Aktuelle Meldungen

 

„Grenzenlos studieren. Europa wählen!“: Initiative gestartet

Am Mittwoch starteten HRK und DSW offiziell ihre gemeinsame Aktion zur Ermutigung Studierender, sich an der Wahl zum Europaparlament am 26. Mai 2019 zu beteiligen. HRK-Präsident Peter-André Alt stellte die von ihm angestoßene Initiative im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin vor. „Europa ist kein Selbstläufer“, sagte er. „Wir möchten deutlich machen, wie wichtig diese Wahl für die Zukunft vor allem der jungen Akademiker-Generation werden kann. Im HRK-Senat ist deutlich geworden, dass die Hochschulen meine tiefe Besorgnis über den gewachsenen Einfluss populistischer und nationalistischer Kräfte in Europa teilen." Mehr dazu

Iran: Wissenschaftler Djalali wird in Haft medizinische Versorgung verwehrt

HRK-Präsident Peter-André Alt hat in einem offenen Brief das Staatsoberhaupt des Iran aufgefordert, den seit fast drei Jahren inhaftierten Wissenschaftler Dr. Ahmadreza Djalali unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Die HRK folgt damit dem dringenden Aufruf von Scholars at Risk, Unterstützerschreiben an die iranische Regierung zu schicken. Scholars at Risk berichtet, dass Dr. Djalali trotz des dringenden Verdachts auf eine Leukämieerkrankung eine medizinische Versorgung verwehrt wird. Seit April 2016 befindet sich der in Schweden lebende Wissenschaftler in iranischer Haft. Im Oktober 2017 wurde Djalali zum Tode verurteilt. Sein Gesundheitszustand hat sich während der Haftzeit kontinuierlich verschlechtert. Mehr dazu

Sprachenpolitik: Neue Publikation zum Download verfügbar

Gründe für eine institutionelle Sprachenpolitik, Erfahrungen der Hochschulen auf dem Gebiet, Überlegungen zur Frage nach dem Verhältnis von Deutsch und Englisch als Wissenschafts- und als Verkehrssprache – das bietet die neue HRK-Publikation „Institutionelle Sprachenpolitik an Hochschulen – Fortschritte und Herausforderungen“. „Die Hochschulen müssen Sprachkenntnisse und Sprachenvielfalt gezielt fördern“, so HRK-Präsident Peter-André Alt. Es sei wichtig, sich mit dieser Herausforderung strategisch und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Fächerkulturen auseinanderzusetzen. Mehr dazu

HRK-Initiative mit DSW: „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“

HRK und DSW starten am kommenden Dienstag auf Initiative des HRK-Präsidenten im Rahmen des HRK-Senats die gemeinsame Aktion „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“. Die Kampagne soll insbesondere Studierende für ihr politisches Mitbestimmungsrecht bei der Europawahl am 26. Mai sensibilisieren. Die möglichst breite Verwendung des Logos u.a. auf Websites und in Sozialen Medien von Hochschulen und Studierendenwerken soll auch für das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein der Hochschulen stehen. Öffentlich vorgestellt wird die Aktion im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Brexit: Übergangslösungen für Wissenschaft angestoßen

Das BMBF und das Auswärtige Amt haben Vertreter der Allianz der Wissenschafts­organisationen in dieser Woche über den Stand des Brexit informiert und die Optionen dargestellt. Erste nationale und europäische Übergangslösungen für den Wissenschaftsbereich, beispielsweise für EU-Förderprogramme und ERASMUS, sind unabhängig vom konkreten Ausgang des politischen Prozesses auf den Weg gebracht worden. Die Bundesregierung informiert online und das BMBF hat häufig gestellte Fragen und deren Antworten auf seiner Website zusammengestellt, die regelmäßig angepasst werden.

Ungarn: Regierung bringt Wissenschaftsakademie in Bedrängnis

In einem Brief an den ungarischen Innovationsminister haben neun deutsche Wissenschafts­organisationen, darunter die HRK, ihre Solidarität mit der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ausgedrückt. Zuvor war der Akademie die Verwaltung eines Teils ihres Budgets nur unter Mitbestimmung des ungarischen Innenministeriums erlaubt worden. Die deutschen Forschungsorganisationen bringen in dem Brief, der unter Federführung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Leibniz-Gemeinschaft entstand, ihre Sorge zum Ausdruck, dass die Akademie durch den Verlust ihrer Autonomie finanziell und organisatorisch beschädigt wird. Mehr dazu

Japan: Austausch zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit

Bereits zum 23. Mal tagte in dieser Woche das Joint Committee zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland. Unter Federführung des BMBF und des japanischen Außenministeriums tauschten sich die beteiligten Ressorts sowie die Akteure in Wissenschaft und Innovation beider Länder zum aktuellen Stand der Zusammenarbeit sowie zu zukünftigen Perspektiven aus. Insbesondere Künstliche Intelligenz, aber auch die Klima- und Biodiversitätsforschung werden als vielversprechende Themenfelder für mögliche Kooperationen eingeschätzt. Gemeinsam mit ihrer japanischen Partnerorganisation berichtete die HRK im Rahmen der Sitzung zum Stand der Hochschulkooperationen. Mehr dazu

HRK-EXPERTISE Internationalisierung: Jetzt Interesse an Beratung bekunden

Noch bis zum 8. Februar können die HRK-Mitgliedshochschulen ihr Interesse an einer gezielten und passgenauen Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Internationalisierung durch das Projekt HRK-EXPERTISE Internationalisierung äußern. Für die Teilnahme an den Beratungsformaten Themenwerkstatt, Prozesswerkstatt, Runder Tisch und Peer-to-Peer müssen verbindliche Interessenbekundungen eingereicht werden. Mehr dazu

Ausbau des Profildatenprojekts

Um die Hochschulen im Prozess der Internationalisierung zu unterstützen, haben DAAD, HRK und AvH im Jahr 2008 das Projekt „Profildaten zur Internationalität an deutschen Hochschulen“ gestartet. Seit 2011 werden in jährlichem Rhythmus Profildaten zur Internationalität an deutschen Hochschulen aufbereitet und den Hochschulen in individuellen Dossiers zur Verfügung gestellt. Alljährlich erscheint auch ein zusammenfassender Ergebnisbericht. Eine Förderung des BMBF ermöglicht es den Projektpartnern, zu denen seit diesem Jahr auch die DFG gehört, das Projekt nun auf Hochschul- und Systemebene in ein zeitgemäßes Informations-, Planungs- und Monitoringinstrument auszubauen. Dabei stehen die Überführung der Datenauswertung in eine benutzerfreundliche, einfach zugängliche und fortlaufend aktualisierte Online-Plattform sowie die Aktualisierung und Weiterentwicklung der Indikatorik im Vordergrund.

Bericht: Teilnehmer-Rekord bei Erasmus+

Mehr als 400.000 Studierende und Hochschulmitarbeiter nutzten 2017 die Möglichkeit, unter dem Dach von Erasmus+ zeitweise  im Ausland zu lernen oder zu lehren. Dabei waren Spanien, Deutschland und das Vereinigte Königreich die am meisten nachgefragten Zielländer. Dies geht aus dem Jahresbericht der EU-Kommission hervor. Insgesamt nahmen 2017 knapp 800.000 Personen an Programmen von Erasmus+ teil - ein Zuwachs um 10 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. 2016 hatten knapp 100.000 Personen aus Deutschland Angebote von Erasmus+ genutzt. Die sieben, unter dem Dach von Erasmus+ zusammengefassten Programme bieten Angebote für Einzelpersonen und Organisationen zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport. Mehr dazu

EU-Finanzplanung: HRK, CPU und KRASP betonen Bedeutung der Hochschulen

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die Rektorenkonferenzen aus Deutschland, Frankreich (CPU) und Polen (KRASP) die Entschlossenheit der EU-Gremien begrüßt, die für die Jahre 2021-2027 vorgesehenen Programme der Forschungs-, Bildungs- und Strukturförderung schnell und zielführend zu verhandeln. Vor diesem Hintergrund betonen die Hochschulverbände die Bedeutung der Hochschulen bei der Zukunftssicherung Europas und fordern unter anderem die Erhöhung des Budgets der europäischen Forschungsförderung im Programm „Horizon Europe“ von 100 auf 120 Mrd. Euro. Mehr dazu

EU-Strategietag der HRK in Brüssel

Auf großes Interesse stieß der EU-Strategietag der HRK für Hochschulleitungen in Brüssel. Knapp 100 Hochschulleitungen und Verwaltungsexperten nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit der Politik. Im Rahmen der Tagung traten zum ersten Mal die Generaldirektoren der Generaldirektion Bildung und der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission gemeinsam in Brüssel auf. In seinem Statement rief HRK-Präsident Peter-André Alt vor dem Hintergrund der Krise der EU zum Engagement der Hochschulen für Europa auf. Mehr dazu 


EUA: Mitgliederversammlung 2019 mit Wahlen zum Board und Präsidentschaft

Im Vorfeld ihrer Jahreskonferenz in Paris veranstaltet die EUA am Vormittag des 11. April ihre Mitgliederversammlung. Dabei werden unter anderem ein neuer Präsident/eine neue Präsidentin sowie Mitglieder des Boards neu gewählt. Die Kandidaten für die Präsidentschaft, Michael Murphy (Irland) und Martine Rahier (Schweiz), nehmen am EU-Strategietag der HRK in Brüssel Anfang Januar teil. Als einer der sieben Kandidaten für die fünf freien Sitze im EUA Board tritt Michael Jäckel von der Universität Trier an. Die HRK wird im Februar 2019 Hinweise zur Teilnahme und Erläuterungen zum Wahlverfahren an ihre Mitgliedshochschulen versenden. Mehr dazu

Russland: Roadmap für wissenschaftliche Zusammenarbeit

Neue Vereinbarungen und Fördermöglichkeiten zur Verstetigung und Vertiefung der deutsch-russischen Beziehungen in Bildung und Wissenschaft stehen im Zentrum der „Deutsch-russischen Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation“. Das im Dezember 2018 von Bundesbildungsminsterin Anja Karliczek und dem russischen Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung Michail Kutjukow in Moskau unterzeichnete Dokument ist auf zehn Jahre angelegt. In vier Säulen richtet sich die Erklärung auf „Große Forschungsinfrastrukturen" (Säule 1), „Prioritäten" (Säule II), „Nachwuchsförderung“ (Säule III) und „Innovation, Wissenschaft und Gesellschaft" (Säule IV). Die Roadmap ist das Ergebnis eines Arbeitsprozesses, an dem Hochschulen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen beider Länder maßgeblich beteiligt waren. Mehr dazu

Deutsch-Russisches Themenjahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020

Bereits am 6. Dezember 2018 eröffneten die Außenminister von Deutschland und Russland, Heiko Maas und Sergej Lawrow, das „Deutsch-Russische Themenjahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020“. Dafür wird in Kürze ein Onlineportal eingerichtet, das die Breite der Kooperationen und Wissenschaftsbeziehungen sichtbar macht. Das Themenjahr soll dazu beitragen, eine positive Dynamik in den bilateralen Wissenschaftsbeziehungen zu entfalten, die Anzahl Studierender im jeweils anderen Land zu steigern sowie das Interesse an neuen Hochschulkooperationen und bilateralen Netzwerken zu stärken. Deutsche und russische Hochschulen pflegen derzeit 989 Kooperationen. Mehr dazu 

DWIH: Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Hochschulen

An fünf Standorten weltweit bieten die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) einen gemeinsamen Auftritt für Hochschulen, Wissenschafts­organisationen und forschende Wirtschaft. Deutsche Hochschulen können sich sowohl als Unterstützer an einem oder mehreren DWIH langfristig engagieren als auch an einzelnen Veranstaltungen beteiligen. Ein Beispiel ist das Symposium on Artificial Intelligence des DWIH Tokyo am 21. und 22. November 2018: Es bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die sich 2019 dem gemeinsamen DWIH-Jahresthema Künstliche Intelligenz widmen werden.

Faltblatt zum Aufenthaltsrecht überarbeitet

Die HRK hat das 2013 zum ersten Mal veröffentlichte Faltblatt „Deutsches Aufenthaltsrecht für Wissenschaftler/innen aus Nicht-EU-Staaten“ überarbeitet und aktualisiert. Damit reagiert sie auf die neue EU-Richtlinie für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen zu Forschungszwecken und ihre Umsetzung im deutschen Aufenthaltsrecht. Das Faltblatt bietet Welcome Centern, Akademischen Auslandsämtern und anderen interessierten Stellen an den Hochschulen und in anderen Wissenschafts­organisationen eine wichtige Hilfe bei der täglichen Beratung von Gastwissenschaftlern aus Nicht-EU-Staaten. Die deutsche und die englische Version sind auf der Website verfügbar.