Die Philipp Schwartz-Initiative

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Seitdem können gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate an deutschen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen unterstützt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells.

Die Philipp Schwartz-Initiative wird dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt.

Die HRK arbeitet aktiv im Auswahlausschuss der Philipp Schwartz-Initiative mit.


Achte Ausschreibungsrunde der Philipp-Schwartz-Initiative für gefährdete Wissenschaftler

24.6.20 Universitäten, Technische Hochschulen, Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Deutschland können derzeit im Rahmen der achten Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Wissenschaftler beantragen. Forscherinnen und Forscher aus allen Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar einer erheblichen akuten Gefährdung ausgesetzt sind, können für vollfinanzierte Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte vorgeschlagen werden. Antragsschluss ist der 11. September 2020. Zur Bewerbung werden insbesondere solche Institutionen ermuntert, die bisher noch nicht an der Initiative teilgenommen haben. Mehr dazu