Aktuelle Meldungen

Treffen der G7-Wissenschaftsminister:innen

17.06.2022 Auf Einladung von Bundesministerin Stark-Watzinger kamen in dieser Woche in Frankfurt am Main die Wissenschaftsminister:innen der G7-Staaten zusammen. Klima, Gesundheit und die Sicherung der Forschungsfreiheit standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wurde der ukrainische Wissenschaftminister zu dem Treffen hinzugeladen. In einer Abschlusserklärung hoben die Minister:innen die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit und die unbedingte Notwendigkeit ihres Schutzes als Grundlage für Forschung und Fortschritt sowie für die internationale Zusammenarbeit hervor. Gerade jetzt sei es wichtiger denn je, dass die G7-Staaten für diesen Grundwert gemeinsam einstünden und ihn mit Leben füllten (Abschlusserklärung sowie Anlage). 


Kooperation mit äthiopischen Hochschulen

17.06.2022 Afrika und insbesondere Länder wie Äthiopien nehmen in der Hochschulzusammenarbeit mit dem Globalen Süden eine zunehmend wichtigere Rolle ein. In Fortsetzung des Online-Workshops "Enhancing Internationalisation and Managing Partnerships between Universities in Germany and Ethiopia“ im Oktober 2021 tauschten sich nun ausschließlich deutsche Hochschulvertreter:innen vor allem auch über die Herausforderungen der Kooperation unter politisch schwierigen Rahmenbedingungen aus. Konsens war dabei, die lange gewachsenen Verbindungen auch unter widrigen Umständen aufrechtzuerhalten. 


Internationales Webinar „Female Leadership“

17.06.2022 Rund 100 Teilnehmende aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika diskutierten Mitte Juni im Rahmen eines gemeinsam von DAAD und HRK ausgerichteten Web-Seminars zu „Female leadership“. Es bestand Einigkeit darüber, dass trotz der erzielten Fortschritte bei der Besetzung von Hochschulmanagementpositionen mit Frauen in allen Regionen weiterhin deutlicher Handlungsbedarf besteht. Hierfür seien nicht nur Maßnahmen zum empowerment von Frauen relevant, wie beispielsweise capacity building-Programme und Mentoring-Angebote, sondern auch gegenseitige Austausch- und Unterstützungsformate. Vielmehr müsse insbesondere auch auf der Systemebene angesetzt und die grundlegenden Strukturen in den Blick genommen werden. Das Web-Seminar fand im Rahmen des gemeinsam von DAAD und HRK organisierten DIES-Programms statt. 


Anrechnung und Anerkennung: Europäisches Netzwerk gegründet

17.06.2022 Am 13. und 14. Juni fand in Wien das Kick-Off-Meeting des neuen Europäischen RPL-Netzwerks statt. Der Verbund fasst nationale Netzwerke und Multiplikatoren auf europäischer Ebene zusammen, die zum Thema Recognition of Prior Learning (RPL), also der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen, arbeiten. Das Treffen und der anschließende Workshop boten den internationalen Teilnehmer:innen die Möglichkeit, die nationalen Netzwerke der Partnerländer kennenzulernen und Erfahrungen über die Umsetzung von RPL in den verschiedenen Hochschulsystemen auszutauschen. Das Netzwerk wird im Rahmen eines Erasmus+-Projekts gefördert, an dem die HRK beteiligt ist, und baut auf einem bereits abgeschlossenen Erasmus+-Projekt sowie bestehenden nationalen Aktivitäten auf. Durch die langfristige Kooperation der Projektpartner und die Ausweitung auf weitere Partnerländer und europäische Institutionen soll die Diskussion um RPL weiter befördert werden (mehr).


Ukraine: Hochschulen unterstützen bei Hochschulzugangstests für Geflüchtete

10.06.2022 Deutsche Hochschulen werden in diesem Jahr ihre Räume und Infrastruktur für studieninteressierte Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung stellen, um standardisierte Prüfungen für die Aufnahme und eine Fortsetzung des Studiums an ukrainischen Hochschulen durchzuführen. Die Online-Examina werden zwischen dem 22. Juli und dem 3. Oktober an insgesamt sechs Standorten in Deutschland stattfinden: in Berlin, koordiniert von der Humboldt-Universität, sowie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Universität Hamburg, der Universität zu Köln und der Universität Leipzig. In München wurde das Kulturzentrum „Gorod“ von dem ukrainischen Bildungsministerium selbst gewonnen. Es wird erwartet, dass in Deutschland etwa 5.500 Personen an den zeitgleich in der Ukraine und in den europäischen Ländern, in denen Geflüchtete Schutz gefunden haben, stattfindenden Tests teilnehmen werden. „Wir sind sehr froh, dass wir als deutsches Hochschulsystem einen Beitrag zur Unterstützung der Ukraine leisten können“, erklärte HRK-Präsident Peter-André Alt und dankte den beteiligten Hochschulen, ihren Leitungen und allen Mitarbeiter:innen, die mit ihrem Einsatz die Durchführung der Tests ermöglichen.“ (mehr)


Trilaterales Treffen in Warschau

10.06.2022 In Warschau traf HRK-Präsident Peter-André Alt in dieser Woche mit dem Präsidenten der polnischen Rektorenkonferenz KRASP, Arkadiusz Mezyk, und dem Präsidenten der französischen France Universités, Manuel Tunon de Lara, zu Gesprächen zusammen. Im Mittelpunkt des trilateralen Austauschs stand der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und dessen Folgen. Insbesondere wurden Unterstützungsmaßnahmen für ukrainische Studierende, Wissenschaftler:innen, Studieninteressierte und weitere Gruppen vorgestellt und die aktuellen Herausforderungen für effiziente Hilfe diskutiert. Das Treffen fand am Rande der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der KRASP statt. Die Veranstaltung bot auch Gelegenheit zu einem Treffen mit acht Hochschulpräsidenten aus der Ukraine, bei dem über konkrete Bedarfe bei akademischer Unterstützung gesprochen wurde.


UNESCO-Roadmap für Hochschulbildung 2030

20.05.2022 Anlässlich der UNESCO-Welthochschulbildungskonferenz in Barcelona veröffentlichte die UNESCO in dieser Woche eine Roadmap „Beyond Limits. New Ways to Reinvent Higher Education“. Sie soll als Diskussionsgrundlage für die weitere Entwicklung der Hochschulbildung weltweit dienen. HRK-Präsident Peter-André Alt trug mit einem Beitrag zu Resilienz als Qualität im Wissenschaftssystem zu dem globalen Expert:innenaustausch bei. Er betonte, dass die Resilienz sich in den drei Bereichen Studium und Lehre, Forschung und Innovation sowie Governance niederschlagen müsse und dass die Hochschulen weltweit diesbezüglich wertvolle Lehren aus der Pandemiezeit ziehen könnten.


Tagungsrückblick: 20 Jahre Transnationale Bildung

20.05.2022 Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des vom DAAD geförderten Programms Transnationale Bildung tauschten sich die deutschen Hochschulen mit ihren weltweiten Partnern über Erfolge, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven auf einer Tagung in Berlin aus. Dabei standen insbesondere die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) der Absolvent:innen, der Deutschlandbezug und Entwicklungen in der Forschung im Fokus der Diskussionen. Insgesamt studieren derzeit über 35.000 Studieren weltweit an binationalen Universitäten wie der German University in Cairo (GUC), der German-Jordanian University (GJU) oder der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul. Leitlinien für die Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern bietet der Kodex für deutsche Hochschulprojekte im Ausland, zu dessen Unterstützung die HRK die Hochschulen einlädt.

HRK fordert Freilassung von Ahmadreza Djalali

13.05.2022 Die Mitgliederversammlung der HRK hat die iranische Führung erneut aufgefordert, das Todesurteil gegen den schwedisch-iranischen Wissenschaftler Dr. Ahmadreza Djalali aufzuheben und ihn unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Die Hochschulleitungen zeigten sich alarmiert von der Nachricht über die bis zum 21. Mai geplante Vollstreckung des Todesurteils. HRK-Präsident Peter-André Alt hat sich dem breiten internationalen Protest angeschlossen und abermals in einem offenen Brief an die iranische Führung appelliert, die Todesstrafe nicht zu vollstrecken und Dr. Djalali freizulassen. Nachdrücklich unterstützt die HRK den dringenden Aufruf von Scholars at Risk, dem internationalen Netzwerk zum Schutz gefährdeter Wissenschaftler:innen, Unterstützerschreiben für Ahmadreza Djalali an die iranische Regierung und andere Einrichtungen zu richten, um Einfluss auf die iranische Staatsführung zu nehmen. Die HRK hat sich bereits mehrmals eindringlich gegenüber der iranischen Staatsführung für eine Freilassung von Ahmadreza Djalali eingesetzt (mehr).


HRK-Mitgliederversammlung: Solidarität mit ukrainischen Hochschulen

13.05.2022 Ihre volle Solidarität mit den ukrainischen Hochschulen erklärten die in der HRK zusammengeschlossenen deutschen Hochschulen im Rahmen ihrer 33. Mitgliederversammlung in Leipzig. Sie sicherten den geflüchteten Studierenden und Wissenschaftler:innen aus der Ukraine, die in Deutschland Schutz suchen, die größtmögliche Unterstützung zu. HRK-Präsident Peter-André Alt dankte den Hochschulen für Aufnahme und Betreuung von Studieninteressierten und Forschenden in den vergangenen Wochen: „Für ihr sehr umfassendes, häufig ehrenamtliches Engagement gebührt ihnen großer Respekt. Dem DAAD sind wir überaus dankbar für die exzellente Zusammenarbeit und insbesondere für die sehr zügige Etablierung der Nationalen Akademischen Kontaktstelle Ukraine, die in der aktuellen Situation außerordentlich hilfreich ist.“ Alt verwies unter anderem auf den steigenden Bedarf an Sprachkursen, fachlichen Vorbereitungskursen sowie akademischen Qualifizierungsmaßnahmen. "Das werden die Hochschulen nicht allein stemmen können. Sie brauchen hier mittel- und auch langfristig Unterstützung." (mehr).


HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“: Mehr als 100 teilnehmende Hochschulen

06.05.2022 Das HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ ist weiterhin ein nachgefragtes Beratungsinstrument zur Weiterentwicklung der strategischen Internationalisierung. In diesem Jahr erreicht die Zahl der teilnehmenden Hochschulen die 100er Marke, was den großen Erfolg und Mehrwert des 2009 gestarteten Beratungsangebots unterstreicht. Noch bis zum 1. Juli können sich HRK-Mitgliedshochschulen wieder für die Formate HRK-Audit, Audit kompakt oder die Audit-Strategiewerkstatt bewerben, um sich von einem internationalen Beratungsteam im Prozess ihrer strategischen Internationalisierung begleiten zu lassen. Bereits auditierte Hochschulen können ihre Interessenbekundung für das Re-Audit, das der externen Begleitung und Bewertung der Umsetzungsphase der Internationalisierungsstrategie dient, ebenfalls bis zum 1. Juli über die Website einreichen.

 


Europa als globaler Schutzraum der akademischen Freiheit?

06.05.2022 In seiner Rede im Rahmen der Jahrestagung der European University Associtation (EUA) kündigte Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments (EP) an, zusammen mit EU-Kommissarin Mariya Gabriel ein kürzlich aufgelegtes Sofortprogramm von 25 Millionen Euro zur Unterstützung geflohener Wissenschaftler:innen aus der Ukraine zur Blaupause für ein neues EU-Programm machen zu wollen. Das Programm solle weltweit verfolgten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Stelle in der EU anbieten und finanzieren . Das EP-Gremium zur Zukunft von Wissenschaft und Technologie (STOA) werde außerdem Gelder zur Verfügung stellen, damit Wissenschaftsverbände in einem autonomen Rahmen europäische Mindeststandards zur Wissenschaftsfreiheit diskutieren können.

 


BMBF unterstützt Hochschulen mit juristischer Erstberatung zur Chinakooperation

06.05.2022 Ab sofort können Hochschulen eine kostenlose juristische Erstberatung zur wissenschaftlichen Kooperation mit China in Anspruch nehmen. Das im Kontext der China-Orientierungsmaßnahmen des BMBF stattfindende Angebot umfasst eine kostenlose, maximal zweistündige, virtuelle, juristische Erstberatung durch eine spezialisierte Kanzlei für rechtliche Fragestellungen im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation bei Forschungskooperationen mit chinesischen Partnern. Nutzungsberechtigt sind Verwaltungen deutscher, staatlicher Hochschulen sowie die Verwaltungen der Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Leibniz-Gemeinschaft für Kooperationen im nichtwirtschaftlichen Bereich. Das Angebot wird vom Projektträger im DLR koordiniert.


Großbritannien: Beratung bei Sicherheitsfragen in internationalen Forschungskooperationen

06.05.2022 Ein neu etabliertes Research Collaboration Advice Team (RCAT), angesiedelt im Ministerium für Wirtschaft, Energie und industrielle Strategie (BEIS), soll Wissenschaftler:innen und Hochschulleitungen in Großbritannien darin unterstützen, die mit internationaler Forschung verbundenen Sicherheitsrisiken zu verstehen und angemessene und verhältnismäßige Sicherheitsvorkehrungen zur Unterstützung ihrer Kooperationsaktivitäten zu treffen. RCAT-Berater:innen sind auf regionale Teams verteilt, die in BEIS-Büros in ganz Großbritannien angesiedelt sind. Diese Berater:innen sollen vertrauensvolle persönliche Beziehungen zu den Forschungseinrichtungen in ihren Regionen aufbauen und den Forscher:innen als ständige Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen. Nach rund einem Jahr Vorbereitungszeit wurde nun konkret damit begonnen, innerhalb der Institutionen die vom britischen Hochschulverband
Universities UK ermittelten Schlüsselkontakte anzusprechen (mehr).


Mexikanische und Zentralamerikanische Hochschulleitungen besuchen HRK

06.05.2022 Der Austausch über aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen in Deutschland sowie Mexiko und Zentralamerika und die Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit standen im Mittelpunkt des Besuchs einer Delegation mexikanischer und zentralamerikanischer Präsident:innen, die von HRK-Präsident Peter-André Alt Anfang Mai in der Bonner Geschäftsstelle der HRK empfangen wurde. In dem Gespräch, an dem auch verschiedene interessierte deutsche Hochschulleitungen teilnahmen, wurde angesichts der aktuellen Herausforderungen die Bedeutung gemeinsamer Werte hervorgehoben und das beiderseitige Interesse an einer Ausweitung der bi- und multilateralen Kooperation betont. Es bestand Einigkeit darüber, dass neben anderen Disziplinen nicht zuletzt auch die Sozial­wissenschaften ein interessantes Feld der Zusammenarbeit darstellt.


Ukraine: KMK beschließt Regelungen für Hochschulzugang von Geflüchteten

22.04.2022 Schülerinnen und Schüler, die fluchtbedingt ihren Sekundarschulabschluss in der Ukraine nicht abschließen können, können sich in Deutschland dennoch für ein Studium bewerben. Dies hat die Kultusministerkonferenz in dieser Woche beschlossen. Gleiches gilt für Studierende in der Ukraine im ersten Studienjahr: Auch wenn dies nicht abgeschlossen werden konnte, ist die Aufnahme des Studiums an einer deutschen Hochschule möglich. Für Studienbewerber:innen, die fluchtbedingt den Nachweis der im Heimatland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung nicht erbringen können, ist der KMK-Beschluss vom 3. Dezember 2015 gültig. Dieser sieht bei fehlenden oder unvollständigen Nachweisen ein dreistufiges Plausibilisierungsverfahren vor (mehr).


HRK-Rahmenabkommen mit ukrainischem Rektorenverband

22.04.2022 Im Kontext der Aufnahme von Studierenden aus der Ukraine hat die HRK ihre Mitgliedshochschulen auf ein Rahmenabkommen hingewiesen, welches sie 1998 mit dem Verband der Rektoren der Ukrainischen Hochschulen (VRUH) abgeschlossen und 2014 erneuert hatte. Das Abkommen enthält Empfehlungen zur Aufnahme von Studierenden auf verschiedenen Ebenen des Studiums und für den Zugang zu Promotionsstudien, die die Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Hochschulen erleichtern sollen. Vor dem Hintergrund der Diskussion über den bestmöglichen Status geflüchteter ukrainischer Studierender an deutschen Hochschulen kann das Abkommen, je nach Regelung der Hochschule oder ihres Sitzlandes, u. a. eine Grundlage für die Zuerkennung des Status von Austauschstudierenden sein. Die Vereinbarung wurde als Rahmenabkommen abgeschlossen, zu dem deutsche und ukrainische Hochschulen ihren Beitritt erklären können. Durch einen Beitritt erhalten die Empfehlungen insbesondere im Bereich der Anerkennung von akademischen Qualifikationen und Zulassungsmodalitäten einen höheren Grad an Verbindlichkeit. Auf ukrainischer Seite sind alle 86 Mitgliedshochschulen des Rektorenverbandes dem Abkommen beigetreten.


Webseite zur Ukraine-Hilfe gestartet

22.04.2022 Bereits in der vergangenen Woche hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die Webseite der „Nationalen Akademischen Kontaktstelle Ukraine“ gestartet. Unter www.daad-ukraine.org bündelt das Angebot Informationen zu Aufenthalt, Hochschulzugang, Studium und Forschung und zum Alltagsleben in Deutschland. Die Webseite ist durchgängig in Deutsch und Englisch verfügbar, die ukrainische Sprachfassung werde laufend erweitert, so der DAAD. Für ukrainische Studierende soll die Webseite als Wegweiser ins deutsche Hochschulsystem dienen. Darüber hinaus bietet die Webseite eine Plattform, um gebündelt und strukturiert die vielfältigen Hilfsangebote der deutschen Wissenschaft bekannt zu machen. Daneben werden zudem die deutschen Hochschulen, die Allianz der Wissenschafts­organisationen und weitere Institutionen und Organisationen des Wissenschaftssystems, aber auch Studierendenverbände und Stiftungen für ukrainische Studierende und Forschende vorgestellt. Derzeit sind rund 60 Hilfsangebote aus dem Wissenschaftssystem auf der Webseite verlinkt, die laufend aktualisiert und um zusätzliche Angebote erweitert werden soll (mehr).


Ukraine: Stiftung Innovation in der Hochschullehre startet Förderprogramm

08.04.2022 Zur Unterstützung von Studierenden und Wissenschaftler:innen aus der Ukraine, die vor dem russischen Angriffskrieg flüchten, gibt es mehr und mehr Hilfsangebote. Neben individuellen Aktivitäten einzelner Hochschulen förderte etwa die VW-Stiftung den Aufenthalt von ukrainischen Forschenden mit Stipendien. Zuletzt war das Fördervolumen auf insgesamt 7,5 Millionen Euro aufgestockt worden. Auch die Gerda Henkel Stiftung stellt Fördermittel in Höhe von 2 Millionen Euro für ukrainische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zur Verfügung, davon bis zu einer Million Euro für die Philipp Schwartz-Initiative, sowie 500.000 Euro für ein eigenes Stipendienprogramm. Nun hat auch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre ein Angebot für deutsche Hochschulen aufgelegt, die im Bereich Studium und Lehre auf die Kriegsfolgen für Student:innen und Wissenschaftler:innen aus der Ukraine reagieren möchten. 2022 steht ein Fördervolumen von bis zu 1 Million Euro zur Verfügung, um Maßnahmen zur Unterstützung von ukrainischen Studierenden und Wissenschaftler:innen zu ermöglichen. Auch für 2023 seien Mittel reserviert. Die maximale Fördersumme je Hochschule liegt bei 300.000 Euro pro Kalenderjahr.


GAIN22 in Bonn: Workshop-Vorschläge und Talent Fair-Stand

08.04.2022 In diesem Jahr findet die Jahrestagung und Talent Fair des German Academic International Network (GAIN) vom 2. bis 4. September 2022 in Bonn und somit erstmals in Deutschland statt. Sie richtet sich vornehmlich an Forschende aus Deutschland, die aktuell in Europa sowie in Asien oder Afrika tätig sind. Bis zum 15. April können Workshop-Vorschläge für das Programm der GAIN22 eingereicht werden. Zudem können Hochschulen und andere Institutionen sich mit einem Stand auf der GAIN22 Talent Fair präsentieren. Pro Einrichtung können zwei Personen auf der GAIN22 vertreten sein. GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem DAAD und der DFG und wird vom BMBF gefördert.

 


HRK-Senat zu Folgen des Kriegs in der Ukraine

25.03.2022 Die Mitglieder des Senats der HRK zeigten sich äußerst betroffen über die aktuelle Situation in der Ukraine und die Auswirkungen des Krieges auf die dortigen Hochschulen und die Studierenden und Forschenden im Land. Sie tauschten sich Dienstag dieser Woche in digitaler Sitzung insbesondere über den Umgang mit Geflüchteten aus. Die Hochschulen versuchen intensiv, ukrainische Studierende und Wissenschaftler:innen, die nach Deutschland geflüchtet sind, mit raschen Maßnahmen zu unterstützen. Unter anderem wird Studierenden kurzfristig und unter Erlass von Gebühren ein Gasthörerstatus angeboten, damit sie schnellstmöglich ihr Studium fortsetzen können.


Ukraine: DAAD und HRK fordern Unterstützung für Hochschulen

18.03.2022 Der DAAD und die HRK haben an die Bundesregierung appelliert, umgehend ein Unterstützungsprogramm für die deutschen Hochschulen zur Aufnahme ukrainischer Studierender und Forschender auf den Weg zu bringen. „Die Hochschulen und auch uns als HRK erreichen derzeit täglich drängende Anfragen von ukrainischen Studierenden und Wissenschaftler:innen. Wir wollen alles tun, damit sie in Deutschland weiter studieren und arbeiten können“, sagte HRK-Präsident Peter-André Alt. Der DAAD hatte bereits Anfang März ein Unterstützungsprogramm für die deutschen Hochschulen angemahnt, da erwartbar bis zu 100.000 ukrainische Studierende und Forschende an die deutschen Hochschulen kommen könnten. Unter anderem wird der DAAD sein Onlineangebot für deutsche Hochschulen zur Ukraine und für ukrainische Studierende und Forschende zu einer nationalen Kontaktstelle Ukraine ausbauen. Die HRK unterstützt ihre Mitgliedshochschulen und den DAAD bei der Bündelung und Sichtbarmachung der Unterstützungsangebote (mehr).


IAU-Bericht zur globalen Lage der Hochschulen in der Pandemie

18.03.2022 Die International Association of Universities (IAU) hat im März den zweiten Globalen Bericht zur Pandemiesituation herausgebracht. Der Bericht, der als Beitrag zur dritten Welthochschulbildungskonferenz der UNESCO im Mai 2022 erstellt wurde, bietet einen umfassenden Überblick über die komplexen Auswirkungen der Pandemie auf die Bereiche Hochschulmanagement, Lehre und Lernen, Forschung und gesellschaftliches Engagement. Die Ergebnisse der weltweiten Umfrage geben Anlass zur Sorge, zeigen aber gleichzeitig auch eine Reihe positiver Entwicklungen auf. So haben sich Hochschulen auf der ganzen Welt resilient gezeigt und in vielen Fällen innovative Lösungen entwickelt und zusätzliche Zeit und Energie investiert, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Besorgniserregend ist jedoch, dass die Hochschulfinanzierung in vielen Ländern in erheblichem Maße reduziert wurde, dass Studierende häufiger nicht an der Distanzlehre teilnehmen konnten, Forschungsaktivitäten sich verzögerten und dass das Hochschulpersonal vielerorts überlastet war. Wichtig ist dabei auch hervorzuheben, dass die bestehenden Herausforderungen Regionen, Länder und Institutionen in sehr unterschiedlichem Maße treffen und somit bereits bestehende Ungleichheiten weiter verschärft wurden. 


HRK und DAAD gegen Nationalismus und Ausgrenzung an Hochschulen

11.03.2022 Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine appellierten HRK-Präsident Peter-André Alt und DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee an die Mitglieder der deutschen Hochschulen, gemeinsam für Weltoffenheit und Toleranz einzutreten. „HRK und DAAD stehen solidarisch an der Seite der ukrainischen Studierenden und Forschenden und aller Flüchtlinge aus dem Land, die jetzt und in naher Zukunft nach Deutschland und an die deutschen Hochschulen kommen werden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.  „Gleichzeitig wissen wir zu unterscheiden zwischen dem russischen Staat und seinem Angriffskrieg und den russischen Studierenden und Forschenden, die sich oftmals, mit großem persönlichen Risiko, gegen diesen Krieg aussprechen.“ Unter dem von der HRK 2015 initiierten Label „Weltoffene Hochschulen - Gegen Fremdenfeindlichkeit“ bekennen sich deutsche Hochschulen und viele Partner im Wissenschaftssystem zu diesem Einsatz. Die Präsidenten von HRK und DAAD erklärten, an der Seite der Hochschulen in ihrem Widerstand gegen Fremdenhass und Intoleranz zu stehen und sie in ihrem Engagement für ein friedliches Miteinander an den Hochschulen zu bestärken.


Ukraine: Themenseite auf hrk.de eingerichtet

11.03.2022 Der Angriff der russischen Armee auf die Ukraine hat auch einschneidende Auswirkungen auf die bislang engen Wissenschaftsbeziehungen deutscher Hochschulen mit Partnern in der Ukraine und in der Russischen Föderation. Auf einer fortlaufend aktualisierten Sonderseite verweist die HRK auf ausgewählte Reaktionen aus Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen und stellt Informationen zu Unterstützungsangeboten der deutschen Hochschulen für die ukrainische Wissenschaft sowie zu Konsequenzen für die deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen im Hochschulbereich zusammen.


Risiken für internationale Zusammenarbeit durch Einfluss autoritärer Staaten

11.03.2022 In einer jüngst veröffentlichten Studie der Universität Exeter sieht eine Mehrheit der befragten britischen Sozialwissenschaftler die Risiken in der internationalen Zusammenarbeit, die mit dem wachsenden Einfluss autoritärer Staaten wie China verbunden sind, mit Sorge. Die Ergebnisse der Studie deuten auch auf einen Bedarf nach Unterstützung und institutionellen Leitlinien hin. In Ergänzung zu bereits bestehenden Leitlinien auf nationaler Ebene hat die Europäische Union vor kurzem ein so genanntes „toolkit“ gegen ausländische Einflussnahme im Bereich Forschung und Innovation veröffentlicht, das sich an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa richtet. Die HRK begrüßt die Publikation, da sie eine wichtige und zunehmend relevante Thematik adressiert und gleichzeitig deutlich auf die akademische Freiheit und die institutionelle Autonomie der Hochschulen sowie auf die notwendige Balance zwischen offenem wissenschaftlichen Austausch und der Verhinderung von Einflussnahme hinweist. Aus HRK-Sicht kann die beschriebene Herausforderung nur durch ein gemeinsames Agieren aller Systemakteure bewältigt werden. Es handelt sich um eine gemeinsame Verantwortung aller gesellschaftlichen Bereiche. Auch innerhalb des deutschen Hochschulsystems besteht ein erheblicher Bedarf an Sensibilisierung und Beratung. Einen Überblick über grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen – von Exportkontrolle über Risikobewertung bis hin zu Informationssicherheit bietet unter anderem eine neue Workshopreihe des Zentrums für Wissenschaftsmanagement Speyer.


Solidarität der Wissenschaft mit Partnern in der Ukraine

04.03.2022 Die Allianz der deutschen Wissenschafts­organisationen hat in einer Erklärung von Freitag letzter Woche nachdrücklich das konsequente Vorgehen der Bundesregierung gegen den kriegerischen und völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine unterstützt und ihre Solidarität mit ihren ukrainischen Partnern bekundet. Die russische Invasion bedrohe fundamentale Werte und habe auch Konsequenzen für die Wissenschaftsfreiheit und wissenschaftliche Kooperationen, heißt es in dem Statement. Während die Entscheidungen über Konsequenzen aus dem russischen Angriff durch die einzelnen Organisationen beziehungsweise Mitgliedsinstitutionen getroffen werden müssten, empfiehlt die Allianz, wissenschaftliche Kooperationen mit staatlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen in Russland mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres einzufrieren. Neue Kooperationsprojekte sollten aktuell nicht initiiert werden. Dies wird von zahlreichen Hochschulen bereits vollzogen. Rektorenkonferenzen verschiedener Länder - wie etwa Polen, Tschechien, Frankreich - hatten in der vergangenen Woche ihre Solidarität mit der Ukraine ausgedrückt und in dieser Woche ergänzende Statements veröffentlicht. Die European University Assocation betonte in einer in dieser Woche veröffentlichten Stellungnahme ebenfalls, ihre ukrainischen Mitgliedsuniversitäten nach Kräften zu unterstützen.


Studie: Wissenschaftsfreiheit nimmt weltweit ab

04.03.2022 Zwei von fünf Menschen weltweit leben in Ländern, in denen die Wissenschaftsfreiheit in den vergangenen zehn Jahren zunehmend eingeschränkt wurde, darunter Brasilien, Indien, Kamerun, Russland, Thailand oder die USA. Zu diesem Ergebnis kommt der jährlich aktualisierte Academic Freedom Index (AFI). Herausgegeben wird der von der VolkswagenStiftung geförderte Index von Forschenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem V-Dem-Institut der Universität Göteborg. Das diesjährige Bericht zeigt, dass in neunzehn Ländern und Territorien die Wissenschaftsfreiheit im Vergleich zu 2011 substantiell abgenommen hat. In Brasilien, Hongkong, Indien und der Türkei wurden die stärksten Verschlechterungen zwischen 2011 und 2021 beobachtet (mehr).


Solidarität mit der Ukraine und den ukrainischen Hochschulen

25.02.2022 In einer Stellungnahme verurteilte HRK-Präsident Peter-André Alt den russischen Angriff auf die Ukraine scharf. „Dies ist ein zutiefst bedrückender Tag. Unsere Solidarität gilt der gesamten ukrainischen Bevölkerung und vor allem unseren hochschulischen Partnern. Wir sind in großer Sorge um das Leben und Wohlergehen der ukrainischen Wissenschaftler:innen und Studierenden. Die deutschen Hochschulen werden ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beistehen. Absehbar ist auch, dass diese Entwicklungen den deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen schweren Schaden zufügen werden. Wir werden entsprechende Konsequenzen eingehend prüfen müssen.“


Gipfeltreffen: EU und Afrikanische Union für Forschungszusammenarbeit

25.02.2022 In der Abschlusserklärung zum 6. Gipfel der EU und der Afrikanischen Union (AU) in der letzten Woche unterstreichen Staats- und Regierungschefs nochmal ausdrücklich die zentrale Bedeutung der hochschulischen Forschungszusammenarbeit. Für die konkrete Umsetzung wurde eine Innovationsagenda entwickelt, die nun auch zur öffentlichen Beratung vorliegt. Darin sind wesentliche Elemente aus dem gemeinsamen Statement enthalten, das die HRK zusammen mit anderen europäischen Rektorenkonferenzen und der EUA im Juni 2021 an die zuständigen EU-Kommissar:innen gerichtet hatte (mehr). 


EU: Leistungsmessung in der Forschung

11.02.2022 Die EU-Kommission hat zur Jahreswende eine großangelegte und mit hohem politischen Druck versehene Initiative zur Reform der Leistungsmessung in der Forschung (Reform of Research Assessment) gestartet, die vom BMBF und anderen europäischen Ministerien im Grundsatz mitgetragen wird. Alle wissenschaftlichen Einrichtungen in Europa sind aufgefordert, sich in einer „Koalition“ an der Arbeit an diesem Thema zu beteiligen. Die deutsche Wissenschaft wird durch die DFG und die Helmholtz-Gemeinschaft in dieser Koalition vertreten. Die HRK wird sich innerhalb der EUA an einer parallel einzurichtenden europäischen Arbeitsgruppe zum „Academic Assessment“ beteiligen, die neben der reinen Forschungsleistungsmessung auch andere für die wissenschaftliche Karriereentwicklung wichtige Aspekte, wie Leistungen in der Lehre, in die Analyse mit einbeziehen wird.


Stick to Science: Kampagne für einen offenen Europäischen Forschungsraum

11.02.2022 Mit der am vergangenen Dienstag gestarteten Initiative „Stick to Science“ setzen sich renommierte Forschungsinstitutionen und Wissenschaftler:innen dafür ein, Forscher:innen aus Großbritannien und der Schweiz nicht länger vom europäischen Forschungsprogramm Horizon Europe auszuschließen und die volle Assoziation beider Länder rasch voranzutreiben. Initiiert wurde die Kampagne von den Eidgenössischen Hochschulen in Zürich und Lausanne, der Royal Society, Universities UK sowie dem Wellcome Trust in Großbritannien. Zahlreiche Institutionen haben sich der Petition bereits angeschlossen. HRK-Präsident Peter-André Alt ist unter den Erstunterzeichnern.


Hochschulkooperation mit China

28.01.2022 Mit welchen Maßnahmen sollten Hochschulleitungen auf die veränderten Anforderungen in der Hochschulkooperation mit China reagieren und wie können die Hochschulen die Kooperation mit chinesischen Wissenschaftspartnern zukünftig gestalten? Auf Grundlage der HRK Leitfragen zur Hochschulkooperation mit China tauschten sich in dieser Woche rund 70 Mitglieder von Hochschulleitungen zu dieser Frage aus. Betont wurde die Notwendigkeit, in dem Spannungsfeld zwischen langjähriger vertrauensvoller Kooperation und den deutlich veränderten Rahmenbedingungen und Sachzwängen eine informierte Risikobewertung vorzunehmen. Dabei sei es wichtig, die einzelnen Partnerschaften differenziert zu betrachten und gleichzeitig eine langfristige Strategie zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern kann auch in diesem Bereich hilfreich sein. So hat die niederländische Rektorenkonferenz Ende des vergangenen Jahres ein Knowledge Security Framework formuliert. Alle niederländischen Universitäten beabsichtigen, diesen Rahmen auf institutioneller Ebene zu implementieren. 


Gemeinsame Erklärung von sechs Hochschulvereinigungen

14.12.2021 Zusammen mit dem American Council on Education, Universities Australia, Universities Canada, Universities New Zealand und Universities UK International hat die HRK eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung und Förderung der internationalen Hochschulkooperation formuliert:

„Als Dachorganisationen für die Hochschulen in unseren jeweiligen Ländern arbeiten unsere Organisationen zusammen, um die internationale Kooperation zu unterstützen und zu fördern. Wir sind uns darüber im Klaren, dass internationale Kooperationen auch ein gewisses Risiko mit sich bringen und manchmal berechtigte Sicherheitsbedenken aufwerfen. Wir verpflichten uns, im Namen und in Abstimmung mit unseren Mitgliedsinstitutionen auf solche Bedenken einzugehen und zu reagieren. Unsere Organisationen arbeiten zusammen, um besser zu verstehen, wie diese Herausforderungen angegangen werden können. Gleichzeitig sind wir bestrebt, unsere Mitgliedseinrichtungen dabei zu unterstützen, die mit der Internationalisierung verbundenen Chancen zu nutzen. In unserer gemeinsamen Erklärung wird dargelegt, wie wir gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten wollen.“