüche erforderlich ist. Nexus kann dadurch nicht nur die Fragmentierung innerhalb des Europäischen Forschungsraums überwinden, sondern mehr noch die Resilienz der europäischen Forschungs- und Innovationslandschaft unterstützen und die internationale Sichtbarkeit Europas als weltweit wettbewerbsfähige Region für Wissenschaft und Innovation weiter erhöhen“, sagte <strong>DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katja Becker</strong> bei der Vorstellung des Konzepts in Brüssel. <br><br><strong>HRK-Präsident Professor Dr. Walter Rosenthal</strong> erklärte zum gemeinsamen Vorschlag: „Mit thematisch fokussierten Netzwerken, welche die Spitzenakteure aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen thematisch miteinander verbinden und strategisch unterstützen, würde Nexus die internationale Sichtbarkeit der europäischen Spitzenforschung erhöhen. Voraussetzung dafür sind schlanke Antragsprozesse, Themenoffenheit und die volle Bandbreite europäischer Spitzenforschung – von der Grundlagen- bis zur anwendungsnahen Forschung. Auf diese Weise könnte Nexus die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit in Europa gezielt stärken und positive Impulse für die europäische Gesellschaft setzen.“<br><br>Der <strong>Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Dr. Wolfgang Wick</strong>, fügte an: „Europa sollte kurzfristig neue Akzente setzen, da der Wettbewerb um Ideen, Talente und Ressourcen rapide zunimmt. Neben den bestehenden Programmen mit inhaltlichen Vorgaben braucht es mehr themenoffenen Wettbewerb. Die Exzellenzstrategie in Deutschland zeigt, dass viel bewegt werden kann, wenn keine inhaltlichen Vorgaben gemacht werden und stattdessen viel auf Kreativität und bottom up getriebene Kooperationen in der Wissenschaft gesetzt wird. Nexus soll Hochschulen und Forschungseinrichtungen helfen, Spitzenforschung länderübergreifend zu vernetzen, die nachhaltig wettbewerbsfähig ist.“<br><br>Die gemeinsame Idee eines Nexus-Förderinstruments basiert auf den Erfahrungen von DFG, HRK und WR mit der deutschen Exzellenzinitiative und Exzellenzstrategie, die gezeigt haben, dass Initiativen zur Förderung kooperativer Exzellenz die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen erheblich stärken können. Gleichwohl überträgt Nexus nicht einfach das deutsche Modell auf die EU-Ebene, sondern richtet die vorgeschlagenen Exzellenznetzwerke passgenau auf europäische Bedarfe aus.<br><br><strong>Weiterführende Informationen</strong><br><br>Das Nexus-Konzept in englischer Sprache ist hier zum Download verfügbar:&nbsp;<a href="http://www.dfg.de/resource/blob/389814/dfg-hrk-wr-proposal-nexus.pdf" title="PDF (3 Seiten)" target="_blank" class="external-link-new-window">www.dfg.de/resource/blob/389814/dfg-hrk-wr-proposal-nexus.pdf</a><br><br>Medienkontakt:&nbsp;<br>Benedikt Bastong, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49 228 885-2109, <br><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5kmznnzVyab9yz');" title="presse@dfg.de" class="mail">presse<span class="at"><span aria-hidden="true">nospam-</span></span>dfg.de</a><br><br>Dr. Christoph Hilgert, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der HRK, Tel.: +49 30 206 292-224, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5cdgbzmoVcmf9yz');" title="hilgert@hrk.de" class="mail">hilgert<span class="at"><span aria-hidden="true">nospam-</span></span>hrk.de</a><br><br>Georg Scholl, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des WR, Tel. +49 221 3776 243, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5bzjmb9nxcjggVrdnnzinxcvaonmvo9yz');" title="georg.scholl@wissenschaftsrat.de" class="mail">georg.scholl<span class="at"><span aria-hidden="true">nospam-</span></span>wissenschaftsrat.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 16:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aufruf zur Wahrung der Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie in Georgien</title>
                        <link>https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScj-M9VtPYjnJAALdWSgxzNelfXTu8RFLn0YXDF0R6VRDGzxA/viewform</link>
                        <description>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, und Prof. Dr. Angela Ittel, HRK-Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität, haben die internationale „Declaration of Solidarity with Ilia State University“ unterzeichnet. Der Vorstoß der georgischen Regierung, das Studienangebot der Staatlichen Ilia-Universität Tiflis drastisch zu beschneiden, stellt einen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie dar. Bereits im Dezember hatten die HRK und Partnerorganisationen in Österreich, Polen und der Slowakei vor diesem Schritt auf Basis eines Nationalen Reformkonzepts aus dem Oktober 2025 gewarnt. Ungeachtet der internationalen Mahnungen hat die georgische Regierung mit der Umsetzung des Konzepts begonnen: Das Studienangebot der Ilia-Universität wird damit auf kaum 10 Prozent des bisherigen Angebots reduziert. Die HRK würde es begrüßen, wenn sich möglichst viele deutsche Hochschulen der Solidaritätserklärung anschließen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:22:19 +0100</pubDate>
                        <title>Bund-Länder-Vereinbarung: „Den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen“</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bund-laender-vereinbarung-den-sanierungsstau-an-hochschulen-endlich-aufloesen-5161/</link>
                        <description>Bund und Länder haben ein umfangreiches Programm beschlossen, um die Modernisierung und Sanierung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kurzfristig zu beschleunigen. Demnach stehen den Ländern 2026 bis 2029 jährlich bis zu einer Milliarde Euro für Bau, Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen und Kitas zur Verfügung. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben Bund und Länder ein umfangreiches Programm beschlossen, um die Modernisierung und Sanierung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kurzfristig zu beschleunigen. Demnach stehen den Ländern 2026 bis 2029 jährlich bis zu einer Milliarde Euro für Bau, Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen und Kitas zur Verfügung.&nbsp;<br><br>Dazu erklärte HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal heute in Berlin:<br>„Die Hochschulen begrüßen ausdrücklich, dass Bund und Länder sich in kurzer Zeit auf einen rechtlichen Rahmen verständigt haben, sodass der Bund dringend benötigte Mittel für Investitionen in den Hochschulbau, auch für die Sanierung bestehender Gebäude, bereitstellen kann. Wir müssen den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen. Der allgemein anerkannte Investitionsbedarf liegt insgesamt im dreistelligen Milliardenbereich. Dieser Bedarf lässt sich nicht innerhalb von vier Jahren mit den nun bereitgestellten Mitteln decken. Deshalb ist klar, dass die jetzt getroffene Vereinbarung nur der Einstieg in ein langfristiges Zusammenwirken von Bund und Ländern im Hochschulbau sein kann.“<br><br>Mit den Mitteln aus der heute getroffenen Bund-Länder-Vereinbarung, dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und den eigenen Haushalten eröffne sich für die Länder, so Rosenthal, eine einmalige Chance, die Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen gemeinsam mit der Wissenschaft zügig umzusetzen. „Die Vereinbarung kann bereits laufende oder geplante Sanierungsvorhaben in den Hochschulen deutlich beschleunigen und vor allem auch zusätzliche Maßnahmen ermöglichen“, erklärte Rosenthal. „Das gelingt aber nur, wenn die Länder bisher gemachte Mittelzusagen auch einhalten, Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen und die Handlungsspielräume der Hochschulen erweitern.“&nbsp;<br><br>Für den Erfolg der Vereinbarung sei es nun wichtig, gemeinsam mit den Hochschulen rasch zusätzliche Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu starten. Zudem sollten die Länder einen strategischen Planungsprozess aufsetzen, um den weiterhin bestehenden Sanierungsstau, der durch die aktuelle Vereinbarung allenfalls gebremst wird, langfristig aufzulösen.&nbsp;<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 10:19:39 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Studienplatzbörse für das Sommersemester 2026</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-studienplatzboerse-fuer-das-sommersemester-2026-5160/</link>
                        <description>Ab Sonntag, 1. Februar, informieren die deutschen Hochschulen wieder über noch verfügbare Studienplätze im bevorstehenden Semester. Wer nach Ende der regulären Bewerbungs- und Zulassungsfristen einen freien Studienplatz im Sommersemester sucht, kann in der Studienplatzbörse der HRK fündig werden.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab Sonntag, 1. Februar, informieren die deutschen Hochschulen wieder über noch verfügbare Studienplätze im bevorstehenden Semester. Wer nach Ende der regulären Bewerbungs- und Zulassungsfristen einen freien Studienplatz im Sommersemester sucht, kann in der Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fündig werden.&nbsp;<br><br>In dem Onlineangebot stellen die Hochschulen zentrale Informationen zu Studiengängen in den Fächern bereit, in denen noch Restkapazitäten bestehen. Studieninteressierte können gezielt nach freien Plätzen in grundständigen und weiterführenden Studiengängen mit und ohne Zulassungsbeschränkung an allen deutschen Hochschultypen suchen, die Auswahl nach Fach, Ort und Hochschultyp eingrenzen sowie Bewerbungsfristen und Kontaktmöglichkeiten einsehen.&nbsp;<br><br>Bis zum 30. April wird die Börse von den Hochschulen täglich aktualisiert, weil immer wieder auch kurzfristig Studienplätze verfügbar sind, die von bereits auch anderweitig Zugelassenen nicht in Anspruch genommen wurden.&nbsp;<br><br>Die Studienplatzbörse ist Teil des HRK-Hochschulkompasses, der umfassend über die Studien- und Promotionsmöglichkeiten an allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland informiert.<br><br><a href="http://www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 08:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Digitale Hochschulbildung und Künstliche Intelligenz: BMFTR fördert HRK-Projekte</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/digitale-hochschulbildung-und-kuenstliche-intelligenz-bmftr-foerdert-hrk-projekte-5156/</link>
                        <description>Die Digitalisierung von Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Hochschulalltag stehen im Zentrum zweier Projekte der HRK, die vom BMFTR im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) neu gefördert werden. Das HRK-Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) soll die deutschen Hochschulen dabei unterstützen, die Potenziale Künstlicher Intelligenz zu erschließen. Dazu wird die neue Servicestelle unter anderem Austausch- und Beratungsformate entwickeln sowie Handreichungen und Leitfäden zur rechtlichen, technischen und organisatorischen Integration von KI-Anwendungen herausgeben. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Hochschulalltag stehen im Zentrum zweier Projekte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) neu gefördert werden.&nbsp;<br><br>Das HRK-Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) soll die deutschen Hochschulen dabei unterstützen, die Potenziale Künstlicher Intelligenz zu erschließen. Dazu wird die neue Servicestelle unter anderem Austausch- und Beratungsformate entwickeln sowie Handreichungen und Leitfäden zur rechtlichen, technischen und organisatorischen Integration von KI-Anwendungen herausgeben.&nbsp;<br><br>Mit der Anschlussförderung des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) wird zudem das erfolgreiche Beratungsangebot zur Digitalisierung von Studium und Lehre fortgeführt. Das Verbundprojekt, das die HRK, der Stifterverband und das CHE Centrum für Hochschulentwicklung bereits seit 2014 gemeinsam tragen, bleibt damit zentrale Anlaufstelle und Impulsgeber für die Weiterentwicklung der digitalen Hochschulbildung einschließlich ihrer infrastrukturellen Voraussetzungen. Mit themenspezifischen Publikationen, Qualifizierungs- und Beratungsangeboten unterstützt das HFD die Erprobung und die konkrete Umsetzung innovativer Ansätze.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Ulrike Tippe, HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung, dankt dem BMFTR für die Förderung beider Vorhaben:&nbsp;<br><br>„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern nachhaltig, wie wir arbeiten, uns informieren und mit unserer Umwelt interagieren. Insbesondere durch die dynamischen Entwicklungen im Bereich KI entstehen für Hochschulen aktuell noch einmal ganz neue Einsatzfelder in Forschung, Studium und Lehre sowie der Verwaltung. Der KI-LOTSE der HRK wird es den Hochschulen erleichtern, das transformative Potenzial von KI systematisch zu erschließen. Das ist eine strategische Aufgabe. Ein besonderer Fokus des Projekts wird auch darauf liegen, Studierende zum reflektierten Umgang mit KI zu befähigen. Genauso freuen wir uns über die weitere Förderung des Hochschulforums Digitalisierung, durch die ein weiterer Ausbau dieses tragfähigen Netzwerks möglich wird. Gerade angesichts der rasanten technologischen sowie politischen Entwicklungen ist die Möglichkeit des unmittelbaren, institutionsübergreifenden Austauschs wichtig. Nur durch klug konzipierte und genutzte Kooperationen können wir den zahlreichen Herausforderungen angemessen begegnen, digitale Resilienz entwickeln, Kompetenzen aufbauen und innovative Ideen an den Hochschulen vorantreiben“, erklärt Tippe.<br><br><strong>Hintergrund<br><br>KI-LOTSE<br></strong>Mit dem von Januar 2026 bis März 2029 laufenden Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) baut die HRK eine Servicestelle auf, die Hochschulen bundesweit bei der strategischen Nutzung Künstlicher Intelligenz unterstützt. Unter anderem wird das Projekt Hochschulen zu rechtlichen, technischen und organisatorischen Fragestellungen beraten, die beim Einsatz von KI in Hochschulen in Lehre, Studium, Forschung und Verwaltung aufkommen. Zudem wird das Projekt eine zentrale Sammlung von Anwendungsbeispielen aufbauen und online zugänglich machen. Themenzentrierte Handreichungen und Leitfäden ergänzen das Angebot.<br><a href="https://www.ki-lotse.ai" title="Webseite HRK" target="_top" class="external-link-new-window">www.ki-lotse.ai</a><br><br><strong>Hochschulforum Digitalisierung („HFD 4.0“)<br></strong>Als transferorientiertes Kompetenzzentrum führt das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) eine breite Community rund um die Digitalisierung in Studium und Lehre zusammen, ordnet technologische Trends ein und unterstützt die konkrete Umsetzung innovativer Ansätze. Dazu werden Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt, begleitet und beraten. Das 2014 gestartete HFD ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrums für Hochschulentwicklung und der HRK. Das Verbundprojekt wird von Januar 2026 bis 2030 in einer vierten Periode (HFD 4.0) vom BMFTR gefördert.<br><a href="https://www.hochschulforumdigitalisierung.de" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">www.hochschulforumdigitalisierung.de</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:19:32 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident Walter Rosenthal begrüßt den Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das EU-Mobilitätsprogramm Erasmus+</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-walter-rosenthal-begruesst-den-wiedereintritt-des-vereinigten-koenigreichs-in-das-eu-mobi/</link>
                        <description>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal begrüßt die Entscheidung, dass das Vereinigte Königreich sich nach dem „Brexit“ ab Januar 2027 wieder am Erasmus+-Programm der Europäischen Union beteiligen wird. Nach Jahren intensiver Gespräche zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission ist heute eine Vereinbarung getroffen worden, die insbesondere Studierenden aus Großbritannien und der Europäischen Union erneut wertvolle Mobilitäts- und Austauschmöglichkeiten eröffnen wird. 
„Die Rückkehr des Vereinigten Königreichs in das Programm Erasmus+ ist ein starkes Signal für eine sich vertiefende Zusammenarbeit in der europäischen Hochschulbildung. Ich begrüße außerordentlich, dass diese Einigung gelungen ist. Erasmus+ ist ein europäisches Vorzeigeprojekt. Wie kein anderes Programm eröffnet es insbesondere jungen Menschen in Europa einzigartige Chancen für interkulturellen Austausch und persönliche Entwicklung. Studierende und junge Forschende können in eine andere Wissenschaftskultur eintauchen und ihr eigenes akademisches Profil schärfen. Das sind lebensprägende Erfahrungen. Von dem Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das europäische Mobilitätsprogramm werden das deutsche wie britische Hochschul- und Wissenschaftssystem immens profitieren.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal begrüßt die Entscheidung, dass das Vereinigte Königreich sich nach dem „Brexit“ ab Januar 2027 wieder am Erasmus+-Programm der Europäischen Union beteiligen wird. Nach Jahren intensiver Gespräche zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission ist heute eine Vereinbarung getroffen worden, die insbesondere Studierenden aus Großbritannien und der Europäischen Union erneut wertvolle Mobilitäts- und Austauschmöglichkeiten eröffnen wird.&nbsp;<br><br>„Die Rückkehr des Vereinigten Königreichs in das Programm Erasmus+ ist ein starkes Signal für eine sich vertiefende Zusammenarbeit in der europäischen Hochschulbildung. Ich begrüße außerordentlich, dass diese Einigung gelungen ist. Erasmus+ ist ein europäisches Vorzeigeprojekt. Wie kein anderes Programm eröffnet es insbesondere jungen Menschen in Europa einzigartige Chancen für interkulturellen Austausch und persönliche Entwicklung. Studierende und junge Forschende können in eine andere Wissenschaftskultur eintauchen und ihr eigenes akademisches Profil schärfen. Das sind lebensprägende Erfahrungen. Von dem Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das europäische Mobilitätsprogramm werden das deutsche wie britische Hochschul- und Wissenschaftssystem immens profitieren.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Pläne für 10. EU-Forschungsrahmenprogramm nachbessern: Exzellenz stärken, verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, Verbundforschung sichern</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/plaene-fuer-10-eu-forschungsrahmenprogramm-nachbessern-exzellenz-staerken-verlaessliche-rahmenbedingu/</link>
                        <description>In der Europäischen Union werden aktuell die Weichen für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) ab 2028 gestellt. Die DFG, die HRK und die Leibniz-Gemeinschaft begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission für ein weiterhin eigenständiges Programm der Forschungs- und Innovationsförderung. Sie fordern Rat, Kommission und Europäisches Parlament jedoch dazu auf, dieses für den Europäischen Forschungsraum zentrale Instrument sowie insbesondere seine Verbindung mit dem neuen Europäischen Wettbewerbsfonds im weiteren Gesetzgebungsprozess bedarfsgerecht nachzubessern. FP10 müsse für exzellente Wissenschaft, verlässliche Förderprogramme und eine starke Verbundforschung stehen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsame Pressemitteilung von DFG, HRK und Leibniz-Gemeinschaft<br><br>In der Europäischen Union werden aktuell die Weichen für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) ab 2028 gestellt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Leibniz-Gemeinschaft begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission für ein weiterhin eigenständiges Programm der Forschungs- und Innovationsförderung. Sie fordern Rat, Kommission und Europäisches Parlament jedoch dazu auf, dieses für den Europäischen Forschungsraum zentrale Instrument sowie insbesondere seine Verbindung mit dem neuen Europäischen Wettbewerbsfonds im weiteren Gesetzgebungsprozess bedarfsgerecht nachzubessern. FP10 müsse für exzellente Wissenschaft, verlässliche Förderprogramme und eine starke Verbundforschung stehen.<br><br>Mit FP10 legt die EU die Forschungs- und Innovationsleitlinien für ihre entsprechenden Förderprogramme bis 2034 fest und plant dafür ein Budget von insgesamt rund 175 Milliarden Euro ein. Die anstehenden Entscheidungen zu Umfang, Ausrichtung und Regelwerken der Förderung werden maßgeblich die Handlungsfähigkeit und Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Deutschland beeinflussen. DFG, HRK und Leibniz-Gemeinschaft benennen daher in einer gemeinsamen Fachstellungnahme die Herausforderungen und Leerstellen der gegenwärtig diskutierten Pläne und zeigen Lösungen für eine nachhaltige Stärkung der europäischen Wissenschaft auf.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Katja Becker, Präsidentin der DFG: „Wenn Europa im globalen Wettbewerb um die besten Forschenden und die beste Forschung bestehen will, muss wissenschaftliche Exzellenz im gesamten FP10 wieder ganz unmissverständlich ins Zentrum gestellt werden. Mit dem Europäischen Forschungsrat und den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen verfügt die EU hier über international hoch angesehene Instrumente, die herausragende Forschung sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen fördern – sie sind aber chronisch überzeichnet und strukturell unterfinanziert. Wir brauchen daher deutlich höhere, verlässlich planbare Mittel, eine Anpassung der Grants an reale Kostenstrukturen und auch eine klare Absage an jegliche politische Themenlogik bei der Projektauswahl. Exzellente Forschung braucht Unabhängigkeit, Risikofreude und wissenschaftsgeleitete Verfahren.“<br><br>Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der HRK: „Von der Grundlagenforschung bis zur marktnahen Entwicklung benötigen wir passende und zugleich gut und effizient ineinandergreifende Fördermodelle. Das nächste Forschungsrahmenprogramm, der Wettbewerbsfonds und begleitende Maßnahmen müssen daher so aufeinander abgestimmt und finanziell ausgestattet sein, dass sie für innovative Wissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verlässliche Förderbedingungen bieten:Mit wissenschaftsadäquaten, langfristig angelegten Budgets, transparenten Antrags- und Auswahlverfahren sowie einer möglichst wenig bürokratisch gehaltenen Projektmittelverwaltung, damit sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre jeweilige Forschung konzentrieren können.“&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Martina Brockmeier, Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft: „Die Verbundforschung in der zweiten Säule des Rahmenprogramms ist das eigentliche Rückgrat des Europäischen Forschungsraums: Hier arbeiten Hochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen und Unternehmen über Ländergrenzen hinweg zusammen. Die Förderung darf auch zukünftig nicht auf kurzfristige Verwertbarkeit verengt werden. Vielmehr muss sie breit, offen und wettbewerblich das gesamte Spektrum von früher, explorativer Forschung bis hin zu anwendungsnahen Projekten abdecken – mit wettbewerblich vergebenen Mitteln, die auch kleineren Verbünden Chancen eröffnen. Die Sozial- und Geisteswissenschaften sind dabei systematisch einzubeziehen.“<br><br><a href="https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-02-PM/2025-12-17_Statement_DFG-HRK-Leibniz_Association_FP10.pdf" title="Webseite HRK" target="_blank" class="external-link-new-window">Zur gemeinsamen Stellungnahme von DFG, HRK und Leibniz-Gemeinschaft&nbsp;</a><br>(in englischer Sprache)<br><br><br>Medienkontakt:&nbsp;<br><br>Marco Finetti<br>Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG<br>Tel.: +49 228 885-2230<br>marco.finetti@dfg.de<br><br>Dr. Christoph Hilgert<br>Leiter Kommunikation der HRK<br>Tel.: +49 30 206292-224<br>hilgert@hrk.de<br><br>Dr. Tim Urban<br>Leiter Kommunikation der Leibniz-Gemeinschaft<br>Tel.: +49 30 206049-470<br>urban@leibniz-gemeinschaft.de<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 13:36:09 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident begrüßt GWK-Entscheidung zur Erhöhung der DFG-Programmpauschale</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-begruesst-gwk-entscheidung-zur-erhoehung-der-dfg-programmpauschale-5149/</link>
                        <description>In einer Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) haben sich Bund und Länder heute darauf verständigt, die Programmpauschale für DFG-geförderte Forschung von bislang 22 auf künftig 25 % zu erhöhen. HRK-Präsident Walter Rosenthal begrüßte dies ausdrücklich. Zugleich erfordere der von allen Seiten anerkannte Bedarf der Hochschulen eine deutlich höhere Programmpauschale.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) haben sich Bund und Länder heute darauf verständigt, die Programmpauschale für DFG-geförderte Forschung von bislang 22 auf künftig 25 % zu erhöhen. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, begrüßte dies ausdrücklich. Zugleich erfordere der von allen Seiten anerkannte Bedarf der Hochschulen eine deutlich höhere Programmpauschale.&nbsp;&nbsp;<br><br>„Die Hochschulen sind Bund und Ländern dankbar, dass es jetzt zu dieser für sie bedeutsamen Einigung gekommen ist. Vor dem Hintergrund klammer öffentlicher Kassen ist die Erhöhung der Programmpauschale auf 25 % ein wichtiger Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung“, so Rosenthal. „Angesichts der im Koalitionsvertrag auf Bundesebene angekündigten Erhöhung auf 30 % kann dies allerdings nicht das letzte Wort sein. Wie eine Studie im Auftrag des BMFTR 2024 festgestellt hat, sind eigentlich 45 % erforderlich. Der Wissenschaftsrat hatte bereits 2023 betont, dass die seit langem strukturell zu gering ausgestaltete Programmpauschale die Hochschulen in ihrer strategischen Handlungsfähigkeit einschränkt.“<br><br>Der HRK-Präsident warnte davor, zur Finanzierung der nun getroffenen Vereinbarung an anderer Stelle bei den Hochschulen zu kürzen. „Die HRK wird die Ausgestaltung der Regelung aufmerksam verfolgen und darauf drängen, dass die leichte Erhöhung der Programmpauschale nicht durch eine Verschlechterung an anderer Stelle aufgezehrt wird.“ An der Programmpauschale werde das Problem der nicht auskömmlichen Grundfinanzierung der Hochschulen besonders sichtbar, so Rosenthal. Diese seien in der Forschung in einem deutlich zu hohen Ausmaß von Drittmitteln abhängig.&nbsp;<br><br><strong>Hintergrund: Programmpauschale</strong><br>Die 2007 eingeführte DFG-Programmpauschale ist ein Zuschuss für zusätzliche Ausgaben, die Hochschulen bei der Umsetzung und Verwaltung von Drittmittelprojekten entstehen und die nicht durch die Fördermittel gedeckt sind. Sie wurde 2016 von 20 auf 22 % erhöht. Mit der Programmpauschale soll vermieden werden, dass Hochschulen diese sogenannten indirekten Kosten aus ihrer Grundfinanzierung bestreiten müssen. Die Übernahme indirekter Kosten führt zu der paradoxen Situation, dass Hochschulen umso stärker in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt sind, je erfolgreicher sie Forschungsgelder einwerben.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 07:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulstudium attraktiv: Aktuelle Studierendenzahlen übertreffen Erwartungen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulstudium-attraktiv-aktuelle-studierendenzahlen-uebertreffen-erwartungen-5146/</link>
                        <description>Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Schnellmeldung zu den Studierendenzahlen zum Zeitpunkt des Wintersemesters 2025/26 unterstreicht den ungebrochen hohen Stellenwert eines Hochschulstudiums in der individuellen Bildungs- und Karriereplanung junger Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung. Die jüngste Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz (KMK) im September 2025 war von nur 465.000 Erstsemestern ausgegangen. Dieser Wert wurde nun aber deutlich übertroffen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Schnellmeldung zu den Studierendenzahlen zum Zeitpunkt des Wintersemesters 2025/26 unterstreicht den ungebrochen hohen Stellenwert eines Hochschulstudiums in der individuellen Bildungs- und Karriereplanung junger Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung.&nbsp;<br><br>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, kommentiert die aktuellen Studierendenzahlen wie folgt:&nbsp;<br><br>„Die Gesamtzahl der Studierenden an deutschen Hochschulen ist im Vergleich zum Vorjahr von 2,86 auf aktuell 2,88 Millionen angewachsen, was einer Steigerung um 0,4 Prozent entspricht. Ein ähnlicher Aufwuchs ist bei den Studierenden im ersten Semester zu verzeichnen. Hier stieg die Zahl von 490.000 auf nun 492.000, also um 0,3 Prozent.&nbsp;<br><br>Diese doppelt positive Entwicklung war aufgrund des in diesem Jahr in Bayern durch Umstellung der Gymnasialzeit von acht auf neun Jahre wegfallenden Abiturjahrgangs nicht zu erwarten. Die jüngste Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz (KMK) im September 2025 war von nur 465.000 Erstsemestern ausgegangen. Dieser Wert wurde nun aber deutlich übertroffen.&nbsp;<br><br>2026 muss aufgrund der Umstellung der Gymnasialzeiten in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nach wie vor mit einer geringeren Zahl an Studienanfänger:innen gerechnet werden. Einsparpotenzial erwächst daraus allerdings nicht. Mittelfristig wird es gemäß KMK-Prognose wieder zu Studierendenzahlen auf dem aktuell hohen Niveau kommen. Und langfristig sind sogar neue Rekordstände bei den Erstsemesterzahlen zu erwarten, worauf sich Politik und Hochschulen bereits jetzt angemessen vorbereiten müssen.&nbsp;<br><br>Die seit Jahren stabil hohen Studierendenzahlen bilden die Grundlage dafür, dass die Hochschulen auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein Garant für die nachhaltige Sicherung von Innovationskraft in unserer Gesellschaft und für die Qualifizierung dringend benötigter Fach- und Führungskräfte sind.“&nbsp;<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 18:07:46 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident zur Bedrohung israelischer und jüdischer Wissenschaftler:innen auf anonymer Website</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-bedrohung-israelischer-und-juedischer-wissenschaftlerinnen-auf-anonymer-website-51/</link>
                        <description>Stellungnahme von Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), zur persönlichen Bedrohung israelischer und jüdischer Wissenschaftler:innen über eine inzwischen abgeschaltete, anonyme Website, die im Kontext des Nahostkonflikts finanzielle Belohnungen für Einschüchterungsversuche und Nachstellungen bis hin zur Tötung auslobte: 
„Diese menschenverachtende Aktion ist ein Dammbruch und schockiert mich zutiefst. Wir brauchen gerade jetzt einen konstruktiven, wissenschaftlichen Diskurs und eine regelbasierte Streitkultur anstelle von Boykott, Einschüchterung, offenen Bedrohungen und Hass. Die Freiheit der Wissenschaft und die persönliche Unversehrtheit von Wissenschaftler:innen müssen auch in politischen Konfliktsituationen unbedingt gewahrt bleiben. Dass ein Kopfgeld auf einzelne Wissenschaftler:innen ausgesetzt wurde, explizit weil sie führende israelische und jüdische Wissenschaftler:innen sind, ist unerträglich, beispiellos und durch nichts zu rechtfertigen. Meine Solidarität gilt den betroffenen Kolleg:innen und ihren Angehörigen.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme von Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), zur persönlichen Bedrohung israelischer und jüdischer Wissenschaftler:innen über eine inzwischen abgeschaltete, anonyme Website, die im Kontext des Nahostkonflikts finanzielle Belohnungen für Einschüchterungsversuche und Nachstellungen bis hin zur Tötung auslobte:&nbsp;<br><br>„Diese menschenverachtende Aktion ist ein Dammbruch und schockiert mich zutiefst. Wir brauchen gerade jetzt einen konstruktiven, wissenschaftlichen Diskurs und eine regelbasierte Streitkultur anstelle von Boykott, Einschüchterung, offenen Bedrohungen und Hass. Die Freiheit der Wissenschaft und die persönliche Unversehrtheit von Wissenschaftler:innen müssen auch in politischen Konfliktsituationen unbedingt gewahrt bleiben. Dass ein Kopfgeld auf einzelne Wissenschaftler:innen ausgesetzt wurde, explizit weil sie führende israelische und jüdische Wissenschaftler:innen sind, ist unerträglich, beispiellos und durch nichts zu rechtfertigen. Meine Solidarität gilt den betroffenen Kolleg:innen und ihren Angehörigen.“&nbsp;<br><br>Einen persönlichen Erfahrungsbericht von Professor Daniel Chamovitz, Präsident der Ben-Gurion University of the Negev, finden Sie <a href="https://danielchamovitz.substack.com/p/when-the-threat-becomes-personal" title="Webseite" target="_blank" class="external-link-new-window">hier</a>.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:31:01 +0100</pubDate>
                        <title>Studien- und Berufsberatung gemeinsam stärken: Bundesagentur für Arbeit und Hochschulrektorenkonferenz vereinbaren neue Kooperation</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/studien-und-berufsberatung-gemeinsam-staerken-bundesagentur-fuer-arbeit-und-hochschulrektorenkonfere/</link>
                        <description>Die Bundesagentur für Arbeit und die HRK haben vereinbart, die Studien- und Berufsberatung durch eine noch engere Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Beide Partner haben dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit bei der Beratung von Studieninteressierten, Studierenden und Hochschulabsolvent:innen ausbauen. Ziel der Kooperation ist es, jungen Menschen den Zugang zu hochwertigen und bedarfsgerecht aufeinander abgestimmten Beratungsangeboten über Bildungs- und Berufswege zu erleichtern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben heute in Berlin vereinbart, die Studien- und Berufsberatung durch eine noch engere Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Beide Partner haben dazu eine <a href="https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-03-Studium/Kooperationsvereinbarung_HRK-BA_11.11.2025.pdf" title="PDF (6 Seiten)" target="_top" class="external-link-new-window">Kooperationsvereinbarung</a> unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit bei der Beratung von Studieninteressierten, Studierenden und Hochschulabsolvent:innen ausbauen. Ziel der Kooperation ist es, jungen Menschen den Zugang zu hochwertigen und bedarfsgerecht aufeinander abgestimmten Beratungsangeboten über Bildungs- und Berufswege zu erleichtern. Das soll insbesondere im häufig als herausfordernd empfundenen Übergang zwischen Schule, Studium und Beruf Orientierung bieten und unterstützen. Durch abgestimmte Informationen und individuelle Begleitung können Entscheidungen über Bildungs- und Berufswege leichter fallen.<br><br>Die Kooperation reagiert auf aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und der demografische Wandel verändern Berufsbilder und Qualifikationsanforderungen tiefgreifend. Gleichzeitig wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften und an flexiblen Bildungswegen. Die sich ergänzenden bzw. gemeinsamen Beratungs- und Unterstützungsangebote sollen zu einem möglichst hohen Bildungsniveau, adäquater Beschäftigung und persönlicher Entfaltung beitragen. BA und HRK setzen sich daher für eine noch engere Zusammenarbeit der Agenturen für Arbeit und der Hochschulen ein und wollen auf dieser Basis weitere regionale und lokale Kooperationen auch mit anderen Akteur:innen der Bildungsberatung anregen. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt vor Ort.&nbsp;<br><br>„Viele Studierende kennen unsere Berufsberatung schon aus der Schulzeit. Auch im Studium sind unsere Beraterinnen und Berater bei Bedarf für sie da“, sagte Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. „Die Möglichkeit der Einbindung der Berufsberatung in die Strukturen der Hochschulen zeigt die zunehmen-de Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.“<br><br>Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, erklärte: „Hochschulen übernehmen eine zentrale Verantwortung, Studierende und Studieninteressierte auf ihrem Bildungsweg zu begleiten und vielfältige Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu eröffnen. Die Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit stärkt diese Aufgabe, indem sie das eigene akademische Beratungsangebot erweitert. Durch die Kooperation können Studieninteressierte und Studierende noch besser und noch gezielter unterstützt werden.“<br><br><a href="/themen/studium/studienberatung/" title="Webseite HRK" target="_top" class="internal-link">Zur Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der HRK</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:07:04 +0100</pubDate>
                        <title>HRK: Hochschulen als Zukunftswerkstätten der nachhaltigen Entwicklung stärken</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-hochschulen-als-zukunftswerkstaetten-der-nachhaltigen-entwicklung-staerken-5144/</link>
                        <description>Die Mitglieder der HRK haben sich auf Grundsätze zur Rolle der deutschen Hochschulen in der gesellschaftlichen Transformation hin zur Nachhaltigkeit verständigt. Das neue Papier aktualisiert und erweitert bisherige Nachhaltigkeitsempfehlungen der HRK und bietet Handlungsimpulse, die Hochschulen in allen ihren Leistungsbereichen – von Studium und Lehre über Forschung und Transfer bis hin zu Betrieb und Governance – bei der Entwicklung eigener Nachhaltigkeitskulturen und -strategien konkrete Orientierung geben sollen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich am Dienstag in Osnabrück auf Grundsätze zur Rolle der deutschen Hochschulen in der gesellschaftlichen Transformation hin zur Nachhaltigkeit verständigt. Das neue Papier aktualisiert und erweitert bisherige Nachhaltigkeitsempfehlungen der HRK und bietet Handlungsimpulse, die Hochschulen in allen ihren Leistungsbereichen – von Studium und Lehre über Forschung und Transfer bis hin zu Betrieb und Governance – bei der Entwicklung eigener Nachhaltigkeitskulturen und -strategien konkrete Orientierung geben sollen.<br><br>„Mit dieser Empfehlung bekennen sich die Hochschulen in der HRK zu einer aktiven Rolle in der Gestaltung einer Zukunft im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen“, erläutert Prof. Dr. Dorit Schumann, HRK-Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit. „Wir wollen nicht nur auf Herausforderungen reagieren, sondern vorausdenken und im eigenen Handeln beispielgebend sein. Die deutschen Hochschulen bringen sich als Zukunftswerkstätten und als Orte der Innovation, Reflexion und Aushandlung in die gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation ein. Die im Januar im Bund beschlossene Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie erkennt das ausdrücklich an.“<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärt: „Hochschulen können als offene, autonome Wissenschaftseinrichtungen in besonderer Weise Räume schaffen, in denen neue Lösungen entstehen und erprobt werden. Die Bedingungen der einzelnen Hochschulen unterscheiden sich allerdings. Sie werden eigene strategische Schwerpunkte setzen. Die vorliegenden Empfehlungen werden dafür von großem Nutzen sein.“&nbsp;<br><br>Für die Entwicklung spezifischer Transformationsprofile seien den Hochschulen gezielt finanzielle Ressourcen, den Aufgaben angemessene Infrastrukturen – auch und gerade im Hochschulbau – sowie ein verlässlicher Rahmen für den Aufbau von Nachhaltigkeitskompetenzen zur Verfügung zu stellen, so Rosenthal mit Blick auf die Verantwortung von Bund, Ländern und Förderinstitutionen.<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/kulturen-der-nachhaltigkeit-hochschulen-als-zukunftswerkstaetten-der-nachhaltigen-entwicklung-staerk/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Empfehlung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:02:29 +0100</pubDate>
                        <title>Studium mit Behinderung: HRK verabschiedet Empfehlung zum Nachteilsausgleich</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/studium-mit-behinderung-hrk-verabschiedet-empfehlung-zum-nachteilsausgleich-5143/</link>
                        <description>Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie somatischen und psychischen Erkrankungen stehen vor besonderen Herausforderungen. Etwa bei Prüfungen oder in der Studienorganisation treffen sie vielfach auf Bedingungen und Anforderungen, die ihnen eine barrierearme Teilhabe am Studienalltag erschweren oder unmöglich machen. Um dies zu verändern, haben die in der HRK zusammengeschlossenen Hochschulen eine Empfehlung zur Beantragung und Bewilligung von Nachteilsausgleichen verabschiedet.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie somatischen und psychischen Erkrankungen stehen vor besonderen Herausforderungen. Etwa bei Prüfungen oder in der Studienorganisation treffen sie vielfach auf Bedingungen und Anforderungen, die ihnen eine barrierearme Teilhabe am Studienalltag erschweren oder unmöglich machen. Um dies zu verändern, haben die in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen Hochschulen am Dienstag in Osnabrück eine Empfehlung zur Beantragung und Bewilligung von Nachteilsausgleichen verabschiedet.&nbsp;<br><br>„Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen haben einen Rechtsanspruch auf transparente und rechtssichere Nachteilsausgleiche, die ihnen chancengleiche und diskriminierungsfreie Studien- und Prüfungsbedingungen gewährleisten sollen“, erläutert Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, die Kernbotschaft des Papiers. „Die Hochschulen sind daher gefordert, in jedem Einzelfall rechtskonforme Lösungen zu finden. Mit den neuen Empfehlungen wird der Weg zu rechtssicheren Entscheidungen nun noch transparenter“, ergänzt Prof. Dr. Menzel-Riedl, HRK-Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation.<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärt dazu heute in Berlin: „Ich freue mich, dass diese wichtige Empfehlung nun vorliegt. Sie gibt den Hochschulen sehr gute Hinweise, um die Prozesse rund um individuelle Nachteilsausgleiche auch im Interesse der Studierenden zu optimieren.“<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/nachteilsausgleich-in-einer-hochschule-fuer-alle/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Empfehlung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:53:27 +0100</pubDate>
                        <title>Duale Hochschule Sachsen und Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in die HRK aufgenommen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/duale-hochschule-sachsen-und-medizinische-universitaet-lausitz-carl-thiem-in-die-hrk-aufgenommen-51/</link>
                        <description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat die Aufnahme der Dualen Hochschule Sachsen und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem beschlossen. Mitglieder der HRK können in Deutschland tätige Hochschulen werden, die gemäß Landeshochschulgesetz staatlich oder staatlich anerkannt sind und u. a. in Organisationsform, Leitungsstruktur und Qualitätssicherung den Hochschulen in der HRK-Mitgliedergruppe gleichen, der sie mit der Aufnahme zugeordnet werden. Nach dem Zusammenschluss der Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Hochschule Bochum zur Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gesundheit im Januar hat die HRK nunmehr 272 Mitglieder.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am Dienstag in ihrer 41. Sitzung in Osnabrück die Aufnahme der Dualen Hochschule Sachsen und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem beschlossen. Mitglieder der HRK können in Deutschland tätige Hochschulen werden, die gemäß Landeshochschulgesetz staatlich oder staatlich anerkannt sind und u. a. in Organisationsform, Leitungsstruktur und Qualitätssicherung den Hochschulen in der HRK-Mitgliedergruppe gleichen, der sie mit der Aufnahme zugeordnet werden. Nach dem Zusammenschluss der Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Hochschule Bochum zur Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gesundheit im Januar hat die HRK nunmehr 272 Mitglieder.<br><br>Die Duale Hochschule Sachsen (DHSN) ist zum 1. Januar 2025 aus der Berufsakademie Sachsen hervorgegangen. Sie bietet an ihren insgesamt sieben Standorten über 60 praxisorientierte und praxisintegrierende Studienangebote in den Bereichen Technik, Wirtschaft sowie Sozial- und Gesundheitswesen. Derzeit sind rund 4.200 Studierende eingeschrieben. Mehr als 2.500 Praxispartner ermöglichen studienbegleitende Einblicke in die Berufswelt und den frühen Aufbau eines persönlichen Netzwerks. Die DHSN wurde der HRK-Mitgliedergruppe „Sonstige Hochschulen“ zugeordnet, der etwa bereits die Duale Hochschule Baden-Württemberg angehört.&nbsp;<br><br>Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus ist eine Einrichtung des Landes Brandenburg und wurde am 1. Juli 2024 gegründet. Ihr krankenversorgender Teil geht aus dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus hervor. Der universitäre Lehr- und Forschungsbetrieb wird in den kommenden Jahren schrittweise auf- und ausgebaut. Zum Wintersemester 2026/27 sollen die ersten Immatrikulierten ihr Studium der Humanmedizin aufnehmen. Die Medizinische Universität Lausitz ist in der HRK der Mitgliedergruppe „Universitäten“ zugeordnet.&nbsp;<br><br>Die Hochschulrektorenkonferenz ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. An den Mitgliedshochschulen der HRK sind mehr als 90 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert. Damit ist die HRK die Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und das zentrale Forum der gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung im Hochschulsystem.&nbsp;<br><br>Die HRK befasst sich mit allen Themenfeldern, die Rolle und Aufgaben der Hochschulen in Wissenschaft und Gesellschaft betreffen, vor allem mit Lehre und Studium, Forschung, Innovation und Transfer, wissenschaftlicher Weiterbildung, Internationalisierung sowie den Fragen der hochschulischen Selbstverwaltung und Governance.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:23:37 +0100</pubDate>
                        <title>Wahlen zum HRK-Präsidium: eine Neuwahl, sechs Vizepräsident:innen bestätigt</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/wahlen-zum-hrk-praesidium-eine-neuwahl-sechs-vizepraesidentinnen-bestaetigt-5141/</link>
                        <description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat heute in Osnabrück auf Vorschlag des HRK-Präsidenten, Professor Dr. Walter Rosenthal, sieben Vizepräsidentinnen und -präsidenten für jeweils ein Jahr neu- bzw. wiedergewählt. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat heute in Osnabrück auf Vorschlag des HRK-Präsidenten, Professor Dr. Walter Rosenthal, sieben Vizepräsidentinnen und -präsidenten für jeweils ein Jahr neu- bzw. wiedergewählt.&nbsp;<br><br>Neu gewählt wurde <strong>Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk</strong>, Präsidentin der Hochschule Bielefeld (HSBI). Die Biologin und Medizininformatikerin wird sich ab dem 1. Dezember 2025 als HRK-Vizepräsidentin mit den Themen Transfer und Nachhaltigkeit beschäftigen. Sie folgt in dieser Funktion auf Professorin Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier, die nach insgesamt fünf Jahren im HRK-Präsidium nicht erneut zur Wahl angetreten war.&nbsp;<br><br>Als HRK-Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden<br><strong>Professor Dr. Ulrich Bartosch</strong>, Pädagoge und Präsident der Universität Passau, als Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung,&nbsp;<br><strong>Professorin Dr. Angela Ittel</strong>, Psychologin und Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, als Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität,<br><strong>Professor Dr. Georg Krausch</strong>, Physiker und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege,<br><strong>Professorin Dr. Susanne Menzel-Riedl</strong>, Biologiedidaktikerin und Präsidentin der Universität Osnabrück, als Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation,&nbsp;<br><strong>Professorin Dr. Ulrike Tippe</strong>, Mathematikerin und Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, als Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung,&nbsp;<br>sowie <strong>Dr. Arne Zerbst</strong>, Philosoph und Präsident der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, als Vizepräsident für Kooperationskultur innerhalb des Hochschulsystems und Belange der künstlerischen Hochschulen.<br><br>Dem HRK-Präsidium gehören darüber hinaus neben dem Präsidenten auch noch die Sprecherin der Mitgliedergruppe Universitäten, Professorin Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und der Sprecher der Mitgliedergruppe Hochschulen für Angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen, Professor Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt an.&nbsp;<br><br>HRK-Präsident und Mitgliederversammlung dankten der scheidenden Vizepräsidentin, Professorin Dr. Dorit Schumann, herzlich für ihr langjähriges Engagement. Sie habe sich um die Wertschätzung hochschulischer Transferleistungen und die Verankerung von Nachhaltigkeit als integralem Bestandteil der Hochschulentwicklung verdient gemacht.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 08:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Studienplatzbörse für das Wintersemester 2025/26 startet am 1. August</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-studienplatzboerse-fuer-das-wintersemester-202526-startet-am-1-august-5132/</link>
                        <description>Du möchtest im Wintersemester ein Studium beginnen, hast aber die reguläre Bewerbungsfrist verpasst oder keine Zulassung zum Erstwunsch-Studiengang erhalten? Dann lohnt jetzt ein Blick in die Studienplatzbörse der HRK. Ab Freitag, 1. August, informieren die deutschen Hochschulen darin wieder tagesaktuell über noch verfügbare Studienplatzkapazitäten in grundständigen und weiterführenden Studiengängen mit und ohne Zulassungsbeschränkung. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest im Wintersemester ein Studium beginnen, hast aber die reguläre Bewerbungsfrist verpasst oder keine Zulassung zum Erstwunsch-Studiengang erhalten? Dann lohnt jetzt ein Blick in die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ab Freitag, 1. August, informieren die deutschen Hochschulen darin wieder tagesaktuell über noch verfügbare Studienplatzkapazitäten in grundständigen und weiterführenden Studiengängen mit und ohne Zulassungsbeschränkung.&nbsp;<br><br>Wenn die gängigen Zulassungs- und Nachrückverfahren für das Wintersemester 2025/26 abgeschlossen sind, können in der Onlinebörse der HRK bis zum 31. Oktober frei gebliebene Studienplätze unterschiedlichster Fächer und an allen Hochschultypen eingesehen werden. Bewerbungen sind dann auch kurzentschlossen noch möglich.&nbsp;<br><br>Die Studienplatzbörse der HRK bietet Such- und Filtermöglichkeiten, mit denen das Gesamtangebot verbleibender Studienmöglichkeiten beispielsweise nach Fach und Hochschulort individuell eingegrenzt werden kann. Außerdem enthält die Börse zentrale Informationen zum jeweiligen Studiengang, Hinweise auf Bewerbungsfristen und Ansprechpersonen sowie Links zu relevanten Webseiten der Hochschulen.&nbsp;<br><br>Die Studienplatzbörse setzt auf dem HRK-Hochschulkompass auf. Dieses Portal informiert kontinuierlich über die Studien- und Promotionsmöglichkeiten aller staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Hochschulen und bietet individuelle Hochschulprofile, Kontaktdaten zu passenden Ansprechpersonen an Hochschulen sowie den Studium-Interessentest (SIT), der Studieninteressierte bei der Studienwahl und -orientierung unterstützt.<br><br><a href="http://www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse" target="_blank">www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 08:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>Größtes globales Sportfest für Studierende startet in Deutschland: FISU World University Games 2025 feiern Spitzensport und akademische Gemeinschaft</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/groesstes-globales-sportfest-fuer-studierende-startet-in-deutschland-fisu-world-university-games-2025/</link>
                        <description>Mit den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games beginnt in der Metropolregion Rhein-Ruhr und in Berlin das weltweit größte Multisport-Ereignis dieses Sommers. Vom 16. bis zum 27. Juli 2025 werden an insgesamt 23 Standorten knapp 8.500 studentische Athlet:innen, Betreuer:innen und Offizielle aus rund 150 Nationen zusammenkommen, um in Wettbewerben in insgesamt 18 Disziplinen um Medaillen zu ringen. Neben sportlichen Spitzenleistungen auf international höchstem Niveau geht es dabei um ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games beginnt am Mittwoch in der Metropolregion Rhein-Ruhr und in Berlin das weltweit größte Multisport-Ereignis dieses Sommers. Vom 16. bis zum 27. Juli 2025 werden an insgesamt 23 Standorten knapp 8.500 studentische Athlet:innen, Betreuer:innen und Offizielle aus rund 150 Nationen zusammenkommen, um in Wettbewerben in insgesamt 18 Disziplinen um Medaillen zu ringen. Neben sportlichen Spitzenleistungen auf international höchstem Niveau geht es dabei um ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis.&nbsp;<br><br>Dazu erklärt Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), heute in Berlin: „Die FISU World University Games zählen nicht nur zu den weltweit größten Sportveranstaltungen, sondern sind auch ein lebendiges Fest der akademischen Begegnung. Sport ist integraler Bestandteil des Campuslebens. Er fördert die Gemeinschaft und den Teamgeist, trägt aber auch zu Wohlbefinden und Gesundheit bei. Die Athlet:innen, die nun bei den FISU Games zusammenkommen, verbinden täglich die wissenschaftliche Qualifizierung eines Studiums mit den Anforderungen des Hochleistungssports. Ihnen gilt mein und unser größter Respekt. Für die deutschen Hochschulen bieten die FISU Games eine hervorragende Gelegenheit, viele ihrer internationalen Partner in Wissenschaft, Sport und Gesellschaft willkommen zu heißen – sowohl bei den sportlichen Wettbewerben als auch im Rahmen der begleitenden wissenschaftlichen Konferenz.“&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, unterstreicht: „Bei diesen Sommerspielen treten erstmals Athlet:innen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam an: Mit 3x3 Rollstuhlbasketball ist eine reine Parasportart Teil des regulären Wettkampfprogramms. Damit setzen die FISU World University Games ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion – sowohl im Spitzensport als auch im akademischen Alltag der Hochschulen. Verständigung, Respekt und Fairness sind die Werte, unter denen die studentischen Athlet:innen und zahlreiche internationale Delegationen bis Ende Juli an Rhein und Ruhr sowie in Berlin zusammenkommen – darunter auch solche aus Krisenregionen, die von gewaltsamen Konflikten geprägt oder bedroht sind. Die HRK dankt dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) für das große Verdienst, die FISU World University Games nach Deutschland geholt zu haben. Wir wünschen allen Teilnehmenden ein faires, erfolgreiches und prägendes Fest der Begegnung.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 10:33:25 +0200</pubDate>
                        <title>Impulse für die Anerkennung und Anrechnung von Bildungsleistungen im Studium: HRK-Projekt MODUS abgeschlossen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/impulse-fuer-die-anerkennung-und-anrechnung-von-bildungsleistungen-im-studium-hrk-projekt-modus-abge/</link>
                        <description>Nach fünf erfolgreichen Jahren endet am 30. Juni 2025 das Projekt „MODUS – Mobilität und Durchlässigkeit stärken“ der HRK. Es unterstützte die deutschen Hochschulen dabei, ihre Anerkennungs- und Anrechnungspraxis von Bildungsnachweisen und -kompetenzen zu stärken und strukturell weiterzuentwickeln. Die Anerkennung von an anderen Hochschulen oder in einem anderen Studiengang erworbenen Leistungen sowie die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf das Hochschulstudium haben zum Ziel, die nationale und internationale Mobilität von Studierenden, lebensbegleitendes Lernen sowie flexible Lernwege zu fördern und das Bildungssystem generell durchlässiger zu machen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf erfolgreichen Jahren endet am 30. Juni 2025 das Projekt „MODUS – Mobilität und Durchlässigkeit stärken“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Es unterstützte die deutschen Hochschulen dabei, ihre Anerkennungs- und Anrechnungspraxis von Bildungsnachweisen und -kompetenzen zu stärken und strukturell weiterzuentwickeln. Die Anerkennung von an anderen Hochschulen oder in einem anderen Studiengang erworbenen Leistungen sowie die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf das Hochschulstudium haben zum Ziel, die nationale und internationale Mobilität von Studierenden, lebensbegleitendes Lernen sowie flexible Lernwege zu fördern und das Bildungssystem generell durchlässiger zu machen.&nbsp;<br><br>In enger Zusammenarbeit mit hochschulischen und außerhochschulischen Expert:innen entwickelte MODUS qualitätsgesicherte Standards für zeitgemäße Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren, bereitete diesbezügliche Informationen für Hochschulen, für Studieninteressierte sowie für Studierende auf und gab auch Impulse zu innovativen Weiterentwicklungen – etwa zur Digitalisierung der Abläufe und zum möglichen Einsatz Künstlicher Intelligenz.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, erläutert: „Anerkennung und Anrechnung verleihen vielfältigen Vorqualifikationen und Kompetenzen eine Form und machen sie greifbar. Individuelle Bildungswege können so leichter beschritten, erweitert oder neu ausgerichtet werden. Das gilt insbesondere für studieninteressierte Personen mit beruflicher Erfahrung, für internationale Studierende sowie Studierende, die einen Auslandsaufenthalt oder Studienfachwechsel absolvieren. MODUS hat mit fachlicher Expertise wichtige Stellschrauben bewegt, damit solche Übergänge in einem zunehmend flexiblen Bildungssystem noch besser gelingen. Die Handreichungen und Impulse gilt es nun vor Ort systematisch aufzugreifen und weiter umzusetzen. Bund und Länder können dies durch politische Priorisierung und nachhaltigen Mitteleinsatz effektiv unterstützen.“&nbsp;<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal bilanziert: „Das HRK-Projekt MODUS hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Qualifikationen, die an anderen Institutionen oder in anderen Bildungskontexten erworben werden, unter Berücksichtigung der hohen Qualität akademischer Bildung angemessen gewürdigt werden können. Auch das bildungspolitische Ideal des lebensbegleitenden Lernens lässt sich so formal besser verwirklichen. Mein Dank gilt dem engagierten Projektteam, den mitwirkenden Expert:innen und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das es der HRK durch seine Förderung ermöglicht hat, mit MODUS wichtige Impulse für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem zu setzen.“<br><strong><br>Hintergrund</strong><br>Das HRK-Projekt „MODUS – Mobilität und Durchlässigkeit stärken“ unterstützte die deutschen Hochschulen zwischen August 2020 und Ende Juni 2025 dabei, ihre Anerkennungs- und Anrechnungspraxis transparenter und effizienter zu gestalten. Durch die Anerkennung bzw. Anrechnung von Leistungen und Kompetenzen aus früheren Lernerfahrungen, zum Beispiel aus einem vorherigen Studium oder dem Beruf, können die Mobilität von Studierenden und die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungsbereichen effektiv gestärkt werden. Das ermöglicht einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft, ihr Studium flexibel zu gestalten und in verschiedenen Lebensphasen neue Lernwege zwischen insbesondere beruflicher und akademischer Qualifizierung zu beschreiten. Gefördert wurde MODUS durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bzw. das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).<br><br>In knapp fünf Jahren Laufzeit begleitete MODUS sieben Hochschulen in umfassenden Beratungsprozessen und führte an 33 Hochschulen Fortbildungen durch. Das Projekt veranstaltete zudem insgesamt 16 Fachkonferenzen, 22 Web-Seminare und neun Workshops. Die Arbeitsergebnisse mündeten unter anderem in 15 Publikationen.<br>&nbsp;.<br>Die zentralen Materialien und Ergebnisse von MODUS sind auch nach Projektende auf der Projekt-Website <a href="https://www.hrk-modus.de/" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">www.hrk-modus.de</a> zugänglich. Mit dem „<a href="https://www.hrk-modus.de/ressourcen/publikationen/" title="Webseite" target="_blank" class="external-link-new-window">Praxishandbuch Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen</a>“ hat MODUS eine umfassende Handreichung zur Unterstützung der praktischen Arbeit an Hochschulen geschaffen.&nbsp;Studierende und Studieninteressierte finden auf der MODUS-Website „AN!“ <a href="https://www.anerkennung-und-anrechnung-im-studium.de/" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">(https://www.anerkennung-und-anrechnung-im-studium.de/)</a>&nbsp;weiterhin grundlegende Hinweise zu den Themen Anerkennung und Anrechnung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 11:23:14 +0200</pubDate>
                        <title>100 Jahre Hebrew University of Jerusalem – Glückwünsche und Zeichen der Solidarität</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/100-jahre-hebrew-university-of-jerusalem-glueckwuensche-und-zeichen-der-solidaritaet-5126/</link>
                        <description>Die Präsidentin der Wissenschaftsministerkonferenz Ministerin Martin, und HRK-Präsident Professor Rosenthal gratulieren der Hebrew University of Jerusalem in schwieriger Zeit zu ihrem 100-jährigen Bestehen und signalisieren auch Solidarität mit den israelischen Partnern in der Wissenschaft.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Präsidentin der Wissenschaftsministerkonferenz Ministerin Martin, und HRK-Präsident Professor Rosenthal gratulieren der Hebrew University of Jerusalem in schwieriger Zeit zu ihrem 100-jährigen Bestehen und signalisieren auch Solidarität mit den israelischen Partnern in der Wissenschaft.<br><br>Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Wissenschaftsministerkonferenz (WissenschaftsMK) gratulieren der Hebrew University of Jerusalem (HUJI) herzlich zu ihrem 100-jährigen Bestehen. Aus diesem Anlass übermitteln der Präsident der HRK, Walter Rosenthal, und die Präsidentin der Wissenschaftsministerkonferenz, Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, ihre Glückwünsche an eine der international angesehensten Hochschulen Israels.<br><br>„Die Hebrew University ist seit einem Jahrhundert ein herausragendes Zentrum von Forschung und Lehre. Jüdische Geistesgrößen des frühen 20. Jahrhunderts in Europa, auch aus Deutschland, namentlich Albert Einstein, gehören zu den Gründervätern und -müttern der HUJI. Sie steht heute in besonderer Weise für wissenschaftliche Exzellenz, internationale Zusammenarbeit, gesellschaftliches Engagement und die Freiheit der Wissenschaft. Diese Werte verbinden uns auf engste Weise mit der HUJI“, erklärt HRK-Präsident Rosenthal.<br><br>Ministerin Bettina Martin betont: „Die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland sind über viele Jahrzehnte gewachsen und haben eine besondere Bedeutung. Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen zeigt sich, wie wichtig stabile Partnerschaften, der Austausch und gegenseitige Unterstützung sind. Die enge Zusammenarbeit unserer Hochschulen ist Ausdruck gelebter Solidarität und gemeinsamer Verantwortung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft.“<br><br>Aufgrund der aktuellen Lage in Israel musste ein für diese Woche geplanter Israel-Besuch einer von HRK und WissenschaftsMK angeführten Delegation anlässlich der Jubiläumsfeier der HUJI abgesagt werden. HRK und WissenschaftsMK möchten umso mehr ein klares Zeichen der Unterstützung setzen. „Der gesamten israelischen Wissenschaft gilt in dieser schwierigen Zeit unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung“, unterstrich Ministerin Martin.<br><br>„Gerade jetzt ist es entscheidend, den wissenschaftlichen Dialog aufrecht zu erhalten und durch Kooperationen weiter zu stärken“, ergänzt Rosenthal. „Die israelischen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sind wichtige wissenschaftliche, aber auch zivilgesellschaftliche Diskursräume und auf diese Weise tragende Säulen einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft in Israel. Dies bedarf unser aller Ermutigung und Solidarität.“<br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 10:05:37 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident: Wissenschaft in Israel als EU unterstützen und stärken, nicht schwächen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-wissenschaft-in-israel-als-eu-unterstuetzen-und-staerken-nicht-schwaechen-5124/</link>
                        <description>Forderungen nach einem Aussetzen des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel oder gar nach einem Boykott zulasten der israelischen Wissenschaft und der internationalen Hochschulzusammenarbeit mit Israel, wie sie aktuell verschiedentlich auch in Teilen der europäischen Wissenschaft zu hören sind, trat HRK-Präsident Walter Rosenthal heute in Berlin abermals klar entgegen: „Die israelischen Hochschulen und die Wissenschaft in Israel insgesamt sind seit jeher eine starke liberale, demokratische Kraft und gerade auch im Nahost-Konflikt ein zentrales Element der akademischen und ethischen Reflexion sowie des Ausgleichs – innerhalb der israelischen Gesellschaft, im Zusammenwirken mit palästinensischen Partner:innen und im internationalen Kontext. Sie leisten insbesondere jetzt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Verbindungen und des Austauschs zwischen den von Konflikt und Krieg betroffenen Menschen, Institutionen und Gesellschaften.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Forderungen nach einem Aussetzen des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel oder gar nach einem Boykott zulasten der israelischen Wissenschaft und der internationalen Hochschulzusammenarbeit mit Israel, wie sie aktuell verschiedentlich auch in Teilen der europäischen Wissenschaft zu hören sind, trat der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, heute in Berlin abermals klar entgegen:&nbsp;<br><br>„Die israelischen Hochschulen und die Wissenschaft in Israel insgesamt sind seit jeher eine starke liberale, demokratische Kraft und gerade auch im Nahost-Konflikt ein zentrales Element der akademischen und ethischen Reflexion sowie des Ausgleichs – innerhalb der israelischen Gesellschaft, im Zusammenwirken mit palästinensischen Partner:innen und im internationalen Kontext. Sie leisten insbesondere jetzt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Verbindungen und des Austauschs zwischen den von Konflikt und Krieg betroffenen Menschen, Institutionen und Gesellschaften: Jüdische und arabische Israelis sowie Palästinenser:innen studieren, forschen und arbeiten dort vielfach seit Jahren gemeinsam, setzen wichtige Impulse für die Herausforderungen der Gegenwart und die Gestaltung der Zukunft, allen Widrigkeiten regionaler und internationaler Konflikte zum Trotz. Dies bedarf unser aller Ermutigung und Unterstützung. In diesen herausfordernden Zeiten sollten Institutionen der Zivilgesellschaft, wie Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen es sind, Solidarität erfahren und in ihrer spezifischen Rolle und Autonomie gestärkt werden.<br><br>Ich halte daher Forderungen nach einem Aussetzen oder einer Auflösung des Assoziierungsabkommens zwischen Israel und der EU mit allen Folgen für die Teilhabe etwa an ‚Horizon Europe‘ für falsch und in seinen Auswirkungen für fatal. Dies würde die israelische Wissenschaft in ihrer international anerkannten Leistungs- und Innovationskraft erheblich schwächen und als wichtige, unterschiedliche Perspektiven und Interessen analysierende, vermittelnde und zusammenführende Stimme der wissenschaftlichen Vernunft in Israel nachhaltig beschädigen.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 09:31:44 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident zur RIAS-Studie: Im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachlassen </title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-rias-studie-im-kampf-gegen-antisemitismus-nicht-nachlassen-5123/</link>
                        <description>Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. (RIAS) hat heute den Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2024“ vorgestellt. Dazu erklärt HRK-Präsident Walter Rosenthal: „Der RIAS-Bericht belegt auf bedrückende Weise, dass Antisemitismus in Deutschland weiterhin stark verbreitet ist und dass ein entschiedenes Entgegentreten eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibt. Die deutliche Zunahme antisemitischer Vorfälle auch an Hochschulen im Jahr 2024 zeigt zudem, dass wir in unserem Eintreten gegen alle Formen des Antisemitismus und in unseren Anstrengungen zu seiner Prävention nicht nachlassen dürfen.&quot; </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. (RIAS) hat heute den Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2024“ vorgestellt. Dazu erklärt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal:&nbsp;<br><br>„Der RIAS-Bericht belegt auf bedrückende Weise, dass Antisemitismus in Deutschland weiterhin stark verbreitet ist und dass ein entschiedenes Entgegentreten eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibt. Die deutliche Zunahme antisemitischer Vorfälle auch an Hochschulen im Jahr 2024 zeigt zudem, dass wir in unserem Eintreten gegen alle Formen des Antisemitismus und in unseren Anstrengungen zu seiner Prävention nicht nachlassen dürfen.&nbsp;<br><br>Hinter den vom RIAS veröffentlichten Zahlen stehen persönliche Angriffe, Bedrohungen und Beleidigungen, die für die Betroffenen eine schwere Belastung darstellen. Wenn sie sich aus den Hochschulen zurückziehen, wenn sie aus Angst ihre jüdische Identität in der Öffentlichkeit verstecken, verletzt dies elementare Werte unserer Hochschulen und unserer demokratischen Gesellschaft. Dem müssen wir uns alle ohne Wenn und Aber entgegenstellen.&nbsp;<br><br>Wir haben im vergangenen Jahr erlebt, dass insbesondere bei israelbezogenen Protesten vielfach Plakate, Graffiti und Aufkleber mit antisemitischen Inhalten zu sehen und antisemitische Sprechchöre zu hören waren. Hochschulen wurden zur Bühne für derartige Aktionen, weil sie als Orte akademischer Bildung und Forschung eine besondere Sichtbarkeit haben. Die Aktivist:innen zielen darauf ab, Hochschulen als öffentliche Räume aggressiv zu dominieren und Antisemitismus zu normalisieren.&nbsp;<br><br>Hochschulen werden weiterhin entschieden gegen jede Form von Antisemitismus vorgehen. Sie werden sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich Jüdinnen und Juden an unseren Hochschulen sicher fühlen können. Aufgrund ihrer gesellschaftlichen Funktion tragen Hochschulen hier eine besondere Verantwortung, auch wenn ein relevanter Teil der Vorfälle offenkundig von Personen ausgeht, die keine Hochschulangehörigen sind.&nbsp;<br><br>Durch Forschung zu Antisemitismus, zu jüdischem Leben und zum Nahostkonflikt, durch antisemitismuskritische Bildung oder durch Austauschprogramme mit Israel für Studierende und Forschende befähigen Hochschulen ihre Mitglieder und auch die Gesellschaft, gegen Antisemitismus im Alltag und an der Hochschule einzutreten. Zunehmend haben Hochschulen auch Beauftragte gegen Antisemitismus ernannt, die Betroffene beraten und präventive Maßnahmen organisieren. Die HRK unterstützt dies mit dem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten ‚Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen‘.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 May 2025 15:27:12 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident kritisiert Vorgehen der US-Regierung gegen Harvard University</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-kritisiert-vorgehen-der-us-regierung-gegen-harvard-university-5122/</link>
                        <description>Als nicht zu rechtfertigenden Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit selbst kritisiert HRK-Präsident Walter Rosenthal die Entscheidung der US-Regierung, der Universität Harvard die Aufnahme internationaler Studierender zu untersagen und eingeschriebene internationale Studierende zu zwingen, an andere Hochschulen zu wechseln oder den Aufenthaltsstatus zu verlieren. „Die Maßnahmen der Trump-Administration auf Bundesebene aber teils auch in einzelnen Bundesstaaten, sind mit rechtsstaatlichen Prinzipien schwerlich zu vereinbaren, gefährden massiv und nachhaltig die Leistungsfähigkeit des US-Wissenschaftssystems und widersprechen den Werten einer freiheitlichen Gesellschaft – letztlich all dem, wofür die USA über Jahrzehnte weltweit als Vorbild standen.“ </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Nach Bekanntwerden der Entscheidung der US-Regierung, der Universität Harvard die Aufnahme internationaler Studierender zu untersagen und eingeschriebene internationale Studierende zu zwingen, an andere Hochschulen zu wechseln oder den Aufenthaltsstatus zu verlieren, kritisierte HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal das Vorgehen als nicht zu rechtfertigenden Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit selbst. <br> <br>„Der politische Druck, der in den USA gegenwärtig auf Hochschulen und Wissenschaft ausgeübt wird, ist schlicht katastrophal. Die Maßnahmen der Trump-Administration auf Bundesebene aber teils auch in einzelnen Bundesstaaten, sind mit rechtsstaatlichen Prinzipien schwerlich zu vereinbaren, gefährden massiv und nachhaltig die Leistungsfähigkeit des US-Wissenschaftssystems und widersprechen den Werten einer freiheitlichen Gesellschaft – letztlich all dem, wofür die USA über Jahrzehnte weltweit als Vorbild standen. <br><br>Die jüngste Anordnung, die es der Harvard University verbieten soll, internationale Studierende aufzunehmen oder weiter zu unterrichten bzw. diese nötigt, an eine andere amerikanische Hochschule zu wechseln oder sie gar mit der Ausweisung bedroht, trifft ins Mark. Es handelt sich dabei um einen nicht zu rechtfertigenden Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit selbst. Der Vorstoß zielt bewusst auf die Autonomie der Harvard University ab. Forschung und Lehre müssen frei sein und sind allein wissenschaftlichen Kriterien und Standards verpflichtet. Dazu gehört auch die  Aufrechterhaltung von Universitäten als Begegnungsräumen internationaler  Studierender oder Spitzenforscher:innen. <br><br>Hochschulen sind Teil der Gesellschaft, der Kampf gegen Antisemitismus beispielsweise ist wichtig. Antisemitismus wird hier aber von der Trump-Administration vorgeschoben, um gegen liberale, unabhängig forschende und lehrende Wissenschaftler:innen sowie deren Einrichtungen vorzugehen. Konkret geschieht dies auch dadurch, dass die finanzielle Basis der Einrichtung systematisch geschwächt werden soll. <br><br>Durch den Ausschluss internationaler Studierender drohen die für den Haushalt von Harvard relevanten Einnahmen aus entsprechenden Studiengebühren wegzufallen. Natürlich trifft all dies in besonderem Maß die internationalen Studierenden selbst, deren Zukunft zum Spielball ideologischer Interessen gemacht wird.<br><br>Wenn Wissenschaft in den USA nun aus politischen Motiven heruntergefahren, bevormundet und eingeschränkt wird, dann fügt das dem globalen Wissenschaftssystem enormen Schaden zu. Die deutschen Hochschulen stehen ihren amerikanischen Kooperations­partnern an Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen solidarisch zur Seite.”</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 22 May 2025 08:31:49 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulen fordern echte BAföG-Reform. HRK macht Vorschläge für chancengerechte akademische Bildung ohne Armutsrisiko</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulen-fordern-echte-bafoeg-reform-hrk-macht-vorschlaege-fuer-chancengerechte-akademische-bildung/</link>
                        <description>Die Entscheidung für oder gegen eine akademische Bildung hängt in Deutschland immer noch stark davon ab, ob Eltern in der Lage und bereit sind, ihren Kindern ein Studium zu finanzieren. Die bestehenden staatlichen Förderangebote haben dies nicht wesentlich verändert. Im Gegenteil: Seit Jahren sinkt der Anteil der Studierenden, die Leistungen im Sinne des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) erhalten. Zu viele müssen neben dem Studium in erheblichem Umfang arbeiten und sind strukturell armutsgefährdet. Dies muss sich grundlegend ändern, erklärte die Mitgliederversammlung der HRK bei ihrer Sitzung vergangene Woche in Magdeburg.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung für oder gegen eine akademische Bildung hängt in Deutschland immer noch stark davon ab, ob Eltern in der Lage und bereit sind, ihren Kindern ein Studium zu finanzieren. Die bestehenden staatlichen Förderangebote haben dies nicht wesentlich verändert. Im Gegenteil: Seit Jahren sinkt der Anteil der Studierenden, die Leistungen im Sinne des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) erhalten. Zu viele müssen neben dem Studium in erheblichem Umfang arbeiten und sind strukturell armutsgefährdet. Dies muss sich grundlegend ändern, erklärte die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bei ihrer Sitzung vergangene Woche in Magdeburg.&nbsp;<br><br>In einer Entschließung fordern die Hochschulleitungen, das BAföG gänzlich neu zu denken. Die HRK-Empfehlungen zielen darauf, das BAföG einer größeren Gruppe von Studierenden zugänglich zu machen, um in der Breite ein erfolgreiches und schnelleres Studium zu ermöglichen. Dazu sollen die Fördersätze auf ein auskömmliches Niveau angehoben, die Elternfreibeträge erhöht, das Antragswesen vollständig digitalisiert und das BAföG insgesamt verlässlich und transparent organisiert werden.&nbsp;<br><br>„Seit seiner Einführung in den 1970er-Jahren erreicht das BAföG immer weniger Studierende und ist heute – auch im internationalen Vergleich - auf einem Tiefstand“, erklärt Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, HRK-Vizepräsidentin für Governance und Hochschulsystem. „Daher muss das BAföG zwingend so angelegt werden, dass ein Studium nicht vom sozialen und finanziellen Hintergrund der Familie abhängt. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie mit der im Koalitionsvertrag zugesagten großen Novelle das BAföG substanziell und nachhaltig verbessert und weiterentwickelt“, so Menzel-Riedl.<br><br>Das von der HRK vorgeschlagene Baukastensystem eines strukturell neugefassten BAföG sieht eine unabhängig vom elterlichen Einkommen gewährte Basisförderung von 300 Euro vor. Hier könnte es sich um ein verlagertes und um 50 Euro aufgestocktes Kindergeld handeln. Darüber hinaus soll im Sinne sozialer Gerechtigkeit weiterhin eine elternabhängige Förderungsoption erhalten bleiben. Diese sieht vor, dass Studierende aus einkommensschwachen Haushalten zusätzlich zur Basisversorgung einen nicht zurückzuzahlenden Vollzuschuss von bis zu 700 Euro erhalten. Zusätzlich sollen bedürftige Studierende ein Bildungsdarlehen in Anspruch nehmen können, mit dem die Studienfinanzierung auf insgesamt bis zu maximal 1.300 Euro pro Monat aufgestockt werden kann. Studierende, die wegen der Überschreitung des maximalen Elterneinkommens keinen Anspruch auf BAföG haben, können dem HRK-Vorschlag zufolge ein Bildungsdarlehen in Höhe von maximal 1.000 Euro erhalten. <br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärte: „Bildungsgerechtigkeit steht als Wert in einem demokratischen Staat für sich – aber auch mit Blick auf den gesellschaftlichen Bedarf nach Fachkräften in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur müssen wir den Zugang zu hochschulischer Bildung deutlich verbessern. Das BAföG ist hierfür ein Schlüssel.“<br><br><a href="https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/chancengerechte-akademische-bildung-ohne-armutsrisiko/" title="HRK-Entschließung BAföG" target="_blank" class="external-link-new-window">Zum Text der Entschließung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-5120</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 May 2025 11:02:05 +0200</pubDate>
                        <title>Sanierung und Modernisierung der Hochschulinfrastrukturen jetzt beginnen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/sanierung-und-modernisierung-der-hochschulinfrastrukturen-jetzt-beginnen-5120/</link>
                        <description>Die Mitglieder der HRK fordern die Bundesregierung, den Bundestag und die Länder dazu auf, rasch und entschlossen die notwendige Sanierung und Modernisierung der Hochschulinfrastrukturen anzustoßen. In einer gefassten Entschließung beziehen sich die HRK-Mitglieder auf die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vereinbarte Schnellbauinitiative zum Hochschulbau. Vorgeschlagen wird eine Umsetzung, die nach Sofortmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Forschungs- und Lehrbetriebs auch ein Verfahren zu der langfristigen Auflösung des Sanierungs- und Modernisierungsstaus durch Bund und Länder vorsieht.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fordern die Bundesregierung, den Bundestag und die Länder dazu auf, rasch und entschlossen die notwendige Sanierung und Modernisierung der Hochschulinfrastrukturen anzustoßen. In einer am 13. Mai in Magdeburg gefassten Entschließung beziehen sich die HRK-Mitglieder auf die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vereinbarte Schnellbauinitiative zum Hochschulbau. Vorgeschlagen wird eine Umsetzung, die nach Sofortmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Forschungs- und Lehrbetriebs auch ein Verfahren zu der langfristigen Auflösung des Sanierungs- und Modernisierungsstaus durch Bund und Länder vorsieht.&nbsp;<br><br>Angesichts des kritischen Zustands, in dem sich aktuell ein maßgeblicher Teil der hochschulischen Gebäudeinfrastrukturen befindet, müsse in einem ersten, sofort erforderlichen Schritt deren Funktionsfähigkeit erhalten, wiederhergestellt oder der Hochschulbetrieb durch beschleunigte Ersatzbaumaßnahmen aufrechterhalten werden. Um in einem zweiten Schritt dringend notwendige Maßnahmen der energetischen Sanierung und Modernisierung langfristig und verlässlich zu ermöglichen, fordern die HRK-Mitglieder Bund und Länder überdies auf, einen dauerhaft angelegten Zukunftspakt „Transformative Hochschulen“ zu schließen.&nbsp;<br><br>„Wir begrüßen es sehr, dass die neuen Koalitionspartner den aufgrund fehlender Finanzmittel seit vielen Jahren dringend bestehenden Bedarf der Modernisierung und energetischen Sanierung von Hochschulbauten anerkennen. Den Ankündigungen müssen nun schnell Taten folgen“, sagt HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal. „Vorrangig sind im Rahmen der angekündigten Schnellbaumaßnahme bereits gesperrte oder von der Schließung akut bedrohte Hochschulgebäude zu sanieren oder zu ersetzen, die für die laufende Forschung sowie für Studium und Lehre zwingend benötigt werden. Zugleich dürfen Bund und Länder es nicht bei dieser Nothilfe bewenden lassen. Wir müssen die Gebäudeinfrastruktur der Hochschulen schrittweise auch fit für die Zukunft machen, um im internationalen Wettbewerb um die besten Wissenschaftler:innen und Studierenden bestehen zu können“, fordert Rosenthal.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Vizepräsidentin der HRK für Hochschulsystem und Organisation, erläutert: „Die Hochschulen entwickeln sich im Bauwesen hochaktiv und mit Pioniergeist weiter, um im Sinne der Nachhaltigkeit Ressourcen zu schonen und um flexibel auf künftige Ansprüche an Hochschulgebäude reagieren zu können. Was wir im Hochschulbau jetzt also brauchen, sind einerseits rasch und unbürokratisch zur Verfügung gestellte Mittel in Höhe von mindestens 38 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastrukturinvestitionen und ist andererseits der Einstieg in ein kontinuierliches, gemeinsames Engagement von Bund und Ländern mit transformativen Investitionen von jeweils 2,6 Milliarden Euro jährlich.“&nbsp;<br><br>„Der Gesamtfinanzierungsbedarf für die Bestandssicherung und insbesondere die energetische Sanierung und Modernisierung bzw. Erneuerung der baulichen Zukunftsinfrastruktur der Hochschulen wird gegenwärtig auf mindestens 90 Milliarden Euro geschätzt – ohne die weiteren Erfordernisse der digitalen Transformation, der Universitätskliniken oder der Studierendenwerke“, legt Menzel-Riedl unter Verweis auf einschlägige Modellrechnungen dar.&nbsp;<br><br>Über diese Investitionen durch Bund und Länder hinaus seien auf Landesebene zwingend Erleichterungen in der Bauregulierung erforderlich, um zeitnah Fortschritte bei der Auflösung des Sanierungs- und Modernisierungsstaus im Hochschulbau zu erzielen. „Vor allem die Verfahrensdauer zwischen Planung und Inbetriebnahme muss deutlich verkürzt und zugleich die Planungssicherheit erhöht werden. Die Hochschulen sollten bei der Sanierung und Modernisierung ihrer baulichen Infrastruktur in allen Phasen stärker eingebunden werden“, so Susanne Menzel-Riedl. Eine Neuregelung der Bund-Länder-Verantwortung für die Finanzierung des Hochschulbaus biete die einmalige Chance, auch die bestehenden baurechtlichen Vorgaben und Vorschriften kritisch zu hinterfragen.&nbsp;<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/modernisierung-energetische-sanierung-und-neubau-von-hochschulen/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Entschließung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 14 May 2025 10:41:33 +0200</pubDate>
                        <title>HRK fordert „Bündnis Cybersicherheit für Hochschulen“</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-fordert-buendnis-cybersicherheit-fuer-hochschulen-5119/</link>
                        <description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat sich mit der für Hochschulen gegenwärtig extrem hohen Bedrohungslage im Bereich der Cybersicherheit befasst. Verabschiedet wurden Empfehlungen für Hochschulen, die Länder und den Bund, die dazu beitragen sollen, den IT-Betrieb an Hochschulen und die Sicherung besonders schützenswerter Daten auch angesichts der gesteigerten Gefahren und spezifischen Herausforderungen nach der sogenannten Zeitenwende zu gewährleisten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich am Dienstag in Magdeburg mit der für Hochschulen gegenwärtig extrem hohen Bedrohungslage im Bereich der Cybersicherheit befasst. Verabschiedet wurden Empfehlungen für Hochschulen, die Länder und den Bund, die dazu beitragen sollen, den IT-Betrieb an Hochschulen und die Sicherung besonders schützenswerter Daten auch angesichts der gesteigerten Gefahren und spezifischen Herausforderungen nach der sogenannten Zeitenwende zu gewährleisten.<br><br>„Die Cyberrisiken und -gefahren für Hochschulen, als große, intensiv vernetzte Institutionen mit komplexen IT-Infrastrukturen und einer Vielzahl darauf zugreifender Studierender, Mitarbeitender und Kooperationspartner, haben sich auch nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden zuletzt noch einmal massiv verschärft“, erklärt Prof. Dr. Walter Rosenthal, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), heute in Berlin. „Hochschulen sind wegen ihrer Daten aus Forschung, Lehre, Transfer, Technik und Verwaltung für Cyberangriffe zur Ausspähung und Sabotage von gesteigertem Interesse – auch weil sie durch anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung über teils sehr sensible Daten aus der Wirtschaft verfügen. Was wir jetzt brauchen, ist ein breites ‚Bündnis Cybersicherheit für Hochschulen‘“, mahnt Walter Rosenthal.&nbsp;<br><br>Dieses Bündnis müsse die Anstrengungen der Hochschulen, der Länder und des Bundes zur effektiven Gefahrenabwehr zusammenführen, unterstützen und konsolidieren. Hierfür würden auf allen drei Ebenen im Rahmen der grundgesetzlich geregelten Bereichsausnahme der Schuldenbremse für verteidigungs- und sicherheitspolitische Ausgaben jährlich insgesamt 400 Millionen Euro benötigt. Ein solches, die Bedarfe der Hochschulen in Bereich Cybersicherheit spezifisch berücksichtigendes, innovatives Kooperations- und Finanzierungsmodell solle unter Federführung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) rasch umgesetzt werden, fordert Rosenthal.&nbsp;<br><br>„Der Bund trägt in seiner übergreifenden Rolle in der nationalen Gefahrenabwehr eine herausgehobene Verantwortung, auch bei der Cybersicherheit der Hochschulen aktiv zu werden“, erläutert Prof. Dr. Ulrike Tippe, HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung. „Dazu gehört es, Frühwarnsysteme zu verbessern, Reaktionsmöglichkeiten aufzuzeigen, länderübergreifende Kommunikation zu fördern sowie einschlägige Forschung zu intensivieren.“&nbsp;<br><br>Von den Ländern fordern die HRK-Mitgliedshochschulen vor allem den Ausbau hochschulübergreifender Strukturen, z. B. für eine umfassende Datensicherung. Darüber hinaus seien landesspezifische Meldewege und Ansprechpersonen zu benennen sowie Weiterbildungsangebote entschlossen auszuweiten.&nbsp;<br><br>Aber auch die Hochschulen selbst sind gefragt: „Für einen resilienten IT-Betrieb und die gebotene Informationssicherheit an Hochschulen sind zeitgemäße, vorausschauende Konzepte einer abgestuften Sicherheit im Dreiklang von Präventionsmaßnahmen, differenzierten Notfallplänen und regelmäßigen Krisenübungen erforderlich“, sagt Ulrike Tippe. „Große Verantwortung kommt den Hochschulen zudem bei der dauerhaften Weiterentwicklung und Vermittlung von Cybersicherheitspraktiken zu. Angesichts dieses vielfältigen Anforderungsprofils muss ein Großteil der für das ‚Bündnis Cybersicherheit für Hochschulen‘ jährlich erforderlichen Mittel tatsächlich für Maßnahmen vor Ort zur Verfügung stehen.“<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/handlungsdruck-fuer-hochschulen-laender-und-bund-hrk-empfehlungen-zur-cybersicherheit/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Empfehlung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 May 2025 13:34:44 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesforschungsministerin Bär zu Gast in HRK-Mitgliederversammlung</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bundesforschungsministerin-baer-zu-gast-in-hrk-mitgliederversammlung-5118/</link>
                        <description>Die neue Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, hat heute im Rahmen der 40. HRK-Mitgliederversammlung in Magdeburg auf die wichtige und unverzichtbare Rolle der Hochschulen für die Gesellschaft und das deutsche Forschungs- und Innovationssystem hingewiesen. Bär war an die Otto-von-Guericke-Universität gereist, um dort die versammelten deutschen Hochschulleitungen zu treffen. In ihrem Gespräch mit den HRK-Mitgliedern gab Bär einen Einblick in die innovations- und hochschulpolitische Agenda ihres neu strukturierten Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, hat heute im Rahmen der 40. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Magdeburg auf die wichtige und unverzichtbare Rolle der Hochschulen für die Gesellschaft und das deutsche Forschungs- und Innovationssystem hingewiesen. Bär war am Mittag an die Otto-von-Guericke-Universität gereist, um dort die versammelten deutschen Hochschulleitungen zu treffen.&nbsp;<br><br>„Wir sind hoch erfreut, dass sich die Ministerin, noch so frisch im Amt, gleich den drängenden Fragen der Hochschulpolitik stellt und den direkten Austausch mit den Hochschulen sucht“, erklärt HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal. „Wenn wir die Hochschulen stärken, dann stärken wir die Erneuerung unseres Landes – diesem Bekenntnis in der kurzen Ansprache der Ministerin ist nichts hinzuzufügen. Wir sehen der Umsetzung des im Koalitionsvertrag formulierten Ziels einer schnellen und kraftvollen Stärkung des gesamten deutschen Innovationsystems gespannt entgegen und freuen uns auf den weiteren, vertrauensvollen Austausch darüber!“<br><br>In ihrem Gespräch mit den HRK-Mitgliedern gab Bär einen Einblick in die innovations- und hochschulpolitische Agenda ihres neu strukturierten Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Dabei hob die Ministerin mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft u. a. auf den Investitionsbedarf bei der Hochschul-Infrastruktur ab.&nbsp;<br><br>Bär würdigte zudem die Rolle der Hochschulen als Zukunftstreiber, die als global ausgerichtete Akteure neues Wissen und Können schaffen und mit Wirtschaft und Gesellschaft in Austausch treten. Die Exzellenzstrategie sei ein „Aushängeschild“ für freie und exzellente Forschung. Zugleich ermutigte Bär die Hochschulen in ihren Bemühungen, bei einer nachhaltigen Verbesserung der Karrierewege und Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft nicht nachzulassen.&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 12:24:30 +0200</pubDate>
                        <title>„Keine Regierung sollte vorschreiben wollen, was an Hochschulen gelehrt und geforscht wird“</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/keine-regierung-sollte-vorschreiben-wollen-was-an-hochschulen-gelehrt-und-geforscht-wird-5112/</link>
                        <description>Professor Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), ist besorgt darüber, welchem politischen Druck Wissenschaft und öffentliche wie private Hochschulen in den USA aktuell ausgesetzt sind: „Die Freiheit von Forschung und Lehre und die Hochschulautonomie als Garanten für die Leistungsfähigkeit von Hochschulen und Wissenschaft sind kostbar, unabdingbar und zugleich fragil. Mich erfüllt daher mit großer Sorge, unter welchen politischen Druck Wissenschaft und öffentliche wie private Hochschulen in den USA zuletzt geraten sind. Der Präsident der Harvard University, Alan Garber, hat es auf den Punkt gebracht: Keine Regierung sollte vorschreiben wollen, was an Hochschulen gelehrt und geforscht wird. Auch ideologische Vorgaben, wer für ein Studium zugelassen und wer dort beschäftigt wird, sind nicht hinzunehmen.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), ist besorgt darüber, welchem politischen Druck Wissenschaft und öffentliche wie private Hochschulen in den USA aktuell ausgesetzt sind:<br><br>„Die Freiheit von Forschung und Lehre und die Hochschulautonomie als Garanten für die Leistungsfähigkeit von Hochschulen und Wissenschaft sind kostbar, unabdingbar und zugleich fragil. Mich erfüllt daher mit großer Sorge, unter welchen politischen Druck Wissenschaft und öffentliche wie private Hochschulen in den USA zuletzt geraten sind. Der Präsident der Harvard University, Alan Garber, hat es auf den Punkt gebracht: Keine Regierung sollte vorschreiben wollen, was an Hochschulen gelehrt und geforscht wird. Auch ideologische Vorgaben, wer für ein Studium zugelassen und wer dort beschäftigt wird, sind nicht hinzunehmen.“ </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 16:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die  21. Legislaturperiode</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zum-koalitionsvertrag-zwischen-cdu-csu-und-spd-fuer-die-21-legislaturperiode-5111/</link>
                        <description>Zum vorgestellten Koalitionsvertrag nimmt HRK-Präsident Walter Rosenthal wie folgt Stellung: „Die Hochschulrektorenkonferenz begrüßt, dass im heute vorgestellten Koalitionsvertrag die überragende Bedeutung von Bildung, Forschung und Innovation für die Zukunft unseres Landes hervorgehoben wird. Die Hochschulen sind in all ihren Leistungsdimensionen in Lehre, Forschung und Transfer und in ihrem europäischen und internationalen Wirken anerkannt und mit vielen zukunftsweisenden Vorhaben abgebildet. Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass die Hochschulen und dezidiert weiter auch die Hochschulbildung in der Verantwortung des Ministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt liegen werden und die zahlreichen Querschnittsaufgaben etwa im Bereich der Bildung und der Digitalisierung im Bundeskabinett auch künftig gut abgestimmt werden können. Zentrale Forderungen der HRK sind in der Schnellbauinitiative für Hochschulinfrastrukturen und in der Ankündigung einer 'großen Novelle' des BAföG aufgenommen worden.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum heute vorgestellten Koalitionsvertrag nimmt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Walter Rosenthal, wie folgt Stellung:<br><br>„Die Hochschulrektorenkonferenz begrüßt, dass im heute vorgestellten Koalitionsvertrag die überragende Bedeutung von Bildung, Forschung und Innovation für die Zukunft unseres Landes hervorgehoben wird. Die Hochschulen sind in all ihren Leistungsdimensionen in Lehre, Forschung und Transfer und in ihrem europäischen und internationalen Wirken anerkannt und mit vielen zukunftsweisenden Vorhaben abgebildet. Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass die Hochschulen und dezidiert weiter auch die Hochschulbildung in der Verantwortung des Ministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt liegen werden und die zahlreichen Querschnittsaufgaben etwa im Bereich der Bildung und der Digitalisierung im Bundeskabinett auch künftig gut abgestimmt werden können. Zentrale Forderungen der HRK sind in der Schnellbauinitiative für Hochschulinfrastrukturen und in der Ankündigung einer 'großen Novelle' des BAföG aufgenommen worden.<br><br>Hervorzuheben sind daneben folgende Aspekte:<br><br></p><ul><li>Die Ankündigung der langfristigen Perspektive des dynamisierten Zukunftsvertrags Studium und Lehre, der für die Hochschullehre und die Hochschulen insgesamt essenziell ist, gibt die hier notwendige Sicherheit.&nbsp;<br><br></li><li>In Bezug auf die Forschung wird die Bedeutung der gesamten Innovationskettevon der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung bis zum Transfer ausdrücklich gewürdigt. Die angestrebte Bündelung der Forschungsförderungsmaßnahmen des Bundes und eines damit verbundenen Bürokratieabbaus sind überfällig. Insbesondere Erleichterungen im Umsatzsteuer-, Vergabe- und Datenschutzrecht sind für die Hochschulen vielversprechende Ansätze. Wir begrüßen das klare Bekenntnis zu Forschungsinfrastrukturen wie etwa die FIS-Roadmap, NFDI, NHR und Forschungsbauten sowie die Ankündigung eines eigenständigen Gesetzes für wissenschaftliche Tierversuche.<br><br></li><li>Die Exzellenzstrategie ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der	Spitzenforschung und muss fortgeführt werden. Eine Anhebung der DFG-Programmpauschale auf 30% ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Forderung nach einem eigenständigen Forschungsrahmenprogramm auf EU-Ebene deckt sich mit den Bedarfen der Wissenschaft.&nbsp;<br><br></li><li>Die angekündigte Stärkung und Beschleunigung des Transfers von der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft ist wichtig und wird etwa durch eine Unterstützung aller Hochschulen bei Ausgründungen konkret. Die Förderung der hochschulischen Weiterbildung und die Bündelung der anwendungsbezogenen Forschung in der 'Initiative Forschung &amp; Anwendung' lässt Effizienzsteigerungen möglich erscheinen. Dafür braucht es schlanke Strukturen und eine schnelle Umsetzung und nicht unbedingt neue Einrichtungen, wie die Schwierigkeiten im Gründungsprozess der DATI zeigen. Das Verhältnis von DFG und einer angedachten DAFG muss schnell geklärt werden, um Doppelstrukturen und Dysfunktionalitäten zu vermeiden.<br><br></li><li>Ein Ausbau des Tenure-Track-Programms und die erweiterte Fortführung des bewährten Professorinnenprogramms sind folgerichtig, ebenso wie die gezielte Setzung von Anreizen für neue Hochschul-Governancemodelle (z. B. Departmentstruktur).&nbsp;<br><br></li><li>Bei der wissenschaftsadäquaten gesetzlichen Novellierung in Bezug auf befristete Arbeitsverträge, der Arbeitszeiterfassung sowie der Stärkung der Forschungssicherheit bringen wir uns konstruktiv ein.<br><br></li><li>Der besondere Fokus auf Veränderungen in der Universitätsmedizin durch&nbsp;Spitzenförderung, die Stärkung klinischer Forschung und Fortführung des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) unter Einbeziehung aller Akteure ist zu begrüßen.“</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5109</guid>
                        <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 09:50:24 +0200</pubDate>
                        <title>Deutsche, polnische und französische Rektorenkonferenzen fordern Neuauflage des Europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/deutsche-polnische-und-franzoesische-rektorenkonferenzen-fordern-neuauflage-des-europaeischen-rahmenp/</link>
                        <description>Die HRK und ihre beiden Partnerorganisationen in Frankreich (France Universités) und Polen (Konferencja Rektorów Akademickich Szkół Polskich; KRASP), die in ihren jeweiligen Ländern die Hochschulen vertreten, fordern eine bedarfsgerechte und zukunftsorientierte EU-Forschungsförderung, die weiterhin auf Offenheit und Exzellenz setzt. Sie unterstützen aktuelle Überlegungen der Europäischen Kommission, die Wettbewerbsfähigkeit der EU durch die Stärkung von Forschung und Innovation zu fördern, sprechen sich jedoch ausdrücklich für eine 10. Auflage des bewährten Förderprogramms für Forschung und Innovation aus.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und ihre beiden Partnerorganisationen in Frankreich (France Universités) und Polen (Konferencja Rektorów Akademickich Szkół Polskich; KRASP), die in ihren jeweiligen Ländern die Hochschulen vertreten, fordern eine bedarfsgerechte und zukunftsorientierte EU-Forschungsförderung, die weiterhin auf Offenheit und Exzellenz setzt. Sie unterstützen aktuelle Überlegungen der Europäischen Kommission, die Wettbewerbsfähigkeit der EU durch die Stärkung von Forschung und Innovation zu fördern, sprechen sich jedoch ausdrücklich für eine 10. Auflage des bewährten Förderprogramms für Forschung und Innovation aus.<br><br>HRK, France Universités und KRASP begrüßen das klare Bekenntnis in der jüngsten „Warschauer Erklärung“ der EU-Mitgliedstaaten zu einer künftigen Forschungsförderungsarchitektur, die auf dem erfolgreichen Vermächtnis der bisherigen „eigenständigen“ Rahmenprogramme aufbaut. Die drei Rektorenkonferenzen unterstützen zudem die Forderung des Europäischen Parlaments nach einer Finanzierungsstruktur, die Forschung an Hochschulen effizient und umfassend fördert.<br><br>Die europäische Forschung sei bereits weltweit führend und die EU solle diese Stärke nutzen, um Innovationen weiter voranzutreiben, statt bestehende Erfolge zu gefährden. Die Vorsitzenden der deutschen, polnischen und französischen Rektorenkonferenzen sind sich einig, dass die Forschungsgemeinde ein verlässliches und unterstützendes Umfeld mit optimalen Arbeitsbedingungen – einschließlich stabiler und berechenbarer Finanzierungsstrukturen – benötigt, um bestmögliche Forschungs- und Innovationsergebnisse zu erzielen.<br><br>Eine zersplitterte Landschaft kurzlebiger Förderinstrumente, die über verschiedene EU-Generaldirektionen verteilt sind, würde Forschungstalente durch übermäßige Komplexität abschrecken und letztlich wertvolles Innovationspotenzial verschwenden.<br><br>HRK-Präsident Prof. Walter Rosenthal: „Die Europäische Kommission stellt im Kompass für Wettbewerbsfähigkeit fest, dass der Europäische Forschungsrat (ERC) stärker auf die politischen Prioritäten der EU ausgerichtet werden müsse. Dies gefährdet allerdings die erfolgreiche Rolle des ERC innerhalb der europäischen Forschungslandschaft: Die vom ERC geförderte Grundlagenforschung muss thematisch offen bleiben, da nur die Forschenden selbst neue Wissenspotenziale erkennen und zukünftige Innovationstrends antizipieren können. Der Erfolg dieses Ansatzes zeigt sich eindrucksvoll an der großen Zahl kommerziell nutzbarer Patente, die aus ERC-geförderten Projekten hervorgehen.“<br><br>Prof. Lamri Adoui, Präsident von France Universités: „Die Verbundforschung ist einer der großen Vorteile des Rahmenprogramms. Forschungsergebnisse aus europäischen Verbundprojekten werden doppelt so häufig zitiert wie Veröffentlichungen anderer Forschungsprojekte, und die Konsortien schaffen die Grundlage für zukünftige Forschungscluster, die in der Lage sein werden, Technologien für den Übergang zur Klimaneutralität zu entwickeln. Ein gut funktionierendes Forschungssystem benötigt eine starke Unterstützung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Forschung und Innovation. Ich bedauere daher ausdrücklich, dass die Verbundforschung in den Berichten von Letta und Draghi kaum erwähnt und im Bocconi-Bericht sogar stark kritisiert wird, bis hin zur Infragestellung des positiven Nutzens der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.“&nbsp;<br><br>KRASP-Präsidentin Prof. Bogumiła Kaniewska: „Die unter der polnischen Präsidentschaft verabschiedete Warschauer Erklärung unterstreicht nachdrücklich, wie wichtig es ist, die europäische Dimension der Forschung weiter zu stärken. Um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu fördern, muss die europäische Forschung aktiv dazu beitragen, robuste Netzwerke zwischen allen wesentlichen Akteuren im Europäischen Forschungsraum (EFR) zu etablieren. Um bestehende Ungleichheiten insbesondere in Ländern wie Polen abzubauen, sind langfristig wirksame, strategische Unterstützungsmechanismen unabdingbar. Ohne solche gezielten Maßnahmen bleibt die Gefahr eines zweigeteilten Europas bestehen, das den gemeinsamen Fortschritt der europäischen Forschungsgemeinschaft gefährden würde.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 10:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulische Weiterbildung noch zugänglicher: „hoch &amp; weit“ kooperiert mit „mein NOW“</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulische-weiterbildung-noch-zugaenglicher-hoch-weit-kooperiert-mit-mein-now-5108/</link>
                        <description>Suchen. Finden. Weiterbilden. „hoch &amp; weit“, das zentrale Informationsportal der HRK für Weiterbildungsangebote der deutschen Hochschulen, kooperiert mit „mein NOW“, der nationalen Onlineplattform für berufliche Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Alle im HRK-Portal erfassten Angebote der Hochschulen sind nun auch in mein NOW zu finden. Durch die Zusammenarbeit werden akademische Weiterbildungsmöglichkeiten für Interessierte aller Altersklassen und Karrierestufen noch sichtbarer und zugänglicher. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Suchen. Finden. Weiterbilden. „hoch &amp; weit“, das zentrale Informationsportal der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für Weiterbildungsangebote der deutschen Hochschulen, kooperiert mit „mein NOW“, der nationalen Onlineplattform für berufliche Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Alle im HRK-Portal erfassten Angebote der Hochschulen sind nun auch in mein NOW zu finden. Durch die Zusammenarbeit werden akademische Weiterbildungsmöglichkeiten für Interessierte aller Altersklassen und Karrierestufen noch sichtbarer und zugänglicher.&nbsp;<br><br>Die Berufs- und Arbeitswelt verändert sich rasant und mit ihr die Anforderungen an Fachkräfte und Unternehmen. Genau darin liegt auch eine Chance: Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind der Schlüssel, um sich für die Zukunft fit zu halten und den Wandel aktiv zu gestalten. Den Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung durch Hochschulen kommt dabei eine immer wichtigere Bedeutung zu.<br>&nbsp;<br>Seit 2022 bündelt das Portal hoch &amp; weit alle Informationen zu Weiterbildungen der Hochschulen in Deutschland: vom Zertifikatskurs bis zum berufsbegleitenden Studium. Mittlerweile sind dort Weiterbildungsangebote von mehr als 300 Hochschulen über die differenzierte Suche individuell passend zu erschließen. „Das Weiterbildungsangebot der Hochschulen auf akademischem Niveau ist enorm vielfältig, wächst und bietet attraktive Formate für jedes Alter, alle Branchen und jede Karrierestufe“, sagt Prof. Dr. Ulrike Tippe, HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung. „Hochschulen entwickeln sich zunehmend auch zu Orten des lebenslangen Lernens – mit vielen interessanten Angeboten für Menschen mit einem akademischen Hintergrund oder auch ohne diesen.“<br><br>Die Zusammenarbeit von hoch &amp; weit und mein NOW erleichtert nun allen Weiterbildungsinteressierten, Arbeitssuchenden und Unternehmen die Orientierung und den Zugang zu Weiterbildungsangeboten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. „Wir freuen uns sehr, dass mit hoch &amp; weit die erste externe Weiterbildungsplattform an mein NOW angebunden ist. Durch die Kooperation der Bundesagentur für Arbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz sind nun mehr als 4.000 Weiterbildungsangebote der Hochschulen einfach und niedrigschwellig für alle erreichbar“, betont Dr. Sascha Zirra, Leiter des Kompetenz Centers Beruf und Transformation der Arbeitswelt der Bundesagentur für Arbeit.  <br><br>mein NOW: Das nationale Onlineportal für berufliche Weiterbildung<br>mein-now.de, ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit, unterstützt Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen mit Informationen rund um Weiterbildung und Umschulung sowie mit Online-Tests und Weiterbildungskursen.<br><br>hoch &amp; weit – Das Weiterbildungsportal der Hochschulen<br>Suchen. Finden. Weiterbilden. Mit hoch-und-weit.de bündelt die Hochschulrektorenkonferenz alle Weiterbildungsangebote deutscher Hochschulen. Damit hilft hoch &amp; weit Weiterbildungsinteressierten, Unternehmen und Personalverantwortlichen bei der Orientierung und der Suche nach passenden Weiterbildungen. Zudem stehen nützliche Informationen rund um das Thema Weiterbildung und ein kostenloser Weiterbildungs-Interessentest zur Verfügung.&nbsp;<br><br>Öffentlichkeitsarbeit hoch &amp; weit:&nbsp;<br>Katja Stricker&nbsp;<br>0228 / 887 208<br>stricker@hrk.de<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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