Nordamerika

Nordamerika

Die Hochschulrektorenkonferenz steht in regelmäßigem Kontakt mit Hochschulorganisationen in den USA und Kanada. Zudem arbeitet die HRK mit einer Reihe von Partnerorganisationen im Bereich der transatlantischen Beziehungen eng zusammen.

So finden mit dem American Council on Education (ACE) und der Association of American Universities (AAU) in unregelmäßigen Abständen Gespräche über aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen statt. Die HRK ist außerdem im board der German-American Fulbright Commission vertreten.

Wichtigster Ansprechpartner der HRK in Kanada ist Universities Canada.


Auch neues US-Einreisedekret schadet der Wissenschaft

08.03.2017 „Auch das neue Einreisedekret des US-Präsidenten zielt auf die Diskriminierung einer großen Zahl von Menschen aufgrund ihrer Herkunft“, so HRK-Präsident Horst Hippler nach dem Bekanntwerden des neu gefassten Einreiseverbots. „Darunter sind viele Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das bedeutet nicht nur erhebliche Einschränkungen für die konkret Betroffenen, sondern es schürt auch eine generelle Atmosphäre des Misstrauens gegenüber dem Fremden. Diese gefährdet den offenen Geist, der für die Hochschulen lebenswichtig ist. Ich unterstütze daher den erneuten Protest der europäischen Rektorenkonferenz (EUA), deren Mitglieder die HRK und viele deutsche Hochschulen sind.“ 

Wissenschaft ist international

03.02.2017 Die HRK hat gemeinsam mit acht anderen deutschen Wissenschafts-organisationen zum Einreiseverbot in die USA für Staatsangehörige aus Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien Stellung genommen. Gerade in Zeiten internationaler Krisen sei die Wissenschaft ein wertvolles zwischenstaatliches Bindeglied, welches dringend erhalten werden müsse. Die Wissenschafts­organisationen appellierten an die US-Regierung, das Einreiseverbot umgehend zurückzunehmen. Mehr dazu

Europäische Universitäten protestieren gegen US-Einreisedekret

30.01.2017 HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler: „Das Dekret des amerikanischen Präsidenten, mit dem er Bürgern aus sieben vornehmlich muslimischen Ländern die Einreise in die USA verwehrt, stellt eine pauschale Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Staats- und Religionszughörigkeit dar und verstößt damit gegen die Grundwerte der internationalen Gemeinschaft. Auch die Wissenschaft ist von den Folgen des Dekrets unmittelbar betroffen. Der Einreisestopp in die USA beeinträchtigt den internationalen wissenschaftlichen Austausch massiv. Die europäische Rektorenkonferenz (European University Association – EUA), deren Mitglieder die HRK und viele deutsche Hochschulen sind, fordert heute in einer Pressemitteilung die Rücknahme des Dekrets. Ich möchte Sie hiermit auf die EUA-Veröffentlichung hinweisen, deren Inhalt ich voll unterstütze.“
Zur Pressemitteilung der EUA

GAIN - German Academic International Network

GAIN ist ein Netzwerk deutscher Wissenschaftler_innen in Nordamerika. GAIN informiert über Fördermöglichkeiten aller großen Forschungs- und Förderorganisationen für die transatlantische Kooperation und Rückkehr. Die Jahrestagung bietet Gelegenheit zum Austausch von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die HRK koordiniert den dortigen Auftritt der deutschen Hochschulen.

Die GAIN-Jahrestagung 2016 fand vom 09. – 11.09.2016 in Washington statt. Vom 24. bis 27. August 2017 findet die 17. GAIN-Jahrestagung  in San Francisco statt.
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Neue Visa-Regelungen mit Auswirkungen auf wissenschaftlichen Austausch

9.12.2015 Der US-Kongress verabschiedete den „Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act of 2015“. Demnach sind Reisende in die USA, die sich nach dem 1. März 2011 im Irak, dem Iran, in Syrien oder im Sudan aufgehalten haben, vom Visa Waiver Programm ausgenommen. Für diese Personengruppe ist eine Einreise in die Vereinigten Staaten künftig nur nach Bewilligung eines Visums möglich. Diese Regelung wird auch deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreffen, weshalb die HRK auf die Auswirkungen dieser Neufassung gegenüber dem Auswärtigen Amt und der amerikanischen Botschaft in Berlin hingewiesen hat. Das Auswärtige Amt verweist auf die Möglichkeit der Beantragung von längerfristigen, multiple-entry Visa für die USA.
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Deutsch-kanadische Hochschulzusammenarbeit

05.05.2015 Über aktuelle Entwicklungen im deutschen Wissenschaftssystem informierte sich das Quality Network for Universities des Conference Board of Canada während einer einwöchigen Informationsreise durch Deutschland. Die Vertreter kanadischer Universitäten und Wissenschafts­organisationen trafen auch mit HRK-Präsident Horst Hippler in Bonn zusammen. Gegenstände des Austauschs waren u.a. die deutsche Exzellenzinitiative, die Freiheit von Lehre und Forschung sowie die zentrale Bedeutung von universitärer Grundlagenforschung für gesellschaftliche Innovationen. Auf Vermittlung der HRK besuchte die Delegation auch die Universitäten in Frankfurt und Göttingen sowie die Humboldt-Universität und die Technische Universität in Berlin.

Hochschulen im Innovationssystem

28.10.2014 Auf Einladung der kanadischen Rektorenkonferenz AUCC haben sich Vertreter israelischer, kanadischer und deutscher Wissenschafts­organisationen und Universitäten in Ottawa zu einem Erfahrungsaustausch über nationale Innovationssysteme getroffen. In seiner keynote lecture unterstrich HRK-Präsident Horst Hippler die zentrale Bedeutung, die den Universitäten und Fachhochschulen im deutschen Innovationssystem zukommt. Zugleich hob er die enge Vernetzung von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Industrie als Grundvoraussetzung für erfolgreiche Innovationen in Deutschland hervor. Mehr dazu

Deutsch-kanadischer Dialog zur Kooperation von Wirtschaft und Hochschulen

01. - 04.09.2014 Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Universitäten bildete den thematischen Schwerpunkt eines mehrtägigen Besuchs von HRK-Präsident Horst Hippler an der University of Alberta in Edmonton. In verschiedenen Gesprächsrunden tauschten sich Vertreter der Hochschulleitung und der Politiker der Provinz Alberta mit dem HRK-Präsidenten über die enge Verzahnung von Wirtschaft und Hochschulen in Deutschland aus. Auf besonderes Interesse der kanadischen Seite stießen hierbei die Ausbildungs- und die Berufungspraxis in den Ingenieur­wissenschaften. Die University of Alberta hat Deutschland als eine ihrer strategischen Partnerregionen definiert.

Deutsch-amerikanische Perspektiven zur Zukunft der Hochschulbildung

30.08.2014 Der Bildungsauftrag von Hochschulen in den Vereinigten Staaten und in Deutschland stand im Zentrum einer Podiumsdiskussion am Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in New York. Auf Einladung der HRK erörterten deutsche und amerikanische Hochschulleitungen unterschiedliche Konzepte und Zielsetzungen hochschulischer Bildung. So betonte HRK-Vizepräsidentin Ulrike Beisiegel gegenüber ihrer amerikanischen Zuhörerschaft, dass MOOCs die traditionelle Lehre an den deutschen Universitäten nicht werden ersetzen können. Hingegen unterstrich HRK-Vizepräsident Andreas Bertram die besondere Rolle, die der anwendungsorientierten Ausbildung an Fachhochschulen im Kontext des deutschen Innovationssystems zukommt. Mehr dazu

Kanada und die Globalisierung der Hochschulsysteme

26. - 28.06.2013 Die Globalisierung der Hochschulsysteme und die Auswirkungen dieser Entwicklung für kanadische Universitäten standen im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Ottawa. Im Rahmen der gemeinsam von der Association of Universities and Colleges of Canada (AUCC) und der University of Alberta ausgerichteten Tagung unterstrich HRK-Präsident Horst Hippler die herausragende Bedeutung, die universitärer Forschung, Lehre und Innovation im deutschen Wissenschaftssystem zukommt. Die Konferenz bot die Gelegenheit, die Weiterentwicklung und Neuausrichtung des kanadischen Hochschulsystems mit aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Australien, Indien, China und Brasilien zu kontrastieren. Mehr dazu

Kontakt

Dr. Gordon Bölling
Tel.: +49 228 887-128
boelling[at]hrk.de