Afrika

Südafrika

Verstärkung der deutsch-südafrikanischen Wissenschaftskooperation 2015

In Fortsetzung des Wissenschaftsdialogs mit Südafrika veranstaltete die HRK gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum einen vom BMBF geförderten Workshop zu „Strukturierten Promotionsverfahren“.

Vertreter und Vertreterinnen deutscher und südafrikanischer Universitäten, sowie der jeweiligen Wissenschaftsministerien und der nationalen Förderorganisationen diskutierten über Modelle der verbesserten fachlichen Betreuung und zusätzlicher Angebote für die Vorbereitung auf die akademische und außeruniversitäre Karriere. Als gemeinsames Interesse wurde der Aufbau von nachhaltigen Vernetzungsstrukturen identifiziert, um so insbesondere die Anzahl südafrikanischer Promovenden zu steigern.

Die Wissenschaftsministerien, deren Strategien einen Ausbau der strukturierten Promotionsverfahren in Afrika bzw. Südafrika vorsehen, sind bereit, die Zusammenarbeit verstärkt zu fördern.

28. - 29.05.2015: Matchmaking Conference in Durban, Südafrika

Auf der Grundlage der Überlegungen der „Deutsch-Südafrikanischen Arbeitsgruppe Wissenschaftskooperation“ veranstaltete die Hochschulrektorenkonferenz in Zusammenarbeit mit Higher Education South Africa (HESA) am 28./29. Mai 2015 in Durban, Südafrika, eine Matchmaking Conference für deutsche und südafrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Gastgebende Hochschule war die Durban University of Technology.

Ziel der Konferenz war es, interessierte Wissenschaftler/innen zusammenzubringen, um sich zum einen über Studien- und Forschungsstrukturen, Potentiale und Herausforderungen sowie über Fördermöglichkeiten in ihren jeweiligen Fachgebieten auszutauschen, zum anderen aber auch konkrete Projektideen zu entwickeln.

Neben dem Schwerpunkt Förderung – es wurden deutsche, südafrikanische und EU-Förderprogramme für die wissenschaftliche Zusammenarbeit vorgestellt – bestand die Konferenz vor allem in der Arbeit in den Fachworkshops.

Die über 70 teilnehmenden Wissenschaftler/innen verteilten sich auf folgende Fachworkshops, die von der „Deutsch-Südafrikanische Arbeitsgruppe Wissenschaftskooperation“ als besonders wichtig für beide Länder ausgewählt wurden: Environment/Ecology/Biodiversity, Health, Biotechnology and Life Sciences, Economics, Engineering, Chemistry/Physics/Mathematics, Earth Sciences, Law, Political Sciences.

11.07.2014: Deutsch-Südafrikanische Arbeitsgruppe „Wissenschaftskooperation"

Bereits zum zweiten Mal traf sich die deutsch-südafrikanische Arbeitsgruppe „Wissenschaftskooperation“, bestehend aus deutschen und südafrikanischen Hochschulleitungen, im Juli in Berlin. Die erste Sitzung fand im April 2014 in Pretoria statt.

Auf der Grundlage des im September 2013 geschlossenen Rahmenabkommens zwischen der Hochschulrektorenkonferenz und der Higher Education South Africa setzen die beiden Rektorenkonferenzen ihre Zusammenarbeit fort. In der Arbeitsgruppe werden Schwerpunkte der Wissenschaftskooperation definiert, unter Einbeziehung der in diesem Jahr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelten Afrika-Strategie und dem National Development Plan der südafrikanischen Regierung.

Auf einem Matchmaking Treffen im kommenden Jahr sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dann gemeinsame Projekte entwickeln. (siehe auch)

17.09.2013: Deutsch-Südafrikanische Hochschulzusammenarbeit

HESA Prof. Bawa - HRK Prof. Hippler

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die südafrikanische Higher Education South Africa (HESA) unterzeichneten in Berlin ein neues Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit zwischen südafrikanischen und deutschen Hochschulen.

Die Kooperationsvereinbarung enthält Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen beider Staaten in Lehre, Studium und Forschung sowie in Weiterbildung und Wissens- und Technologietransfer. Das Rahmenabkommen soll die Beziehungen zwischen den Hochschulen beider Länder festigen.

Im Rahmen der Unterzeichnung des Rahmenabkommens fand ein Workshop mit deutschen Hochschulleitungen und der Leitung der HESA zur Hochschulzusammenarbeit mit dem Schwerpunkt gemeinsame Forschungsprojekte statt. Eine Arbeitsgruppe aus deutschen und südafrikanischen Hochschulleitungen wird bilaterale Forschungsprojekte entwickeln und begleiten.

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat im November 2013 das HRK-HESA Rahmenabkommen zustimmend zur Kenntnis genommen und fordert ihre Mitgliedshochschulen zum Beitritt auf.

15.04.2013: Deutsch-Südafrikanisches Rektorenforum

Zum Abschluss des Deutsch-Südafrikanischen Wissenschaftsjahres 2012/2013 veranstaltete die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig am 15. April 2013 das Deutsch-Südafrikanische Rektorenforum in Leipzig.

Im Fokus der Diskussion standen Fragen der Studienreform in Deutschland und Südafrika und der Aufbau von Forschungsnetzwerken der Universitäten. Das Rektorenforum bot den Hochschulleitungen die Möglichkeit zur Diskussion aktueller Entwicklungen in der Hochschulpolitik beider Länder und der Vertiefung der Zusammenarbeit. Neben einer Bestandsaufnahme war es wichtig, gemeinsame Zielvorstellungen einer zukünftigen Kooperation zu erörtern, die Herausforderungen und Potentiale zu identifizieren, um so den Hochschulen Hinweise auf einen erfolgreichen Ausbau und eine gemeinsame Umsetzung zukünftiger Hochschulprojekte geben zu können.  

Südafrika ist wichtiges Zielland international mobiler Studierender und Wissenschaftler im globalen Wettbewerb um die „klügsten Köpfe“. Die Profilbildung der Hochschulen durch Internationalisierung war daher auch ein zentrales Thema des Rektorenforums. Es bestand ein starker Bedarf, grundlegende Potentiale der Zusammenarbeit zu diskutieren, die zu langfristigen und nachhaltig gestalteten Partnerschaften, auch mit der südafrikanischen Partnerorganisation der HRK, der Higher Education South Africa (HESA) führen.

Am Deutsch-Südafrikanischen Rektorenforum nahmen etwa 60 Rektoren, Präsidenten und Vice-Chancellors deutscher und südafrikanischer Universitäten und Hochschulen teil. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mehr dazu