DIES-Seminar Amman 2012

DIES-Seminar Enhancing Internationalisation and Managing Partnerships between Higher Education Institutions in Germany and Jordan

Amman, November 2012

Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Center of Strategic Studies (CSS) an der University of Jordan veranstalteten am 12./13. November 2012 in Amman ein Seminar zum Thema “Enhancing Internationalisation and Managing Partnerships between Higher Education Institutions in Germany and Jordan”.

Dabei konzentrierten sich die teilnehmenden Hochschulpräsidenten und Leiter von International Offices aus Deutschland und Jordanien sowie weitere Hochschulexperten auf die Frage, wie Internationalisierungsstrategien umgesetzt und wie konkret bestehende Kooperationsstrukturen ausgebaut werden können. Als Beispiele guter Praxis dienten dabei die Kooperationsprojekte der Technischen Universität Dresden, der BTU Cottbus sowie der Universität Ulm.

Die HRK unterstützt mit dem Seminar das zunehmende Interesse der deutschen Hochschulen an der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Universitäten in der MENA-Region und hat Jordanien bereits 2010 als weiteres Schwerpunktland in der Region neben Israel und Ägypten ausgewählt.

Das Seminar versteht sich als Fortsetzung des im Februar 2011 mit einem „Koordinierungsgespräch Jordanien“ begonnenen Austausches zwischen deutschen Hochschulen und bezieht nun auch die jordanischen Partner in diesen Austausch mit einem Thema ein, das auch in der gesamten Region zunehmend an Gewicht gewinnt.

Als Teil des DIES-Programms (Dialogue on Innovative Higher Education Strategies), das die HRK und der DAAD im Jahre 2001 gemeinsam entwickelt haben, ist das Seminar ein Angebot zur Internationalisierung der Hochschulen. In Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen unterstützt DIES Universitäten in Entwicklungsländern dabei, Reformstrategien zu entwickeln, die das institutionelle Management sowie die Qualität und Relevanz von Studienprogrammen verbessern.

Ab 2013 bietet DIES besondere Trainingsprogramme zur Internationalisierung von Hochschulen in Schwellen und Entwicklungsländern an. Des Weiteren ist auf das erfolgreiche Programm zum Aufbau von Hochschulpartnerschaften zu verweisen.