Aktuelle Meldungen

HRK ADVANCE Handreichung und Praxiswerkstatt Internationale Lehrendenmobilität

06.02.2024 Ab sofort steht die HRK ADVANCE-Handreichung „Strukturelle Verankerung von Lehrendenmobilität in internationalen Kooperationen: Strategien und Praktiken“ zum Download bereit. Die Publikation betrachtet systematisch Grundlagen und strategische Perspektiven der internationalen Lehrendenmobilität und versucht, Wege zu ihrer strukturellen und systematischen Verankerung im Kontext internationaler Kooperationen zu identifizieren. Die Handreichung bildet auch den Ausgangspunkt für die kommende Praxiswerkstatt zum Thema „Lehrendenmobilität in internationalen Kooperationen“, die am 18. und 19. März in Köln stattfinden wird. Neben einer Keynote und der Präsentation der HRK ADVANCE-Handreichung stehen Impulsvorträge, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten auf dem Programm. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Vertreter:innen deutscher Hochschulen, die mit den Prozessen der Lehrendenmobilität in internationalen Kooperationen auf leitender, koordinierender oder praktischer Ebene befasst sind. Die Anmeldung ist bis 7. März möglich. 


Ausländische Hochschulabschlüsse: ZAB digitalisiert Zeugnisbewertung

16.02.24 Die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) hat die Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulabschlüsse mit allen Abläufen der Antragstellung, Bearbeitung und Ausstellung auf digitale Verfahren umgestellt. Im Zuge der Zeugnisbewertung werden die Bildungsbiografien der Antragsteller:innen individuell geprüft und deren Hochschulabschlüsse aus dem Ausland in das deutsche Bildungssystem eingeordnet. Die von der ZAB dann ausgegebenen Bescheinigungen können Betroffene bei Behörden, Botschaften und Arbeitgebern als Nachweis Ihrer Qualifikation verwenden. Gesetzliche Grundlage für das von der ZAB im Auftrag der Bundesländer durchgeführte Verfahren ist das Lissaboner Anerkennungsübereinkommen (mehr).


Niederländische Universitäten verabschieden Maßnahmen zur Aufnahme internationaler Studierender

16.02.24 Die niederländischen Universitäten haben ein Maßnahmenpaket verabschiedet zur Steuerung der Aufnahme internationaler Studierender und zur Stärkung der niederländischen Sprache. Die Selbstverpflichtung enthält u.a. Maßnahmen zur Reduktion der Zahl internationaler Studierender sowie des Anteils englischsprachiger Bachelor-Studiengänge, die Erhöhung der Anzahl niederländischsprachiger Studiengänge sowie die Verbesserung der niederländischen Sprachkenntnisse von Lehrpersonal und Studierenden. Hintergrund ist der sehr starke Anstieg internationaler Studierender (auf 15% aller Studierender im Jahr 2022) sowie die hiermit verbundenen Herausforderungen für das Universitätssystem sowie die Städte und Gemeinden. Aktuell läuft die Regierungsbildung in den Niederlanden. Mit dem Maßnahmenpaket reagieren die niederländischen Universitäten auch auf die aus Sicht der Universitäten zu radikalen Maßnahmen, die einige Wahlprogramme enthalten. Fast ein Viertel der internationalen degree-seeking-Studierenden in den Niederlanden kommt aus Deutschland.  


UNZ Chair, Professor Cheryl De la Rey
HRK Präsident, Professor Dr. Walter Rosenthal

HRK und Universities New Zealand erneuern Abkommen zur akademischen Zusammenarbeit

20.12.2023 Professor Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Professor Cheryl de la Rey, Rektorin der University of Canterbury und Vorsitzende von Universities New Zealand Te Pōkai Tara (UNZ), erneuerten kürzlich das 2006 geschlossene Abkommen und stärkten damit ihr Engagement für die Förderung der akademischen Beziehungen zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen in Neuseeland.

Das Abkommen trägt dazu bei, die akademischen Verbindungen zwischen Deutschland und Neuseeland in einem formalen Rahmen anzuerkennen. Es konzentriert sich auf die Schlüsselbereiche Lehre, Forschung und Wissenschaft. 

Mit der erneuten Unterzeichnung des Abkommens im Dezember 2023 haben die Vorsitzenden von UNZ und HRK den Erfolg des Abkommens und ihre Absicht bekräftigt, die Hochschul- und Wissenschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern zu fördern und zu vertiefen.


Save the Date: Abschlussveranstaltung der Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“

26.01.2024 Unter dem Titel „Vielfalt fördern“ findet vom 22. bis 25. April die virtuelle Abschlussveranstaltung der Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ statt. Mit der Initiative Vielfalt unterstützt die HRK gemeinsam mit dem BMBF 33 Hochschulen bei der Umsetzung ganzheitlicher Diversitätskonzepte im aktuellen Wintersemester. Zum Abschluss der Förderung stellen nicht nur die geförderten Hochschulen ihre Projekte und deren Ergebnisse vor, gemeinsam mit nationalen und internationalen Expert:innen werden auch unterschiedliche Perspektiven rund um das Thema „Vielfalt an Hochschulen“ beleuchtet und langfristige Diversitätsstrategien diskutiert. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung werden zeitnah auf der Projektwebsite veröffentlicht. 


15 Jahre HRK-Audit "Internationalisierung der Hochschulen"

19.01.2024 In diesem Jahr feiert das HRK-Audit "Internationalisierung der Hochschulen" sein 15-jähriges Jubiläum. Seit 2009 haben insgesamt 111 Hochschulen an den Audit-Beratungsformaten teilgenommen und dazu beigetragen, dass sich das HRK-Audit als Qualitätssicherungselement zur hochschulischen Internationalisierung etabliert hat. Seit 2009 unterstützt die HRK ihre Mitglieder mit dem Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ gezielt und passgenau in ihrer institutionellen Internationalisierung. 2017 wurde das Audit-Portfolio mit dem Audit kompakt und der Audit-Strategiewerkstatt um weitere, maßgeschneiderte Angebote für kleinere Hochschulen ergänzt. Auditierte Hochschulen erhalten zudem seit 2012 mit dem Re-Audit "Internationalisierung der
Hochschulen"
 Unterstützung bei der Umsetzung der strategischen Zielsetzungen ihrer Internationalisierung (mehr).


Rückblick: Internationale MODUS-Konferenz „Recognition Culture in Higher Education”

19.01.2024 Auf der Konferenz „Recognition Culture in Higher Education. International Perspectives on Lifelong Learning and Student Mobility” des HRK-Projekts MODUS diskutierten im Dezember 2023 rund 130 internationale Teilnehmende den Einfluss einer positiven Anerkennungs- und Anrechnungskultur auf die Förderung flexibler Lernwege und des interkulturellen Lernens. Podiumsdiskussionen und Praxisbeispiele zeigten, vor welchen Herausforderungen unterschiedliche Akteur:innen aus den Hochschulen stehen und welche Lösungsansätze erprobt werden. Zwei Keynotes boten einen Einblick in die Studierendenmobilität außerhalb des Europäischen Hochschulraums sowie in die hochschulstrategische Berücksichtigung älterer Lernender im Bereich des Lebenslangen Lernens. Die Tagungsdokumentation ist online zugänglich.


Rückblick II: Ergebnisse der Themenzyklustagung „Internationalisierung der Lehre“

19.01.2024 Ab sofort stehen die Ergebnisse der HRK ADVANCE Themenzyklustagung „Internationalisierung der Lehre - Governance & Praxis virtueller Mobilität und gelebter Mehrsprachigkeit“, die am 6./7. Dezember 2023 online stattgefunden hat, auf der Projektwebseite zur Verfügung. Neben den Aufzeichnungen des Livestreams inkl. Keynote-Vortrag, Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Hochschulen und Politik sowie Impulsvorträgen befinden sich auch Präsentationsfolien der Beispiele guter Praxis online. Mit über 300 Anmeldungen und spannenden Diskussionen bildet die Veranstaltung einen erfolgreichen Abschluss des ersten Projekt-Themenzyklus zu den Themen virtuelle Mobilität von internationalen Studierenden sowie Mehrsprachigkeit in Studiengängen. Im Laufe des Jahres folgen dazu die Aufbereitung von Auszügen aus den Landeshochschulgesetzen sowie weitere (internationale) Perspektiven im Rahmen der Abschlussveranstaltung. 


Hochschulzusammenarbeit mit Ghana

08.12.2023 Vom 28. November bis 1. Dezember besuchten sechs Vice Chancellors der wichtigsten Universitäten Ghanas Hochschulen in Deutschland, um einerseits die deutsche Hochschullandschaft besser verstehen zu können, andererseits die Hochschulzusammenarbeit zu vertiefen und auszubauen. Dabei wurde auch die neu gegründete Ghana-NRW Hochschul-Alliance, die inzwischen ein Büro in Accra unterhält, vorgestellt. Schwerpunkte des Interesses waren die Gesundheits­wissenschaften, E-Learning und Digitalisierung einschließlich KI, aber auch Fragen der nachhaltigen Entwicklung, insbesondere Food Security und Klimawandel. Die Gäste aus Ghana zeigten sich zuversichtlich, dass die Hochschulbeziehungen in Zukunft verstärkt werden und unterstrichen, dass Ghana nicht nur in politischen Kontexten, sondern auch im Bereich der Hochschulen sich zu einem wichtigen Partner Deutschlands entwickelt. Diese Informationsreise wurde von der HRK im Rahmen des BMZ geförderten DIES-Programms organisiert. 


HRK ADVANCE: Beispiele guter Praxis zu Internationalisierung der Lehre online

1.12.2023 Ab sofort steht die Sammlung von Beispielen guter Praxis für die Themen virtuelle Mobilität von internationalen Studierenden sowie Mehrsprachigkeit in Studiengängen online auf der Webseite des Projekts HRK ADVANCE zur Verfügung. Die Beispiele bieten Einblicke in die Ziele, Konzepte und erfolgreichen Ansätze hinsichtlich der Verbesserung von Rahmenbedingungen im Bereich Internationalisierung der Lehre. Die Beispiele wurden über einen Call for Participation gewonnen und können noch im Laufe des nächsten Projektjahres über Bewerbungen auf der Projektwebseite erweitert werden. Eine Auswahl innovativer Beiträge wird auf der virtuellen Themenzyklustagung „Internationalisierung der Lehre – Governance & Praxis virtueller Mobilität und gelebter Mehrsprachigkeit“ präsentiert. Die Anmeldung zur Veranstaltung am 6./7. Dezember ist auf der Konferenzplattform möglich: www.hrk-advance.de


Offener Brief: Wissenschaftler:innen gegen Antisemitismus

24.11.2023 Zahlreiche Darmstädter Institutionen aus der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur haben zum 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, in verschiedenen Formen sichtbar ihre Solidarität mit Israel und den Jüdinnen und Juden in Deutschland bekundet. Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE in Darmstadt veröffentlichte zudem einen offenen Brief gegen Antisemitismus, dem sich bislang 1.900 Wissenschaftler:innen - darunter auch HRK-Präsident Walter Rosenthal - angeschlossen haben. Der Brief, die Unterzeichnerliste ebenso, wie die Möglichkeit, zu unterzeichnen, finden sich unter www.athene-center.de/nie-wieder.


Save the Date: HRK ADVANCE-Praxiswerkstätten

24.11.2023 Das Projekt HRK ADVANCE geht in die nächste Phase seines zweiten thematischen Zyklus und möchte mit Vertreter:innen deutscher Hochschulen die Weiterentwicklung zentraler Themen zur Governance der Internationalisierung des wissenschaftlichen Personals aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren. Dazu werden am 19. und 20. Februar 2024 die Praxiswerkstatt „Gewinnung und Berufung internationaler Professor:innen“ und am 18. und 19. März 2024 die Praxiswerkstatt „Lehrendenmobilität in internationalen Kooperationen“ stattfinden. Neben einer Keynote und einem abendlichen Get-together werden die Ergebnisse der HRK ADVANCE-Handreichungen, die kurz vor den Veranstaltungen veröffentlicht werden, vorgestellt. Mit thematischen Impulsen und Workshops werden die Chancen, Herausforderungen und nächsten Schritte für eine verstärkte Internationalisierung weiter vertieft. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung werden zeitnah auf der Projektwebsite veröffentlicht. 


HRK-Präsident trifft Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion

10.11.2023 Die aktuelle Situation jüdischer Studierender nach dem Terroranagriff der Hamas und notwendige Maßnahmen gegen antisemitische Übergriffe an deutschen Hochschulen standen im Zentrum eines Treffens von HRK-Präsident Walter Rosenthal mit Hanna Veiler, Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion, gestern in Berlin. Veiler berichtete in dem Gespräch von den positiven unterstützenden Signalen vieler Hochschulleitungen ebenso wie von konkreten Bedrohungssituationen jüdischer Studierender, antisemitischen Äußerungen und Schmierereien und fehlenden Ansprechpersonen auf den Hochschulcampi. Der HRK-Präsident zeigte sich angesichts der Zunahme antisemitischer Vorfälle und Übergriffe etwa auf Demonstrationen oder im Alltagsleben tief besorgt. Es sei umso dringender, dass zentrale gesellschaftliche Akteure und Institutionen sich gegen solche Entwicklungen stemmen und für die Sicherheit jüdischer Mitbürger:innen eintreten. Dies gelte insbesondere für die Hochschulen, an denen kein Platz für Antisemitismus sei. 


HRK ADVANCE: Virtuelle Themenzyklustagung „Internationalisierung der Lehre“

03.11.2023 „Internationalisierung der Lehre – Governance & Praxis virtueller Mobilität und gelebter Mehrsprachigkeit“ stehen im Zentrum der virtuellen HRK ADVANCE-Themenzyklustagung am 6./7. Dezember. Mit einer internationalen Keynote und einer Paneldiskussion unter Beteiligung des BMBF, des MWK Baden-Württemberg, der Ruhr-Universität Bochum, der TU Berlin sowie der HRK werden am ersten Tag die Potenziale von virtuellem und mehrsprachigem Austausch für die Internationalisierung der Lehre beleuchtet sowie die Möglichkeiten thematisiert, Rahmenbedingungen internationaler Lehre weiter zu stärken und innovative Ansätze in die Breite zu tragen. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen von Beispielen guter Praxis aus den deutschen Hochschulen, die besonderes Innovationspotenzial bei der Verbesserung von Rahmenbedingungen der internationalisierten Lehre darstellen. Anmeldungen sind ab sofort möglich


Veranstaltung: Sicherheit in der internationalen Wissenschaftszusammenarbeit

27.10.23 Fragen der Sicherheit in der internationalen Wissenschaftszusammenarbeit standen am Mittwoch im Zentrum einer Veranstaltung auf Einladung der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin. Auf dem Panel diskutierten Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger, der niederländische Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft Robbert Dijkgraaf, Margot Wijnen von der niederländischen Forschungsgemeinschaft (NWO) und HRK-Präsident Walther Rosenthal unter anderem, wie der Wert offener internationaler Zusammenarbeit erhalten werden könne und welchen Ebenen dafür zuständig seien, Risiken und Bedrohungen in der Zusammenarbeit einzuschätzen und abzuwenden, und wie die hierfür notwendigen Kompetenzen aufgebaut werden können. Beispiele aus der Praxis in den Niederlanden sowie in Deutschland veranschaulichten die hierfür nötigen Ressourcen und die Herausforderungen in der Risikoabschätzung. In den Niederlanden erfährt das Thema „knowledge security“ bereits seit mehreren Jahren starke Aufmerksamkeit und Unterstützung. So gibt es u.a. einen nationalen Contact Point for Knowledge Security, in dem die Kompetenz verschiedener Ministerien und Behören zusammenläuft, sowie knowledge security officers an Hochschulen. 


Israel: EU Kommission verlängert Fristen für Forschungsförderung

23.10.23 Die Europäische Kommission hat in dieser Woche mitgeteilt, die Fristen für Anträge im Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe und Bewerbungen für Förderungen im Rahmen des ERC und des European Innovation Council (EIC) zu verlängern. Hintergrund und Anlass sind die Terrorangriffe der Hamas auf Israel, die auch den Forschungsbetrieb erheblich beeinträchtigen. Israel ist an mehr als 5 % aller Horizon-Projekte beteiligt und hat bislang mehr als 500 Millionen Euro aus dem Programm erhalten. HRK-Präsident Walter Rosenthal hatte in einem persönlichen Schreiben an die Vorsitzenden der israelischen Hochschulverbünde den akademischen Colleges und Universitäten in Israel die Terrorangriffe verurteilt und die Solidarität der deutschen Hochschulen erklärt. 


Austausch mit kubanischen Rektor:innen

23.10.23 Der Besuch einer Delegation kubanischer Rektor:innen unter Leitung des Vizeminister Velazquez Zaldivar bei der HRK wurde neben einem Austausch über aktuelle hochschulpolitische Schwerpunktsetzungen dazu genutzt, gemeinsam mit deutschen Hochschulleitungen mögliche zukünftige Kooperationsperspektiven zwischen den Hochschulen beider Länder auszuloten. Zudem machte der Vizeminister auf den Kongress Universidad 2024 aufmerksam und lud interessierte Hochschulen zur Teilnahme ein. 


Israel: HRK-Präsident erklärt Solidarität der deutschen Hochschulen

13.10.2023 Angesichts des terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel, der schrecklichen Massaker und Entführungen hat HRK-Präsident Walter Rosenthal in einem persönlichen Schreiben an die Vorsitzenden der israelischen Hochschulverbünde den akademischen Colleges und Universitäten in Israel sein tiefes Mitgefühl ausgedrückt und die Solidarität der deutschen Hochschulen mit ihnen betont. Auch die Allianz der Wissenschafts­organisationen hatte in einer Erklärung die Anschläge aufs Schärfste verurteilt und ihre Solidarität mit Israel erklärt. In einem Anfang dieser Woche veröffentlichten Brief bedanken sich die israelischen Universitätsleitungen für die internationale Solidarität und unterstreichen die Einmaligkeit der besonders brutalen Ereignisse. 


Themenzyklustagung "Internationalisierung der Lehre": Beispiele guter Praxis gesucht

13.10.2023 Das Programm für den ersten Tag der HRK ADVANCE-Themenzyklustagung „Internationalisierung der Lehre – Governance & Praxis virtueller Mobilität und gelebter Mehrsprachigkeit“ am 6./7. Dezember ist nun online und bietet einen Vorgeschmack auf die Impulse durch die Keynote von Professor Robert O’Dowd, eine Podiumsdiskussion sowie vertiefende Vorträge. Die Anmeldung ist ab Anfang November möglich. Tag zwei der Themenzyklustagung widmet sich den Beispielen guter Praxis aus den Hochschulen. Bewerbungen sind noch bis zum 18. Oktober über die Projektwebseite möglich. Mit den Beispielen sollen sowohl auf der Tagung als auch langfristig über die Projektwebseite Praxisbeispiele verschiedener Hochschultypen jeder Größe präsentiert werden, um die Vielfalt, Leistungen und Potenziale in den Bereichen internationale Lehre, Kooperation, Studiengangsmanagement und Services sichtbar zu machen. 


Trilaterales Treffen

22.09.2023 Präsidiumsmitglieder der Rektorenkonferenzen aus Österreichs und der Schweiz und Deutschland tauschten sich bei ihrem jährlichen Treffen in Bern über aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen in ihren Ländern aus. Im Zentrum standen Nachwuchsförderung und Planung von Forschungskarrieren, Linderung des Fachkräftemangels und das Verhältnis zwischen akademischer und beruflicher Bildung sowie die Gefahren und Chancen der Anwendung von künstlicher Intelligenz und Chatbot-Technologien in den Hochschulen. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Rolle der Hochschulen in der Gesellschaft gewidmet. Mit Sorge wurde die teilweise geringe gesellschaftliche Wertschätzung der Leistungen der Hochschulen in Forschung, Entwicklung und bei der Ausbildung hochqualifizierter Arbeitskräfte konstatiert, die in stagnierender oder gar sinkender Finanzierung zum Ausdruck kommt. 


Garantiefonds Hochschule: HRK kritisiert Einstellung der Förderung

15.09.2023 Die HRK appelliert dringlich an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), seine Entscheidung zu überdenken, die Förderung des Garantiefonds Hochschule ab 2024 einzustellen. Mit dem Programm werden Zugewanderte unterstützt, ein im Herkunftsland begonnenes Studium fortzusetzen oder ein Studium zu beginnen. Die Förderung umfasst dabei Sprachkurse, Lehrgänge und Kollegs zum Erwerb der Hochschulreife sowie Kurse zur Vorbereitung auf ein Kolleg oder ein Fachstudium. In einem Statement unterstreicht Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter, HRK-Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten, die Bedeutung des Förderprogramms. Dieses sei seit vielen Jahren eine feste Größe in der Unterstützungsstruktur für junge Zugewanderte bei der Vorbereitung auf ein Hochschulstudium in Deutschland. „Gerade angesichts der immer dringlicher werdenden Notwendigkeit, den Fachkräftebedarf in allen gesellschaftlichen Bereichen zu sichern, handelt es sich um eine kluge Investition – nicht nur in die Zukunft dieser jungen Menschen, sondern auch für unsere Gesellschaft“, so Scholz-Reiter. 


Austausch mit usbekischer Delegation

15.09.2023 Ein Gespräch mit dem stellvertretenden Minister für Hochschulen, Wissenschaft und Innovation der Republik Usbekistan, Dr. Komiljon Karimov, bot HRK-Präsident Walter Rosenthal diese Woche Gelegenheit, die Vielfalt und die verschiedenen Leistungsdimensionen des deutschen Hochschulsystems in Forschung, Lehre und Transfer vorzustellen und sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen. Der stellvertretende Minister und der HRK-Präsident würdigten die bereits bestehenden deutsch-usbekischen Hochschulkooperationen. Es bestand Einigkeit, diese zukünftig zu intensivieren. Weitere Gesprächsthemen waren neben Forschungskooperationen und Studienmobilität insbesondere das Duale Studium und der Wissens- und Technologietransfer. Zudem wurden Möglichkeiten und Formate zukünftiger Kooperationen diskutiert. 


Horizon Europe: Großbritannien kehrt in EU-Forschungsprogramm zurück

08.09.2023 Mit breiter Zustimmung reagierten Wissenschaft und Politik gestern auf die Nachricht, dass die Europäische Kommission und die britische Regierung zu einer grundsätzlichen Einigung über die Assoziierung des Vereinigten Königreichs an Horizon Europe gekommen sind. In einer Stellungnahme begrüßte HRK-Präsident Walter Rosenthal die Einigung als eine für die britischen Forschungseinrichtungen und Hochschulen wie für die internationalen Wissenschaftsbeziehungen sehr gute Nachricht. „Ich freue mich insbesondere auch mit Blick auf die engen und bewährten Beziehungen britischer und deutscher Hochschulen über diese Entscheidung", so Rosenthal. Die Assoziierung des Vereinigten Königreichs an Horizon Europe sorge für verlässliche Rahmenbedingungen in der Zusammenarbeit zwischen europäischen und britischen Partnern und werde so auch die Forschungskooperationen mit deutschen Einrichtungen entscheidend stärken. 


Europäische Umfrage über Initiativen zur Unterstützung der Hochschulen in der Ukraine

08.09.2023 Die European University Association (EUA) bittet um Informationen über Initiativen zur Unterstützung der Hochschulbildung in der Ukraine. Die Informationen werden über eine Umfrage europaweit gesammelt und bis Herbst 2023 zur Verfügung gestellt sowie regelmäßig mit neuen Initiativen aktualisiert. Die HE4UA-Initiative steht im Zusammenhang mit den Empfehlungen der EUA zur Unterstützung des ukrainischen Hochschulsektors, die im Sommer erarbeitet wurden. Darin wird eine verstärkte Zusammenarbeit und Koordination als wesentlicher Erfolgsfaktor für kontinuierliche und verstärkte Unterstützung des ukrainischen Hochschulsektors genannt. Die HRK unterstützt diese Initiative und bittet deshalb auch diejenigen HRK-Mitgliedshochschulen, die kein Mitglied der EUA sind, sich an der Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse sollen die künftige Zusammenarbeit synergetischer und somit gezielter und effektiver gestalten. Bei Fragen zur Umfrage wenden Sie sich bitte an hepu-surveyseua.eu


GAIN: Netzwerkveranstaltung in Boston

08.09.2023 Vom 25. bis 27. August kamen in Boston auf Einladung des German Academic International Network (GAIN) Wissenschaftler:innen in der Postdoc-Phase mit hochrangigen Vertreter:innen aus der deutschen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen. Nach zwei digitalen Tagungen während der Pandemie und der ersten Jahrestagung in Deutschland fand die größte Netzwerkveranstaltung für internationale Wissenschaftskarrieren in Deutschland nach vier Jahren erstmals wieder in den USA statt. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 230 Postdocs, nutzten die Gelegenheit zu Begegnung und Dialog. Im Rahmen des umfangreichen Programms zu wissenschaftlichen Karrierewegen in Deutschland diskutierten unter anderem BMBF-Staatssekretär Jens Brandenburg und HRK-Experte Henning Rockmann über die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG). Dabei waren sich alle einig, dass ein neuer Ansatz für gute Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft nur durch weitere Maßnahmen der Hochschulen, von Bund, Ländern und Tarifpartnern erfolgen kann.


Risikomanagement in der internationalen Zusammenarbeit

01.09.2023 Auf Initiative der Arbeitskreise Exportkontrolle der nordrhein-westfälischen und baden-württembergischen Hochschulen wurde jüngst der Bundesarbeitskreis Exportkontrolle BAKEA ins Leben gerufen. Ziel des Arbeitskreises sollen Austausch, Informationsweitergabe und Weiterbildung auf Systemebene sein. Ende des Jahres soll eine erste Veranstaltung auf Bundesebene stattfinden. Die Exportkontrollbeauftragten der Hochschulen sowie andere mit der Exportkontrolle befasste Stellen sind herzlich eingeladen, zu partizipieren. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an infobakea.de. Auch das 2022 gegründete Netzwerk Hochschulcompliance (HCoN) dient dem Erfahrungsaustausch. Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich zuletzt im März 2023 zum fachlichen Austausch an der Humboldt-Universität zu Berlin (Kontakt: Angelika Spilker, Universität Bielefeld oder Erik Schank, Universität Hamburg). 


HRK ADVANCE: Save the date & Call for Participation

01.09.2023 Das Projekt HRK ADVANCE sucht ab sofort mit einem Call for Participation nach Beispielen guter Praxis zu den Themen „Rahmenbedingungen virtueller Mobilität für internationale Studierende“ und „Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge“. Bis zum 18. Oktober können Vertreter:innen deutscher Hochschulen ihre Beispiele über die HRK ADVANCE-Website einreichen. Alle geeigneten Zusendungen werden ab November 2023 in Ergänzung zu den bisherigen Projektergebnissen und Handreichungen auf der Projekt-Website abgebildet. Besonders innovative Beispiele guter Praxis erhalten die Möglichkeit, diese im Rahmen der virtuellen Themenzyklustagung „Internationalisierung der Lehre – Governance & Praxis virtueller Mobilität und gelebter Mehrsprachigkeit“ am 6./7. Dezember vorzustellen. Auf dem Programm stehen außerdem eine Keynote von Robert O'Dowd (Universidad de León), ein Podiumsgespräch mit Vertreter:innen aus Hochschulen und Politik sowie thematisch weiterführende Impulsvorträge. 


Zukunftsthemen für die deutsch-taiwanische Hochschulbildungszusammenarbeit

14.07.2023 Perspektiven der deutsch-taiwanischen Hochschulkooperation standen im Zentrum eines zweitägigen Forums in Berlin in dieser Woche. Einig waren sich die Hochschulvertreter:innen aus Taiwan und Deutschland, dass insbesondere der Ausbau der Forschungskooperation in Zukunftstechnologien wie der Batterie- und Halbleiterforschung zukunftsweisend sei. Gleiches gelte für die Zusammenarbeit mit Blick auf die Zukunft des individualisierten, digital gestützten Lernens, die Etablierung von Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Governance sowie die Förderung von „social entrepreneurship“ und Mehrsprachigkeit. Das Treffen knüpft an den langjährigen Austausch an, den die HRK mit ihren taiwanischen Partnern pflegt. Kooperationschancen ergeben sich, so die Teilnehmer:innen, unter anderem auch in der Lehramtsausbildung und der Förderung von Mandarin-Sprachkompetenz. Im Anschluss an das Forum rundete ein Besuch an der Freien Universität Berlin das Deutschlandprogramm der taiwanischen Delegation ab (mehr).


HRK Serviceprojekt Internationale Hochschulrankings geht in die Verlängerung

14.07.2023 Das HRK Serviceprojekt Internationale Hochschulrankings wird ab Februar 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Dies entschied die Mitgliedergruppe Universitäten auf ihrer Klausursitzung Anfang Juli einstimmig in Berlin. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, die internationale Sichtbarkeit der deutschen Universitäten zu stärken und so zu einer verbesserten Positionierung des deutschen Hochschulsystems beizutragen. Gezielte Beratungs- und Vernetzungsmaßnahmen haben die Mitgliedsuniversitäten im Umgang mit Rankingagenturen gestärkt. In der nächsten Laufzeit sollen darüber hinaus die besonderen Herausforderungen bei der Datenerhebung für Nachhaltigkeitsrankings und eine weitere strategische Vernetzung in Europa in den Blick genommen werden.


EUA-Empfehlungen: Hochschulbildung und Forschung in der Ukraine unterstützen

07.07.23 Die European University Association (EUA) hat gestern eine Reihe von Empfehlungen zur Unterstützung der Hochschulbildung und Forschung in der Ukraine veröffentlicht. Die Empfehlungen richten sich an Regierungen, Hochschulen, forschungsintensive Institutionen und Geldgeber. Unter anderem empfiehlt die EUA interinstitutionelle Partnerschaften mit ukrainischen Universitäten, die Bereitstellung von Praktikumsplätzen für ukrainische Akademiker:innen und Studierende im Ausland sowie die Verbesserung des Informationsaustauschs, der Zusammenarbeit und Koordination zwischen den wichtigsten Akteuren und Interessengruppen.  

 


Austausch mit kolumbianischen Hochschulleitungen

07.07.2023 Der Deutschlandbesuch einer kolumbianischen Rektor:innendelegation bot Gelegenheit zu einem Austausch mit interessierten deutschen Hochschulleitungen in Berlin über aktuelle hochschulpolitische Herausforderungen in Deutschland und Kolumbien. Es bestand Einigkeit darüber, dass angesichts der großen Herausforderungen wie Energiewende, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Bewahrung von Biodiversität oder Bewältigung von Konflikten die internationale, auf gemeinsamen Interessen und geteilten Werten basierende Zusammenarbeit mehr denn je erforderlich sei. 


HRK Advance: Ergebnisse Praxiswerkstatt Mehrsprachigkeit

30.06.2023 Ab sofort stehen die Ergebnisse der HRK ADVANCE-Praxiswerkstatt zum Thema „Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge“, die am 5. und 6. Juni stattgefunden hat, auf der Projektwebseite zur Verfügung. Neben den Präsentationen der Keynote und der Impulsvorträge stehen auch Berichte zu den Ergebnissen der Workshops und der Plenumsdiskussion sowie die Präsentation und Befragung im Rahmen der interaktiven Einführung in die HRK ADVANCE-Handreichung zum Download bereit. Das Ergebnisdossier wird im Rahmen einer geplanten virtuellen Tagung Ende 2023 um Beispiele guter Praxis ergänzt, die im August über einen Call for Participation gewonnen werden. 


Zukunft global gestalten: Hochschulen zwischen Wettbewerb und Zusammenarbeit

24.06.2023 Beim fünften, von HRK, Körber-Stiftung und der Universität Hamburg ausgerichtetem Global University Leaders Council (GUC) Hamburg, verabschieden Hochschulleitungen aus aller Welt mit der Hamburg Declaration Empfehlungen zum Umgang mit Wettbewerb und Zusammenarbeit. Beide Prinzipien prägen wesentlich die Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und die wissenschaftliche Arbeit selbst. Globale Herausforderungen wie die Pandemie und die Klimakrise haben weltweit zu neuen Formen der Kooperation in der Wissenschaft geführt. Zugleich ist der Wettbewerb intensiver und komplexer geworden: Weltweit konkurrieren Hochschulen um Talente, Gelder und Ansehen. Die Hochschulen sollten, so das Fazit der GUC-Teilnehmenden, strategische institutionelle Partnerschaften eingehen, die auf langfristigem Engagement und Vertrauen beruhen. Solche Kooperationen seien nicht nur zwischen Einrichtungen ähnlicher Größe und Aufgabe sinnvoll, sondern auch zwischen sich strukturell ergänzenden Einrichtungen und mit außerhochschulischen Akteuren der Gesellschaft (mehr). 


Studium in der Ukraine: Mitgliedsuniversitäten führen Aufnahmetests für ukrainische Studienbewerber:innen durch

24.06.2023 Wie bereits 2022 werden auch in diesem Jahr in Westeuropa für Geflüchtete aus der Ukraine Tests für die Aufnahme zum Bachelor- und Master-Studium an ukrainischen Hochschulen durchgeführt. In Deutschland werden die Onlineprüfungen seit der vergangenen Woche an den Universitäten der Berlin University Alliance sowie den Universitäten in Hamburg, Köln, Leipzig und Mainz durchgeführt. In München sind daran das Kulturzentrum „Golos“ und eine Schule beteiligt. Die Universitäten stellen für die Tests Computerräume sowie technisches und pädagogisches Betreuungspersonal zur Verfügung. Laut dem ukrainischen Testzentrum, das die Tests inhaltlich verantwortet und europaweit koordiniert, werden in Deutschland bis Ende Juli rund 5.800 Tests für beide Ebenen durchgeführt. Die Ergebnisse der Tests sind Voraussetzung für die Aufnahme bzw. Fortsetzung des Studiums in der Ukraine. Das Studium in der Ukraine wird in der Regel nach elf Schuljahren aufgenommen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mit Unterstützung von HRK-Mitgliedsuniversitäten rund 6.500 Aufnahmetests durchgeführt. 


G7-Beschluss zu Forschungsintegrität und Forschungssicherheit

09.06.2023 Bei ihrem Treffen im Mai im japanischen Sendai hoben die G7-Wissenschaftsminister:innen die Bedeutung des internationalen Wissenschaftsaustausches bei gleichzeitiger Wahrung von Forschungsintegrität und Forschungssicherheit hervor. Sie verabschiedeten in diesem Zusammenhang einen Katalog guter Praxis, die sogenannten G7 Best Practices for Secure and Open Research. Das Papier legt Handlungsoptionen sowohl für Regierungen und Förderorganisationen als auch für Forschungseinrichtungen und die einzelnen Forscher:innen dar. Im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung müssten alle Akteur:innen zum Schutz der Forschung beitragen. 


Doktoranden Netzwerke: EU-Ausschreibung gestartet

02.06.2023 Gut 430 Millionen Euro umfasst die Ausschreibung für die diesjährigen Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) Doctoral Networks. Im Rahmen des EU-Programms werden Promotionsprogramme finanziert, die von internationalen Konsortien aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder NRO durchgeführt werden. Die Ausschreibung legt Wert auf die Bildung von Netzwerken, welche die Doktorand:innen in Kontakt mit anderen Sektoren bringen. So sollen die Forscher:innen ihre Fähigkeiten auch außerhalb der Hochschulen, insbesondere in der Industrie, in Unternehmen und im öffentlichen Sektor, weiterentwickeln (mehr). 


Gefährdete Forscher:innen: Pilot für europäisches Stipendienprogramm gestartet

02.06.2023 Die Europäische Kommission hat angekündigt, im Rahmen von Erasmus+ 2023 eine Pilotförderung zur Einrichtung eines europäischen Stipendienprogramms für gefährdete Forscher:innen zu starten. In zwei Linien des Stipendienprogramms sollen 30 Forscher:innen unterstützt werden. Zur Umsetzung eines solchen Pilotverfahrens können sich Konsortien von mindestens drei Organisationen, wie etwa Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder zivilgesellschaftliche Organisationen aus drei unterschiedlichen EU-Staaten und mit Erfahrung in der Verwaltung internationaler Stipendienprogramme bewerben. Die EU-Kommission stellt dafür insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die Ausschreibung wird am 28. Juni veröffentlicht und bleibt bis zum 7. September geöffnet. 


Europa und Afrika: Hochschulen und Forschungsorganisationen fordern neuen Rahmen für Zusammenarbeit

02.06.2023 In einer gemeinsamen Anstrengung zur Förderung gleichberechtigter Forschungspartnerschaften und zur Verwirklichung der nachhaltigen Entwicklung Afrikas und Europas fordern Hochschulen und Forschungsorganisationen aus allen Teilen Europas und Afrikas die Afrikanische Union (AU) und die Europäische Union (EU) dringend auf, eine umfassende, langfristige Vision für die AU-EU-Innovationsagenda zu entwickeln und ein integriertes Afrika-EU-Programm für Wissenschaft, Technologie und Innovation (STI) zu starten. Der Aufruf wird von der HRK, weiteren europäischen Rektorenkonferenzen sowie anderen Organisationen unterstützt, die rund 2.000 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa und Afrika vertreten. 


HRK ADVANCE: Ergebnisse der Praxiswerkstatt Virtuelle Mobilität online

02.06.2023 Ab sofort stehen die Ergebnisse der HRK ADVANCE-Praxiswerkstatt zum Thema „Rahmenbedingungen virtueller Mobilität von internationalen Studierenden“, die am 2. und 3. Mai stattgefunden hat, auf der Projektwebseite zur Verfügung. Neben den Präsentationen der Keynote und der Impulsvorträge stehen auch Berichte zu den Ergebnissen der Workshops und der Plenumsdiskussion sowie die Präsentation und Befragung im Rahmen der interaktiven Einführung in die HRK ADVANCE-Handreichung zum Download bereit. Das Ergebnisdossier wird im Rahmen einer geplanten virtuellen Tagung Ende 2023 um Beispiele guter Praxis ergänzt, die im August über einen Call for Participation gewonnen werden. 


Deutsch-französisches Pilotprojekt in der Kartierung Kleiner Fächer

26.05.2023 Die Ergebnisse einer deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Kartierung Kleiner Fächer wurden gestern in Brüssel bei einem Transfer-Workshop vor europäischen Partnern vorgestellt. Gastgeber waren die Mainzer Arbeitsstelle Kleine Fächer, France Universités, HRK und EUA. Beim Workshop stellten Vertreter:innen aus Frankreich und Deutschland ihre Erfahrung in der Kartierung Kleiner Fächer vor. Die Teilnehmenden diskutierten die von der VolkswagenStiftung geförderte Kooperation beider Länder zur Entwicklung einer deutsch-französischen Kartierung als Modell für weitere europäische Länder.  


Philipp Schwartz und Inspireurope Stakeholder Forum in Berlin

26.05.2023 Das diesjährige Stakeholder Forum der Philipp Schwartz Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung einschließlich Scholars at Risk brachte 400 gefährdete Wissenschaftler:innen, Gasteinrichtungen und Partnerorganisationen aus ganz Europa in Berlin zusammen. Ziel war es, verschiedene Aspekte und Perspektiven zum Thema Akademische Freiheit auszutauschen und europäische und globale Initiativen zur Unterstützung gefährdeter Wissenschaftler:innen vorzustellen. Die HRK unterstützt die Anstrengungen zur Verbesserung akademischer Freiheit und ruft ihre Mitgliedshochschulen auf, durch Aufnahme von gefährdeten Studierenden und Forschenden sowie durch den Beitritt zum weltweiten Netzwerk von Scholars at Risk diese Bemühungen zu befördern. 


Neue Handreichung: „Fremd- und mehrsprachige Studiengänge“

12.05.2023 „Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge“ stehen im Zentrum einer neuen Handreichung des Projekts HRK ADVANCE. Auf Grundlage einer juristischen Expertise und einer Expertenrunde zeigt die Handreichung zentrale Herausforderungen sowie Handlungsoptionen für die weitere Ausgestaltung der Mehrsprachigkeit im Studium auf. Die Publikation richtet sich an Verantwortliche und Praktiker:innen aus den Hochschulen sowie politische Akteur:innen, die mit dem Thema fremdsprachiger Lehre befasst sind. Die Handreichung stellt zudem die Grundlage für die am 5. und 6. Juni in Köln stattfindende HRK ADVANCE-Praxiswerkstatt dar. Anmeldungen zur Veranstaltung sind noch bis zum 24. Mai möglich.


HRK ADVANCE Handreichung Virtuelle Mobilität erschienen

12.05.2023 „Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge“ stehen im Zentrum einer neuen Handreichung des Projekts HRK ADVANCE. Auf Grundlage einer juristischen Expertise und einer Expertenrunde zeigt die Handreichung zentrale Herausforderungen sowie Handlungsoptionen für die weitere Ausgestaltung der Mehrsprachigkeit im Studium auf. Die Publikation richtet sich an Verantwortliche und Praktiker:innen aus den Hochschulen sowie politische Akteur:innen, die mit dem Thema fremdsprachiger Lehre befasst sind. Die Handreichung stellt zudem die Grundlage für die am 5. und 6. Juni in Köln stattfindende HRK ADVANCE-Praxiswerkstatt dar. Anmeldungen zur Veranstaltung sind noch bis zum 24. Mai möglich.


Austausch mit HRK-Partnerorganisationen zu Forschungssicherheit und Forschungsintegrität

21.04.2023 Am 12. und 13. April trafen sich die Rektorenkonferenzen aus Australien, NeuseelandGroßbritannien, den USA, Kanada und Deutschland in Washington D.C., um ihre Diskussionen darüber fortzusetzen, wie sie eine sichere und nachhaltige Internationalisierung der Hochschulen unterstützen können. Seit nunmehr drei Jahren tauscht sich die HRK regelmäßig mit den Partnerorganisationen zu Erfahrungen und bewährten Verfahren zu Fragen der Sicherheit und des Risikos in der internationalen Zusammenarbeit aus. Das erste Präsenz-Treffen bot auch Gelegenheit zu Gesprächen mit US-amerikanischen Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Wissenschaft und Sicherheit, darunter das Executive Office of the President, das US-Außenministerium, die National Science Foundation, das Office of the Director of National Intelligence und das FBI. Zum Abschluss des Treffens verabschiedeten die Rektorenkonferenzen eine gemeinsame Erklärung


HRK ADVANCE-Praxiswerkstatt: Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge

21.04.2023 Ab sofort und bis zum 24. Mai können sich interessierte Vertreter:innen deutscher Hochschulen für die Praxiswerkstatt „Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge“ des Projekts HRK ADVANCE anmelden. Die am 5. und 6. Juni in Köln stattfindende Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich über Weiterentwicklungsmöglichkeiten internationalisierter Lehre auszutauschen. In vier parallelen Workshops geht es um die Studiengangs­entwicklung, die Verknüpfung von Fachinhalten und Sprache, die Qualitätssicherung der Lehrsprache sowie die extracurriculare Begleitung Studierender in fremd- und mehrsprachigen Studienprogrammen. Neben einer Keynote und einem abendlichen Get-together steht auch die Präsentation der HRK ADVANCE-Handreichung zu den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen fremd- und mehrsprachiger Studiengänge auf dem Programm.


BMBF fördert Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit mit der Ukraine

21.04.2023 Mit einer neuen Richtline will das BMBF die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine fördern. Wie das BMBF mitteilt, „sollen gemeinsame deutsch-ukrainische Forschungsprojekte mit Pilotcharakter gefördert werden, die die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Projektpartner miteinander verbinden.“ Die geförderten Projekte sollten entweder im Bereich der Digitalisierung und Informationstechnologien, Biotechnologien und Gesundheitsforschung, Neue Materialien und Fertigungstechnologien oder den Sozial- und Geisteswissenschaften liegen. Die Vorhaben werden mit bis zu 80.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten gefördert. Projektskizzen sind spätestens bis zum 22. Juni einzureichen. Weitere Details sind der Bekanntmachung zu entnehmen. 


Kurzanalyse HSI-Wissen+ erschienen: Internationalität nach Fächergruppen

31.03.2023 Eine nach Fächergruppen differenzierte Sicht auf die Internationalität deutscher Hochschulen bietet die jetzt erschienene HSI Wissen+ Kurzanalyse „Status quo und Entwicklung nach Fächergruppen von 2016-2021“. Die Internationalität deutscher Hochschulen variiert nicht nur zwischen einzelnen Institutionen, sondern auch innerhalb der Hochschulen zwischen den verschiedenen Fakultäten bzw. Fachbereichen. Die Ursachen für diese Heterogenität sind dabei vielfältig und reichen von unterschiedlichen Motivationslagen und Schwerpunktsetzungen bis hin zu unterschiedlichen fachbezogenen Strategien. Zudem spielen natürlich auch die Interessenslage der internationalen Studierenden und Promovierenden sowie die Verfügbarkeit und Ausrichtung von relevanten Fördermitteln eine wichtige Rolle. Die nun veröffentlichte Kurzanalyse ermöglicht eine nach Fächergruppen differenzierte Sicht auf die Internationalität deutscher Hochschulen. Mit den Kurzanalysen HSI-Wissen+ werden in regelmäßigen Abständen detaillierte Analysen zu Einzelaspekten der Hochschulinternationalität sowie Sonderauswertungen veröffentlicht.