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Pflege-, Therapie- und Hebammenwissenschaften: Hochschulen fordern alleinige Verantwortung für Studiengänge

Pflege-, Therapie- und Hebammenwissenschaften: Hochschulen fordern alleinige Verantwortung für Studiengänge

Wie soll es weitergehen mit der Akademisierung in den Gesundheitsfachberufen? Die Mitgliederversammlung der HRK hat Eckpunkte zur Entwicklung von Studiengängen in den Pflege-, Therapie- und Hebammenwissenschaften benannt. Für einen Teil der in den Gesundheitsfachberufen Tätigen ist nach allgemeiner Auffassung (unter anderem des Wissenschaftsrats) eine hochschulische Ausbildung erforderlich, weil die Entwicklung im Gesundheitswesen zunehmend höhere Anforderungen an die Qualifizierung stellt. Die HRK fordert die alleinige Verantwortung der Hochschulen für die Konzeption und Durchführung von primärqualifizierenden Studiengängen, um deren wissenschaftliche Fundierung sicherzustellen.

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HRK-Mitgliederversammlung: Promotion mit externem Arbeitsvertrag

HRK-Mitgliederversammlung: Promotion mit externem Arbeitsvertrag

In einem weiteren Beschluss zur Qualitätssicherung bei der Promotion hat sich die Mitgliederversammlung der HRK mit Promotionen mit externem Arbeitsvertrag befasst. Gemeint sind Fälle, bei denen die Doktorandin oder der Doktorand einen Arbeitsvertrag bei einer externen Einrichtung (Unternehmen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) hat, der mit dem Promotionsprojekt in Verbindung steht. Ein häufiges Beispiel etwa sind Promovierende in den Ingenieur­wissenschaften, die in der Industrie beschäftigt sind und Forschung betreiben, die für das jeweilige Unternehmen unmittelbar relevant ist.

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HRK-Mitgliederversammlung: Kooperation und Transfer als Hochschulaufgaben

HRK-Mitgliederversammlung: Kooperation und Transfer als Hochschulaufgaben

Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigte die Mitgliederversammlung der HRK. HRK-Präsident Horst Hippler: „Wir sprechen bewusst nicht von einer ‚dritten Mission’, wie es häufig üblich ist. Denn wir haben Kooperation und Transfer noch nie als losgelöst von unseren Kernaufgaben in Forschung und Lehre gesehen, sondern als anknüpfend an die Aktivitäten in diesen Leistungsbereichen. Nur auf dieser Grundlage konnten und können die Hochschulen als Impulsgeber für Gesellschaft und Wirtschaft wirken und zu technischen und sozialen Innovationen beitragen.“ Die Entschließung behandelt Transfer und Kooperation als Einheit. Die HRK-Mitglieder machen deutlich, dass sie in einer Vielzahl von Bereichen – vom Technologietransfer bis zur sozialen Dienstleistung – für Wirtschaft und Gesellschaft aktiv sind.

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HRK-Vizepräsidenten Ulrike Beisiegel und Holger Burckhart wiedergewählt

HRK-Vizepräsidenten Ulrike Beisiegel und Holger Burckhart wiedergewählt

Die Mitgliederversammlung der HRK hat Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und Prof. Dr. Holger Burckhart in ihren Ämtern bestätigt. Die Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Ulrike Beisiegel, ist seit 2012 Vizepräsidentin für Governance und Hochschulmanagement der HRK. Holger Burckhart ist Rektor der Universität Siegen und leitet seit 2012 als HRK-Vizepräsident das Ressort Lehre und Studium, Lehrerbildung und Lebenslanges Lernen.

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Verleihung Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2017 in Potsdam: Gesellschaftliche Verantwortung in schwierigen Zeiten

Verleihung Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2017 in Potsdam: Gesellschaftliche Verantwortung in schwierigen Zeiten

Der Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2017 wurde der Universität zu Köln und deren Dezernat Kommunikation & Marketing verliehen. Das diesjährige Thema des Preises: „Wissen für die Gesellschaft: Hochschulforschung aktuell vermitteln“. HRK und ZEIT Verlag vergeben den von der Robert Bosch Stiftung mit 25.000 € dotierten Preis gemeinsam mit der Stiftung. HRK-Präsident Horst Hippler sagte in seiner Begrüßung, man habe das Thema bewusst vor dem Hintergrund der massiven Erfolge von Populisten, auch in westlichen Demokratien einschließlich Deutschlands, gewählt. Man müsse fragen, inwieweit Hochschulen und Wissenschaft insgesamt die informierte Beteiligung von Menschen an gesellschaftlichen Debatten nach Kräften unterstützten. Die Wissenschaftskommunikation sei hier ebenso angesprochen wie bei der Frage, warum es Populisten gelinge, wissenschaftliche Arbeit zu diskreditieren und zu marginalisieren.

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DEAL und Springer Nature: Erste Ergebnisse der Verhandlungen

DEAL und Springer Nature: Erste Ergebnisse der Verhandlungen

Das Projekt DEAL der Allianz der Wissenschafts­organisationen und der Verlag Springer Nature stehen in Verhandlungen über ein zukunftsorientiertes Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur. Nach der letzten Gesprächsrunde berichteten der Sprecher des DEAL-Projektlenkungsausschusses und Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, und Dagmar Laging, Vice President Institutional Sales Europe bei Springer Nature, dass man in grundsätzlichen Fragen bereits Annäherung erzielen konnte.

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28.11.2017
Verleihung Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre, Frankfurt a. Main
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Projekt HRK-EXPERTISE Internationalisierung