Mittel- und Osteuropa

Mittel- und Osteuropa

Innerhalb der Region Mittel- und Osteuropa pflegt die HRK ihre Beziehungen zu der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) und swissuniversities im Rahmen jährlicher Trilateraler Treffen.

Mit der Konferenz der Rektoren der Akademischen Schulen in Polen (KRASP) finden Konsultationen im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.

Die Beziehungen zu Partnern und Hochschulen in den übrigen Ländern der Region werden durch gemeinsame Veranstaltungen, Projekte und Besuche gestaltet.

Im Rahmen des Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahres koordinierte die HRK die Russland-Wochen an deutschen Hochschulen 2012.

Das Abkommen über Hochschulzusammenarbeit zwischen der HRK und dem Verband der Rektoren der Ukrainischen Hochschulen (VRUH) wurde erneuert.

Von 1999 bis 2010 war Südosteuropa ein besonderer Arbeitsschwerpunkt der HRK. Mit dem Bulgarisch-Rumänischen Interuniversitären Europazentrum (BRIE) wurde unter anderem an der Donau-Brücke zwischen Giurgiu in Rumänien und Ruse in Bulgarien eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit initiiert, die bis heute gemeinsame Studiengänge und eine Plattform für Projekte anbietet.

Trilaterale Zusammenarbeit mit Österreich und der Schweiz

Die Partnerorganisationen der HRK in Österreich und in der Schweiz sind die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) und swissuniversities, bis 2014 die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS). In jährlichen Trilateralen Treffen werden die aktuellen Entwicklungen in allen drei Ländern besprochen und bei Bedarf gemeinsame Positionen verabredet.
Gemeinsame Leitlinien zur externen Qualitätssicherung an Hochschulen (2010)
Europäische Innovationspolitik (2010)
Zur Zukunft des Doktorats in Europa (2004)

Polnische Rektorenkonferenz - KRASP

Die deutsch-polnischen Hochschulbeziehungen haben in den vergangenen Jahren einen enormen qualitativen und quantitativen Entwicklungsschub erfahren. Das HRK-Präsidium begleitet diese Zusammenarbeit durch Treffen mit Vertretern der Konferenz der Rektoren der Akademischen Schulen in Polen (KRASP), die alle zwei Jahre stattfinden. Besprochen werden dort sowohl nationale Entwicklungen und bilaterale Beziehungen als auch europäische und globale Themen. Im Ergebnis des letzten Austausches im März 2011 in Posen wurde ein gemeinsames Memorandum verabschiedet, das auch das Thema einer künftigen Gestaltung von Qualitätssicherung in der Lehre behandelt.

Memorandum HRK-CRASP 10 March 2011

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen von KRASP überbrachte HRK-Vizepräsident Professor Dicke am 25. Mai 2012 den Partnern in Warschau eine Grußbotschaft der HRK.

Address Prof. Dr. Klaus Dicke

Gemeinsam mit KRASP und der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) organisierte die HRK im November 2011 in Straßburg das Seminar "Looking behind the Metaphors" zur Stellung der Hochschulen als Hauptakteure im Wissensdreieck "Bildung-Forschung-Innovation".

Russland-Wochen an deutschen Hochschulen 2012

Seit 2006 werden in Russland umfangreiche Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschafts- und Innovationsleistung des Landes verfolgt. Der Hochschulsektor ist durch verschiedene Strategien betroffen. Für die deutsch-russische Hochschulzusammenarbeit sind die Gründung von Föderalen Universitäten und die Etablierung von Forschungsuniversitäten von besonderer Bedeutung. Von diesen inzwischen rund 40 sogenannten "Führenden Universitäten" werden besondere Impulse für eine spürbare Stärkung der Wirtschafts- und Forschungsleistung des Landes erwartet, die auch durch eine Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit erzielt werden soll. Für die traditionell guten und teilweise langjährigen deutsch-russischen Hochschulbeziehungen eröffnen sich damit neue Perspektiven, die mit einer größeren Finanzkraft, geschärften Forschungsprofilen und innovativen Leitungsstrukturen der russischen Partnereinrichtungen einhergehen.

Das "Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012" hat mit seinen zahlreichen Aktivitäten die Bedeutung und die Sichtbarkeit der deutsch-russischen Zusammenarbeit in diesem Bereich erhöht. Als Beitrag der Hochschulen dazu koordinierte die HRK mit den Russland-Wochen an deutschen Hochschulen 2012 insgesamt 18 verschiedene Maßnahmen, darunter auch sechs wissenschaftliche Symposien an 16 deutschen Hochschulen, die mehrheitlich zwischen April und Juli 2012 durchgeführt wurden. Die Russland-Wochen wurden mit finanzieller Unterstützung durch das BMBF realisiert.

Im Rahmen des Abschlusses des Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahres veranstaltete die HRK zusammen mit dem BMBF am 21. Mai 2012 in Berlin das Deutsch-Russische Rektorenforum, an dem u.a. 60 Vertreter von Hochschulleitungen aus beiden Ländern teilgenommen haben.

Abkommen mit ukrainischer Rektorenkonferenz

1998 hat die HRK mit dem Verband der Rektoren der Ukrainischen Hochschulen (VRUH) ein Abkommen über Hochschulzusammenarbeit unterzeichnet. Aufgrund der Entwicklungen im Europäischen Hochschulraum wurde eine Erneuerung des Abkommens erforderlich. Das erneuerte Rahmenabkommen ist im Dezember 2014 unterzeichnet worden.

Pressemitteilung der HRK

Text des Rahmenabkommens über Hochschulzusammenarbeit

In den Jahren 2001 und 2003 veranstalteten HRK und VRUH in Kooperation mit dem BMBF und dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine und mit deren finanzieller Unterstützung in Bonn und auf der Krim zwei Hochschulbörsen zu deutsch-ukrainischer Hochschulzusammenarbeit.

Südosteuropa und BRIE

Mit Mitteln deutscher Ministerien für den Stabilitätspakt für Südosteuropa und anderer internationaler und privater Geldgeber unterstützte die HRK im Zeitraum von Herbst 1999 bis Ende 2010 aktiv die Hochschulreformen in Südosteuropa. In Kooperation mit deutschen Hochschulen führte die HRK Projekte durch, förderte Projekte deutscher Hochschulen, beteiligte sich an internationalen Projekten und veranstaltete zahlreiche internationale Konferenzen und Seminare, deren Ergebnisse teilweise als Tagungspublikationen veröffentlicht wurden.

Unter den zahlreichen Aktivitäten leistet das Bulgarisch-Rumänische Interuniversitäre Europazentrum (BRIE) nach wie vor einen Beitrag zur Hochschulzusammenarbeit in dem strukturschwachen bulgarisch-rumänischen Grenzgebiet entlang der Donau. BRIE wurde im Jahr 2000 von der HRK initiiert und bietet seit 2002 gemeinsame bulgarisch-rumänische Studiengänge an. Darüber hinaus führt BRIE Projekte zur Untersuchung und Gestaltung nachbarschaftlicher Beziehungen in Grenzregionen durch.

Kontakt

Rudolf Smolarczyk
Tel.: +49/(0)228/887-171
smolarczyknospam-hrk.de