|
|
Newsflash 14.–18.9.2026
|
|
|
|
An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen |
|
Hochschulbau: Eigenverantwortung für Hochschulen in NRWDas Land NRW hat neue Regelungen erlassen, die es Hochschulen ermöglichen, Bauvorhaben eigenverantwortlich umzusetzen. Die neue Hochschuleigenbau-Verordnung und die zugehörige Verwaltungsvorschrift regeln, unter welchen Voraussetzungen Universitäten und HAW die Bauherreneigenschaft und Eigentümerverantwortung für Landesliegenschaften übernehmen können. Damit können sie u. a. Neubauten, Sanierungen und Instandhaltungsmaßnahmen selbst planen und umsetzen. Je nach Vorhaben können Hochschulen zwischen einer eigenständigen Umsetzung, einer Zusammenarbeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW oder der Unterstützung durch externe Partner wählen. Die Regelung soll mehr Verfahrenssicherheit schaffen und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Hochschulinfrastruktur erleichtern. Parallel führt das Land die „Neue Masterplanung“ im Hochschulbau ein, mit der Bauprozesse verschlankt und beschleunigt werden sollen (mehr). |
|
|
Landtagswahl Sachsen-AnhaltIn einer Reaktion auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt formulierten HRK-Präsident Walter Rosenthal und Folker Roland, Präsident der Landesrektorenkonferenz (LRK), Sachsen-Anhalt ihre Erwartungen an eine künftige Landesregierung. „Nun tragen alle gewählten Abgeordneten Verantwortung dafür, eine handlungsfähige Regierung auf der Grundlage von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu ermöglichen“, erklärten sie in einem gemeinsamen Statement. Notwendig sei eine strategische Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts auf Basis der abgeschlossenen Zielvereinbarungen und der darin verabredeten Finanzierung. „Internationale Studierende und Forschende müssen weiterhin darauf vertrauen können, in Sachsen-Anhalt willkommen und vor Diskriminierung geschützt zu sein. Ebenso müssen sich wissenschaftspolitische Entscheidungen auch in Zukunft an fachlicher Qualität orientieren“, so Rosenthal und Roland. |
|
|
HRK-Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“: Aufruf zur InteressenbekundungDie HRK lädt ihre Mitgliedshochschulen ein, sich für die Teilnahme an der zweiten Pilotphase des Audits „Nachhaltigkeit an Hochschulen“ zu bewerben. Das vom BMFTR im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) geförderte Audit unterstützt Hochschulen dabei, ihre Nachhaltigkeitsstrategien und -strukturen systematisch zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln. Im Rahmen der zweiten Projektphase können drei Hochschulen an dem rund einjährigen Auditverfahren teilnehmen. Interessenbekundungen sind bis zum 8. Oktober möglich. Weitere Informationen können dem HRK-Rundschreiben Nr. 8/2026 entnommen werden. |
|
|
Beratung zur Antisemitismusprävention für HochschulenDas HRK-Projekt „Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen“ (KoNHAP) bietet Hochschulen eine semesterbegleitende antisemitismuskritische Beratung und Prozessbegleitung zur Entwicklung und nachhaltigen Verankerung von Strategien zur Antisemitismusprävention an. Hochschulen können sich bis zum 30. September für die Teilnahme an der Pilotphase bewerben. Für den ersten Beratungszeitraum von Oktober 2026 bis April 2027 werden zwei Hochschulen ausgewählt. Für Fragen steht Marie Künne von der HRK-Geschäftsstelle zur Verfügung (mehr). |
|
|
Veranstaltung: Deutsch-israelischer WissenschaftsaustauschDie German-Israeli Foundation (GIF) veranstaltet im Rahmen der Berlin Science Week das „German-Israeli Forum for Tomorrow’s Scientists (GIFTS)“, das den deutsch-israelischen Wissensaustausch fördert. Für die am 5. November stattfindende GIFTS-Tagesveranstaltung können sich junge Wissenschaftler:innen aus Deutschland und Israel bewerben. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Forschung bei GIFTS zu präsentieren und den Falling Walls Science Summit zu besuchen. Bewerbungsfrist ist der 25. September (mehr). |
|
|
Veranstaltung: Digitale Zukunft der HochschulenBei der Veranstaltung „Agora [Zukunft] 2026” des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) vergangenen Mittwoch in Berlin kamen rund 250 Vertreter:innen aus Hochschulen, Hochschulpolitik, Lehre, Studierendenschaft und Verwaltung zusammen. Im Fokus der Veranstaltung standen dabei die Themen KI-Strategien, AI Literacy, digitale Souveränität und innovative Lehre. Unter Einbeziehung ausgewählter Initiativen und beispielhafter Projekte stand vor allem die Frage nach Transfer und Skalierung im Fokus der eintägigen Präsenzveranstaltung. In den sehr nachgefragten Barcamps konnten die Teilnehmer:innen darüber hinaus konkrete Fragen aus ihren Hochschulen pitchen und in Kleingruppen weiterdiskutieren (mehr). |
|
|
Brandenburg verleiht HAW erstmals eigenes PromotionsrechtDas Land Brandenburg hat im August erstmals einem Promotionskolleg der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) das eigenständige Promotionsrecht verliehen. Das Kolleg wird von den vier staatlichen HAW des Landes gemeinsam getragen und kann künftig eigenständig Promotionen durchführen und Doktorgrade verleihen. Es umfasst die Sektionen Ingenieurwissenschaften, Natur- und Umweltwissenschaften sowie Wirtschafts-, Sozial- und Medienwissenschaften. Das Land unterstützt die Arbeit des Promotionskollegs mit jährlich rund 1,55 Millionen Euro. Das Promotionsrecht ist zunächst bis 2034 befristet. Grundlage sind die Novellierung des Brandenburgischen Hochschulgesetzes 2024 und eine externe Begutachtung. Voraussetzung für die Verleihung sind u. a. besondere Forschungsstärke, eingeworbene Drittmittel und Qualitätssicherungsmechanismen, die die Gleichwertigkeit der Promotionsverfahren mit denen an Universitäten gewährleisten (mehr). |
|
|
HRK-Projekt „KI-LOTSE“: Good Practice-Datenbank onlineDas HRK-Projekt KI-LOTSE hat eine kuratierte Wissensplattform zur Sichtbarmachung gelungener Beispiele für die verantwortungsvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz an Hochschulen veröffentlicht. Sie richtet sich an Hochschulleitungen und Entscheidungsträger:innen, die mit strategischen Fragen zur KI‑Nutzung befasst sind. Die Plattform sammelt laufend erfolgreiche Beispiele aus allen Hochschulbereichen, z. B. KI-Leitlinien und -Strategien, Informationsangebote oder erfolgreiche Weiterbildungs-, Lehr- oder Prüfungsformate, und strukturiert sie nach strategischen Kriterien wie dem Anwendungskontext, Hochschultyp und -größe, rechtliche Vorgaben und erforderliche Ressourcen. Damit dient sie als Inspirationsquelle, Referenzrahmen und Arbeitsinstrument für die evidenzbasierte Weiterentwicklung von KI‑Maßnahmen an Hochschulen. Die Inhalte werden von den Projektreferent:innen recherchiert, evaluiert und regelmäßig aktualisiert. Zudem können Hochschulen über ein Online‑Formular eigene Beispiele zur Prüfung und Aufnahme einreichen. |
|
|
HRK-Statistikfaltblatt erschienenDie HRK hat eine neue Ausgabe ihres Statistikfaltblatts „Hochschulen in Zahlen“ veröffentlicht. Es gibt – auf deutsch und englisch – einen Überblick über die aktuellen Kennzahlen des deutschen Hochschulsystems, etwa zu den Hochschulen in Deutschland, zu Studiengängen, Studierendenzahlen, zur Finanzausstattung oder zum Hochschulpersonal. Die Daten basieren auf Zahlen des Statistischen Bundesamts sowie auf Angaben der Hochschulen im HRK-Hochschulkompass. Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auf der Website der HRK abgerufen und auch als Druckexemplar angefordert werden. Bestellungen bitte an Frau Magda Ohly in der HRK-Geschäftsstelle. |
|
|
|
HRK in den MedienIn Interviews mit dem Focus und wissenschaftskommunikation.de äußerte sich HRK-Präsident Walter Rosenthal zur Absicherung der Wissenschaft gegen politische Einflussnahme. Der Tagesspiegel und Jan-Martin Wiarda veröffentlichten ein Interview mit HRK-Vizepräsident Jörg Bagdahn zu Vorbereitungen der Hochschulen in Sachsen-Anhalt auf eine mögliche AfD-Landesregierung. Die dpa, die Mitteldeutsche Zeitung und der Research.Table zitierten aus der Stellungnahme von HRK und der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt zum Ergebnis der Landtagswahl. |
|
|
|
|
Dieser Newsletter wird bereitgestellt von: Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal (Vorstandsvorsitzender) Ahrstraße 39 53175 Bonn Tel.: +49 228 887-153 Fax: +49 228 887-280 E-Mail: post@hrk.de Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde: Bezirksregierung Köln Stiftungsregister des Landes NRW: AZ: 15.2.1.- 23/ 65 USt-IdNr.: DE224596228 Inhaltlich verantwortlich: Dr. Jens-Peter Gaul gaul@hrk.de Adresse s.o. Tel.: +49 228 887-114 Im Auftrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz versandt durch: Ralf Kellershohn kellershohn@hrk.de Tel.: +49 30 206 292-231 Abmeldung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie bitte an presse@hrk.de. |
|
|
|
|