Einführung

Einführung

Die öffentlich finanzierte Forschung wird in Deutschland zu einem bedeutenden Teil an Hochschulen durchgeführt. Die Einheit von Forschung und Lehre in den Hochschulen erlaubt den sofortigen Transfer neuen Wissens an junge Menschen. Dies gilt analog bei Kunst- und Musikhochschulen. In den Hochschulen wird über die ganze Breite der Wissenschaften geforscht und gelehrt. Dadurch sind hier optimale Bedingungen für interdisziplinäre Zusammenarbeit gegeben.

Die Universitäten verbinden die Forschung mit der der Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie fördern Doktorandinnen und Doktoranden
(Arbeitsfeld "Promotion") und Postdoktorandinnen und -doktoranden, die ihrerseits wichtige Forschungsleistungen erbringen. Dadurch garantieren die Universitäten ein kontinuierliches Qualifikationssystem zugunsten aller Bereiche der Wissensgesellschaft, die in steigendem Maße auf den Nachweis individueller Forschungskompetenz angewiesen ist.

Als hochschulpolitisch agierender Zusammenschluss autonomer Hochschulen verfügt die HRK nicht über eigene Fördermittel. Wesentlicher Ansprechpartner der HRK in Fragen der Hochschulforschung ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der die große Mehrzahl der Universitäten ebenfalls angehört.

Eine institutionell verantwortete Profilbildung der Forschung ist heute ein unabdingbarer Bestandteil der Hochschulstrategie. Die Ausdifferenzierung der wissenschaftlichen Disziplinen einerseits und die Notwendigkeit zur Bildung kritischer Masse sowie zur Bereitstellung relevanter Infrastruktur andererseits bedingen vor Ort eine thematische Schwerpunktsetzung, soll ein weltweit sichtbares Leistungsvermögen garantiert bleiben. Die HRK begleitet diesen Prozess der Schwerpunktsetzung mit ihrer
Forschungslandkarte. Diese Datenbank gibt den Universitäten und Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften überdies die Möglichkeit, entsprechende Maßnahmen bei den anderen HRK-Mitgliedern zu verfolgen.