Äthiopien

11.10.2021: DIES Web-Seminar: Stärkung der Hochschulzusammenarbeit mit Äthiopien

Im Rahmen des gemeinsamen DAAD/HRK-Programms zur Unterstützung des Hochschulmanagement im Globalen Süden (Dialogue on Innovative Higher Education Strategies-DIES) führte die HRK ein erstes Online-Seminar zur Kooperation mit Universitäten in Äthiopien durch. Von den deutschen und äthiopischen Hochschulleitungen, Leitungen von International Offices und weiteren Expert:innen wurden unterschiedliche Strategien und Maßnahmen zur Internationalisierung von Hochschulen diskutiert. Dabei stand der mögliche Ausbau der Zusammenarbeit im Fokus. Beide Seiten zeigten ein starkes Interesse an der Fortsetzung des Dialogs und Erfahrungsaustauschs.

Afrika

14.06.2021: Gemeinsame Erklärung zur Wissenschaftszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika

In der gemeinsamen Erklärung “Enhan­cing Research Excellence at African Universities through European-African Coope­ration“ richtet die europäische Hochschulgemeinschaft einen Appell an die Europäische Kommission, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika zu fördern und weiter zu stärken. Die über 1.100 unterzeichnenden Hochschulen heben hervor, dass eine intensivierte Forschungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika entscheidend für das Bestreben beider Kontinente sei, große Herausforderungen wie die aktuelle COVID-19-Pandemie, Ungleichheit, die digitale Transformation und den Klima­wan­del gemeinsam zu bewältigen. Die von der HRK initiierte Erklärung unterzeichneten 19 nationale Rektorenkonferenzen und die European University Association.

Afrika

18.01.2021: Online-Seminar: "Enhancing Research Excellence at African Universities through European-African Cooperation"

Um die ehrgeizigen Ziele der Strategischen Agenda 2063 der Afrikanischen Union und das feste Bekenntnis der Europäischen Union zur Nachhaltigkeit zu verwirklichen, bedarf es eines neuen strategischen Kooperationsprogramms in den Bereichen Forschung, Innovation und Hochschulbildung zwischen afrikanischen und europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bot am Montag, 18. Januar 2021, im Rahmen eines Online-Seminars eine Plattform für den Austausch zwischen Vertretern europäischer Rektorenkonferenzen und Experten afrikanischer und europäischer Partnerorganisationen über Zukunftsperspektiven für die europäisch-afrikanische Forschungs- und Innovationspartnerschaft.
Das Treffen umfasste eine Grundsatzrede von Peter Maassen, Professor für Hochschulstudien, Universität Oslo, Norwegen, und Ernest Aryeetey, Professor für Entwicklungsökonomie, Universität Ghana, und Generalsekretär der African Research Universities Alliance (ARUA) über neue Ansätze zur Stärkung der Forschungs- und Innovationskapazitäten Afrikas.
Die anschließende offene Diskussion und der Austausch zwischen den Teilnehmern wurde von Dr. Jens-Peter Gaul, Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz, moderiert.
Die Ergebnisse:

  • Eine exzellente Wissenschaftskooperation ist dringend notwendig und wird von den Teilnehmern weitgehend unterstützt.
  • Dieser Ansatz muss auf mehreren Ebenen erfolgen: Förderorganisationen (national, europäisch, international), Institutionen, nationale Rektorenkonferenzen einschließlich EUA, EU-Institutionen.
  • Bestehende Programme müssen sich thematisch öffnen und finanziell aufgestockt werden. Gleichzeitig müssen massive Anstrengungen unternommen werden, um die Forschungskooperation auf ein qualitativ höheres (exzellentes) Niveau zu heben.
  • Die teilnehmenden Organisationen werden das Thema in ihren Institutionen kommunizieren. Folgeveranstaltungen sind geplant, um die Diskussion und den Austausch zu vertiefen.

Südafrika

Verstärkung der deutsch-südafrikanischen Wissenschaftskooperation 2015

In Fortsetzung des Wissenschaftsdialogs mit Südafrika veranstaltete die HRK gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum einen vom BMBF geförderten Workshop zu „Strukturierten Promotionsverfahren“.

Vertreter und Vertreterinnen deutscher und südafrikanischer Universitäten, sowie der jeweiligen Wissenschaftsministerien und der nationalen Förderorganisationen diskutierten über Modelle der verbesserten fachlichen Betreuung und zusätzlicher Angebote für die Vorbereitung auf die akademische und außeruniversitäre Karriere. Als gemeinsames Interesse wurde der Aufbau von nachhaltigen Vernetzungsstrukturen identifiziert, um so insbesondere die Anzahl südafrikanischer Promovenden zu steigern.

Die Wissenschaftsministerien, deren Strategien einen Ausbau der strukturierten Promotionsverfahren in Afrika bzw. Südafrika vorsehen, sind bereit, die Zusammenarbeit verstärkt zu fördern.

28. - 29.05.2015: Matchmaking Conference in Durban, Südafrika

Gruppenbild vom HESA-HRK Matchmaking (Bild: HRK)
HESA-HRK Matchmaking (Bild: HRK)

Auf der Grundlage der Überlegungen der „Deutsch-Südafrikanischen Arbeitsgruppe Wissenschaftskooperation“ veranstaltete die Hochschulrektorenkonferenz in Zusammenarbeit mit Higher Education South Africa (HESA) am 28./29. Mai 2015 in Durban, Südafrika, eine Matchmaking Conference für deutsche und südafrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Gastgebende Hochschule war die Durban University of Technology.

Ziel der Konferenz war es, interessierte Wissenschaftler/innen zusammenzubringen, um sich zum einen über Studien- und Forschungsstrukturen, Potentiale und Herausforderungen sowie über Fördermöglichkeiten in ihren jeweiligen Fachgebieten auszutauschen, zum anderen aber auch konkrete Projektideen zu entwickeln.

Neben dem Schwerpunkt Förderung – es wurden deutsche, südafrikanische und EU-Förderprogramme für die wissenschaftliche Zusammenarbeit vorgestellt – bestand die Konferenz vor allem in der Arbeit in den Fachworkshops.

Die über 70 teilnehmenden Wissenschaftler/innen verteilten sich auf folgende Fachworkshops, die von der „Deutsch-Südafrikanische Arbeitsgruppe Wissenschaftskooperation“ als besonders wichtig für beide Länder ausgewählt wurden: Environment/Ecology/Biodiversity, Health, Biotechnology and Life Sciences, Economics, Engineering, Chemistry/Physics/Mathematics, Earth Sciences, Law, Political Sciences.