• Allianz der Wissenschaftsorganisationen zum Nachwuchspakt

  • Veröffentlichung: Organisation digitaler Lehre in den deutschen Hochschulen

  • Allianz: Lizenz-Angebot von Elsevier widerspricht Open Access und fairen Preisen für wissenschaftliches Publizieren

Nachrichten

Vorläufige Vereinbarung zur Verwendung von Schriftwerken für Lehre und Forschung an Hochschulen

Vorläufige Vereinbarung zur Verwendung von Schriftwerken für Lehre und Forschung an Hochschulen

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und die HRK haben sich darauf verständigt, dass für Nutzungen nach § 52a UrhG an Hochschulen bis 30. September 2017 nochmals eine Pauschalvergütung gezahlt wird. Hintergrund ist, dass mit einer unterzeichneten Grundsatzvereinbarung der Rahmenvertrag zwischen Bund, Ländern und VG Wort vom 22./28.09.2016 – und damit die darin vereinbarte Einzelerfassung und -vergütung – einvernehmlich bis zum 30. September 2017 ausgesetzt wird. Ursprünglich war vorgesehen, ab dem 1. Januar 2017 die nach § 52a UrhG vorgenommenen Nutzungen urheberrechtlich geschützter Schriftwerke auf der Basis einer Einzelerfassung durch die dem Rahmenvertrag beitretenden Hochschulen selbst mit der VG WORT abzurechnen.

Mehr dazu
Forschungsdatenmanagement: Deutschland muss aufholen – Impulse von Bund und Ländern unverzichtbar

Forschungsdatenmanagement: Deutschland muss aufholen – Impulse von Bund und Ländern unverzichtbar

„Bei den Informationsinfrastrukturen ist Deutschland ein Entwicklungsland. Die Politik muss den nötigen raschen und nachhaltigen Aufbau nicht nur koordinieren, sondern auch finanzielle Impulse setzen“, so HRK-Präsident Horst Hippler anlässlich eines HRK-Workshops zur Zukunft des Forschungsdatenmanagements. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen die rund 50 teilnehmenden Hochschulleitungen Forschungsdaten als „ein wertvolles Gut mit großen Potenzialen für Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft“. Ihr professionelles Management und die Implementierung entsprechender Infrastrukturen sei eine entscheidende Bedingung exzellenter Forschung.

Mehr dazu
Neue HRK-Daten: Weiter leichter Rückgang der Zulassungsbeschränkungen

Neue HRK-Daten: Weiter leichter Rückgang der Zulassungsbeschränkungen

Die Zulassungsbeschränkungen an den deutschen Hochschulen sind trotz dem anhaltend hohen Studieninteresse weiter leicht zurückgegangen. Das geht aus der neuesten Statistik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor. Von den über 10.000 grundständigen Studiengängen waren zum Wintersemester 2016/17 45,2 Prozent zulassungsbeschränkt; ein Jahr zuvor waren es noch 46,1 Prozent, im Wintersemester 2014/15 49,5. Weiterhin gibt es dabei allerdings große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Besonders hoch ist der Prozentsatz der Zulassungsbeschränkungen in Hamburg (75,1 Prozent), Baden-Württemberg (62,2) und im Saarland (62,0). Die mit Abstand günstigste Quote hat Thüringen mit 10,2 Prozent).

Mehr dazu
Urheberrecht wissenschaftsfreundlich gestalten: HRK unterstützt Empfehlungen des Bundesrats zu EU-Regelungen

Urheberrecht wissenschaftsfreundlich gestalten: HRK unterstützt Empfehlungen des Bundesrats zu EU-Regelungen

„Die Empfehlungen des Bundesrats für ein bildungs- und wissenschaftsfreundliches europäisches Urheberrecht unterstützt die HRK uneingeschränkt“, so HRK-Präsident Horst Hippler anlässlich der Bundesratsberatung zu den Vorschlägen der EU-Kommission über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt. „Auch im Rahmen der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen fordert die HRK seit langem eine Harmonisierung der urheberrechtlichen Regelungen auf europäischer Ebene. Wissenschaft lebt von einem ungehinderten Austausch von Informationen und Publikationen – auch über Ländergrenzen hinweg. Es ist daher unabdingbar, dass auf europäischer Ebene Regelungen geschaffen werden, die diesen Anforderungen gerecht werden und zugleich einen fairen Ausgleich zwischen Urhebern und Nutzern vorsehen."

Mehr dazu
HRK, KMK und VG Wort entwickeln gemeinsame Lösung zu digitalen Semesterapparaten

HRK, KMK und VG Wort entwickeln gemeinsame Lösung zu digitalen Semesterapparaten

Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und VG Wort teilen gemeinsam mit: Die drei Partner beauftragen eine gemeinsame Arbeitsgruppe, eine einvernehmliche Lösung für die Handhabung des Urheberrechts im Kontext der Lehre an Hochschulen zu entwickeln. Der Arbeitsgruppe gehören an: Für die VG Wort die Geschäftsführer Dr. Robert Staats und Herr Rainer Just. Für die HRK der Vizepräsident Prof. Dr. Holger Burckhart und Generalsekretär Dr. Jens-Peter Gaul. Für die KMK die Staatssekretäre Gert-Rüdiger Kück (Bremen) und Dr. Thomas Grünewald (Nordrhein-Westfalen).

Mehr dazu
HRK-Termine

14./15.3.2017
HRK nexus Jahrestagung „Institutionelle Strategien zur Weiterentwicklung der Lehre an Hochschulen“, Bochum