EU-Finanzrahmen: Allianz kritisiert Kürzungen bei Forschung und Innovation Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen fordert, Forschung, Innovation und Bildungsmobilität im Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2028 bis 2034 zu priorisieren. In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert die Allianz pauschale Kürzungsforderungen und eine fehlende Priorisierung dieser Zukunftsbereiche. HRK-Präsident Walter Rosenthal, derzeit Sprecher der Allianz, betonte in einer Stellungnahme, dass die EU gerade bei knappen Haushaltsmitteln gezielt in Bereiche investieren müsse, in denen die Mitgliedstaaten gemeinsam mehr erreichen könnten als allein. Forschung, Innovation und Bildungsmobilität stärkten den grenzüberschreitenden Austausch von Wissen, Kompetenzen und Talenten und leisteten einen wichtigen Beitrag zu Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. „In den laufenden Budgetverhandlungen muss daher gebotene Haushaltsdisziplin mit einem klaren Bekenntnis zu Zukunftsinvestitionen verbunden sein. Das ist auch ganz ausdrücklich im Interesse Deutschlands“, erklärte Rosenthal. |