Die Philipp Schwartz-Initiative

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Seitdem können gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate an deutschen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen unterstützt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells.

Die Philipp Schwartz-Initiative wird dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt.

Die HRK arbeitet aktiv im Auswahlausschuss der Philipp Schwartz-Initiative mit.


Förderung gefährdeter Forscher

18.12.20 Seit dieser Woche können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Deutschland im Rahmen der 9. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Nominiert werden können Forscherinnen und Forscher aus allen Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar erheblicher und akuter Gefährdung ausgesetzt sind. Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den nominierten gefährdeten Personen 24-monatige Forschungsaufenthalte zu ermöglichen. Ergänzt wird dies durch einen Förderbetrag, der die aufnehmende Einrichtung bei der Unterstützung der Integration und des Karriereneustarts der Philipp Schwartz Fellows entlasten soll. Eine Verlängerung um bis zu zwölf Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich. Antragsschluss ist der 5. März 2021. Mehr dazu...