HRK Hochschulrektorenkonferenz Die Stimme der Hochschulen

Internationales


Meldungen

Staatliche Repressionen gegen Hochschulangehörige in der Türkei

Der HRK-Präsident hat sich auf das Schärfste gegen die Entwicklung an den türkischen Hochschulen gewandt (mehr). Die Maßnahmen der türkischen Regierung zielten offenbar auf systematische Einschüchterung und die Vernichtung des freien Geistes. Seine Äußerungen stehen in Übereinstimmung mit einem Aufruf der Europäischen Rektorenkonferenz EUA zum Thema. Auch Scholars at Risk hat mit Besorgnis auf die Situation hingewiesen.

Europäische Rektorenkonferenzen zum Brexit

Für eine unverminderte Zusammenarbeit mit den britischen Hochschulen hat sich HRK-Präsident Horst Hippler zusammen mit den Präsidenten von 23 weiteren Rektorenkonferenzen in einer gemeinsamen Erklärung ausgesprochen. „Wir werden zusammen darauf hinwirken, dass die langjährigen Forschungs- und Austauschbeziehungen zwischen den Hochschulen Europas zum Nutzen der Menschen auf dem gesamten europäischen Kontinent erhalten bleiben“, heißt es darin. Mehr dazu

Teilnahme am International Student Barometer (ISB) für GATE-Mitgliedshochschulen

GATE-Germany fördert für alle GATE-Mitgliedshochschulen die Teilnahme am International Student Barometer (ISB). Teilnehmende Hochschulen können die ISB-Daten zur Analyse ihrer internationalen Zielgruppen nutzen, zur Verbesserung ihrer Strukturen und Angebote und der Weiterentwicklung der Marketingstrategie. Das ISB ist die weltweit größte Studie zu mobilen Studierenden und Doktoranden und sammelt Daten darüber, was internationale Studierende während ihrer Studienzeit für wichtig halten und wie zufrieden sie mit ihrer aktuellen Studienerfahrung sind. Die Schwerpunkte der Befragung sind: Ankunft, Studieren/Lernen, Wohnen/Leben und unterstützende Serviceleistungen. Anmeldeschluss ist der 19.8. Mehr dazu

Beiträge zum deutsch-japanischen Symposium online

„Bildung, Forschung und Innovation – Die Hochschulen zwischen akademischen Grundwerten und gesellschaftlichen Erwartungen” war das Thema des Symposiums von HRK, Japanisch-Deutschem Zentrum Berlin (JDZB) und Japan Committee of Universities for International Exchange (JACUIE) am 28. und 29. Juni (s. HRK-Newsflash vom 8.7.). Nun sind sämtliche Beiträge online nachlesbar. Mehr dazu

Japan und Deutschland: Grundsätze für ein erfolgreiches Wirken der Hochschulen in der Gesellschaft

Der immer lauter werdende Ruf nach unmittelbarer Verwertbarkeit birgt die Gefahr, die langfristigen Ziele von Forschung, Studium und Lehre aus dem Blick zu verlieren. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vierten gemeinsamen Konferenz von HRK, Japanisch-Deutschem Zentrum Berlin (JDZB) und Japan Committee of Universities for International Exchange (JACUIE) in Berlin. 160 Expertinnen und Experten aus Japan und Deutschland – darunter 60 Hochschulleiterinnen und -leiter – diskutierten, wie Innovation und gesellschaftlicher Nutzen im Kontext der unterschiedlichen akademischen Fächer zu verstehen seien und wie die Hochschulen in Japan und Deutschland auf gesellschaftliche Erwartungen reagieren könnten, ohne ihren eigentlichen Bildungsauftrag aufzugeben. Mehr dazu

Deutsch-russische Hochschulkooperation stärken

Gemeinsame Studiengänge und Promotionsverfahren standen im Fokus des Treffens der HRK mit dem Verband Führender Universitäten (ALU) in Russland am 21. Juni 2016 in Kaliningrad. Von ALU zusammengestellte Beispiele guter Kooperationspraxis ergaben ein insgesamt positives Bild der Beziehungen. Eine Erhebung der HRK bestätigte das, identifizierte aber auch strukturelle Unterschiede im Studium und bei der Promotion, die sich negativ auf die Anerkennung von in Deutschland erbrachten Studienleistungen, deutschen Studienabschlüssen und Promotionen auswirken. HRK und ALU wollen eine flexiblere Handhabung bestehender Verfahren prüfen (Für weitere Informationen schreiben Sie bitte eine Mail an Herrn Smolarczyk aus der Geschäftsstelle der HRK).

HRK-Präsident zum Brexit: Tiefer Einschnitt auch für die Hochschulen

„Auch für die Hochschulen stellt der Brexit einen tiefen Einschnitt dar", so HRK-Präsident Horst Hippler zu dem Votum für einen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union. „Die Konsequenzen treffen die britischen Hochschulen schwer und mit ihnen den gesamten europäischen Hochschul- und Forschungsraum." Gerade auch für die deutschen Hochschulen und die HRK markiere der Brexit eine schmerzhafte Zäsur. Hippler: "Wir unterhalten in jeder Hinsicht besonders enge Beziehungen zu Großbritannien. So teilen wir zentrale Grundsätze wie die Überzeugung, dass die europäische Forschungsförderung sich ausschließlich an Qualitätskriterien zu orientieren hat." Die britische Rektorenkonferenz Universities UK und die HRK hatten sich anlässlich des Treffens ihrer Präsidien erst am 2. Juni vehement gegen einen Brexit ausgesprochen. Mehr dazu

Studium nach der Flucht

Erstmals hat eine Studie Angebote von Hochschulen für Studieninteressierte mit Fluchterfahrung untersucht. Die qualitative Erhebung der Universität Hildesheim fand an neun deutschen Hochschulen statt. Analysiert wurden Ausprägung und Zielgruppen der Angebote, aber auch Konfliktlinien und organisatorische Herausforderungen. Aus den Befunden haben die Autoren gemeinsam mit Praktikern und Experten 15 Handlungsempfehlungen formuliert. Diese richten sich primär an die Hochschulen selbst, aber auch an die Landes- und Bundespolitik. Die Handlungsempfehlungen wie die gesamte Studie können hier abgerufen werden.

Deutsch-Chilenisches Rektorentreffen

Eine chilenische Rektorendelegation hat im Rahmen einer Europareise die HRK besucht, um den seit Langem bestehenden Austausch zwischen HRK und CRUCH zu hochschulpolitischen Entwicklungen in beiden Ländern fortzusetzen. Im Rahmen des Treffens mit deutschen Hochschulleitungen wurde insbesondere die Organisation und Internationalisierung der Promotionsphase diskutiert, die Herausforderungen erörtert, die aufgrund unterschiedlicher Qualitätssicherungssysteme in Deutschland und Chile für bilaterale Kooperationen bestehen sowie über die teilweise problematischen Effekte von Rankings im Hochschulbereich und die Aktionsmöglichkeiten der Hochschulen in diesem Kontext gesprochen. Mehr dazu

Hochschulzusammenarbeit mit dem Iran

Mit der politischen Öffnung des Iran ist auch ein deutlicher Ausbau der Hochschulzusammenarbeit verbunden. Im HRK-Koordinierungsgespräch zur Hochschulzusammenarbeit mit dem Iran tauschten sich am 28. April rund 35 deutsche Hochschulvertreter und Regionalexperten der Wissenschaftsorganisationen über die Kooperation mit iranischen Universitäten (Erfahrungen, Potenziale und praktische Hindernisse) aus. Aufgrund des gut ausgebauten Bildungs- und Wissenschaftssystems werden insgesamt große Potenziale für die Zusammenarbeit gesehen. Derzeit bestehen etwa 40 Hochschulkooperationen, im Studienjahr 2015 waren etwa 6.000 iranische Bildungsausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Damit belegt der Iran Platz 7 bei den Drittstaaten-Herkunftsländern, Tendenz steigend. Mehr dazu

Kostenloser Online-Einstufungstest für Flüchtlinge

Das TestDaF-Institut stellt Flüchtlingen ab sofort  einen Online-Einstufungstest  für die Sprachen Deutsch (onDaF) und Englisch (onSET-English) zur Verfügung. Teilnehmende erhalten eine Bescheinigung über ihr Ergebnis (gemäß Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen: A2 – C1), mit dem Hochschulen den Sprachstand einschätzen und ggf. weitere Sprachangebote bzw. Sprachprüfungen für den Hochschulzugang anschließen können. Der onSET für Flüchtlinge kann jederzeit von jedem Computer mit Internetanschluss selbstständig abgelegt werden. Die Teilnahme am onSET für Flüchtlinge ist dank der Förderung des DAAD aus Mitteln des BMBF kostenlos. Mehr dazu

Änderung der Rahmenordnung über Deutsche Sprachprüfungen für den Hochschulzugang

Mit Beschluss der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz wurde die Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen an deutschen Hochschulen (RO-DT) im November 2015 geändert und nun veröffentlicht. Dabei ist die Notwendigkeit des Nachweises nicht an die Staatsangehörigkeit geknüpft, sondern an die Frage, ob die Hochschulzugangsqualifikation an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben wurde oder an einer anderssprachigen. In diesem Fall müssten also auch deutsche Staatsangehörige einen Sprachnachweis erbringen. In der Regel sind dies TestDaF oder die hochschulinterne DSH-Prüfung. Des Weiteren können befreiende Gründe, d. h. andere Prüfungen oder Qualifikationen geltend gemacht werden. HRK und KMK begleiten die Qualitätsentwicklung der Prüfungen und geben Empfehlungen zu Erstellung, Durchführung und Korrektur. Mehr dazu

Ausbau der deutsch-mexikanischen Hochschulbeziehungen

HRK-Präsident Horst Hippler hat in Berlin den Generalsekretär der mexikanischen Partnerorganisation Asociación Nacional de Universidades e Instituciones de Educación Superior (ANUIES), Jaime Valls Esponda, zu einem Gespräch empfangen. In einem aus diesem Anlass unterzeichneten Memorandum of Understanding vereinbarten HRK und ANUIES ihre bilateralen Beziehungen im Rahmen des Deutsch-Mexikanischen Jahres weiter auszubauen und insbesondere eine Neufassung der von beiden Organisationen 1997 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung zu erarbeiten. Mehr dazu

Audit kompakt – Pilotphase gestartet

Mit dem Vorgespräch an der Evangelischen Hochschule Berlin hat in dieser Woche die Pilotphase des Audit kompakt begonnen, die an insgesamt vier kleinen und spezialisierten Hochschulen stattfindet. Damit wird ein neues Konzept aus dem  Audit-Portfolio der HRK dem Praxistest unterzogen, mit dem Hochschulen eine qualifizierte Internationalisierungsberatung erhalten, für die das aufwändigere HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ bislang nicht in Frage gekommen ist. Das Audit kompakt weist alle Prozesselemente des Audit in einer schlankeren Form auf: Die Hochschulen legen in einem Selbstbericht ihre Motive, Ziele und Maßnahmen für die Internationalisierung dar, erhalten nach einer Begehung durch internationale Experten konkrete Empfehlungen und schließen nach einem halben Jahr mit einem Konsolidierungsworkshop das Verfahren ab. Mehr dazu

Studie: Internationale Wissenschaftler fühlen sich wohl in Deutschland

Die deutschen Hochschulen punkten bei internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit attraktiven Forschungsbedingungen, einer guten Arbeitsatmosphäre und Gleichberechtigung. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die GATE-Germany, Konsortium für internationales Hochschulmarketing des DAAD und der HRK, gerade veröffentlicht hat. Für die durch das BMBF finanzierte Untersuchung wurden promovierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu ihren Entscheidungsmotiven, ihrer beruflichen und sozialen Integration und ihren Karriereabsichten befragt. Mehr dazu

Mobilitätshindernisse für internationale Wissenschaftler in Deutschland bröckeln

Für die Beseitigung von Hindernissen für Gewinnung und Einreise ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat sich die HRK in den letzten zehn Jahren intensiv eingesetzt. In diesen Tagen nun läuft das fünfjährige HRK-Projekt „Förderung der Wissenschaftlermobilität im Europäischen Hochschulraum“ aus, das vom BMBF gefördert wurde. „Beim Abbau von Mobilitätshindernissen führt allein beharrliche Arbeit zu Fortschritten“, zog nun HRK-Präsident Hippler eine positive Bilanz des Projekts. „Nur so kann ein forschungs- und innovationsabhängiges Land wie Deutschland für Spitzenkräfte aus dem Ausland attraktiv werden.“ Den Startimpuls für die Aktivitäten gab die Unterzeichnung der „Europäischen Charta für Forscher und der Kodex für die Einstellung von Forschern“, einer Empfehlung der EU-Kommission, durch die HRK im Jahre 2005. Mehr dazu

DIES-Projekt: Qualitätsmanagement in der Lehre für asiatische Hochschulen

31 Vertreterinnen und Vertreter südostasiatischer Hochschulen haben einen mehrteiligen Kurs zum Qualitätsmanagement in der Lehre erfolgreich abgeschlossen. Während der Abschlusskonferenz in Bangkok vergangene Woche wurden die in den Hochschulen umgesetzten Praxisprojekte präsentiert und die Faktoren für deren erfolgreichen Abschluss analysiert. Diese Analyse fließt in die Gestaltung weiterer Trainingskurse ein. Das Trainingsprogramm richtete sich an Hochschulmanagerinnen und -manager, die in ihren Einrichtungen für Qualitätssicherung verantwortlich sind und künftig als Multiplikatoren fungieren können. Das Projekt wurde von DAAD und HRK mit der Universität Potsdam im gemeinsamen DIES-Programm durchgeführt. Mehr dazu

USA: Neue Visa-Regelungen mit Auswirkungen auf wissenschaftlichen Austausch

Im Dezember 2015 verabschiedete der US-Kongress den „Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act of 2015“. Demnach sind Reisende in die USA, die sich nach dem 1. März 2011 im Irak, dem Iran, in Syrien oder im Sudan aufgehalten haben, vom Visa Waiver Programm ausgenommen. Für diese Personengruppe ist eine Einreise in die Vereinigten Staaten künftig nur nach Bewilligung eines Visums möglich. Diese Regelung wird auch deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreffen, weshalb die HRK auf die Auswirkungen dieser Neufassung gegenüber dem Auswärtigen Amt und der amerikanischen Botschaft in Berlin hingewiesen hat. Das Auswärtige Amt verweist auf die Möglichkeit der Beantragung von längerfristigen, multiple-entry Visa für die USA. Mehr dazu

Bildungsintegration von Flüchtlingen

Die Integration von Flüchtlingen in berufliche und akademische Bildung erfordert eine frühzeitige Information und Beratung über bestehende Bildungsmöglichkeiten. Im Rahmen des Förderprogramms "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" des BMBF bauen nun Städte und Landkreise ein Netz von eigenen Bildungsmanagern für Flüchtlinge auf. Dies kann für die Hochschulen ein wichtiger Baustein in der Bildungsberatung von studierwilligen Flüchtlingen sein. Mehr dazu

Hochschulkooperation mit Kuba

Der Ausbau der bilateralen Hochschulbeziehungen stand im Zentrum einer Networking-Veranstaltung von HRK, DAAD und dem kubanischen Hochschulministerium (MES) am Rande des Kongresses „Universidad 2016“. Dabei betonte der kubanische Hochschulminister Rodolfo Alarcón Ortiz das große Interesse Kubas an einem Ausbau der Hochschulkooperation insbesondere im Promotionsbereich. Mehr dazu