Die Philipp Schwartz-Initiative

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Seitdem können gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate an deutschen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen unterstützt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells.

Die Philipp Schwartz-Initiative wird dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt.

Die HRK arbeitet aktiv im Auswahlausschuss der Philipp Schwartz-Initiative mit.


Ausschreibung von Forschungsstipendien für gefährdete Wissenschaftler

12.12.19 Bis zum 29. Februar 2020 können interessierte Universitäten und Fachhochschulen sowie weitere Forschungseinrichtungen bei der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) Anträge zur Unterstützung gefährdeter Wissenschaftler stellen. Mit den für die 7. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bereitgestellten Mitteln ermöglicht die AvH Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland, gefährdete Forscher aus dem Ausland im Rahmen eines Forschungsstipendiums für zwei Jahre aufzunehmen. Dies soll den Betroffenen eine berufliche Neuorientierung in einem sicheren Kontext ermöglichen und sie bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven unterstützen. Die Programmunterlagen und weitere Informationen sind auf der Website der Philipp Schwartz-Initiative zu finden. Mehr dazu

36 gefährdete Wissenschaftler erhalten Schutz in Deutschland

12.12.2019 Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der sechsten Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt: Ab Januar 2020 können 30 Einrichtungen aus ganz Deutschland mithilfe der Initiative insgesamt 36 gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen. In ihren Heimatländern drohen den Wissenschaftlern Krieg oder Verfolgung. Mehr dazu