Ausschreibung: Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2019

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der ZEIT Verlag haben gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung zum achten Mal den Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on ausgeschrieben.

Intern kommunizieren – nach außen wirken
 
Eine funktionierende und vertrauensvolle Kommunikationskultur innerhalb der Hochschule bildet eine wesentliche Grundlage für eine nachhaltige und wirkungsvolle Kommunikation auch nach außen. In der komplexen Organisationsform Hochschule ist es eine besondere Herausforderung, alle Gruppen in die vielschichtigen Kommunikationsprozesse einzubeziehen.
 
Eine systematisch angelegte interne Kommunikation sollte die unterschiedlichen Kommunikationsstile der internen Hochschulmitglieder – Professor*innen, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeitende, Studierende – berücksichtigen sowie Ziele, Strategie und Handeln der Leitungsebenen nachvollziehbar machen. Dabei sollten Formate, Kanäle und Maßnahmen so gewählt sein, dass sie die Hochschulangehörigen zu einem kommunikativen Austausch motivieren, die übergreifenden Ziele der Institution unterstützen und alle Akteure nach innen und außen handlungsfähig sind. Interne Kommunikation kann so die Identifikation mit der Hochschule und die Übernahme von Verantwortung für Leistungsqualität und für eine gelungene Außenwirkung stärken.
 
Ausgezeichnet wird deshalb in diesem Jahr die beste Strategie und deren Umsetzung für die interne Kommunikation an einer Hochschule. Sie muss geeignet sein, die Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule maßgeblich zu unterstützen.

Die eingereichten Konzepte und Maßnahmen müssen einem systematischen Ansatz folgen und nachvollziehbar an übergreifenden Zielen der Hochschule ausgerichtet sein. Die dargestellten Maßnahmen sollen die Heterogenität der Zielgruppen widerspiegeln und als Grundlage für externe Kommunikation erkennbar sein. Anhand konkreter Beispiele soll die Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen, Tools, Formate o.ä. deutlich werden. Die Konzepte, Maßnahmen und Beispiele können sich sowohl auf die alltägliche Kommunikationspraxis beziehen als auch auf besondere Situationen bzw. Anforderungen (z. B. im Zusammenhang mit Change Management oder in Krisensituationen).
 
Das von der Robert Bosch Stiftung gestiftete Preisgeld beträgt 25.000 Euro.
Teilnahmeberechtigt sind alle staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
 
Bewerbungsschluss war der 29. Juli 2019.
 
Die Bekanntgabe der Preisträger und die Verleihung finden am Vorabend der HRK-Mitgliederversammlung am 18. November 2019 in Hamburg statt.

Bei Fragen zum Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on melden Sie sich gern bei
Susanne Schilden, HRK-Bereichsleiterin Kommunikation
0228/887-152 oder -153
schilden[at]hrk.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt waren alle staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Die Teilnahme war kostenlos. Bewerben konnten sich die Hochschulen durch ihre Hochschulleitungen. Berücksichtigt wurden nur vollständige Bewerbungen. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft eine von den Initiatoren berufene Jury, deren Mitglieder nicht teilnahmeberechtigt waren. Die Hochschulen erklärten sich damit einverstanden, dass ihre Wettbewerbsunterlagen an die Jury weitergeleitet werden und die Dokumentation ihres Wettbewerbsbeitrags in den Medien, insbesondere im Internet, veröffentlicht werden darf.

Mit der Bewerbung wurden die Teilnahmebedingungen anerkannt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewertungskriterien

Konzeption und Strategie 
Bewertet wird vor allem., wie sich das vorgestellte Konzept aus der Strategie der Hochschule ableitet, wie zwischen den verschiedenen internen Zielgruppen differenziert wird und ob der Bezug zur externen Kommunikation in die Konzeption eingegangen ist.

Organisation und Prozesse
Bei der Bewertung wird v. a. betrachtet, wie die interne Kommunikation strukturell in der Hochschule verankert ist, welche Ressourcen ihr zur Verfügung stehen und wie die Vernetzung mit anderen (insbesondere für die externe Kommunikation verantwortlichen) relevanten Bereichen erfolgt.

Qualität und Originalität
In die Bewertung fließt vor allem ein, wie zielgruppengerecht die gewählten Maßnahmen sind und wie sie sich eignen, die konzeptionellen Ziele nach innen und außen zu erreichen. Geachtet wird weiterhin auf Kreativität bei der Maßnahmenwahl und den Einsatz von dialogischen und partizipativen Maßnahmen.

Umsetzung
Für die Bewertung spielt die bereits erfolgte Umsetzung der Maßnahmen eine große Rolle. Dabei geht es vor allem um Wirksamkeit und Effektivität der eingesetzten Maßnahmen.

Einzureichende Bewerbungsunterlagen

1. Ausgefülltes Bewerbungsformular
2. Kurzprofil der Hochschule (max. 1.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
3. Beschreibung der Strategie und ihrer Umsetzung (max. 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
Darin müssen mindestens Aussagen zu folgenden Punkte enthalten sein:
- Wie ist der Bezug zur strategischen Gesamtausrichtung bzw. zum Profil der Hochschule?
- Welche Ziele wurden definiert (auch bezüglich positiven Effekten für die externe Kommunikation)?
- Welche Zielgruppen sollen erreicht werden?
- Wie ist der konkrete Zeitrahmen? (Wann wurden das Konzept entwickelt, die Umsetzung begonnen, wann welche Maßnahmen ergriffen?)
- Wie sind Konzeptentwicklung und Umsetzung organisatorisch eingebunden, welche Einheiten oder Personen waren beteiligt? 
- Welche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt? (Bitte beschreiben Sie mindestens zwei, höchstens vier Maßnahmen, ggf. mit konkretem Anlass.)
- Ist eine Evaluation eingeplant? In welcher Form? Welche Ergebnisse liegen ggf. bislang vor?
4. Belege und Beispiele (bitte wenn möglich als Links, ansonsten maximal zwei DinA4-Seiten bzw. 5 MB)

Die Unterlagen waren in der oben vorgegebenen Reihenfolge zu bezeichnen und als elektronische Datei an pressenospam-hrk.de einzureichen. Die Datei sollte eine Gesamtgröße von 8 MB nicht überschreiten.

Hauptjury Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2019

Mitglieder
Prof. Dr. Ulrike Buchholz, Hochschule Hannover, Fakultät für Medien, Information und Design
Sabine Clausecker, CB.e Clausecker | Bingel AG
Ralf Garten, Bundesverband Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on
Dr. Jens-Peter Gaul, Hochschulrektorenkonferenz
Patrick Klügel, Robert Bosch Stiftung GmbH
Dr. Stefanie Seltmann, Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH)
Martin Spiewak, DIE ZEIT, Redaktion Wissen
Sabine Thümler, Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR

Vorbereitung und Betreuung
Susann Morgner, Congressa
Susanne Schilden, Hochschulrektorenkonferenz

Anzeige in DIE ZEIT: Preis für Hochschulkommunikation 2019
Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger "Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on"

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger "Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on"

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2017 - Wissen für die Gesellschaft: Hochschulforschung aktuell vermitteln
Universität zu Köln

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2015 - Unsere Hochschule - unsere Stadt
Technische Universität Dortmund und Fachhochschule Dortmund

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2013 - Die beste Kommunikationsleistung einer Hochschule in den Social Media

Universität Leipzig

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2011 - Die weltoffene Hochschule
Erster Preis: -
Zweiter Preis: Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Zweiter Preis: TU9 - German Institutes of Technology
Anerkennung: Fachhochschule Nordhausen

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2009 - Das beste Studierendenmarketing
Universität Duisburg-Essen

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2007 - Der beste Internetauftritt
Philipps-Universität Marburg

Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2005 - Das beste Hochschulmagazin
Technische Universität Berlin

Bisherige Publikationen zum "Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on"

Bisherige Publikationen zum "Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on"

Der beste Internetauftritt (2007)
Das beste Studierendenmarketing (2009)
Die weltoffene Hochschule (2011)
Die beste Kommunikationsleistung einer Hochschule in den Social Media (2013)
Unsere Hochschule – unsere Stadt (2015)
„Wissen für die Gesellschaft: Hochschulforschung aktuell vermitteln“ (2017)