Weiterbildung

Wissenschaftliche Weiterbildung

Die wissenschaftliche Weiterbildung gewinnt in der bildungspolitischen Diskussion immer mehr an Bedeutung. Gründe hierfür sind die demographische Entwicklung, zunehmende Wissensdynamik und die gestufte Studienstruktur. Diese Faktoren finden ihren Niederschlag im bereits vorhandenen, in der Zukunft aber noch verstärkt zu erwartenden Fachkräftemangel.

Die HRK-Kommission „Neue Medien und Wissenstransfer“ hat sich in ihrem
Positionspapier zur wissenschaftlichen Weiterbildung im Juli 2008 eingehend diesem Thema gewidmet. In dem Positionspapier werden die Situation der wissenschaftlichen Weiterbildung, die aktuell diskutierten Probleme sowie die Perspektiven für die Zukunft dargestellt. Die Politik wird aufgefordert, klare und möglichst einheitliche Rahmen- bedingungen zu schaffen sowie Förder- und Wettbewerbsprogramme als Impulse und Anschubfinanzierungen zu initiieren. 

Dieser HRK-Forderung entspricht das Bund-Länder-Programm „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“.  In den beiden Runden des Programms haben die Hochschulen insgesamt 266 Skizzen für Einzel- und Verbundprojekte eingereicht. Ab 2014 setzen 97 deutsche Hochschulen ihre prämierten Projekte um. Die Konzepte umfassen u.a. berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie Zertifikatsangebote.