Projekt KI-LOTSE

Mit dem Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) betreibt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) den Aufbau einer Servicestelle, die Hochschulen bundesweit bei der strategischen Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt. Ziel ist es, das transformative Potenzial von KI in Lehre, Forschung und Verwaltung an Hochschulen systematisch, verantwortungsvoll zu erschließen und institutionell zu verankern. Die HRK schließt mit dem Projekt eine strukturelle Lücke im bundesweiten Beratungsangebot.

Zentrale Inhalte des Projekts

1. Begleitung systemischer Transformationen:
KI-LOTSE berät Hochschulen zur rechtlichen, technischen und organisatorischen Integration von KI. Dazu zählen u. a. das Monitoring rechtlicher Rahmenbedingungen (EU-KI-Verordnung, Datenschutz), Beratung bei Lizenzverhandlungen, Aufbau souveräner KI-Infrastrukturen und Begleitung eigener KI-Entwicklungsprojekte.

2. Strategische Unterstützung der Hochschulleitungen:
KI-LOTSE richtet sich explizit an Entscheidungsträgerinnen und -träger in den Hochschulen. Im Zentrum stehen institutionelle Beratungen, Strategieworkshops und moderierte Klausuren zu zentralen Themen wie Infrastrukturaufbau, Kompetenzentwicklung und Prüfungskultur.

3. Think-Tank-Formate und Vernetzung:
Durch Expertenanhörungen, thematische Arbeitsgruppen und Multiplikatoren-Konferenzen wird der systemische Austausch zwischen Hochschulen, Politik und Verbänden gestärkt.

4. Good-Practice-Dokumentation und Handreichungen:
Eine zentrale Sammlung von Anwendungsbeispielen wird aufgebaut und über ein webbasiertes Portal zugänglich gemacht. Die Projektergebnisse fließen in frei verfügbare Handreichungen, Leitfäden und Webformate ein.

Laufzeit

Januar 2026 bis März 2029

Gefördert wird das Projekt durch Mittel des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.