HRK-Präsident zu den aktuellen Anpassungen der Verfahrensweisen in GWK und Wissenschafts-MK
Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, bewertet die aktuellen Entscheidungen zur Anpassung der Verfahrensweisen in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) und der Wissenschaftsministerkonferenz (WissMK) in einer ersten Reaktion wie folgt:
„Für die deutschen Hochschulen begrüße ich, dass die GWK die Anregungen von HRK und anderen aufgenommen hat, das Einstimmigkeitsprinzip für Bund-Länder-Entscheidungen dort zurückzuführen, wo es nicht eindeutig durch das Grundgesetz vorgegeben ist. Das stärkt die Handlungsfähigkeit der GWK, die Resilienz des Wissenschaftssystems und ermöglicht die Fortführung zentraler wissenschaftspolitischer Pakte zur Wissenschaftsfinanzierung sowie gemeinsame Vorhaben auch bei disruptiven innenpolitischen Veränderungen. Es ist gleichermaßen höchst wichtig und sehr zu begrüßen, dass die Wissenschaftsministerkonferenz vergleichbare, für die Stabilität des Hochschul- und Wissenschaftssystem überaus bedeutsame Schritte gegangen ist.“