• Neues Statistik-Faltblatt der HRK: Hochschulen in Zahlen 2019

  • HRK-Präsident im DLF zum geschlossenen Hochschulpakt

  • Allianz der Wissenschafts­organisationen startet Kampagne zu 70 Jahren Grundgesetz

Nachrichten

Rektorenkonferenzen appellieren an Ungarns Regierung

Rektorenkonferenzen appellieren an Ungarns Regierung

Die Rektorenkonferenzen aus Deutschland, Österreich und Polen sind besorgt über das neue Gesetz, mit dem die ungarische Akademie der Wissenschaften umstrukturiert werden soll. Die Maßnahmen ermöglichen direkte staatliche Kontrolle, streichen das operative Budget und bedrohen dadurch die institutionelle Autonomie und akademische Freiheit. Dieses Vorgehen verletzt international akzeptierte und allgemein gültige Prinzipien der akademischen Freiheit und der Selbstverwaltung wissenschaftlicher Einrichtungen. Es unterminiert die ungarische Grundlagenforschung und gefährdet Ungarns traditionell starke internationale Forschungspartnerschaften. Die Intervention der Regierung bedeutet einen klaren Bruch mit den Prinzipien eines demokratischen Europas, zu denen wesentlich auch die Freiheit der Wissenschaft gehört.Mehr dazu

Wissenschaftsfreiheit in Ungarn erneut eingeschränkt

Wissenschaftsfreiheit in Ungarn erneut eingeschränkt

Entgegen aller Proteste in und außerhalb von Ungarn hat das ungarische Parlament das umstrittene Gesetz über die Reorganisation der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am 2. Juli verabschiedet. Die Akademieinstitute werden aus der Akademie ausgegliedert und in eine staatlich kontrollierte Organisation überführt. Sie werden primär Drittmittel-finanziert sein, wobei die Regierung vorgibt, welche Forschung förderungswürdig ist. Die Allianz der Wissenschafts­organisationen, darunter die HRK, hat davor den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán aufgefordert, die Freiheit der Wissenschaft zu respektieren und das Gesetzesvorhaben zu stoppen – offensichtlich ohne Erfolg. Mehr dazu

HRK-Präsident unterstreicht Bundesratsstellungnahme zu Berufsbezeichnungen

HRK-Präsident unterstreicht Bundesratsstellungnahme zu Berufsbezeichnungen

Nach der Stellungnahme des Bundesrats zum Entwurf einer Neufassung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) sagte HRK-Präsident Peter-André Alt: „Ich begrüße sehr, dass der Bundesrat im Gesetzgebungsverfahren darum gebeten hat, berufliche Abschlussbezeichnungen zu entwickeln, die nicht mit akademischen Abschlüssen verwechselt werden können. Seine Stellungnahme bestärkt uns in der Auffassung, dass neu kreierte Bezeichnungen wie Bachelor Professional oder Berufsmaster kontraproduktiv wären."Mehr dazu

HRK-Präsident zu Europäischen Hochschulallianzen: Erfolg für Deutschland, Gewinn für Europa, Kraftakt für die Hochschulen

HRK-Präsident zu Europäischen Hochschulallianzen: Erfolg für Deutschland, Gewinn für Europa, Kraftakt für die Hochschulen

Nach der Bekanntgabe der ersten 17 von der EU geförderten Europäischen Hochschulallianzen sagte HRK-Präsident Peter-André Alt: „An 14 der 17 ausgewählten europäischen Netzwerken sind deutsche Hochschulen beteiligt. Das ist ein eindrucksvoller Erfolg. Darin kommt zum Ausdruck, dass sich die deutschen Hochschulen als Motoren der europäischen Idee verstehen und kreativ an der Entwicklung neuer Formen der Partnerschaft mitarbeiten. Es werden ja ganz unterschiedliche Konzepte ausgewählt, um den Gedanken der Europäischen Hochschulallianzen nun mit Leben zu erfüllen.“Mehr dazu

20 Jahre Bologna-Erklärung

20 Jahre Bologna-Erklärung

29 europäische Bildungsminister unterzeichneten am 19. Juni 1999 die Erklärung zur Schaffung eines Europäischen Hochschulraums. HRK-Präsident Peter-André Alt bezeichnete die Bologna-Reform als wichtige Weichenstellung für eine Zeit, in der der immer mehr junge Menschen ein Studium aufnehmen. Viele Hürden seien inzwischen genommen, der Prozess aber längst nicht beendet. Zu den ausstehenden Aufgaben gehörten die weitere Flexibilisierung des Studiums, etwa durch bessere Möglichkeiten für ein Teilzeitstudium und in geeigneten Fällen die Einführung eines Orientierungsstudiums.

Klein, vielfältig, wichtig: Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen

Klein, vielfältig, wichtig: Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen

HRK und BMBF haben die „Kleine Fächer-Wochen“ offiziell gestartet. 17 Projekte erhalten eine Förderung für Präsentation und Vernetzung ihrer Kleinen Fächer im nächsten Wintersemester. „Die gemeinsame Initiative soll diese Fächer stärken, die in der deutschen Hochschullandschaft eine wichtige, aber selten gewürdigte Rolle spielen. Sie will die wissenschaftlichen Leistungen der Kleinen Fächer sichtbarer machen, über Studienmöglichkeiten und Berufsperspektiven informieren und die Alltagsrelevanz der Kleinen Fächer erlebbar machen“, so HRK-Präsident Peter-André Alt.Mehr dazu

HRK-Termine

10./11.9.2019:
HRK nexus-Tagung "Qualitätsgesicherte Praktika im Studium", Ulm
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12./13.9.2019:
HRK nexus-Tagung „Digitaler Wandel in Studium und Lehre“, Kaiserslautern
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26./27.9.2019
HRK nexus-Tagung "Anerkennung und Anrechnung im Kontext der (System-)Akkreditierung", Mainz
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9./10.10.2019
HRK-EXPERTISE-Fachtagung "Internationalisierung der Lehre: Erfahrungen aus der Hochschulpraxis", Berlin
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25./26.11.2019:
Workshop "Informationssicherheit als strategische Aufgabe der Hochschulleitung", Berlin