Scholars at Risk

Als ein internationales Netzwerk mit mehr als 500 Mitgliedshochschulen aus 38 Ländern setzt sich Scholars at Risk weltweit für den Schutz von gefährdeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und für akademische Freiheiten ein. Scholars at Risk vermittelt akademische Positionen der Mitgliedshochschulen an gefährdete Wissenschaftler, steht diesen beratend zur Seite und startet öffentlichkeitswirksame Kampagnen für inhaftierte Personen. Darüber hinaus beobachtet und dokumentiert Scholars at Risk weltweit Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit.

Die deutsche Sektion des internationalen Netzwerks wird seit 2016 von der Alexander von Humboldt-Stiftung betreut. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung führt u.a. Veranstaltungen durch, um den Erfahrungs- und Informationsaustausch zur Situation gefährdeter Wissenschaftler in Deutschland, zu fördern.

Die HRK ist Mitglied in der Steering Group der deutschen Sektion.


Free to Think Report 2018

Free to think report 2018

23.10.2018 Der Jahresbericht des Scholars at Risk Netzwerks "Free to Think 2018" wurde heute in New York öffentlich vorgestellt. Themen der Publikation sind unter anderem der anhaltend starke Druck auf Hochschulen in der Türkei, die Inhaftierungen von uigurischen Hochschulangehörigen in China, gezielte Angriffe auf iranische Gelehrte, Druck auf die studentische Meinungsäußerung in Nicaragua, wachsende Spannungen in den Vereinigten Staaten und Bedrohungen der institutionellen Autonomie in Russland und Ungarn.

Scholars at Risk Global Congress an der FU Berlin

Scholars at Risk Global Congress 2018

26.04.2018 Krisen der Demokratie gehen einher mit Angriffen auf die akademische Freiheit. Unter dem Titel "The University and the Future of Democracy" diskutierte das Internationale Netzwerk Scholars at Risk Bedrohungen der akademischen Freiheit in zahlreichen Staaten. Im Rahmen des Global Congress, der erstmalig in Deutschland stattfand, wurden die Academics for Peace mit dem Courage to Think Award ausgezeichnet. Inzwischen sind gut 40 deutsche Hochschulen dem Netzwerk beigetreten.