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Newsflash 18. – 22.5.2026
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An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen |
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HRK-Entschließung: Sicherheitsrelevante Forschung und EntwicklungHerausforderungen und Voraussetzungen der sicherheitsrelevanten Forschung und Entwicklung an Hochschulen stehen im Zentrum der in dieser Woche veröffentlichten Entschließung der HRK-Mitgliederversammlung. Darin werden Handlungsbedarfe innerhalb der Hochschulen und Forderungen an die Politik in Bund und Ländern formuliert. HRK-Vizepräsident Georg Krausch wies darauf hin, dass sicherheitsrelevante Forschung nicht mit militärischer Forschung und Entwicklung gleichzusetzen sei und forderte Hochschulen auf, sich untereinander auszutauschen und mit weiteren Akteuren zu vernetzen. „Darüber hinaus benötigen wir Förderprogramme für sicherheitsrelevante Forschung, bei denen Hochschulen als die zentralen Akteure der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in Deutschland antragsberechtigt sind“, so Krausch (mehr). |
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Internationale Hochschulzusammenarbeit: HRK kritisiert KürzungenMit Nachdruck kritisierte die HRK gestern aktuelle Ankündigungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), für die internationale Hochschulzusammenarbeit zentrale Förderprogramme der Entwicklungszusammenarbeit nahezu vollständig auslaufen zu lassen. HRK-Vizepräsidentin Angela Ittel betonte in einer Stellungnahme die Bedeutung der Förderung von Wissenschaftsnetzwerken mit dem Globalen Süden. Diese sei „nicht nur ein wertvoller Beitrag zur internationalen Hochschulzusammenarbeit und zum globalen Kapazitätsaufbau in Forschung und Lehre. Sie dient auch zentral den Interessen des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Deutschland sowie der Fachkräftesicherung und -entwicklung im globalen Maßstab“, so Ittel (mehr). |
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Hightech Agenda DeutschlandDas Bundeskabinett hat vergangenen Mittwoch die Roadmaps für die Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) vorgestellt. Zuvor hatte Bundesministerin Dorothee Bär die Roadmaps mit Vertreter:innen der Wissenschaft im Kanzleramt diskutiert. Dabei betonte HRK-Präsident Walter Rosenthal das Zusammenspiel von Hochschulen, außerhochschulischer Forschung, Ressortforschung, Industrie, Start-ups und regionalen Partnern als herausragende Stärke des deutschen Wissenschaftssystems. Hochschulen kommt dabei als Organisationszentren der Forschung eine zentrale Rolle zu: Sie verbinden Forschung, Transfer, Gründungen, Fachkräftebildung und internationale Kooperationen und tragen zugleich wesentlich zur Entwicklung regionaler Innovationsökosysteme bei. Rosenthal forderte zudem verlässliche, qualitätsorientierte und wissenschaftsadäquate Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der HTAD. Begleitend zur Vorstellung der Roadmaps hat das BMFTR eine Online-Konsultation gestartet, um Feedback zur HTAD einzuholen. |
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Strategischer Dialog mit Partnerkonferenzen in Australien, Großbritannien, Kanada und den USAIn der vergangenen Woche war die HRK Gastgeberin für den strategischen Austausch mit ihren Partnerorganisationen aus Australien, Großbritannien, Kanada und den USA. Unter anderem standen die nachhaltige Finanzierung der Hochschulen, die Implementierung von Strukturen und Prozessen der Forschungssicherheit, der Umgang mit KI an den Hochschulen sowie aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen in den beteiligten Ländern im Mittelpunkt des Austauschs. Auch die Rolle assoziierter Länder im nächsten europäischen Forschungsrahmenprogramm bildete einen thematischen Schwerpunkt; vor diesem Hintergrund fand das Treffen in Brüssel statt. Bereits seit 2020 gibt es einen regelmäßigen virtuellen Dialog – 2021 mit einem gemeinsamen Statement –, der durch ein jährliches Präsenztreffen komplementiert wird. |
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Save the Date: EU-Strategietag der HRK 2026Am 28. und 29. September veranstaltet die HRK in Brüssel ihren 19. EU-Strategietag für deutsche Hochschulleitungen. Unter dem Leitthema „Wissenschaft als fünfte Freiheit in Europa? – Neue EU-Programme, kommende europäische Rechtssetzung und ihre Auswirkungen auf deutsche Hochschulen“ bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch mit Vertreter:innen aus europäischer und nationaler Politik, EU-Institutionen, Wissenschaftsorganisationen sowie Hochschulleitungen aus dem europäischen Ausland. Im Mittelpunkt stehen zentrale hochschul- und forschungspolitische Entwicklungen der kommenden Jahre: die Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums, neue EU-Programme für Forschung, Innovation und Hochschulkooperation, internationale Zusammenarbeit unter veränderten geopolitischen Bedingungen sowie Fragen von Forschungssicherheit, sicherheitsrelevanter Forschung, Talentgewinnung, Transfer und europäischen Hochschulallianzen. Eine detaillierte Einladung mit Programm und Hinweisen zur Anmeldung folgt. |
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Sommerkonferenz der MusikhochschulenDie ungelöste Lehrbeauftragtenthematik nach dem Herrenberg-Urteil, die GEMA-Reform und deren Konsequenzen für die Musikhochschulen sowie Lösungsansätze für den musikpädagogischen Fachkräfte- und Nachwuchsmangel waren zentrale Themen der Sommerkonferenz der Musikhochschulen in Dresden. Dabei beschlossen die Mitglieder eine Umbenennung: Künftig trägt der Zusammenschluss den Namen „Rektor*innenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM)“. Zudem wurden Vorstandswahlen durchgeführt. Neue Vizevorsitzende sind Andrea Raabe (Hochschule für Musik und Tanz Köln), Jan Philipp Sprick (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) und Axel Köhler (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart) (mehr). |
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Umfrage: Grundwerte im Europäischen HochschulraumBis zum 10. Juni sind Hochschulmitglieder des Europäischen Hochschulraums (EHEA) aufgerufen, sich an einer Umfrage zum Stand der Grundwerte im EHEA zu beteiligen. Diese wird vom europäischen Projekt „NewFAV2“ umgesetzt, das darauf abzielt, Erfahrungen und Entwicklungen im Bereich grundlegender Werte im Hochschulsystem – wie etwa akademische Freiheit, institutionelle Autonomie und Partizipation – besser sichtbar zu machen und in die weitere Gestaltung des Europäischen Hochschulraums einzubeziehen. Das Projekt und die Befragung werden begleitet durch die Working Group on Fundamental Values, die sich mit der Umsetzung zentraler Reformziele im Hochschulbereich im Rahmen des Bologna-Prozesses befasst und von der Konferenz der europäischen Bildungsminister:innen eingesetzt wurde. |
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Publikationen: KI-Agenten und KI-Leitlinien an HochschulenDas Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat zwei neue Publikationen zur strategischen Einordnung von KI veröffentlicht. Das Diskussionspapier „Agentische KI im Hochschulsystem“ beleuchtet Einsatzszenarien und Herausforderungen durch KI‑Agenten und soll Orientierung für Strategie, Verwaltung und Lehre bieten. Der Blickpunkt „Leitlinien-Check 2026“ analysiert auf Basis von 30 KI-Leitlinien aus allen Bundesländern den aktuellen Stand an deutschen Hochschulen und zeigt zentrale Muster, Lücken und Spannungsfelder auf. |
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Veranstaltung: Bausteine eines institutionellen InformationsbudgetsWie können Publikationskosten an wissenschaftlichen Einrichtungen erfasst werden? Welche praktische Unterstützung können Softwaretools geben? Wie kann ein institutionelles Informationsbudget eingerichtet werden? Dies sind zentrale Themen eines Workshops für Personen aus der Leitung und der Strategieebene von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Der am 18. Juni von 14 bis 16 Uhr stattfindende Online-Workshop ist Teil einer Veranstaltungsreihe zur Umsetzung von institutionellen Informationsbudgets, die im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network vom Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Um Anmeldung bis zum 17. Juni wird gebeten (mehr). |
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„Kompass Musikstudium“ gestartetWer Musik studieren möchte, steht vor einer großen Vielfalt an Möglichkeiten: Mehr als 1.700 Studiengänge in Deutschland eröffnen den Weg in den Musikberuf. Mit dem neuen „Kompass Musikstudium“ stellt das Deutsche Musikinformationszentrum eine neue Plattform vor, die diese Vielfalt gebündelt zugänglich macht und Studieninteressierten, Lehrenden und Beratenden Orientierung bietet. Das Online-Angebot verzeichnet Studiengänge an Musikhochschulen, Universitäten, Kirchenmusikhochschulen, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen sowie Einrichtungen in privater Trägerschaft. Nutzer:innen können gezielt nach Fachrichtung, Instrument, Abschluss oder Studienort recherchieren und erhalten zentrale Informationen zu Studiendauer, Abschlüssen und Hochschulen. Das Angebot wurde in Kooperation mit dem Hochschulkompass der HRK entwickelt und greift in Teilen auf dessen Datenbasis zurück. |
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Umfrage: Hochschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung Die International Association of Universities (IAU) führt alle vier Jahre umfassende weltweite Umfragen zum Thema Hochschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung (HESD) durch, die als Grundlage für das Verständnis und die Förderung nachhaltiger Praktiken im Hochschulwesen weltweit dienen. Diese Umfragen befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit an Hochschulen und liefern Erkenntnisse zur Integration in die Lehrpläne, zu institutionellen Richtlinien und zu Initiativen zur Einbindung der Gemeinschaft. Die Teilnahme am 4. IAU-HESD-Survey ist noch bis zum 31. Mai möglich. Die Ergebnisse dienen als Ressource für Hochschulen, die in diesem Bereich bereits aktiv sind, sowie für diejenigen, die ihr Engagement verstärken möchten (mehr). |
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HRK-Tätigkeitsbericht 2025 onlineDer zur Mitgliederversammlung in Weimar vorgelegte HRK-Tätigkeitsbericht ist ab sofort online verfügbar. Auf 96 Seiten enthält er unter anderem die Beschlüsse und Empfehlungen des Jahres 2025, ein ausführliches Interview mit HRK-Präsident Walter Rosenthal sowie Stellungnahmen der Präsidiumsmitglieder zu den Schwerpunkten ihrer Ressorts. Printexemplare des Berichts können bei der HRK-Geschäftsstelle bestellt werden. |
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HRK in den MedienIn einem ausführlichen Gespräch mit Jan-Martin Wiarda äußert sich HRK-Präsident Walter Rosenthal zu seiner bisherigen Bilanz der Hochschulpolitik der neuen Bundesregierung, den Herausforderungen im Hochschulbau und den Gefahren, die von der AfD für die Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie ausgehen. Mit dem Tagesspiegel sprach Rosenthal über die Teilsperrung von Gebäuden der Technischen Universität Berlin und bekräftigte die Forderung nach einer dauerhaften Beteiligung des Bundes am Hochschulbau. HRK-Vizepräsidentin Angela Ittel betonte im Interview mit Jan-Martin Wiarda die Notwendigkeit von Chancengerechtigkeit und Diversität an Hochschulen. Mit dem Deutschlandfunk sprach HRK-Vizepräsident Georg Krausch über die Entwicklung der Promotionszahlen in Deutschland. |
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PfingstpauseKommenden Freitag, 29. Mai, erscheint kein Newsflash. Die nächste Ausgabe lesen Sie am 5. Juni. |
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Dieser Newsletter wird bereitgestellt von: Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal (Vorstandsvorsitzender) Ahrstraße 39 53175 Bonn Tel.: +49 228 887-153 Fax: +49 228 887-280 E-Mail: post@hrk.de Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde: Bezirksregierung Köln Stiftungsregister des Landes NRW: AZ: 15.2.1.- 23/ 65 USt-IdNr.: DE224596228 Inhaltlich verantwortlich: Dr. Jens-Peter Gaul gaul@hrk.de Adresse s.o. Tel.: +49 228 887-114 Im Auftrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz versandt durch: Ralf Kellershohn kellershohn@hrk.de Tel.: +49 30 206 292-227 Abmeldung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie bitte an presse@hrk.de. |
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