Aktuelle Meldungen


Aufzeichnung verfügbar: Veranstaltung zu deutsch-lateinamerikanischen Hochschulkooperationen

14.01.2022 Eine Standortbestimmung der Hochschulzusammenarbeit zwischen Deutschland und Lateinamerika war das Ziel einer gemeinsamen Veranstaltung von HRK und DAAD Anfang Dezember des letzten Jahres. Jetzt ist die Aufzeichnung der zweitägigen virtuellen Veranstaltung verfügbar (die Aufzeichnungen des ersten und zweiten Tags).  Dabei wurde nicht nur die Notwendigkeit eines weiteren Engagements Deutschlands in der Region unterstrichen, sondern auch die vielfältigen Potenziale wurden hervorgehoben, die in der Zusammenarbeit liegen. Zugleich wurde auf die Verantwortung der deutschen Partner in dieser Kooperation hingewiesen, die von einem entschiedenen Eintreten für Wissenschaftsfreiheit auf allen Ebenen, über die Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft bis hin zur der Notwendigkeit reicht, die Partner bei einer stärkeren Vernetzung vor Ort zu unterstützen, damit die Ergebnisse der Zusammenarbeit in die Breite getragen werden (mehr). 


Gemeinsame Erklärung von sechs Hochschulvereinigungen

14.12.2021 Zusammen mit dem American Council on Education, Universities Australia, Universities Canada, Universities New Zealand und Universities UK International hat die HRK eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung und Förderung der internationalen Hochschulkooperation formuliert:

„Als Dachorganisationen für die Hochschulen in unseren jeweiligen Ländern arbeiten unsere Organisationen zusammen, um die internationale Kooperation zu unterstützen und zu fördern. Wir sind uns darüber im Klaren, dass internationale Kooperationen auch ein gewisses Risiko mit sich bringen und manchmal berechtigte Sicherheitsbedenken aufwerfen. Wir verpflichten uns, im Namen und in Abstimmung mit unseren Mitgliedsinstitutionen auf solche Bedenken einzugehen und zu reagieren. Unsere Organisationen arbeiten zusammen, um besser zu verstehen, wie diese Herausforderungen angegangen werden können. Gleichzeitig sind wir bestrebt, unsere Mitgliedseinrichtungen dabei zu unterstützen, die mit der Internationalisierung verbundenen Chancen zu nutzen. In unserer gemeinsamen Erklärung wird dargelegt, wie wir gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten wollen.“


Internationalisierung: Auftaktveranstaltung des Projekts HRK ADVANCE

10.12.2021 „Mit HRK ADVANCE sollen Handlungsoptionen für die weitere Internationalisierung des Hochschulsystems eröffnet werden“, erklärte HRK-Generalsekretär Jens-Peter Gaul bei der Auftaktveranstaltung des Projekts HRK ADVANCE „Zukunftssichere Internationalisierung! Nächste Schritte für das deutsche Hochschulsystem“ in dieser Woche. Gut 200 Teilnehmer:innen diskutierten bei der virtuellen Tagung über aktuelle Herausforderungen und Handlungsoptionen der Internationalisierung. HRK-Vizepräsident Bernd Scholz-Reiter betonte, dass es der HRK weiterhin ein wichtiges Anliegen sei, die Internationalisierung der Hochschulen trotz sich verändernder Rahmenbedingungen nachhaltig voranzubringen. Die HRK danke dem BMBF für die Förderung dieser wichtigen Initiative. Die Aufzeichnung der Veranstaltung und weitere Materialien sind auf der Projektwebseite verfügbar. 


Hochschulkooperation mit China: Rahmenbedingungen und Handlungsoptionen

10.12.2021 Anfang Dezember fand die zehnte und in diesem Jahr letzte Veranstaltung zu Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation mit China statt. Die gemeinsame Veranstaltungsreihe von BMBF und HRK, die auf den HRK-Leitfragen zur Hochschulkooperation mit China basiert, richtet sich speziell an Hochschulvertreter:innen und adressiert für die Kooperation mit China besonders relevante Themenbereiche. Auch das Strategic Forum for International S&T Cooperation (SFIC), ein Beratungsgremium für den Rat, die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission zu Fragen der internationalen F&E-Zusammenarbeit, hat jüngst zehn Empfehlungen für die F&E-Kooperation mit China formuliert. Darin plädiert das SFIC unter anderem für einen verstärkten Aufbau unabhängiger Fachkenntnisse über das heutige China und eine intensivere Vernetzung zu diesen Fragen innerhalb der EU-Mitgliedstaaten. 


Veranstaltung: Deutsch-lateinamerikanische Hochschulkooperation

10.12.2021 Eine Standortbestimmung der Hochschulzusammenarbeit zwischen Deutschland und Lateinamerika war das Ziel einer gemeinsamen Veranstaltung von HRK und DAAD in dieser Woche. Dabei wurden nicht nur die Notwendigkeit eines weiteren Engagements Deutschlands in der Region unterstrichen, sondern auch die vielfältigen Potenziale hervorgehoben, die in der Zusammenarbeit liegen. Zugleich wurde aber auch auf die Verantwortung der deutschen Partner in dieser Kooperation hingewiesen, die von einem entschiedenen Eintreten für Wissenschaftsfreiheit auf allen Ebenen, über die Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft bis hin zur der Notwendigkeit reicht, die Partner bei einer stärkeren Vernetzung vor Ort zu unterstützen, damit die Ergebnisse der Zusammenarbeit in die Breite getragen werden. Eine Dokumentation der Veranstaltung kann in Kürze hier abgerufen werden.


Kostenlose Stellenausschreibungen für gefährdete Wissenschaftler:innen

10.12.2021 Mit Unterstützung der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung startet ab sofort die Kampagne #ResearchersAtRisk von academics.com, dem internationalen Stellenportal des Zeitverlags. Hochschulen können mit kostenlosen Stellenausschreibungen und einer besonderen Hervorhebung von Stellenangeboten die Suche nach einer Anstellung im deutschsprachigen Raum für gefährdete Wissenschaftler:innen erleichtern (mehr).


Europäischer Forschungsraum: EU treibt Prozess voran

03.12.2021 Auf dem Weg zu einem Europäischen Forschungsraum (European Research Area - ERA) hat der Wettbewerbsfähigkeitsrat der EU mit der Verabschiedung der „Ratsschlussfolgerungen über die zukünftige Governance des Europäischen Forschungsraums“ neue Weichen gestellt. Das frisch geschaffene ERA-Forum soll in Untergruppen unter Leitung und Initiative der EU-Kommission und im Dialog mit den Mitgliedstaaten zwanzig „freiwillige ERA-Themenfelder“ bis zum Jahr 2024 voranbringen, die die aktive Unterstützung einer Mehrheit der Mitgliedsstaaten finden. HRK-Präsident Peter-André Alt erklärte, der ERA-Prozess verdiene Aufmerksamkeit. Wissenschaftsimmanente Fragen wie die Reform der Leistungsmessung in der Forschung dürften die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten nicht politisch steuern, so Alt. Nötig sei ein transparenter, an vielfältigen Kriterien orientierter Prozess, der aus der Mitte der Wissenschaft kommen muss, damit er erfolgreich alternative Systeme ausloten kann. Zugleich bewertete der HRK-Präsident die angekündigten Themenfelder als vielversprechend, wie etwa das angekündigte regelmäßige Monitoring zum Stand der Wissenschaftsfreiheit in Europa. (mehr).


HRK Projekt MODUS: Internationale Konferenz zu Anerkennung

03.12.2021 Rund 500 Teilnehmende aus 42 Ländern tauschten sich in der letzten Woche auf der „International Conference on Recognition“ des HRK-Projekts MODUS zu den Themen Studierendenmobilität und Lebenslanges Lernen aus. HRK-Präsident Peter-André Alt appellierte an die weltweite „akademische Familie“, Lösungen im Sinne eines gegenseitigen Vertrauens auf die vielen Herausforderungen zu finden. "Vertrauen" war auch Thema in vielen anderen Beiträgen der Konferenz. So konstatierte EUA-Präsident Michael Murphy, dass die äußeren Rahmenbedingungen in Europa vorhanden seien und die Hürden nun vor allem innerhalb der Hochschulen lägen. Die Stimmen der Studierenden wurden in einer Pre-Conference gesammelt und in einer Diskussionsrunde in die Konferenz eingebracht. Neben vielen weiteren Themen standen die Digitalisierung der Prozesse und die Qualitätssicherung im Fokus (mehr).<o:p></o:p>


EU-Forschungsförderung: HRK kritisiert Kürzungspläne

29.10.2021 Wie in dieser Woche bekannt wurde, haben die im Europäischen Rat vertretenen Regierungen der EU- Mitgliedsländer eine Kürzung der europäischen Forschungsausgaben von 316 Millionen Euro vorgeschlagen. Die Ratsmitglieder begründen dies damit, dass es nicht genug Nachfrage für dieses Investitionsniveau gebe. Forschungsverbände und Abgeordnete des Europäischen Parlaments lehnen die Kürzungen entschieden ab. Auch HRK-Präsident Peter-André Alt kritisierte den Vorstoß und wies darauf hin, dass zuletzt aus Geldmangel lediglich 8% aller Projektvorschläge durch den Europäischen Forschungsrat gefördert werden konnten. „Zahlreiche herausragende Ideen wurden deswegen nicht umgesetzt“, betonte Alt. „Die europäische Forschung braucht dringend mehr statt weniger Geld!"