Digitale Verwaltung: Innovation durch Krise

Hintergrund

Die Verwaltungswissenschaft ist ein interdisziplinäres Fach an der Schnittstelle zwischen Staats-, Politikwissenschaftlicht und Management. Es beschäftigt sich vor allem mit der öffentlichen Verwaltung, sowohl auf Makro- und Mesoebene, als auch auf Mikroebene. Das öffentliche Management im Speziellen betrachtet die  Steuerung dieser staatlichen Institutionen. Auch bemüht sich die Verwaltungswissenschaft um eine ganzheitliche Perspektive des politischen Systems und der beteiligten Akteure. Dabei möchte diese Disziplineine praxis- und veränderungsorientierte Wissenschaft sein, die öffentliche Organisationen unterstützt und berät.

Zum Projekt

Durch die Corona-Krise wurden einige Fragen aufgeworfen, mit deren Beantwortung sich das Projekt „Digitale Verwaltung: Innovation durch Krise“ beschäftigt: Ist die Digitalisierung der Verwaltung, die momentan zu beobachten ist, 'nur' ein schlechter digitaler Notbetrieb oder entsteht tatsächlich eine funktionsfähige digitale Verwaltung? Wird dieser Wandel nachhaltig sein und zur Veränderung von Routinen führen oder werden aktuelle Innovationen nach Rückgang der Krise wieder abgeschafft? Zur Beantwortung dieser Frage soll das Projekt einen Dialog zwischen Verwaltungspraxis und Verwaltungswissenschaft anstoßen. Dabei sollen drei Ziele erreicht werden:

  1. die Erprobung des Formats Blog für die Kommunikation mit Praktikerinnen und Praktikern,

  2. die Vernetzung mit der fachinternen und -übergreifenden wissenschaftlichen Community und

  3. die Erprobung eines Citizien Science Formats für die Verwaltungswissenschaft, wobei Citizen Science eine Form der Offenen Wissenschaft darstellt, bei der Projekte unter Mithilfe von oder komplett durch interessierte Laien durchgeführt werden.

Kontakt

Caroline Fischer, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
(caroline.fischer.iiuni-potsdam.de)

Weitere Informationen

innovationdurchkrise.org