Japan

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Japan und Deutschland: Grundsätze für ein erfolgreiches Wirken der Hochschulen in der Gesellschaft

„Bildung, Forschung und Innovation – Die Hochschulen zwischen akademischen Grundwerten und gesellschaftlichen Erwartungen” war das Thema des Symposiums von HRK, Japanisch-Deutschem Zentrum Berlin (JDZB) und Japan Committee of Universities for International Exchange (JACUIE) am 28. und 29. Juni 2016. Der immer lauter werdende Ruf nach unmittelbarer Verwertbarkeit birgt die Gefahr, die langfristigen Ziele von Forschung, Studium und Lehre aus dem Blick zu verlieren. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vierten gemeinsamen Konferenz in Berlin. 160 Expertinnen und Experten aus Japan und Deutschland – darunter 60 Hochschulleiterinnen und -leiter – diskutierten, wie Innovation und gesellschaftlicher Nutzen im Kontext der unterschiedlichen akademischen Fächer zu verstehen seien und wie die Hochschulen in Japan und Deutschland auf gesellschaftliche Erwartungen reagieren könnten, ohne ihren eigentlichen Bildungsauftrag aufzugeben. Mehr dazu

Deutsch-japanische Wissenschaftskooperation

Die Finanzierung der Hochschulen in Japan und Deutschland, der Bildungsauftrag der Hochschulen sowie ihre Kooperation mit Gesellschaft und Wirtschaft standen im Zentrum eines Austauschs zwischen der HRK und ihrer japanischen Partnerorganisation, der Japan Association of National Universities. HRK-Präsident Horst Hippler war anlässlich eines vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo und den TU9 veranstalteten Symposiums zum Thema „Industrie 4.0“ in die japanische Hauptstadt gereist. Mehr dazu

Deutsch-japanisches Symposium „Bildung, Forschung und Innovation – Die Hochschulen zwischen akademischen Grundwerten und gesellschaftlichen Erwartungen”

Das Primat des unmittelbaren „Nutzens“ von Forschung und Lehre ist aus der hochschulpolitischen Diskussion sowohl in Japan als auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Die langfristigen Ziele von Forschung, Lehre und Bildung drohen aus dem Blick zu geraten.

Wie sind die Begrifflichkeiten der Innovation und gesellschaftlichen Verwertbarkeit im Kontext der verschiedenen akademischen Disziplinen jedoch tatsächlich zu verstehen? Und wie können Hochschulen in Japan und Deutschland auf die an sie gerichteten gesellschaftlichen Erwartungen reagieren, ohne dabei ihre eigentlichen Bildungsziele aufzugeben?

Zu diesen Fragestellungen veranstalten die Hochschulrektorenkonferenz, das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin und das Japan Committee of Universities for International Exchange, ein Zusammenschluss der drei japanischen Rektoren­vereinigungen, am 28./29. Juni 2016 ein zweitägiges deutsch-japanisches Symposium in Berlin. Mehr dazu

Internationalisierung der Hochschulen: Japan und Deutschland

Die japanische Regierung unterstützt die Internationalisierung der japanischen Hochschulen derzeit mit Hilfe verschiedener Förderprogramme wie dem Top Global University Project an dem 37 Institutionen partizipieren. Bis 2023 können diese Hochschulen im Rahmen des Programms institutionelle Initiativen zur Internationalisierung umsetzen, die neben der Rekrutierung von internationalen Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch den Ausbau der internationalen Kooperation zum Ziel haben. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt ca. 70 Millionen Euro. Die HRK befürwortet mit Nachdruck das Engagement der japanischen Regierung. Die Hochschulen in Japan und Deutschland stehen gemeinsam vor der Herausforderung, sich als Orte des Lernens, Lehrens und Forschens in einer globalisierten Welt auszugestalten und dabei eine angemessene Rolle für die japanische bzw. deutsche Sprache zu finden.

Deutsch-Japanisches Rahmenabkommen unterzeichnet

Die HRK und ihre japanischen Partnerorganisationen – die Japan Association of National Universities (JANU), die Japan Association of Public Universities (JAPU) und die Federation of Japanese Private Colleges and Universities Associations (FJPCUA) – haben am 26. Juni 2015 in Tokyo ein deutsch-japanisches Rahmenabkommen zur Hochschulzusammenarbeit unterzeichnet. Die Rahmenvereinbarung enthält Empfehlungen zur Zusammenarbeit und akademischen Mobilität zwischen den Hochschulen beider Staaten in Lehre, Studium, Forschung und Entwicklung. Im Zuge der Vereinbarung wird erstmalig der Zugang deutscher Bachelor- und Masterabsolventen zu japanischen Universitäten geregelt, was die Vereinbarung von gemeinsamen Studienprogrammen mit japanischen Partnern erleichtern wird. Mehr dazu

Deutsch-japanische Konferenz zur künftigen Rolle der Hochschulen

Welche Rolle können und sollen die Hochschulen in Japan und Deutschland künftig spielen? Die HRK, das DWIH Tokyo und die Universität Tokyo haben im Oktober 2014 rund 250 Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft in Tokyo zusammen gebracht, um über diese Frage zu diskutieren. Ziel war es, Gemeinsamkeiten der Hochschulsysteme und ihrer Perspektiven in Japan und Deutschland vor dem Hintergrund der Globalisierung zu identifizieren und Wege für eine intensivere Zusammenarbeit auszuloten. Mehr dazu

Deutsche Wissenschaftstage in Kyoto

„Die Netzwerke zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Japan und Deutschland müssen beständig entwickelt werden“, forderte HRK-Präsident Horst Hippler im Rahmen der German Science Days in Kyoto. Bei der vom DWIH Tokyo ausgerichteten Veranstaltung präsentierten sich zwei Tage lang namhafte deutsche Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Wissenschaftsorganisationen. Rund 400 japanische Studierende und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzten die Workshops, Präsentationen und Informationsstände, um sich über Studien- und Forschungsbedingungen in Deutschland zu informieren. Anlässlich seiner Japanreise tauschte sich HRK-Präsident Horst Hippler auch mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Wirtschaft vor Ort über die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aus.

Deutsch-japanische Hochschulbeziehungen

Die japanischen wie die deutschen Hochschulen treiben mit Nachdruck ihre Internationalisierung voran. Künftig wollen sie nun voneinander lernen, wie die einzelne Hochschule eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln kann und welche internen Strukturen den Erfolg am stärksten fördern. Dazu soll ein Austausch der Fachleute aus den Auslandsämtern der Hochschulen organisiert werden. Das ist eines der Ergebnisse eines Symposiums, das auf Einladung der HRK, des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin (JDZB) und der Universität zu Köln stattgefunden hat.

Japan-Wochen an deutschen Hochschulen

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan“ fanden von April bis November 2011 „Japan-Wochen an deutschen Hochschulen“ statt. Diese vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Maßnahme wurde von der Hochschulrektorenkonferenz federführend koordiniert. Mehr dazu

Deutsch-japanische Konferenz zu Hochschulreformen

Am 17./18. Mai 2010 diskutierten rund 200 deutsche und japanische Hochschulvertreter und Wissenschaftsexperten im Rahmen einer gemeinsamen Konferenz der HRK, der japanischen Rektorenvereinigung und des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin zu Hochschulreformen in Japan und Deutschland. Es wurde deutlich, dass sich aus den parallel verlaufenden Anpassungsprozessen ein neues Potential der akademischen Zusammenarbeit ergibt. Mehr dazu

Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus in Tokyo

Die Bundesregierung, vertreten durch das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat im Rahmen ihrer Strategie zur Internationalisierung der deutschen Wissenschaft und der Außenwissenschaftspolitik eine Konzeptidee entwickelt, deren Kern die Schaffung von Deutschen Häusern der Wissenschaft und Innovation an fünf Standorten weltweit (Tokyo, Moskau, Sao Paulo, Neu Delhi und New York) ist. Mehr dazu

Kontakt

Marijke Wahlers
Tel.: +49/(0)228/887-170
wahlers[at]hrk.de