Im Zeichen der Aufklärung

Wiener Erklärung „Universites for Enlightenment“

Dezember 2018/März 2019 Am 13. Dezember 2018 unterzeichneten Präsidentinnen und Präsidenten von zehn europäischen Rektorenkonferenzen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, der Schweiz, Serbien, der Slowakei, Slowenien und der Tschechischen Republik in Wien eine gemeinsame Erklärung für Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie. Sie betonten darin die die unverzichtbare Bedeutung von akademischer Freiheit, wissenschaftlicher Integrität in Lehre und Forschung sowie der Autonomie der Hochschulen. Sie bekräftigten zugleich die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen, die gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Tendenzen in vielen Ländern umso dringlicher wahrgenommen werden müsse. Die Wiener Erklärung ist zugleich der Initialpunkt weiterer gemeinsamer Aktivitäten, um dieses wichtige Anliegen zu unterstützen. So starteten die Unterzeichner die Kampagne „Universities vote for Europe“, um zur Beteiligung an der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 zu motivieren. Die Erklärung und weitere Informationen sind auf der Website der Initiative verfügbar.

Living Values: Instrumentenkasten für Grundwertediskussion

18.09.2018 Das neue Living Values-Projekt des Magna Charta Observatory stellt für Hochschulen online einen Instrumentenkasten bereit, mit dessen Hilfe sie hochschulinterne Diskussionsprozesse zu ihren institutionellen Grundwerten anstoßen können. Anlass des Launches ist das dreißigjährige Jubiläum der Magna Charta Universitatum, die mittlerweile von knapp 900 Hochschulen in über 80 Ländern unterzeichnet wurde, darunter bislang 37 deutsche Hochschulen. Sie enthält das Bekenntnis zu akademischer Freiheit und institutioneller Autonomie als Leitlinien für Selbstverständnis und Governance der Unterzeichner.

Zur Freiheit der Rede an Universitäten

05.09.2018 „Demokratien basieren auch auf freien Universitäten, und umgekehrt basiert die Freiheit der Universitäten auf einer funktionierenden demokratischen Gesellschaftsordnung.“ Mit diesen Worten skizzierte HRK-Präsident Peter-André Alt das Wechselverhältnis von akademischer Freiheit und Demokratie im Rahmen eines einführenden Vortrags am Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus in New York. Gegenstand der anschließenden Podiumsdiskussion war die aktuelle Auseinandersetzung um die Grenzen und Rahmenbedingungen der Freiheit der Rede in Universitäten, wie sie derzeit insbesondere in den USA geführt wird. Der HRK-Präsident bezeichnete ein klares Bekenntnis zur Freiheit der Rede als zentralen Baustein des Selbstverständnisses deutscher Universitäten. Mehr dazu

HRK-Präsident unterstützt den March for Science

13.04.2018 Auch in diesem Jahr unterstützt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, den March for Science. „Als Wissenschaftler und als Repräsentant der Hochschulen beteilige ich mich mit großer Überzeugung. Den Organisatorinnen und Organisatoren dieser wirklichen Basisbewegung gilt mein Respekt und mein Dank für ihr Engagement“, sagte Hippler. Mehr dazu