Die Philipp Schwartz-Initiative

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Seitdem können gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate an deutschen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen unterstützt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells.

Die Philipp Schwartz-Initiative wird dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt. Jährlich können so bis zu 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.

Die HRK arbeitet aktiv im Auswahlausschuss der Philipp Schwartz-Initiative mit.


Bewerbungsfrist für die nächste Ausschreibungsrunde

Bis zum 13. September 2019 können Anträge für die 6. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative eingereicht werden. Die Antragsunterlagen finden Sie hier. Die Auswahl der erfolgreichen Anträge erfolgt bis Anfang Dezember 2019. Aktuell geht die Alexander von Humboldt-Stiftung davon aus, dass ca. 25 Förderungen bewilligt werden können. Mehr dazu

Gefährdete Wissenschaftler erhalten Schutz in Deutschland:

Philipp Schwartz-Initiative fördert weitere 38 Stipendiaten

24.06.2019 Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der fünften Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt: 28 Einrichtungen aus ganz Deutschland können mit Hilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen. Die 28 Gasteinrichtungen wurden aus 56 Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgewählt, die einen oder mehrere gefährdete Wissenschaftler aufnehmen wollen und sich hierfür mit Konzepten zur persönlichen und wissenschaftlichen Einbindung der Forscher beworben hatten. Mehr dazu