Maßnahmen und Sonderregelungen der Länder für die Hochschulen

Nachstehend finden Sie eine Linksammlung zu den von den Bundesländern bislang für die Hochschulen beschlossenen Maßnahmen und Sonderregelungen zur Bewältigung der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie (Stand: 31.3.2021). Die HRK kann keine Gewähr für die Vollständigkeit und aktuelle Gültigkeit der Angaben übernehmen; die Pflege der nachstehend verlinkten Websites und der dort z.T. fortlaufend aktualisierten bzw. konkretisierten Inhalte obliegt dem jeweiligen Bundesland:

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Sommersemester 2020: Studienbetrieb im März zunächst ausgesetzt bzw. verschoben, am 20.4. in digitaler Form wiederaufgenommen bzw. gestartet. Unter Einhaltung der zum Infektionsschutz geltenden Regelungen konnten seit Juni Veranstaltungen in Forschung und Lehre sowie Prüfungen und Hochschulzugangsverfahren auch wieder in Präsenz stattfinden.
Wintersemester 2020/21: Studienbetrieb durch Mix aus Präsenz- und Online-Lehre. Präsenzveranstaltungen für praktische Übungen oder im Labor grundsätzlich möglich, wenn dafür feste Kohorten mit bis zu 35 Personen gebildet werden. Eine Maskenpflicht gilt für die gesamte Hochschule bis zum Platz, ebenso für Mensen. Angesichts gestiegener Infektionszahlen wurde im November 2020 und bis auf Weiteres der Päsenz-Studienbetrieb ausgesetzt bzw. "auf das absolut notwendige Minimum" beschränkt. Mit dem erweiterten Lockdown wurde der Präsenz-Studienbetrieb seit dem 16.12.2020 grundsätzlich zugunsten digitaler und anderer Fernlehrformate ausgesetzt; Präsenzprüfungen sind im Ausnahmefall weiter möglich.

Bayern

Bayern

Rechtsgrundlagen und Regelungen für den Hochschulbetrieb in der COVID-19-Pandemie:

Sommersemester 2021: Der Studienbetrieb startete vorwiegend in digitaler Form. Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitte und Prüfungen können mit besonderen, strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen grundsätzlich in Präsenzform stattfinden.
– Weitere Meldungen und Maßnahmen:

Wintersemester 2020/21: Präsenzlehre war unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln grundsätzlich möglich und sollte zunächst durch Online-Angebote ergänzt werden. Seit dem 26.11.2020 waren bayerische Hochschulen und Universitäten dann aber aufgefordert, "grundsätzlich auf digitale Lehre" umzustellen (mit Ausnahme insbesondere von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen); die Hochschulbibliotheken blieben eingeschränkt geöffnet.
– Weitere Meldungen und Maßnahmen:

Sommersemester 2020: Der hochschulische Studienbetrieb fand grundsätzlich online statt. Unverzichtbare Praxisveranstaltungen, v. a. Prüfungen, waren seit dem 27.4.2020 unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen grundsätzlich auch wieder in Präsenz möglich.
– Weitere Meldungen und Maßnahmen:

Berlin

Berlin

Sommersemester 2020: Hochschulen für Präsenzlehre und Publikumsverkehr geschlossen; Lehrbetrieb in digitaler Form. Präsenzprüfungen, Forschungsbetrieb und Verwaltungstätigkeiten auf den Campi ab Mai unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wieder zugelassen. Studierende konnten in begründeten Fällen von der Teilnahme an einer Prüfung absehen.
Wintersemester 2020/2021: Hochschulen einschließlich ihrer Einrichtungen bis 31.3.2021 für Publikumsverkehr geschlossen. Studienbetrieb seit dem 2.11.2020 grundsätzlich nicht in Präsenz, sondern digital bzw. mit Online-Formaten. Praxisformate, die nicht digital durchführbar sind, und Prüfungen dürfen unter Beachtung der Schutz- und Hygieneregeln sowie der jeweils in den Hochschulen geltenden besonderen Bestimmungen in Präsenzform durchgeführt werden. Die Rahmenbedingungen für das Handeln der Hochschulen gibt der „Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen“ vor.
Sommersemester 2021: Hochschulen einschließlich ihrer Einrichtungen bis 24.4.2021 für Publikumsverkehr geschlossen; der Studienbetrieb wird zunächst im digitalen Modus aufgenommen. Die Hochschulen implementieren ihre Konzepte für den Einsatz von Corona-Tests, um angesichts der steigenden Infektionszahlen die Sicherheitsmaßnahmen für geplante Präsenzformate zu erhöhen, die zwingend notwendig und nicht digital durchführbar sind.

Brandenburg

Brandenburg

Sommersemester 2020: mehrheitlich digitaler Lehrbetrieb; zwingend notwendige Lehrveranstaltungen und Hochschulprüfungen, für die es keine rechtssicheren digitalen Varianten gibt, konnten unter Einhaltung der Hygienestandards als Präsenzveranstaltung stattfinden. Studierende durften seit dem Sommer wieder regelmäßig zwischen Wohnort und Hochschule pendeln.
Wintersemester 2020/21:
Lehrbetrieb unter den Maßgaben der Eindämmungsverordnung und den örtlichen Gegebenheiten seitens der Hochschulen eigenverantwortlich als Mix aus Präsenz- und Online-Angeboten. Lehrveranstaltungen, die eine zwingende Präsenz erfordern wie etwa Laborarbeiten oder Veranstaltungen für Studienanfänger, können vor Ort durchgeführt werden.

Bremen

Bremen

Sommersemester 2020: Überwiegend digitaler Lehrbetrieb. Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erforderten, waren unter Wahrung besonderer Hygiene- und Schutzmaßnahmen jedoch möglich.
Wintersemester 2020/21: Mix aus digitaler Lehre, einem verantwortbaren Präsenzbetrieb sowie hybriden Veranstaltungen. Einzelheiten – auch zur Umsetzung verschärfter Kontaktbeschränkungen angesichts wieder gestiegener Infektionszahlen – werden durch die Hochschulen direkt kommuniziert.

Hamburg

Hamburg

Sommersemester 2020: zunächst ausschließlich digitaler Studienbetrieb; seit Mai konnten schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen sowie Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- beziehungsweise Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter Beachtung geeigneter Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch in Präsenz durchgeführt werden.
Wintersemester 2020/21: Studienbetrieb als Mix aus Präsenz- und Online-Lehre. Grundsätzlich können Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung der Kontaktregelungen und Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Angesichts der Entwicklung der Pandemie wurde festgelegt, dass im die Hochschullehre ab Dezember 2020 grundsätzlich in digitaler Form erfolgt; Ausnahmen gelten für praktische Lehre.
Sommersemester 2021: Der Start des Studienbetriebs erfolgt größtenteils digital; sollte es das Infektionsgeschehen zulassen, sollen auch Präsenzangebote wieder durchgeführt werden können. Die Hochschulen haben hierfür passgenaue Schutz- und Hygienekonzepte ausgearbeitet.

Hessen

Hessen

Sommersemester 2020: Lehrbetrieb mit digitalen Angeboten aufgenommen, Ende der Vorlesungszeit  flexibel nach hinten verschoben. Seit 9.5. durften Hochschulen über ihre Öffnung entscheiden; Präsenzveranstaltungen waren unter Beachtung des Abstandsgebots und Hygienemaßnahmen grundsätzlich wieder möglich, primär jedoch weiter Online-Lehre. Prüfungen im Studium oder zur Feststellung der Studieneignung fanden im Einklang mit der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung statt.
Wintersemester 2020/21: Präsenzlehre als Möglichkeit komplementär neben der digitalen Lehre, soweit das Infektionsgeschehen und die räumlichen Möglichkeiten dies zulassen.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern

Sommersemester 2020: Studien- und Lehrbetrieb ab 20.4.2020 überwiegend digital fortgesetzt bzw. wieder aufgenommen. Unter strikter Beachtung der jeweils geltenden Regeln der Kontaktvermeidung konnten Prüfungen physisch abgenommen werden. Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, warenunter Wahrung besonderer Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich.
Wintersemester 2020/21: Weiternutzng hybrider Lehrformate soweit der Gesundheitsschutz dies erfordert. Formen der Präsenzlehre sollen in allen mit dem Gesundheitsschutz vertretbaren Fällen verwirklicht werden; besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern. Aufgrund der Pandemielage erfolgt der Studien- und Lehrbetrieb seit dem 2.11.2020 aber primär digital.

Niedersachsen

Niedersachsen

Sommersemester 2020: Studienbetrieb grundsätzlich in digitaler Form. Präsenzprüfungen im Ermessen der jeweilige Hochschule; Prüfungsämter vor Ort können ermessen, ob z.B. eine Verlängerung der Fristen sinnvoll erscheint.
Wintersemester 2020/21: „Hybrid-Semester“, in dem Präsenzveranstaltungen je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens wieder möglich sind, die Online-Lehre jedoch weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Die Regeln der niedersächsischen „Corona-Verordnung“ sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule sind zu beachten. Seit Ende November haben die Hochschulen aufgrund der Pandemielage grundsätzlich wieder auf digitale Lehre umgestellt.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Sommersemester 2020: als reines „Online-Semester“ gestartet; seit dem 11. Mai waren Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln wieder zugelassen, wenn dafür besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige Rahmenbedingungen zwingend erforderlich waren. Mündliche und schriftliche Hochschulprüfungen konnten seither in elektronischer Form oder in Präsenz abgenommen werden – letzteres wenn und soweit die jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen dies zuließen.
Wintersemester 2020/21: Mischung aus Präsenz- und Online-Lehrveranstaltungen;  Präsenzveranstaltungen mit begrenzter Studierendenzahl und um Online-Angebote ergänzt; vor allem Erstsemester-Studierenden soll so der Einstieg in das Studium erleichtert werden. Maßgeblich sind die Bestimmungen der "Allgemeinverfügung zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an den Hochschulen". Seit Ende November 2020 findet die Hochschullehre grundsätzlich digital statt.
Sommersemester 2021: Studienbetrieb startet vorwiegend digital, angestrebt wird aber ein "flexibles Hybridsemester". Soweit die pandemische Lage es zulässt, sollen aktuell notwendige Beschränkungen im Hochschulbetrieb im Laufe des Semesters schrittweise aufgehoben werden.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sommersemester 2020: digitaler Studienbetrieb; näheres regelten die Hochschulen vor Ort. Mündliche Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume erfordern (z. B. Laborpraktika, Präparierkurse), konnten unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen seit Anfang Mai wieder in Präsenz durchgeführt werden. Seit dem 13. Mai konnten die Hochschulen entscheiden, ob sie eine schrittweise Erweiterung der Präsenzveranstaltungen vornehmen.
Wintersemester 2020/21: Studienbetrieb als Mix aus analogen und digitalen Angeboten mit individuellen Lösungen der Hochschulen. Angesichts der Entwicklung der Pandemie wurde die Präsenzlehre im November 2020 weitgehend ausgesetzt; Laborpraktika, die Lehre am Patienten und andere Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen finden ggf. unter bestimmten Bedingungen weiter statt.
Sommersemester 2021: vorwiegend digitaler Studienbetrieb; lediglich Laborpraktika, die Lehre an Patientinnen und Patienten sowie andere Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen können in Präsenz durchgeführt werden.

Saarland

Saarland

Sommersemester 2020: Aussetzung bzw. Verschiebung des Lehr- und Studienbetriebs bis 4. Mai, danach Lehrbetrieb mit Online- bzw. Blended Learning Angeboten. Lehrveranstaltungen, die Präsenz zwingend voraussetzten (z. B. Laborpraktika), und Präsenzprüfungen konnten unter der Maßgabe von Vorsichts- und Hygienemaßnahmen, die einer Übertragung des Coronavirus effektiv entgegenwirken, durchgeführt werden. Ausgefallene Prüfungen wurden in den Fakultäten und Fächern neu geplant und bekanntgegeben.
Wintersemester 2020/21: Vorwiegend digitaler  Lehrbetrieb mit Online- bzw. Blended Learning Angeboten.

Sachsen

Sachsen

Sommersemester 2020: Der Lehr- und studienbetrieb wurde "möglichst umfassend auf digitale Angebote" umgestellt, alle Prüfungen in den Sommer verschoben oder unter besonderen Hygienebedingungen durchgeführt. Fristüberschreitungen bei Prüfungsverfahren, die Studierende nicht zu vertreten hatten, waren bei der Berechnung der Fristen nicht einzubeziehen.
Wintersemester 2020/21: Großveranstaltungen, besonders zahlreich besuchte Vorlesungen und akademische Feiern in Präsenz sollten vermieden werden. Allerdings war zunächst geplant, besonders im Blick auf Studienanfängerinnen und -anfänger so viele Präsenzveranstaltungen wie angesichts der Corona-Pandemie verantwortbar sind, zu ermöglichen und unter Beachtung der jeweils aktuellen Hygienebestimmungen umzusetzen.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt

Sommersemester 2020: weitgehend digitaler Lehrbetrieb; Veranstaltungen und Prüfungen, die eine Präsenz erforderten, konnten seit Mai unter strengen hygienischen Voraussetzungen und in kleinen Gruppen durchgeführt werden.
Wintersemester 2020/21: vorgesehen war Mix aus Präsenz- und Onlineveranstaltungen; dabei sollte die Präsenzlehre möglichst auch digital verfügbar sein. In allen Fällen, in denen Hygiene- und Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden konnten, musste digital gelehrt werden.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein

Sommersemester 2020: Der Lehr- und Studienbetrieb wurde am 20. April ausschließlich mit digitalen Angeboten aufgenommen; seit dem 18. Mai waren Präsenzveranstaltungen einschließlich Prüfungen bei geeigneten Hygienekonzepten grundsätzlich wieder möglich; auch Bibliotheken, Mensen und Cafeterien konnten entsprechend wieder öffnen.
Wintersemester 2020/21:
Vorzusehen war eine Kombination aus digitalen Prüfungs- und Lernformaten und Präsenzveranstaltungen. Die Hochschulen-Coronaverordnung des Landes legte die wesentlichen Abstand- und Hygienestandards fest. Aufgrund der Pandemielage wurde Ende November 2020 "bis auf wenige Ausnahmen" auf digitale Lehre umgestellt. Im Zuge des erweiterten Lockdowns wurde der Betrieb an den Hochschulen ab Dezember 2020 weiter eingeschränkt.

Thüringen

Thüringen

Sommersemester 2020: Studien- und Lehrbetrieb ab 4.5.2020 zunächst in digitaler Form. Präsenzveranstaltungen wie Seminare, Praktika oder Exkursionen waren später unter Einhaltung von Schutz- und Hygieneregeln möglich.
Wintersemester 2020/21: Studien- und Lehrbetrieb als Mischung aus Präsenz- und digitalen Lehrformaten angelegt; mit den gestiegenen Infektionszahlen wurde der Präsenzbetrieb im Dezember 2020 und ab Januar 2021 wieder eingeschränkt.