Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die deutschen Hochschulen – Aktuelle Hinweise und Nachrichten

Zur Situation der deutschen Hochschulen angesichts der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Auswirkungen auf Studium, Lehre und Forschung hat die HRK Mitte März auf ihrer Website eine Sonderseite mit ausgewählten Informationen und Nachrichten eingerichtet. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert (aktueller Stand: 3.8.2020).

Stellungnahmen der HRK zur Covid-19-Pandemie

Stellungnahmen der HRK zur Covid-19-Pandemie

Aktuelle Pressemitteilungen der HRK vom 13.3., 24.3., 7.4., 8.4., 20.4., 27.4., 30.4., 7.5., 22.5., 28.5. und 2.7.2020 als .pdf-Download in der rechte Spalte dieser Seite und im Überblick.

Gemeinsames Statement der DFG-Präsidentin und der Präsidenten von DAAD und HRK zu den geplanten EU-Budgets für Bildung und Forschung vom 24.7.2020. (mehr)

Gemeinsame Pressemitteilung der HRK und der KMK zum Start des zentralen Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens für das Wintersemester 2020/21 vom 28.5.2020. (mehr)

Pressemitteilung der Allianz der Wissenschafts­organisationen – in der die HRK 2020 die Federführung innehat – vom 7.5.2020. (mehr)

Aktuelle Interviews und Gastbeiträge von HRK-Präsident Peter-André Alt. (mehr)

HRK-Präsident Peter-André Alt am 22.4.2020 in einer auf Facebook live übertragenen Videodiskussion des freien zusammenschlusses von student*innenschaften (fzs) e.V. (mehr)

Auswirkungen auf die Arbeit der HRK. (mehr)

Nachrichten

Nachrichten

+ + + fzs: Studierende in den Abbruch gedrängt, Nothilfe bleibt meist aus (31.7.2020) + + +

Der Bundesverband der Studierendenvertretungen fzs (freier zusammenschluss von student*innenschaften e.V.) zog am 31.7.2020 ein erstes, kritisches Fazit zu den sogenannten "Überbrückungshilfen" für Studierende. Nur rund die Hälfte der Anträge für Gelder aus dem Nothilfefonds sei bewilligt worden. Daher rechne der fzs mit einem Anstieg der Studienabbrüche. (mehr)

+ + + Rheinland-Pfalz: Bilanz des digitalen Sommersemesters 2020 (28.7.2020) + + +

Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Sommersemester 2020 an allen rheinland-pfälzischen Hochschulen als digitales Semester statt. Wissenschaftsminister Konrad Wolf und der Vorsitzende der Landeshochschulpräsidentenkonferenz und Präsident der Universität Trier, Michael Jäckel, zogen am 28.7.2020 gemeinsam Bilanz: "Das Sommersemester 2020 war für alle eine Herausforderung. Aber es war ein erfolgreicher Kraftakt der Lehrenden, Studierenden und der Hochschulverwaltungen!" (mehr)

+ + + "Corona-Erklärung" der HAW in Baden-Württemberg (27.7.2020) + + +

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg haben am 27.7.2020 eine gemeinsame "Corona-Erklärung" mit ihren Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus einem ungewöhnlichen Sommersemester 2020 veröffentlicht. (mehr)

+ + + Mittelstand rechnet mit einem Ausfall von studentischen Hilfskräften (27.7.2020) + + +

Wer im Mittelstand studentische Hilfskräfte einsetzt, muss gegenwärtig mit erheblichem Mehraufwand und Kosten rechnen. So planen Universitäten, wegen der Coronakrise bisher nicht absolvierte Prüfungstermine über mehrere Wochen nachzuholen, erklärte der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands (BVMW) am 27.7.2020. Dies führe zu längerfristigem Ausfall der Studierenden in den Unternehmen. (mehr)

+ + + DAAD, DFG und HRK mahnen Nachbesserungen im neuen EU-Haushalt an (24.7.2020) + + +

Die für Bildung und Forschung vorgesehenen Fördermittel des neuen siebenjährigen EU-Finanzrahmens und des Corona-Konjunkturprogramms „Next Generation EU“ bleiben aus Sicht von DAAD, DFG und HRK bislang klar hinter den Erwartungen und künftigen Erfordernissen zurück. Die drei Wissenschafts­organisationen begrüßen daher, dass das EU-Parlament fraktionsübergreifend Nachbesserungen für mehr Innovationskraft und eine erfolgreiche Krisenbewältigung anmahnt. (mehr)

+ + + Universitätsmedizin gegen COVID-19: Website präsentiert Ideen für bessere Versorgung (21.7.2020) + + +

Die Universitätsklinika sind seit Beginn der COVID-19-Pandemie nicht nur ihrer besonderen Rolle bei der Versorgung von Erkrankten nachgekommen. Sie haben auch wichtige Aufgaben bei der regionalen Koordination und Beratung der lokalen Krisenstäbe übernommen. Gleichzeitig haben die Universitätsklinika vielfältige Angebote zur Information und Umgang mit dem Coronavirus entwickelt. Einige dieser Projekte werden nun auch auf der Website vorgestellt. (mehr)

+ + + Brandenburg: Bilanz des digitalen Sommersemesters 2020 (20.7.2020) + + +

Die brandenburgische Wissenschaftsministerin Manja Schüle präsentierte gemeinsam mit Ulrike Tippe, Vorsitzende der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz, Oliver Günther, stellvertretender Vorsitzender der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz, und Jonathan Wiegers, Sprecher der Brandenburgischen Studierendenvertretung, am 20.7.2020 eine Bilanz zum digitalen Sommersemester. (mehr)

+ + + BMBF investiert 45 Millionen Euro für Forschungsprojekte zu SARS-CoV-2 mit beschleunigtem Verfahren (20.7.2020) + + +

Das BMBF stärkt die Erforschung wirksamer Strategien und Therapien gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und die von ihm ausgelöste Erkrankung COVID-19 zusätzlich. Die die ursprünglich vorgesehenen Mittel sollen dafür auf 45 Millionen Euro verdreifacht werden. Die geförderten Vorhaben reichen von Grundlagenforschung über klinische Studien bis hin zur Analyse ethischer, rechtlicher und sozialer Fragestellungen im Zusammenhang mit der Pandemie. (mehr)

+ + + Nordrhein-Westfalen: Bilanz des digitalen Sommersemesters 2020 (17.7.2020) + + +

Die nordrhein-westfälische Wissenschafts-Staatssekretärin Annette Storsberg zog am 17.7.2020 eine positive Bilanz des Online-Sommersemesters. Dank eines umfassenden digitalen Lehrangebots, das die Hochschulen in kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben, konnte auch unter den außergewöhnlichen Bedingungen der Pandemie eine Weiterführung des Studiums ermöglicht werden. (mehr)

+ + + Ausnahmesemester: KHU dankt allen Lehrenden, Beschäftigten und Studierenden (17.7.2020) + + +

Die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU) dankte am 20.7.2020 in einem Statement den Lehrenden und allen weiteren Beschäftigten sowie allen Studierenden an den hessischen Universitäten für ihre besonderen Anstrengungen und rücksichtsvolles Miteinander im durch die Covid-19-Pandemien geprägten Sommersemester 2020. Die Erfahrungen und erste Analysen dieses „Corona-Sommersemesters“ würden den hessischen Universitäten dabei helfen, gut vorbereitet und strukturiert in den Lehrbetrieb des nächsten Semesters zu gehen. Gleichwohl bestehe große Einigkeit darüber, dass universitäre Lehre und universitäres Leben den Präsenzdiskurs dringend brauchen; zu diesem Normalzustand gelte es zurückzukehren, sobald es die Pandemiesituation und die behördliche Verordnungslage zulasse. (mehr)

+ + + TU9 fordert 500 Millionen Euro für Digitalpakt Lehre (16.7.2020) + + +

Die TU9-Universitäten wollen die Erfahrungen aus dem Sommersemester 2020, das durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt war, als Chance nutzen, um das Lehren und das Lernen zu verändern. Die Präsidentinnen, Präsidenten und Rektoren der größten Technischen Universitäten Deutschlands forderten daher am 16.7.2020 einen nationalen Digitalpakt für die Lehre. (mehr)

+ + + BMBF: "Forschung ist der Schlüssel im Kampf gegen das Coronavirus" (14.7.2020) + + +

Die Universitätskliniken leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie: Sie versorgen und behandeln nicht nur die Erkrankten auf Spitzenniveau. Sie verbinden dies auch mit medizinischer Forschung und Lehre mit höchstem Anspruch. Davon überzeugte sich Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 14.7.2020 bei ihrem Besuch des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. (mehr)

+ + + LRK Ba-Wü zum Wintersemester 2020/21: "Fortsetzung des Digitalbetriebs – und so viel Präsenz wie möglich" (14.7.2020) + + +

Die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg hat am 14.7.2020 die Pläne für das Wintersemester 2020/2021 vorgestellt. Selbst bei weiteren Erleichterungen der Beschränkungen, die aus der Corona-Pandemie erwachsen, werde die digitale Lehre im kommenden Semester weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig strebten die Universitäten an, so viel Präsenzveranstaltungen durchzuführen wie irgend möglich. Dafür benötigten sie geeignete rechtliche Regelungen des Wissenschaftsministeriums. Allerdings werde auch unter diesen Voraussetzungen deutlich weniger Präsenz möglich sein, als es sich viele Lehrende und Studierende wünschten. (mehr)

+ + + DWS: Bearbeitung der Anträge für studentische Überbrückungshilfe läuft (10.7.2020) + + +

Wie das Deutsche Studentenwerk am 10.7.2020 erklärte, sind für die Mitte Juni 2020 gestartete Überbrückungshilfe der Bundesregierung für Studierende in pandemiebedingter Notlage bisher bundesweit knapp 110.000 Anträge bei den 57 Studenten- und Studierendenwerken eingegangen. Mehr als zwei Drittel der Juni-Anträge sind bereits bearbeitet, davon wurde für die Hälfte eine Förderzusage erteilt, bei aktuell 15% der Anträge sind zur abschließenden Bearbeitung Nachfragen erforderlich. Rund ein Drittel der bisher geprüften Anträge erfüllt nicht die Fördervoraussetzungen. Die bereits bewilligten Anträge entsprechen einer Summe von rund elf Millionen Euro. (mehr)

+ + + DAAD: Hochschulen berichten über Pandemie-Auswirkungen im Sommersemester 2020 (2.7.2020) + + +

Eine aktuelle Befragung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu den Corona-Auswirkungen unter deutschen Hochschulen zeigt: Weltweite Reisebeschränkungen haben den Austausch erwartungsgemäß stark beeinträchtigt, Digitalisierungsmaßnahmen hingegen wurden von nahezu allen Hochschulen erfolgreich umgesetzt. Anders als in den USA konnten Wohnheimschließungen zudem weitgehend vermieden werden. (mehr)

+ + + fzs: Nothilfe-Beantragung ist intransparent, ethisch fragwürdig und technisch katastrophal umgesetzt (2.7.2020) + + +

Den bundesweiten Dachverband der Studierendenvertretungen fzs erreichen seit dem 15. Juni 2020 zahlreiche wütende und verzweifelte Nachrichten von Studierenden zum Antragsverfahren für die sogenannte „Überbrückungshilfe“. Vorstandsmitglied Amanda Steinmaus erklärt: „Laut einer Umfrage befinden sich in der Corona-Krise eine Million Studierende in ernster finanzieller Not. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung weigert sich seit Beginn, eine substantielle Hilfe zur Verfügung zu stellen. Nun läuft das Trostpflaster „Überbrückungshilfe“ an, bei dem Studierende unter strengen Auflagen bis zu 500€ erhalten können.“ Doch schon seit dem ersten Tag der Antragsbearbeitung sei die Wut unter Studierenden groß: vollständige Anträge würden massenhaft und teils automatisch abgelehnt, Begründungen blieben aus. (mehr)

+ + + RKM-Konferenz: Hybrid-Semester an den deutschen Musikhochschulen (2.7.2020) + + +

Die Rektorenkonferenz der Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat darauf hingewiesen, dass künstlerischer Einzel- und Ensembleunterricht durch digitale Formate ergänzt, nicht aber ersetzt werden kann. Auf die besondere Situation der Kunst- und Musikhochschulen, die „auf praktische Lehrformate angewiesen sind, die in vollem Umfang nur im Präsenzunterricht möglich sind“, hat HRK-Präsident Prof. Dr. Peter André Alt bereits am 22. Mai 2020 hingewiesen und dringend an Bund und Länder appelliert, „bei allen künftigen Beschlüssen die besonderen Bedürfnisse der Kunst und Musikhochschulen gezielt zu berücksichtigen.“ Im Rückblick auf das Sommersemester 2020 und im Vorausblick auf das Wintersemester 2020/21 bekräftigt die RKM diesen dringenden Appell und benennt eine Reihe von Herausforderungen, die bestehen bleiben und die die Musikhochschulen nicht aus eigener Kraft lösen können. (mehr)

+ + + HRK-Senat: Priorität für Gesundheitsschutz – so viel Präsenzlehre wie möglich (2.7.2020) + + +

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich in seiner jüngsten Sitzung einhellig zu einer absoluten Priorität des Gesundheitsschutzes bei der Gestaltung des kommenden Wintersemesters bekannt. Es sei völlig unstreitig, dass Hochschulen jetzt und in Zukunft Präsenzeinrichtungen seien und sein wollten. Die Forderung nach einer sofortigen vollständigen Rückkehr in den Präsenzbetrieb aber sei unter anhaltenden Corona-Bedingungen verfehlt. (mehr)

+ + + Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen zum digitalen Sommersemester (30.6.2020) + + +

Die Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) hat am 30.6.2020 das große Engagement gewürdigt, mit dem die Kunsthochschulen zum Sommersemester 2020 digitale Lehrangebote realisiert haben. Diese Angebote konnten sich demnach überwiegend in den theoretischen Bereichen, als auch in digitalen Fachpraxen, sowie in der Gremien- und Organisationsarbeit bewähren. Deren experimenteller Charakter habe zu innovativen Ansätzen in Kunsthochschulen beigetragen. Aufgrund der Besonderheiten von Studium und Lehre in Kunst und Gestaltung könnten digitale Angebote die Präsenzlehre aber nicht dauerhaft ersetzen. (mehr)

+ + + Ministerium weist auf Beiträge aus Baden-Württemberg zu Bekämpfung und Umgang mit Corona-Pandemie hin (22.6.2020) + + +

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg hat am 22.6.2020 in einer Pressemitteilung auf die wertvollen Beiträge der Hochschulen im Land zu Bekämpfung und Umgang mit Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Fachdisziplinen im ganzen Land beschäftigen sich intensiv mit Covid-19. Mit Forschungsprojekten und Studien arbeiten sie daran, das Virus besser zu verstehen und Gegenmittel zu erforschen. Dabei nehmen sie auch die gesamtgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in den Blick. Entstanden sind ebenfalls Informations- und Serviceangebote, die weit über den Hochschulbereich hinausreichen. (mehr)

+ + + Unimedizin startet Forschungsnetzwerk gegen COVID-19 (19.6.2020) + + +

Das vom BMBF geförderte "Nationale Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin zu COVID-19" hat sich nach nur wenigen Wochen etabliert und mit der Forschungsarbeit begonnen. Alle Standorte der Universitätsmedizin haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsame Projekte zur Bewältigung der COVID-19-Krise zu identifizieren und umzusetzen. Koordiniert wird das Forschungsbündnis von der Charité – Universitätsmedizin Berlin. (mehr)

+ + + Kompetenznetz Public Health zu COVID-19: "Vom zentralen zum dezentralen Infektionsschutz?" (18.6.2020) + + +

Das Kompetenznetz Public Health zu COVID-19, ein Ad hoc-Zusammenschluss von über 25 wissenschaftlichen Fachgesellschaften aus dem Bereich Public Health, hat am 18.6.2020 die Stellungnahme "Vom zentralen zum dezentralen Infektionsschutz? Klare Kommunikation, Kompetenzvermittlung und geteilte Verantwortung" vorgelegt. (mehr)

+ + + Niedersächsische Hochschulen aktiv in Corona-Forschungsprojekten (18.6.2020) + + +

Die niedersächsischen Hochschulen haben im Sommersemester 2020 pandemiebedingt weitgehend auf Online-Lehre umgestellt. Gleichzeitig entwickelten sie ein breites Spektrum an Forschungsprojekten mit Bezug zum SARS-CoV-2-Virus – von Klinischen Studien über sozialwissenschaftliche Untersuchungen bis hin zur Lehrerbildung. Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen hat am 18.6.2020 einen Überblick entsprechender Forschungs- und Lehraktivitäten in Niedersachsen veröffentlicht. (mehr)

+ + + Destatis: Finanzielle Situation von alleinwohnenden Studierenden (17.6.2020) + + +

Für viele Studierende bedeutet der Verlust von Nebenjobs aufgrund der Corona-Maßnahmen einen finanziellen Engpass bei der Bestreitung ihres Lebensunterhaltes. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 17.6.2020 mitteilte, hatten alleinwohnende Studenten beziehungsweise Studentinnen im Jahr 2018 monatliche Einnahmen von durchschnittlich rund 1.060 Euro. Diese wurden nahezu vollständig für den privaten Konsum ausgegeben. (mehr)

+ + + HAW sehen in der Krise auch eine Chance für Innovationen (16.6.2020) + + +

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen beschäftigen seit vielen Wochen alle Hochschulen in Deutschland. Von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens wird auch abhängen, unter welchen Rahmenbedingungen Forschung und Lehre an den Hochschulen im Wintersemester stattfinden können. Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sind auf Grund ihres starken Anwendungs- und Praxisbezugs besonders gefordert. (mehr)

+ + + DSW und BMBF: Zuschuss für Studierende in akuter Notlage kann ab Dienstag beantragt werden (15.6.2020) + + +

Ab Dienstag, 16.6.2020, können Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei ihrem Studenten- bzw. Studierendenwerk beantragen. In einer gemeinsame Pressemitteilung stellten BMBF und Deutsches Studentenwerk (DSW) Antragsverfahren und -portal vor. (mehr)

+ + + Berliner Hochschulen streben für das WS 2020/21 eine Mischung aus digitaler Lehre und Präsenzlehrbetrieb an (15.6.2020) + + +

In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben die Berliner Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten (LKRP) und die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung am 15.6.2020 bekannt, ein hybrides Wintersemester 2020/21 mit einem Mix aus digitalen Angeboten und ausgewählten Präsenzveranstaltungen vorzusehen. (mehr)

+ + + hlb: Virtuelle Ad-hoc-Lehre ist kein Ersatz für Präsenzlehre (15.6.2020) + + +

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) haben sich – häufig im laufenden Semester – auf die neue Situation der coronabedingten Kontaktbeschränkungen an Hochschulen eingestellt und in einem enormen Tempo auf virtuelle Lehre umgestellt. Dabei wurde deutlich, was möglich ist, aber auch, was mit einer virtuellen Lehre nicht geleistet werden kann oder auf Kosten der Lehrqualität geht. Der Hochschullehrerbund hlb befürwortet grundsätzlich sinnvolle und konzeptionell in die Präsenzlehre eingebettete Online-Lehrangebote an HAW. (mehr)

+ + + Wissenschaftsbarometer: Mehrheit der Deutschen für wissenschaftsbasierte Politik zu Corona (9.6.2020) + + +

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet weiterhin eine wissenschaftsbasierte Politik im Umgang mit Corona. Dies zeigt eine erneute Befragung zum Wissenschaftsbarometer Corona Spezial, die im Auftrag von Wissenschaft im Dialog am 25. und 26. Mai 2020 durchgeführt wurde. Auch das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in Wissenschaft und Forschung bleibt weiterhin hoch. (mehr)

+ + + HRK-Präsident: Corona-Hilfen des Bundes kommen nicht bei Hochschulen an (8.6.2020) + + +

In einem Gastbeitrag für Zeitung Die Welt übte HRK-Präsident Peter-André Alt diese Woche (online: 8.6.2020, gedruckte Ausgabe: 10.6.2020) Kritik am geplanten Investitions- und Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Es sei verstörend, dass die Hochschulen als Herzstück des Wissenschaftssystems und Treiber der Innovation darin kaum berücksichtigt würden: "Für die Hochschulen gerade in der Corona-Krise am dringlichsten – aber im Übrigen schon seit vielen Jahren gefordert – ist ein Digitalisierungsprogramm." (mehr)

+ + + WUS: Bildungsministerin Karliczek verweigert sich den Hochschulen und der Not der Studierenden (8.6.2020) + + +

"Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken" – unter diesem Motto habe der Koalitionsausschuss der Bundesregierung ein 130-Milliarden-Euro-Programm auf den Weg gebracht, in dem die Hochschulen allerdings nicht vorgesehen seien, kritisierte am 8.6.2020 der World University Service / Verein für Menschenrecht auf Bildung. "Nicht nur, dass Bildungsministerin Karliczek die auch von den Wissenschaftsministerinnen und -ministern der Länder vorgeschlagene Digitalpauschale für die Hochschulen verhindert hat. Sie hat auch keine Vorkehrung getroffen, um die absehbare Unterfinanzierung des am 30. April 2020 von ihr verkündeten und bis heute nicht realisierten Notfonds für Studierende durch die Bereitstellung von dringend notwendigen Zusatzmitteln abzusichern." (mehr)

+ + + Offener Brief "zur Verteidigung der Präsenzlehre" (8.6.2020) + + +

Ein Offener Brief "zur Verteidigung der Präsenzlehre" findet im Internet eine wachsende Zahl an Unterzeichnern. Angesichts des pandemiebedingten Online-Sommersemesters möchten diese auf die Gefahr hinweisen, "dass durch die aktuelle Situation die herkömmlichen Präsenzformate an Wertschätzung und Unterstützung durch die Hochschulleitungen, die Bildungsministerien und die Politik verlieren könnten". Am 8.6.2020 hatten den Brief bereits mehr als 2000 Hochschullehrerinnen und -lehrer, vorwiegend aus den Geisteswissenschaften, unterschrieben. (mehr)

+ + + Studierendenvertretungen kündigen bundesweiten Protest für bessere Nothilfe an (5.6.2020) + + +

Studierendenvertretungen aus ganz Deutschland haben angekündigt, am 8.6. auf die Straße zu gehen, um gegen "die unzureichenden Hilfsmaßnahmen für Studierende" zu protestieren, die angesichts der Coronakrise durch den Bund beschlossen worden waren. Die Bundesregierung müsse "nun eingreifen und das Versagen der Ministerin wettmachen". Den dezentralen Kundgebungen soll am 20.6. eine Demonstration in Berlin zum gleichen Thema folgen. (mehr)

+ + + BMBF: "Wissenswertes zur Überbrückungshilfe für Studierende" (5.6.2020)

Das BMBF stellt eine Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit. Diese beinhaltet zwei Elemente: den KfW-Studienkredit sowie Zuschüsse, die über die Studierendenwerke verteilt werden. Am 5.6.2020 hat das BMBF aufgrund der aktuellen Kritik ein FAQ veröffentlicht. (mehr)

+ + + Verwaltungsgericht Göttingen gibt Eilantrag gegen Maskenpflicht während einer Medizinklausur teilweise statt (5.6.2020) + + +

Das Verwaltungsgericht Göttingen hat am 5.6.2020 bekanntgegeben, den Antrag eines Medizinstudenten teilweise stattgegeben zu haben, in dem sich dieser gegen die Verpflichtung durch die Universitätsmedizin Göttingen gewandt hatte, während einer Klausur ohne Patientenkontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. (mehr)

+ + + VUD und MFT: Corona-Konjunkturpaket ohne Hochschulmedizin? (4.6.2020) + + +

Viele Universitätsklinika übernehmen in der Corona-Pandemie gegenwärtig eine Steuerungsfunktion für die Patientenversorgung in ihrer Region oder stellen im Verbund mit der universitären Forschung ihre fachliche Expertise im Kampf gegen das Virus zur Verfügung. Die Universitätsmedizin leistet damit einen zentralen Beitrag, der weit über die Funktion anderer Krankenhäuser hinausgeht. Dennoch werden Universitätklinika derzeit nicht von der im von der Bundesregierung geplanten Erhöhung der Mittel für den Krankenhaus-Strukturfonds profitieren können, kritisierten am 4.6.2020 der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) und der Medizinische Fakultätentag (MFT). (mehr)

+ + + Karliczek: Mit Investitionen in Bildung und Forschung überwinden wir die Krise (4.6.2020) + + +

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat sich am 3.6.2020 auf die Leitlinien eines Konjunkturpakets mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt, das die ökonomischen Folgen der Coronakrise lindern und gewährleisten soll, dass Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgeht. Aus Sicht der Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek weist das Paket einen "klaren Schwerpunkt bei den Zukunftstechnologien" wie Wasserstoffwirtschaft, Quantentechnologien und Künstliche Intelligenz und der Bildung auf. Für Bildung, außerhochschulische Forschung und Innovation will die Bundesregierung demnach mehr als 60 Milliarden Euro bereitstellen. (mehr)

+ + + MFT: Digitale Lehrformate für das Medizinstudium während der COVID-19 Pandemie (3.6.2020) + + +

Während der Corona-Pandemie kann kein Unterricht mit Patientinnen und Patienten stattfinden. Damit das Medizinstudium trotzdem weitergehen kann, werden ersatzweise digitale Lehrformate benötigt. Wie der Medizinische Fakultätentag (MFT) am 3.6.2020 bekannt gab, wird das Bundesministerium für Gesundheit dazu eine Initiative des MFT, der Universitätsmedizin Göttingen und des LMU Klinikums München mit einer halben Million Euro fördern. (mehr)

+ + + Gesellschaft für Virologie zur aktuellen Diskussion um wissenschaftliche Studien in den Medien (3.6.2020) + + +

In der aktuellen Diskussion um ein geeignetes Vorgehen bei der Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen gegen die SARS-CoV-2 Ausbreitung in Deutschland spielen wissenschaftliche Untersuchungen zur Virusübertragung, des Infektionsrisikos in Bevölkerungsgruppen und des Nachweises von Antikörpern eine sehr wichtige Rolle. In den letzten Tagen ist es zu öffentlich ausgetragenen wissenschaftlichen Bewertungen und Abwägungen gekommen, die, befeuert von einigen Medien, zu Konflikten zwischen einzelnen Wissenschaftlern hochstilisiert wurden. Die Gesellschaft für Virologie sieht sich daher veranlasst, auf wichtige Grundsätze der wissenschaftlichen Diskussion hinzuweisen, die in Medien, Politik und Gesellschaft vielleicht nicht immer bekannt sind und berücksichtigt werden. (mehr)

+ + + Karliczek: Dank an alle Mediziner und Forschenden für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie (3.6.2020) + + +

Bundesforschungsministerin Karliczek informierte sich am 3.6.2020 an der Charité Universitätsmedizin Berlin  über den aktuellen Stand der Krankenversorgung und laufende Forschungsaktivitäten zu COVID-19. Während ihres Besuchs dankte sie den Forschenden auch für ihren Einsatz in der Wissenschaftskommunikation. (mehr)

+ + + hlb fordert Beteiligung der Hochschulen am Konjunkturprogramm der Bundesregierung (29.5.2020)

Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) sind die zentralen Forschungspartnerinnen bei Entwicklung von Innovationen und von marktorientierten Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Hochschullehrerbund hlb fordert daher, dass die Bundesregierung das enorme Potenzial an den HAW in der praxisorientierten Innovationsforschung ausreichend finanziert und sie im derzeit geplanten Konjunktur- und Investitionsprogramm angemessen berücksichtigt. (mehr)

+ + + Bundestag verabschiedet Corona-Steuerhilfegesetz (28.5.2020) + + +

Der Bundestag hat am 28.5.2020 das Corona-Steuerhilfegesetz verabschiedet. Damit ist u. a. auch die von den Hochschulen intensiv diskutierte Anwendung des § 2b Umsatzsteuergesetz um weitere zwei Jahre bis zum 1.1.2023 aufgeschoben. Im Anschluss werden Leistungsbeziehungen von Hochschulen als Körperschaften des öffentlichen Rechts dann in weitem Umfang umsatzsteuerpflichtig. Eine dauerhafte Lösung dieser Problematik wird durch den Aufschub nicht erreicht. (mehr)

+ + + G7: Mit Wissenschaft und Multilateralismus COVID-19 besiegen (28.5.2020) + + +

"Die aktuelle COVID-19 Pandemie macht deutlich: Wissenschaft und Forschung sind zentral zur Krisenbewältigung. Da globale Pandemien nicht an nationalen Grenzen Halt machen, ist eine eng koordinierte, multilaterale Kooperation umso wichtiger." Dies betonte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 28.5.2020 bei einem virtuellen Treffen der G7-Wissenschafts- und Technologieministerinnen und -minister auf Einladung der USA. (mehr)

+ + + Zentrales Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das Wintersemester 2020/21 kann starten (28.5.2020) + + +

In einer gemeinsamen Mitteilung gaben KMK und KRK am 28.5.2020 bekannt, dass das zentrale Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das Wintersemester 2020/21 über die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) gesichert ist. Zugleich wurden wichtige Termine und Fristen für diese Verfahren veröffentlicht. (mehr)

+ + + Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz rückwirkend in Kraft getreten (28.5.2020) + + +

Am 28.5.2020 ist – rückwirkend zum 1.3.2020 – das Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz (WissStudUG) in Kraft getreten. Das WissStudUG soll Härten aufgrund der COVID-19-Pandemie im Bereich der Wissenschaft lindern. Zu den in diesem Zusammenhang beschlossenen Änderungen des WissZeitVG hat das BMBF FAQ  veröffentlicht. (mehr)

+ + + Studentischer Bundesverband "schockiert über bizarre Regelungen bei der Nothilfe für Studierende" (28.5.2020) + + +

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. kritistierte am 28.5.2020 das vom BMBF angekündigte Vergabeverfahren für die als Zuschuss gewährte Überbrückungshilfe für Studierende, die in der Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind. Die "angebliche Überbrückungshilfe" komme "nicht nur viel zu spät", sie sei zudem "noch viel niedriger" als befürchtet. (mehr)

+ + + BMBF: Aktivierungsprogramm für Bildung, Forschung und Innovation (27.5.2020) + + +

Das BMBF hat angesichts der Coronakrise am 27.5.2020 angekündigt, mit einem Aktivierungsprogramm in Höhe von zehn Milliarden Euro massiv in Forschung, Bildung und Innovation investieren zu wollen. Ziel müsse ein langfristiger und nachhaltiger Aufschwung sein. Mit dem Aktivierungsprogramm als Teil eines Konjunkturpakets wolle man auf folgende Zukunftsthemen setzen: Deutschland als "Ausrüster der Welt" inbesondere in den Bereichen Klimaschutz und Digitalisierung, innovative kleine und mittlere Unternehmen, Autonomie im Wachstumsmarkt Gesundheit sowie Investitionen in Bildungs- und Forschungsinfrastrukturen. (mehr)

+ + + 4. Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zur aktuellen Covid-19-Lage (27.5.2020) + + +

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat am 27.5.2020 eine vierte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Das Papier mit dem Titel „Medizinische Versorgung und patientennahe Forschung in einem adaptiven Gesundheitssystem“ konzentriert sich auf kurz- und mittelfristige Aspekte der medizinischen und pflegerischen Versorgung unter den Bedingungen einer anhaltenden Pandemie und zeigt langfristige Maßnahmen für ein resilientes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem auf. (mehr)

+ + + IAU: Umfrage zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Hochschulbildung (26.5.2020) + + +

Die International Association of Universities (IUA) hat am 26.5.2020 einen Bericht zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Hochschulbildung vorgelegt, der auf einer globalen Umfrage beruht. Berücksichtigt wurden 576 Antworten von 424 Universitäten und anderen Hochschuleinrichtungen aus aller Welt. (mehr)

+ + + DIW: Wegfall von Studi-Jobs könnte Bildungsungleichheiten verstärken (26.5.2020) + + +

Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) hat am 26.5.2020 in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass der pandemiebedingte Wegfall sogenannter Studi-Jobs Bildungsungleichheiten verstärken könnte. Viele Studierende erlebten in der Corona-Pandemie einen veränderten Alltag; auch finanziell müssten viele von ihnen mit einer angespannten Situation umgehen. Studierende aus nichtakademischen Elternhäusern seien besonders von dieser Entwicklung betroffen, da sie öfter in fachfremden Jobs arbeiten und zudem stärker auf ihre Nebeneinkommen angewiesen seien. (mehr)

+ + + LHK Niedersachsen: Studieren im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/21 (25.5.2020) + + +

Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen hat am 25.5.2020 in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass der direkte Austausch zwischen Forschenden und Lernenden für die niedersächsischen Hochschulen Arbeitsgrundlage sei und bleibe. Die Rückkehr zur Präsenzlehre werde angestrebt, sobald wissenschaftliche Erkenntnisse und die damit verbundenen politischen Entscheidungen dies erlaubten. Bis dahin würden hybride Lehrformate genutzt und dabei die besonderen Erfordernisse der einzelnen Hochschulen und die z.T. sehr unterschiedlichen Bedingungen der einzelnen Fächer berücksichtigt. (mehr)

+ + + Studierendenvertretungen: Studierende während der epidemischen Lage nationaler Tragweite schützen (25.5.2020) + + +

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben mehrere Bundes- und Landesstudierendenvertretungen am 25.5.2020 dazu aufgerufen, bei einer Rückkehr zu Formen der Präsenzlehre an den Hochschulen den Gesundheitsschutz der Studierenden sicherzustellen. Mit der Einführung weitreichender Lockerungen der Hygienemaßnahmen in vielen Bundesländern solle den Studierenden eine adäquate persönliche Schutzausrüstung, wie beispielsweise Mund-Nasen-Schutz, zur Verfügung gestellt werden. (mehr)

+ + + HRK: Erfolgreicher Start des Sommersemesters, aber Herausforderungen bleiben (22.5.2020) + + +

Einen Monat nach dem Start des Sommersemesters 2020 als Online-Semester zog HRK-Präsident Peter-André Alt am 22.5.2020 eine positive erste Zwischenbilanz: "Die Umstellung auf digitale Lehrformate ist den Hochschulen in weiten Teilen sehr gut gelungen. Dies ist in erster Linie dem überragenden, auch kräftezehrenden Engagement der Lehrenden und Verwaltungen zu verdanken." Alt benannte aber auch den verbleibenden Handlungsbedarf. Nötig sei eine baldige gemeinsame Anstrengung, um die digitalen Infrastrukturen an den Hochschulen dauerhaft zu ertüchtigen. Und die Situation der deutschen Kunst- und Musikhochschulen bedürfe aktuell großer Aufmerksamkeit, da für diese angemessene Lockerungen der physischen Unterrichtsbeschränkungen von besonderer Bedeutung sei. (mehr)

+ + + German U15 und Russell Group: Internationale Hochschulzusammenarbeit als Schlüssel zur Bewältigung der Coronakrise – und des Brexit (22.5.2020) + + +

German U15 und Russell Group als deutscher bzw. britischer Zusammenschluss forschungsstarker Universitäten haben am 22.5.2020 einen gemeinsamen Aufruf veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der oronakrise und des Brexit werden darin die jeweiligen Regierungen aufgefordert, die fortgesetzte Partnerschaft zwischen deutschen und britischen Hochschulen zu unterstützen. (mehr)

+ + + AFT zur Situation befristet Beschäftigter in der SARS-CoV-2 Pandemie (22.5.2020) + + +

Der Allgemeine Fakultätentag e.V. (AFT) begrüßte am 22.5.2020 einen Forderungskatalog des DHVs vom 11.5.2020 zum Ausgleich coronabedingter Nachteile. Gerade die Punkte, in denen die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Verlängerung befristeter Qualifikationsstellen und die Verlängerung von Evaluationsfristen ausgearbeitet wurden, unterstütze der AFT vollumfänglich. (mehr)

+ + + DFG: Umfangreiche Finanzhilfe für Forschungsprojekte wegen Corona-Einschränkungen (20.5.2020) + + +

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt ihre von der Coronavirus-Pandemie und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffenen Förderprojekte ab sofort auch mit zusätzlichen Mitteln. Der Hauptausschuss der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland stimmte jetzt auf Vorschlag des DFG-Präsidiums einem Bündel von Maßnahmen zu. Mit ihnen können nun in zahlreichen Förderverfahren zusätzliche Personal- und Sachmittel beantragt werden, um Forschungsarbeiten, die nicht wie geplant durchgeführt werden können, fortzusetzen und abzuschließen. Die Finanzhilfe hat ein Volumen von mindestens 175 Millionen Euro, zu der die bei DFG-Förderungen übliche Programmpauschale von 22 Prozent für indirekte Kosten der Projekte hinzukommt. (mehr)

+ + + Offener Brief mehrerer Bundes- und Landesstudierendenvertretungen: Studieren in Zeiten von Corona (19.5.2020) + + +

Mehrere Bundes- und Landesstudierendenvertretungen, hochschulpolitische Gruppen, Bundesfachschaftentagungen und Studierendenvertretungen einzelner Hochschulen haben am 19.5.2020 gemeinsam einen offenen Brief an die Landes- und Bundespolitik veröffentlicht, indem dazu aufgerufen wird, Lösungen für die soziale Notlage der Studierenden in der Corona-Krise zu finden. Studierenden müsse in dieser außergewöhnlichen Situation finanziell geholfen werden. Bund und die Länder sollten sich "davon abwenden, die Zuständigkeiten für die soziale Notlage der Betroffenen beim jeweils anderen zu sehen. Nach zwei Monaten Stillstand und Existenznot für hunderttausende Studierende muss dieser Verschiebebahnhof der Verantwortlichkeiten endlich beendet werden." (mehr)

+ + + EUA zu möglichen Kürzungen der Hochschulfinanzen durch Corona-Krise (18.5.2020) + + +

Die European University Association (EUA) warnt in einer aktuellen Analyse vor möglicherweise einschneidenden Kürzungen bei der Finanzausstattung des Hochschulsektors infolge der Corona-Krise. Es gelte Lehren aus der Finanzkrise 2008 und den damaligen Mittelkürzungen zu ziehen. Angesichts der nächsten, Corona-bedingten Wirtschaftskrise sei es nun wichtig, dass die Hochschulen frühzeitig ihren gesellschaftlichen Mehrwert und ihre zentralen Beiträge für Bildung, Forschung und Innovation herausstellten und kommunizierten. (mehr)

+ + + Wissenschaftsrat: Interviewreihe "Hochschulen in Zeiten der Pandemie" (18.5.2020) + + +

Mit der Interviewreihe "Hochschulen in Zeiten der Pandemie" setzt der Wissenschaftsrat seit dem 19.5.2020 sein Medienprojekt #LektionenAusCorona auf YouTube fort. Die Hochschulen machen auch während der Corona-Pandemie keine Arbeitspause, sondern Lehre, Studium und Forschung gehen weiter, wenn auch auf Distanz. "Wir wollen wissen, wie die Hochschulen die aktuelle Krise bewältigen, welche Experimente und Erfahrungen sie machen und was sie durch die Krise lernen", erklärte Sabine Behrenbeck, Abteilungsleiterin "Tertiäre Bildung" in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats, am 18.5.2020. (mehr)

+ + + Bundesrat billigt Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz (15.5.2020) + + +

Der Bundesrat hat am 15.5.2020 das Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz gebilligt, das der Deutsche Bundestag am 7.5.2020 beschlossen hatte. Gegenstand sind Unterstützungen in der Corona-Krise für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen sowie für Studierende, die BAföG beziehen. (mehr)

+ + + U15-Universitäten begrüßen Entwurf für Corona-Steuerhilfegesetz (15.5.2020) + + +

Der Verbund forschungsstarker, medizinführender Universitäten in Deutschland "German U15" begrüßte den Entwurf eines „Corona-Steuerhilfegesetzes“, der am 15.5.2020 in erster Lesung im Deutschen Bundestag beraten wurden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Universitäten und anderen Wissenschaftseinrichtungen weitere zwei Jahre eingeräumt werden, bevor die Umsatzsteuerpflicht auf eine erheblich größere Zahl ihrer Leistungen ausgedehnt wird. (mehr)

+ + + Kompetenznetz Public Health COVID-19 veröffentlicht Empfehlungen zum Umgang mit Corona-Falschnachrichten (13.5.2020) + + +

Falsche Informationen zu COVID-19 verbreiten sich in sozialen Medien immer schneller. Was man zu Inhalten und Häufigkeit solcher Falschnachrichten weiß und was sich im Umgang mit Fake News bewährt hat, das fasst ein am 13.5.2020 veröffentlichtes Fact Sheet des Kompetenznetzes zu COVID-19 zusammen. Das Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 ist ein Ad hoc-Zusammenschluss von über 25 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Verbänden aus dem Bereich Public Health. (mehr)

+ + + Hochschulen in Nordrhein-Westfalen halten am digitalen Sommersemester fest (12.5.2020) + + +

Am 20. April sind die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen in ein digitales „Online-Semester“ gestartet. In einer gemeinsamen Presseerklärung stellten die Landesrektorenkonferenz der Universitäten und die Landesrektor_innenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in NRW am 12.5.2020 fest, dass es den Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen gelungen sei, den weitaus überwiegenden Teil ihrer Lehrveranstaltungen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen; in den meisten Studiengängen seien es sogar deutlich mehr als 90 Prozent der Lehrinhalte. Wegen des bisher erfolgreichen Verlaufs des digitalen Semesters sowie mit Blick auf das Ziel, den Studierenden Plaungssicherheit für die vor ihnen liegenden Wochen zu geben, hätten die Hochschulen daher beschlossen, das Sommersemester als reines Online-Semester weiterzuführen und auch abzuschließen. (mehr)

+ + + Arbeitskreises E-Learning der LRK Sachsen zum Start des digitalen Sommersemesters 2020 (12.5.2020) + + +

"Alle staatlichen sächsischen Hochschulen sind erfolgreich ins digitale Sommersemester 2020 gestartet. Das Semester wurde in den drei Hochschularten trotz Corona-Pandemie formal planmäßig begonnen. Damit nimmt der Freistaat im bundesweiten Vergleich eine Vorreiterrolle ein", gab der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen am 12.5.2020. (mehr)

+ + + DGfI und GfV: Welche Kriterien ein SARS-CoV-2-Impfstoff erfüllen muss (12.5.2020) + + +

Angesichts der gesundheitlichen Gefahren, die mit einer SARS-CoV-2-Infektion einhergehen, sowie der sozialen, ökonomischen und psychologischen Folgen der Eindämmungsmaßnahmen liegen aktuell große Hoffnungen auf der raschen Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffs. Die Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) äußerten sich am 12.5.2020 in einer Stellungnahme zu wesentlichen Aspekten der Impfstoff-Entwicklung. Trotz der Dringlichkeit dürfe es keine Abstriche bei der sorgfältigen Prüfung von Wirksamkeit und Verträglichkeit des Impfstoffs geben. (mehr)

+ + + DHV legt Maßnahmenkatalog für die Abmilderung der Corona-Folgen vor (11.5.2020) + + +

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat am 11.5.2020 einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, um die Auswirkungen abzumildern, die die Covid-19-Pandemie auf Forschung und Lehre hat. Der DHV rief u. a. alle Verantwortlichen in der Politik, aber auch die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit Personalverantwortung zur besonderen Rücksichtnahme auf den wissenschaftlichen Nachwuchs auf. Die Bundesländer sollten zudem die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass in Prüfungsordnungen bislang vorgeschriebene Prüfungsformate angesichts der Pandemie durch andere Prüfungsformate ersetzt werden können. (mehr)

+ + + Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten (11.5.2020) + + +

Um Orientierung zum sicheren Studieren, Forschen und Arbeiten zu geben, haben die zwölf in der Universität Bayern e.V. organisierten Universitäten "Richtlinien zum Vollzug der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten" abgestimmt. Diese Richtlinien werden laufend aktualisiert (zuletzt am 11.5.2020) und an die jeweils gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) angepasst. (mehr)

+ + + Hochschulische COVID19-Forschung im Freistaat Bayern (10.5.2020) + + +

"Die bayerischen Hochschulen richten auch jenseits medizinisch-klinischer Fragestellungen ihren wissenschaftlichen Blick auf die Corona-Pandemie. In über 350 Projekten ergründen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Technischen Hochschulen in verschiedenen Disziplinen die Auswirkungen bzw. Begleiterscheinungen der Pandemie", erklärte Wissenschaftsminister Bernd Sibler am 10.5.2020. Über 220 Vorhaben laufen bereits, weitere rund 130 sind geplant. (mehr)

+ + + Zusammenstellung von Projekten zu Corona an deutschen Hochschulen, Universitäten und Kliniken vorgelegt (8.5.2020) + + +

Der Bundesverband Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on e.V. hat am 8.5.2020 eine Zusammenstellung von Projekten zur Coronavirus-Pandemie an deutschen Hochschulen, Universitäten und Kliniken vorgelegt. Erstmals liegt eine bundesweite Übersicht von über 320 Projekten vor, die die Vielfalt der Aktivitäten der deutschen Hochschulwissenschaft in Forschung und Wissenschaftskommunikation aufzeigt. Gegliedert nach Oberthemen wie Medikamenten- und Impfstoffforschung, Modelle/Daten, Technologie, weitere Gesundheitsfragen, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, und detaillierter nach Fachgebieten wie z. B. Bioinformatik, Medizinethik, Finanzdienstleistungen und Finanzwirtschaft erlaubt die Zusammenstellung einen raschen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der deutschen Hochschulen.  Die Zusammenstellung wird in den nächsten Wochen ständig erweitert.

+ + + LKRP: Berliner Hochschulen gehen in den eingeschränkten Betrieb über (8.5.2020) + + +

Ab dem 11. Mai 2020 können die staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin den Präsenznotbetrieb beenden und – unter strikter Einhaltung der nötigen Hygieneregeln – in einen eingeschränkten Präsenzbetrieb ohne Präsenzlehre übergehen. So können die Hochschulen den Forschungsbetrieb in ihren Häusern wieder aufnehmen und Verwaltungstätigkeiten zulassen, die eine Anwesenheit vor Ort erfordern. Die Lehre wird weiterhin im digitalen Format fortgeführt, wo dies bislang möglich war. In den Bereichen, wo dies nicht der Fall war, kann Präsenzlehre begonnen werden. Auch Präsenzprüfungen und Praxisformate können durchgeführt werden. (mehr)

+ + + HRK: Sommersemester 2020 weiter als Online-Semester durchführen (7.5.2020) + + +

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) begrüßt die auf den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie aufbauende gesellschaftliche Öffnung, warnt aber nachdrücklich vor einer übereilten und nicht leistbaren Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs an den Hochschulen in Deutschland. Für die unabdingbare Einhaltung der Hygieneregelungen stünden den meisten Hochschulen im notwendigen Umfang gar nicht die Räume zur Verfügung, so HRK-Präsident Alt. "Dazu kommt, dass Präsenz- und Online-Betrieb nicht beliebig und kurzfristig gegeneinander ausgetauscht werden können." In bewundernswerter Geschwindigkeit und Qualität seien Konzepte und Infrastruktur aufgebaut worden, die nun auch Früchte tragen sollten. (mehr)

+ + + Bayerische HAW verabschieden Eckpunktepapier einer schrittweisen Öffnung des Präsenzbetriebs (7.5.2020) + + +

Die bayerischen Hochschulen (HAW) haben in enger Abstimmung mit dem bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) sowie dem bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) allgemeine Rahmenbedingungen zur sukzessiven Aufnahme von Präsenzlehre für Ausnahmefälle an den Hochschulen entwickelt. Im laufenden Sommersemester hätten digitale Lehrangebote absolute Priorität, teilte Hochschule Bayern e.V. am 7.5.2020 mit. Die Hochschulen (HAW) könnten sich aber schrittweise in Lehrangeboten, die besondere Labor- oder Arbeitsräumen erfordern, für Formate mit physischer Präsenz der Studierenden öffnen. (mehr)

+ + + Allianz der Wissenschafts­organisationen begrüßt vom Bundestag beschlossene Anpassung des WissZeitVG (7.5.2020) + + +

Der Bundestag hat am 7.5.2020 ein Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz und damit u. a. eine Anpassung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) beschlossen, um Nachteile für befristet beschäftigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Schutzmaßnahmen im Kontext der Corona-Pandemie zu verhindern. Forschungseinrichtungen und Hochschulen erhalten nun die Möglichkeit, Arbeitsverträge auch über die bisher geltende Höchstgrenze hinaus zu verlängern. Die Allianz der Wissenschafts­organisationen begrüßte diese Gesetzesänderung ausdrücklich. Sie setzt sich dafür ein, dass die Wissenschaftseinrichtungen von dieser Möglichkeit zugunsten der Personen in der Qualifizierungsphase Gebrauch machen. (mehr)

+ + + DGB: Hilfen für Studierende und Wissenschaft reichen nicht (7.5.2020) + + +

Der Bundestag hat heute Corona-bedingte Notmaßnahmen für Wissenschaft und Studierende beschlossen. Der DGB fordert deutliche Nachbesserungen. Um finanzielle Notlagen aufzufangen, sollte der Zugang zum BAföG entbürokratisiert und beschleunigt werden. Überdies sollten mehr Studierende anspruchsberechtig sein und die Förderung in einen Vollzuschuss umgewandelt werden. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Qualifizierung braucht es verbindliche Regelungen der Vertragsverlängerung. Für Promovierende müssen die Förderwerke die Gelder bekommen, um Promotionsstipendien pauschal und unbürokratisch für die Dauer des Lockdown zu verlängern. (mehr)

+ + + fzs-Stellungnahme zum Gesetz zur Unterstützung von Studierenden und Wissenschaft (7.5.2020) + + +

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. hat am 7.5.2020 seine Stellungnahme zum Gesetz zur Unterstützung von Studierenden und Wissenschaft veröffentlicht. Der fzs war vor der entscheidenden Bundestagssitzung dazu aufgerufen, zum Gesetzentwurf der Regierung und zu den Anträgen der Opposition Stellung zu nehmen. (mehr)

+ + + Bundestag beschließt angesichts der COVID-19-Pandemie ein Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz (7.5.2020) + + +

Der Deutsche Bundestag hat am 7.5.2020 nach halbstündiger Debatte in zweiter und dritter Lesung den Gesetzentwurf der Fraktionen der Regierungskoalition "zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden aufgrund der COVID-19-Pandemie" (Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz) angenommen. Bei Enthaltung der Fraktionen von AfD und Die Linke stieß die Vorlage bei den übrigen Fraktionen auf Zustimmung. In zweiter Lesung wurde zudem über je zwei Änderungsanträge der FDP-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgestimmt, die keine Mehrheit fanden. (mehr)

+ + + GEW zur Bundestagsdebatte über Corona-Hilfe für Wissenschaft und Studierende (6.5.2020) + + +

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) machte sich am 6.5.2020 mit Blick auf die entscheidende Bundestagsdebatte über eine Corona-Hilfe für Wissenschaft und Studierende dafür stark, das von der Bundesregierung vorgelegte Paket zu überarbeiten. Es sei Aufgabe der Politik, für einen Nachteilsausgleich für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu sorgen. Das Paket, das die Große Koalition vorgelegt hat, erweise sich bei näherer Betrachtung als Etikettenschwindel. Der Bundestag solle auf einer Überarbeitung bestehen. (mehr)

+ + + Corona-Krise mit Hilfe von Mathematik und Naturwissenschaften verstehen und bekämpfen (6.5.2020) + + +

Die COVID-19-Pandemie kann ohne mathematisch-naturwissenschaftlichen Sachverstand nicht überwunden werden. Dies betonten am 6.5.2020 fünf große mathematisch-naturwissenschaftliche Fachgesellschaften in Deutschland in einem Positionspapier. Die Fachgesellschaften vertreten die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Geowissenschaften. (mehr)

+ + + 8 Mio. Euro für die Digitalisierung von Niedersachsens Hochschulen (5.5.2020) + + +

Die Corona-Krise zwingt die Hochschulen dazu, die Digitalisierung ihrer Lehr- und Prüfungsangebote mit hohem Tempo voranzutreiben. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung unterstützen diesen Innovationsschub kurzfristig mit 8 Mio. Euro. Neben Einzelmaßnahmen, die ad hoc gefördert werden, wird es die langfristig angelegte Gesamtstrategie "Hochschule.digital Niedersachsen" geben. (mehr)

+ + + Studierende fordern sofortigen Rücktritt von Ministerin Karliczek (1.5.2020) + + +

Am 30.4.2020 bzw. 1.5.2020 haben mehrere Studierendenorganisationen – angeführt vom freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. als bundesweitem studentischen Dachverband – die vom BMBF verkündete Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen als unzureichend kritisiert. In einer gemeinsamen Pressemitteilung forderten sie zudem die Ministerin zum Rücktritt auf.

+ + + DSW, DAAD und HRK: Wichtige Bundeshilfen für notleidende Studierende (30.4.2020) + + +

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßten am 30.4.2020, dass die Bundesregierung Studierenden, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, mit Darlehen unterstützen will. HRK-Präsident Peter-André Alt erklärte dazu: "Der Bund geht damit ein für viele Studierende brennendes Problem an. Wir sind dankbar, dass die Betroffenen nun die aktuelle Krise überbrücken können. Auch wenn wir uns eine solche Lösung für alle erhofft hatten, ist der Nothilfefonds, aus dem direkte darlehensfreie Zuschüsse gewährt werden können, eine sehr anerkennenswerte Maßnahme." (mehr)

+ + + Karliczek: Wir unterstützen Studierende in Not (30.4.2020) + + +

Die Corona-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Viele von ihnen haben ihre Jobs infolge der aktuellen Corona-Pandemie verloren. Das stellt viele vor finanzielle Engpässe. Für solche Fälle stellte das BMBF am 30.4.2020 eine Überbrückungshilfe bereit. (mehr)

+ + + Strategien zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie (29.4.2020) + + +

Angesichts der großen öffentlichen Bedeutung einer objektiven Faktenlage zum Infektionsgeschehen haben die Präsidenten der großen außeruniversitären Forschungsorganisationen Deutschlands, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Planck-Gesellschaft, am 29.4.2020 gemeinsam zur Datenlage Stellung genommen und auf dieser Basis Strategien zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie vorgeschlagen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Organisationen, die sich mit der mathematischen Analyse der Ausbreitung der COVID-19-Erkrankungen und der Vorhersage der weiteren Entwicklung beschäftigen, haben ihre Ergebnisse zusammengetragen, eine gemeinsame Analyse der Situation verfasst und mögliche Bewältigungsstrategien aus Sicht der Modellierung vorgelegt. (mehr)

+ + + Weitere Covid-19-Empfehlungen der Deutschen Hochschulmedizin (29.4.2020) + + +

Die Deutsche Hochschulmedizin (DHM) hat am 29.4.2020 ihre Empfehlungen zur medizinischen Forschung und zum Studium der Humanmedizin und Zahnmedizin während der aktuellen COVID-19-Pandemie abermals ergänzt und erweitert. Die aktuellen Empfehlungen betreffen eine Verschiebung des Vorlesungsbeginns für die Erstsemester im Wintersemester 2020/21, Kriterien für die Wiederaufnahme des patientennahen Unterrichts während der "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" und Sicherheitsmaßnahmen zur Pandemiekontrolle und zur stufenweisen Wiederaufnahme des Betriebs lebenswissenschaftlicher Labore. (mehr)

+ + + VfS: Auswirkungen der Corona-Krise auf Wissenschaftlerinnen (29.4.2020) + + +

Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Betreuungsverpflichtungen für junge Kinder sind von den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen, betonte am 29.4.2020 die wirtschaftswissenschaftliche Vereinigung "Verein für Socialpolitik" (VfS). In einem offenen Brief fordert der VfS daher Unterstützungsmaßnahmen für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern. (mehr)

+ + + HRK und DAAD fordern rasche Bundeslösung für in Not geratene Studierende (27.4.2020) + + +

Die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) haben am 27.4.2020 eine rasche Entscheidung des Bundes zugunsten durch die Corona-Krise in finanzielle Not geratener deutscher und internationaler Studierender gefordert. Es gelte zu verhindern, dass sie in existentielle Nöte geraten und im schlimmsten Fall ihr Studium aufgeben müssen. (mehr)

+ + + Positionspapier des adh zu den Herausforderungen der Covid-19-Pandemie (27.4.2020) + + +

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) berichtet u.a. über die aktuellen Maßnahmen der Hochschulsporteinrichtungen an den deutschen Hochschulen und die Entwicklung von Online-Angeboten. Er weist auf existentielle Herausforderungen für studentische Kursleitende und die Hochschulsporteinrichtungen selbst hin, da sie auf die Einnahmen aus den Sportangeboten angewiesen sind. Er verweist auf die Bedeutung des Sports für die physische und psychische Gesundheit und bietet seine Mitarbeit bei der Konzeption von Möglichkeiten zur Wiederaufnahme gesundheitsorientierter sportlicher Aktivitäten an den Hochschulen an. (mehr)

+ + + Nationale Task Force des Forschungsnetzwerks Covid-19 der Universitätsmedizin nimmt Arbeit auf (24.4.2020) + + +

Am 24.4.2020 fand die konstituierende Sitzung der Nationalen Task Force des Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin zu Covid-19 statt. Das Netzwerk wird durch das BMBF mit 150 Millionen Euro gefördert. Seine Aufgabe ist es, die Forschungsaktivitäten in den deutschen Universitätskliniken zur Bewältigung der aktuellen Pandemie-Krise zu bündeln und zu stärken. (mehr)

+ + + SMC: Qualität von Forschung und Publikationen zu COVID-19 (23.4.2020) + + +

Forscher versuchen derzeit so schnell es eben geht, Erkenntnisse über das Coronavirus SARS-CoV-2 zu generieren, gleichzeitig unter großer Unsicherheit aufzuzeigen, wie es zurückgedrängt werden könnte. Die Frage ist allerdings, inwiefern bei dieser Geschwindigkeit Grundprinzipien der guten wissenschaftlichen Praxis eingehalten werden (können). Das Science Media Center Germany (SMC) hat anlässlich eines aktuellen, wissenschaftsethischen Beitrags im Journal "Science" die Einschätzungen verschiedener Expertinnen und Experten – darunter HRK-Präsident Peter-André Alt – zur Qualität der Forschung, guter wissenschaftlicher Praxis und der Rolle von Preprints im Publikationswesen in der Coronakrise eingeholt. (mehr)

+ + + Berliner Hochschulen setzen vorsichtige Öffnung für Wissenschaft, Kunst und Forschung um (23.4.2020) + + +

Die staatlichen, privaten und konfessionellen Universitäten und Hochschulen Berlins sind sich ihrer Verantwortung bewusst, auch weiterhin große Anstrengungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu unternehmen, erklärte die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) am 23.4.2020. Bis auf Weiteres werde es erforderlich bleiben, den Zugang zu den Gebäuden und Laboren restriktiv zu handhaben und den Präsenznotbetrieb aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig begrüßte die LKRP, dass der Berliner Senat erste vorsichtige Öffnungen auch für Wissenschaft, Kunst und Forschung in Berlin beschlossen hat. Eventuelle Ausnahmegenehmigungen würden streng an die Einhaltung von Maßnahmen zum Gesundheitsschutz geknüpft. (mehr)

+ + + ver.di fordert Rettungsschirm für das Wissenschaftssystem (23.4.2020) + + +

Anlässlich der Bundestagsdebatte zum Gesetzentwurf der Regierungskoalition zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden am 22.4.2020 forderte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di deutliche Verbesserungen von der Bundesregierung ein. Studierende und Beschäftigte in Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind stark von der Krise betroffen und benötigten dringend Unterstützung. Im Gegensatz zu anderen Bereichen fehle es bis jetzt aber an einer angemessenen Antwort seitens der Politik. (mehr)

+ + + Erste Lesung des geplanten Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetzes im Bundestag (22.4.2020) + + +

Der Deutsche Bundestag beriet am 22.4.2020 in erster Lesung über einen Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden aufgrund der Covid-19-Pandemie (Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz). Mitberaten wurden zudem fünf Oppositionsanträge. (mehr)

+ + + Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt zum Start des digitalen Semesters (22.4.2020) + + +

Der Start des Sommersemesters als vorwiegend digitales Semester habe die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt vor bisher nie dagewesene Herausforderungen gestellt, die sie aber angenommen und gemeistert hätten, erklärte die Landesrektorenkonferenz am 22.4.2020. Ein großer Teil der Lehre sei digital abgedeckt, nicht zuletzt dank des großen Engagements der Lehrenden. Doch bei allen Erfolgen zeige sich auch, dass die Hochschulen nun an die Grenzen dessen stoßen, was sie zu leisten vermögen. Eine große Herausforderung sei derzeit auch die Absicherung des sozialen studentischen Umfeldes. (mehr)

+ + + DAAD begrüßt Verhandlungen zur Unterstützung von Studierenden in Finanznot (22.4.2020) + + +

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) begrüßte am 22.4.2020 die intensiven Bemühungen der Bundesregierung, kurzfristig eine Lösung für deutsche wie internationale Studierende zu finden, die in der Corona-Pandemie ihre Nebeneinkünfte verloren haben und nun in vielen Fällen vor dem Studienabbruch stehen. (mehr)

+ + + GEW: "Rettungsschirm auch für Studierende und Hochschulbeschäftigte!" (22.4.2020) + + +

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, Studierende und Hochschulbeschäftigte wirksam vor den Auswirkungen der Corona-Krise zu schützen. Bereits im März habe der Bund milliardenschwere Hilfen für Unternehmen und Selbstständige auf den Weg gebracht. Auch Studierende und Hochschulbeschäftigte müssten jetzt berücksichtigt werden: "Deshalb muss der Bundestag den Entwurf für ein Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz, den die Große Koalition vorgelegt hat, gründlich gegen den Strich bürsten und nachbessern." (mehr)

+ + + German U15 und fzs: "Die Zeit drängt! Endlich Unterstützung für Studierende in finanzieller Not!" (22.4.2020) + + +

In einer gemeinsamen Erklärung forderten am 22.4.2020 "German U15", ein Verbund forschungsstarker, medizinführender Universitäten in Deutschland, und der "freie zusammenschluss von student*innenschaften e. V." (fzs), der überparteiliche Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland, die Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, "jetzt unverzüglich unbürokratische und wirksame Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende in Not zu schaffen." Um das Sommersemester zu ermöglichen, brauche es nicht nur online-gestützte Vorlesungen und Seminare, sondern insbesondere auch eine finanzielle Unterstützung für die vielen Studierenden, die durch die Corona-Krise in eine schwere finanzielle Notlage geraten seien. Kredite seien dabei "kein geeignetes Instrument". (mehr)

+ + + HRK-Präsident zum Sommersemester (20.4.2020) + + +

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Peter-André Alt, erklärte am 20.4.2020 zum diesjährigen Sommersemester: "In diesen Tagen startet an vielen Hochschulen die Vorlesungszeit und dies unter sehr besonderen Umständen. Die Coronavirus-Pandemie stellt nie gekannte Herausforderungen an Studierende, Lehrende und Forschende wie an die Verwaltungen. Deshalb muss ihnen allen unser großer Respekt für ihren enormen Einsatz gelten. Die Studierenden sind in vielfacher Weise von den Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie betroffen. Sie müssen sich auf stark veränderte Studienbedingungen einstellen. [...] In dieser besonderen Situation muss das Mögliche getan werden, damit sich die Studierenden auf ihre Seminare und Prüfungen konzentrieren können. [...] Es gilt nun, mit Pragmatismus und Geduld mit den verbleibenden Schwierigkeiten umzugehen." (mehr)

+ + + Erste Lockerungen geplant – Brandenburger Hochschulen reagieren auf Änderung der Eindämmungsverordnung (20.4.2020) + + +

Auf Basis der vom Brandenburger Kabinett beschlossenen Lockerungen der durch die SARS-CoV-2-Pandemie entstandenen Einschränkungen haben die Brandenburger Hochschulen zusammen mit dem Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur eine Fortführung des Präsenznotbetriebs bis 3.5.2020 beschlossen. Ab dem 4.5.2020 ist an denHochschulstandorten dann der schrittweise Übergang zu einem „eingeschränkten Betrieb“ geplant. Bibliotheken dürfen ihre Serviceangebotebereits ab dem 22.4.2020 wieder erweitern. (mehr)

+ + + "KMK schafft Sicherheit für Absolventinnen und Absolventen der ersten Lehramtsprüfung" (20.4.2020) + + +

Die Kultusministerkonferenz hat für die Absolventinnen und Absolventen von lehramtsbezogenen Studiengängen, die im Jahr 2020 ihre erste Lehramtsprüfung ablegen, beschlossen, dass sie hinsichtlich der bundesweiten Mobilität bei der Einstellung in die Vorbereitungsdienste der Länder keine Nachteile aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus haben sollen. (mehr)

+ + + Länder fordern mehr Hilfen für Studenten in der Krise (17.4.2020) + + +

In einem Brief der KMK an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek wird darum gebeten, den Zugang zum BAföG kurzfristig für diejenigen zu ermöglichen, die zwar bisher keine Leistung bezogen haben, denen jetzt aber Einkommen wegbricht, berichtete am 17.4.2020 die Süddeutsche Zeitung. In einem anderen Schreiben ebenfalls an Karliczek fordern die Wissenschaftsminister mehrerer Bundesländer, das BAföG für einen begrenzten Zeitraum durch eine "BAföG-Nothilfe" für Studenten zu ergänzen, die durch den Wegfall eines Nebenjobs in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen sind. (mehr)

+ + + Akkreditierungsrat zu Gültigkeitszeitraum der außerordentlichen Fristverlängerung (17.4.2020) + + +

Angesichts der Coronavirus-Pandemie hatte der Akkreditierungsrat im März Beschlüsse zur außerordentlichen Fristverlängerung sowie zur Aussetzung der Anzeigepflicht wesentlicher Änderungen gefasst. Die Fristverlängerung war zunächst für zum 30.9.2020 auslaufende Akkreditierungen geplant. Da die Pandemie aber voraussichtlich nicht nur das Sommersemester 2020, sondern auch das Wintersemester 2020/21 beeinflussen wird, beschloss der Akkreditierungsrat am 17.4.2020, auch Akkreditierungen, die bis zum 30.9.2021 auslaufen, auf Antrag außerordentlich zu verlängern. (mehr)

+ + + Juso-Hochschulgruppen fordern BAföG-Nothilfen (16.4.2020) + + +

Am 16.4.2020 kritisierte Oliver Nerger, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen, dass das BMBF Studierende im Stich lasse, die wegen der Coronavirus-Krise ihre Jobs verlören. Gerade in der jetzigen Krisensituation müsse auf das BAföG zur finanziellen Absicherung der betroffenen Studierenden zurückgegriffen werden. Den bestehenden BAföG-Kriterien müsse ein Notkriterium hinzugefügt werden. (mehr)

+ + + KHU begrüßt dritte Ad-hoc-Stellungnahme der "Leopoldina" (15.4.2020) + + +

Die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU) begrüßte am 15.4.2020 die Empfehlungen der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften – zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Insbesondere befürworten die hessischen Universitäten die Empfehlung, das Sommersemester 2020 weitgehend „als Online-/Home-learning-Semester“ zu gestalten und Fernunterricht, insbesondere in digitalen Formaten, und Präsenzunterricht in geeigneter und flexibler Weise zu kombinieren. (mehr)

+ + + fzs: "Soforthilfe für Studierende jetzt schnell und einheitlich umsetzen" (14.4.2020) + + +

Der bundesweite Dachverband der Student*innenschaften fzs fordert eine schnelle, unbürokratische und möglichst einheitliche Umsetzung der angekündigten Soforthilfe für Studentinnen und Studenten. Zudem müsse diese dringend von einem Darlehen in einen Zuschuss umgewandelt werden. (mehr)

+ + + STUVE: "Kann-Semester: 20.000 Studierende fordern faire Bedingungen im Sommersemester 2020" (14.4.2020) + + +


In einer Anfang April gestarteten Online-Petition "Kann-Semester" fordert die "Hochschule München Studierendenvertretung" (STUVE) gemeinsam mit 20 Studierendenvertretungen aus allen Teilen Deutschlands faire Bedingungen im Sommersemester. Die Petition skizziert akute Probleme der Studierenden und listet Sofortmaßnahmen, die notwendig seien, um faire Bedingungen für das Sommersemester herzustellen. Damit reagieren die Studierenden auf die wirtschaftlichen, fachlichen und sozialen Nachteile, die sie aufgrund der krisenbedingten Sondersituation befürchten. 20.000 Studierende hatten die Petition am 14.4.2020 bereits unterschrieben. (mehr)

+ + + 3. Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zur aktuellen Covid-19-Lage (13.4.2020) + + +

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Das Papier mit dem Titel „Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität beitragen können. (mehr)

+ + + bvmd: Empfehlungen für die Lehre während der COVID-19-Pandemie (9.4.2020) + + +

Die pandemiebedingte Schließung des Präsenzbetriebes an den Hochschulen verstärke die Notwendigkeit für die Digitalisierung der Hochschullehre, erklärte die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) am 9.4.2020. Die bvmd fordere eine Stärkung der "Digitalen Lehre" und sehe die aktuelle Krise trotz vieler Herausforderungen als unerwartete Chance für den Start einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Lehre. (mehr)

+ + + DFG: "Größtmögliche Unterstützung für Fortsetzung der Forschungsarbeiten in Zeiten von Corona" (8.4.2020) + + +

Die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Katja Becker, hat sich am 8.4.2020 in einem  Statement an die in den DFG-geförderten Forschungsprojekten tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewandt. Die DFG habe bereits früh erste Vorsichts- und Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie und ihre weitere Ausbreitung getroffen. Diese Maßnahmen würden kontinuierlich an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Nächst dem Schutz aller Beteiligten sei es dabei Ziel, das Förderhandeln der DFG und damit die Förderung Ihrer Forschungsarbeiten so reibungslos wie möglich fortzusetzen. (mehr)

+ + + GEW: "Bundestag muss Gesetzentwürfe nachbessern" (8.4.2020) + + +

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am 8.4.2020 die Pläne von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) und des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) begrüßt, diese aber zugleich als unzureichend kritisiert und Nachbesserungen angemahnt. (mehr)

+ + + DGB fordert Notlagenfonds für Studierende (8.4.2020) + + +

Das Bundeskabinett hat am 8.4.2020 eine Gesetzesvorlage zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetz aus Anlass der COVID-19-Pandemie beraten. Der DGB erklärte dazu: "Eine krisenbedingte Anpassung der Höchstbefristungsdauer im Wissenschaftszeitvertragsgesetz für zur eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung befristete Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ist richtig. Allerdings sollte diese auch für befristet Beschäftigte wissenschaftliche und künstlerische Hilfskräfte gelten. Außerdem muss sie so ausgestaltet werden, dass die Verträge verbindlich verlängert werden. Auch eine Ausweitung der krisenbedingten Erwerbstätigkeit in systemrelevanten Bereichen ohne Anrechnung des Einkommens auf die jährliche Zuverdienstgrenze im BAföG ist angemessen. Darüber hinaus muss der Ausschluss weiter Teile der Studierende vom BAföG in der Krise aufgehoben und die Förderung in einen Vollzuschuss umgewandelt werden. Schließlich soll ein Notlagenfonds aufgelegt werden." (mehr)

+ + + DHV begrüßt Corona-bedingte Ergänzung des WissZeitVG (8.4.2030) + + +

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) begrüßt, dass die Bundesregierung die durch die Covid-19-Pandemie bedingten Beeinträchtigungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler abmildern helfen will. Die Länder  seien nun in der Verantwortung diese „Ermöglichungsnovelle“ auch zugunsten der betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuwenden. (mehr)

+ + + LRK Baden-Württemberg begrüßt Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden durch den Bund (8.4.2020) + + +

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Baden-Württemberg hat am 8.4.2020 den Gesetzentwurf der Bundesregierung gelobt, der die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler abmildern soll. „Ein erster Schritt ist damit getan, weitere müssen folgen“, appellierte der LRK-Vorsitzende und Rektor der Universität Hohenheim, Stephan Dabbert, an Land und Bund. Die Forderung von Wissenschaftsministerin Bauer, dass der Bund nicht ausgeschöpfte Mittel für einen Nothilfefonds mit zinslosen Darlehen für Studierende einsetzt, unterstütze man. Aber auch das Land sei gefragt, Beiträge zur Abmilderung von Notlagen zu leisten. (mehr)

+ + + HRK begrüßt Gesetzesentwurf zur Unterstützung jüngerer Wissenschaftler und Studierender (8.4.2020) + + +

Der am 8.4.2020 von der Bundesregierung beratene Entwurf eines Gesetzes zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden angesichts der COVID-19-Pandemie wird nach Auffassung der HRK der aktuell oftmals schwierigen Situation von jüngeren Forschenden und Studierenden gerecht. Den in der Qualifikationsphase befindlichen Wissenschaftlern gibt die vorgesehene, sechs monatige Verlängerung der Höchstbefristungsgrenze nach dem WissZeitVG zusätzlichen zeitlichen Freiraum. Und den in der Corona-Bekämpfung engagierten Studierenden werden verdientermaßen die so erzielten zusätzlichen Einkünfte nicht auf BAföG-Leistungen angerechnet. „Sollte der Bundestag dieses Gesetz verabschieden, dann setzt er ein starkes, ermutigendes Signal“, so HRK-Präsident Alt. (mehr)

+ + + BMBF: "Wir mildern die Corona-Beeinträchtigungen für Studierende und Wissenschaft ab" (8.4.2020) + + +

Das Bundeskabinett hat am 8.4.2020 ein weiteres Gesetzespaket beschlossen, "mit dem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wissenschaft abgemildert und Anreize für BAföG-Geförderte geschaffen werden sollen, sich während der COVID-19-Pandemie in systemrelevanten Bereichen zu engagieren." Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz wurde eine zeitlich befristete Übergangsregelung ergänzt. Die Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird demnach pandemiebedingt um sechs Monate verlängert. Für Studierende und junge Menschen in schulischer Ausbildung, die sich in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie engagieren, wird der Hinzuverdienst komplett von der Anrechnung auf das BAföG ausgenommen. (mehr)

+ + + LHK Niedersachsen: Umgang mit der Corona-Pandemie/Sommersemester 2020 (8.4.2020) + + +

Auf ihrer Sondersitzung am 8.4.2020 hat die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) einen Beschluss zum Umgang mit der Corona-Pandemie gefasst. Die Hochschulen sicherten ihre zentrale Rolle im deutschen Wissenschaftssystem, wenngleich Präsenzlehre zurzeit nicht möglich sei. Durch solidarisches Handeln und mit Unterstützung des Landes werde es gelingen, die Funktionsfähigkeit des Hochschulsystems zu erhalten. (mehr)

+ + + DFG: Größtmögliche Unterstützung für Fortsetzung der Forschungsarbeiten in Zeiten von Corona (8.4.2020) + + +

Die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Katja Becker, hat sich am 8.4.2020 mit einer öffentlichen Stellungnahmen an die in den DFG-geförderten Forschungsprojekten tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewandt: "Bei allen jetzt und in den kommenden Monaten anstehenden Entscheidungen werden wir selbstverständlich berücksichtigen, dass Forschungsarbeiten aufgrund der aktuellen Situation nicht in der geplanten Weise und Produktivität durchgeführt werden konnten." Die DFG lege besonderes Augenmerk auf die gesundheitliche und berufliche Sicherheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dazu seien zahlreiche Maßnahmen zur Abfederung finanzieller und zeitlicher Folgen beschlossen worden. (mehr)

+ + + Solidarsemester 2020: Studentischer Forderungskatalog zur Lage der Hochschulen (6.4.2020) + + +

Die Corona-Pandemie stellt Hochschulen und Studierende vor vielfältige Probleme. Ein Bündnis unterschiedlichster Studierendenverbände hat einen – fortlaufend aktualisierten – Studentischen Forderungskatalog zur Lage der Hochschulen erstellt. (mehr)

+ + + 2. Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zur aktuellen Covid-19-Lage (3.4.2020) + + +

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine zweite Ad-hoc-Stellungnahme mit dem Titel „Coronavirus-Pandemie – Gesundheitsrelevante Maßnahmen“ veröffentlicht. Das Papier konzentriert sich auf gesundheitsrelevante Maßnahmen, die zu einer schrittweisen Normalisierung des öffentlichen Lebens beitragen können. Drei werden als besonders wichtig erachtet: 1. flächendeckende Nutzung von Mund-Nasen-Schutz, 2. kurzfristige Verwendung mobiler Daten und 3. Ausbau der Testkapazitäten. (mehr)

+ + + German U15 begrüßt KMK-Beschluss: Sommersemester findet statt! (3.4.2020) + + +

German U15, ein Verbund forschungsstarker, medizinführender Universitäten in Deutschland, begrüßte am 3.4.2020 die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Sommersemester 2020. Die KMK habe damit die benötigte und eingeforderte Klarheit geschaffen: Der Lehr- und Prüfungsbetrieb des Sommersemesters 2020 finde statt. Insbesondere im Interesse der derzeitigen und zukünftigen Studierenden sei das die richtige Entscheidung. Es werde ein Ausnahmesemester werden, das die Universitäten mit viel Engagement, Flexibilität und Kreativität angingen. (mehr)

+ + + hlb plädiert für Fortsetzung des Sommersemesters und für Flexibilität (3.4.2020) + + +

Aufgrund der Coronakrise haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in einem enormen Tempo ihren Lehrbetrieb erfolgreich auf Onlinelehre umgestellt oder – soweit die Veranstaltungen noch nicht begonnen haben – bereiten sich mit Hochdruck darauf vor. Oberstes Ziel muss nach Auffassung des Hochschullehrerbunds hlb als Verband der Professorinnen und Professoren an HAW sein, unter Nutzung moderner technischer und didaktischer Mittel den Studierenden auch ohne Präsenzlehre ein Studienangebot bereitzustellen, das ihnen eine geordnete Fortsetzung ihres Studiums im Sommersemester 2020 ermöglicht. (mehr)

+ + + Rahmenbedingungen für den Start ins Sommersemester 2020 an den bayerischen Hochschulen geschaffen (3.4.2020)

Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat die Rahmenbedingungen für den Start in das Sommersemester 2020 geschaffen. Dabei haben Stellungnahmen der Hochschulverbünde Universität Bayern e.V. und Hochschule Bayern e.V. sowie zahlreiche Rückmeldungen aus Kreisen der bayerischen Studentinnen und Studenten gefunden. Die Universitäten und Hochschulen (HAW) zeigten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 3.4.2020 dem bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler sehr dankbar, habe dieser "es ihnen doch das nötige Maß an Klarheit über die Rahmenbedingungen und größtmögliche Flexibilität bei der Ausgestaltung des kommenden Sommersemesters [verschafft]." Die Hochschulen seien handlungsfähig und würden die ihnen übertragene Autonomie verantwortungsvoll nutzen. (mehr)

+ + + Stellungnahme der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen zur aktuellen Situation (3.4.2020) + + +

Die Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) hat sich am 3.4.2020 mit folgender Stellungnahme zur aktuellen Situation geäußert: "Das zentrale Anliegen aller Kunsthochschulen in Deutschland ist es, das beginnende Sommersemester 2020 trotz aller besonderen Herausforderungen, die sich gerade für die künstlerische Ausbildung ergeben, nicht verloren zu geben. Die Studierenden sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Studium fortzusetzen und die notwendigen Prüfungen abzulegen. Gleichzeitig werden wir uns als RKK dafür einsetzen, dass dieses schon jetzt extrem herausfordernde Semester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet wird und hierfür pragmatische Lösungen zur Finanzierung im Rahmen des BaföG gefunden werden. Bereits jetzt ist absehbar, dass der Lehrbetrieb nicht im eigentlich erforderlichen Umfang stattfinden kann, daher plädiert die RKK für ein Flexibles Semester mit ausschließlich freiwilligen Lehr- und Prüfangeboten."

+ + + Kommentar der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) zur Corona-Krise (3.4.2020) + + +

Die  Expertenkommission Forschung  und Innovation (EFI) hat am 3.4.2020 einen Kommentar zur Corona-Krise veröffentlicht, der Bund und Länder auffordert, die Arbeitsfähigkeit des Wissenschaftssystems sicherzustellen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bräuchten jetzt eine sichere Finanzierung und zeitliche Flexibilität. Die Corona-Krise stelle alle gesellschaftlichen Bereiche in Deutschland vor eine bislang nie dagewesene Herausforderung. (mehr)

+ + + KMK: Sommersemester 2020 findet statt (2.4.2020) + + +

Die Länder haben sich am 2.4.2020 im Rahmen einer Sitzung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder zur Ausgestaltung des Sommersemesters 2020 aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt: "Das Sommersemester 2020 wird ein ungewöhnliches, es soll jedoch kein verlorenes Semester sein. Es wird angestrebt, für die Hochschulen die erforderlichen Rahmenbedingungen für einen möglichst reibungslosen Lehr- und Forschungsbetrieb im Sommersemester 2020 zu schaffen. Dabei sollen durch klare Leitlinien möglichst viel Flexibilität für die Semestergestaltung gewährt werden, aber auch Verlässlichkeit und Planungssicherheit bei gleichzeitiger Nachteilsvermeidung für Studentinnen und Studenten." Für den Fall, dass durch aktuelle Entwicklungen weiterreichende Entscheidungen zur Ausgestaltung des Sommersemesters 2020 und der Terminierung des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens für das Wintersemester 2020/2021 erforderlich werden, sollen diese unter Berücksichtigung folgender Eckpunkte getroffen werden:

  • Die Semesterzeiten für das Sommersemester 2020 werden nicht verschoben.
  • Die Vorlesungszeiten für das Sommersemester 2020 können flexibel ausgestaltet werden.
  • Die Termine für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für grundständige Studiengänge für das Wintersemester 2020/2021 werden angepasst.
  • Die Vorlesungen an Universitäten und Fachhochschulen sollen im Wintersemester 2020/2021 einheitlich am 1.11.2020 beginnen.

Die Öffnung der Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung für das Wintersemester 2020/2021 wird verschoben. Die Öffnung sollte frühestens am 1.7.2020 erfolgen. Die Konkretisierung der Bewerbungsfristen erfolgt innerhalb der nächsten zwei Wochen. (mehr)

+ + + TU9: "Aufrechterhaltung des Wissenschaftsbetriebs ist eine Selbstverständlichkeit" (2.4.2020) + + +

Die TU9-Universitäten halten an den Plänen zur Aufrechterhaltung des begonnenen Sommersemesters 2020 und des damit einhergehenden Lehrbetriebs fest, hieß es am 2.4.2020 in einer Presseerklärung. Es werde so weit wie möglich ein reguläres und voll gültiges Semester sein. Man arbeite dafür "unerlässlich  daran,  digitale  Formate  auszubauen". (mehr)

+ + + LRK NRW: Hochschulen werben parteiübergreifend um Unterstützung für eine erfolgreiche Durchführung des Sommersemesters 2020 (1.4.2020) + + +

Für die rund 770.000 Studierenden an den nordrhein-westfälischen Hochschulen soll das Sommersemester 2020 kein verlorenes Semester werden. Das betonten am 1.4.2020 in großer Einigkeit die Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen Landesrektorenkonferenzen der Universitäten beziehungsweise der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Lambert T. Koch und Marcus Baumann. Eine große Mehrheit der Studierenden zeige sich äußerst motiviert, dafür zusammen mit ihren Lehrenden auch innovative Wege zu gehen. Angesichts der bundesweit ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus‘ war der Beginn des anstehenden Semesters auf den 20.4.2020 verschoben worden. Die Hochschulen haben der Politik vorgeschlagen, an diesem Termin festzuhalten und mit einer reinen Online-Lehre zu starten. Inwieweit eine im Verlauf des Semesters sich verändernde Lage es erlaubt, Präsenzveranstaltungen hinzukommen zu lassen, lässt sich derzeit noch nicht sagen. (mehr)

+ + + Mitglieder von Hochschule Bayern gegen eine weitere Verschiebung des Vorlesungsstarts (1.4.2020) + + +

Am 1.4.2020 sprachen sich die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften gegen eine weitere Verschiebung des Vorlesungsstarts nach dem 20. April 2020 aus. Alle Lehrveranstaltungen seien danach soweit möglich in einem Digitalbetrieb anzubieten. Praktika und unausweichliche Präsenzformate seien, "soweit nicht digital möglich, auf das Ende des Semesters zu schieben." Gefordert wird ein flexibles Modell, wonach das Sommersemester 2020 einen Zeitraum für Veranstaltungen und Prüfungen bis 30. September 2020 umfasse, der aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen der Hochschulen und Fächer individuell gestaltet werden könne. (mehr)

+ + + UAS7: Flexibles Studiensemester statt „Null-Semester" (31.3.2020) + + +

Der Hochschulverbund Universities of Applied Sciences UAS7 forderte am 31.3.2020 die Berücksichtigung der Perspektive der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW/FH) in der aktuellen Debatte zur Ausgestaltung des Sommersemesters unter den besonderen Bedingungen der COVID-19-Pandemie. HAW/FH stünden vor allem durch die starke Praxisorientierung in Studium und Lehre teilweise völlig anderen Anforderungen gegenüber, als die Universitäten. Das Sommersemester solle ein Semester sein, bei dem die Studierenden vor allem durch den kreativen Einsatz von Online-Lehre weiterhin die notwendigen Leistungsnachweise erbringen könnten, das aber nicht bei der Regelstudienzeit zähle oder zu Nachteilen beim BAföG führe. (mehr)

+ + + German U15: Das Sommersemester 2020 muss stattfinden (30.3.2020) + + +

German U15, ein Verbund forschungsstarker, medizinführender Universitäten in Deutschland, sprach sich am 30.3.2020 nachdrücklich für die Aufrechterhaltung des Zulassungs-, Lehr- und Prüfungsbetriebs im Sommersemester 2020 aus. Dies liege im Interesse der Studierenden, der Schülerinnen und Schüler, die vor dem Beginn eines Studiums stehen, und im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Universitäten übernähmen damit auch in der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie ihren Teil der Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft. (mehr)

+ + + HAW in Baden-Württemberg bereiten sich auf ein weitgehend digitales Sommersemester 2020 vor (30.3.2020) + + +

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg betonten am 30.3.2020 in einer gemeinsamen Stellungnahme zur Coronavirus-Krise, "derzeit mit Hochdruck an der vorübergehenden Umstellung ihrer Präsenzlehre in digitale Formate [zu arbeiten], um sich auf einen modifizierten Lehrbetrieb im Sommersemester 2020 vorzubereiten, der den eigenen hohen Qualitätsansprüchen und denen des Beschäftigungssystems, so weit wie unter den gegebenen Umständen möglich, gerecht wird." Noch stehe der 20. April als Datum für die Wiederaufnahme des Studienbetriebs. Die HAW wollten jedoch auch auf andere Semester-Starttermine und virtuelle Alternativen vorbereitet sein, erste Formate liefen bereits. (mehr)

+ + + LRK Baden-Württemberg: Neue Herausforderungen für Forschung und Lehre durch Coronavirus (30.3.2020) + + +

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Baden-Württemberg zog am 30.3.2020 eine Zwischenbilanz der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die baden-württembergischen Universitäten: "Priorität in dieser Situation haben das Leben und die Gesundheit aller ihrer Mitglieder, von den Studierenden über das technische und administrative Personal bis zu den Lehrenden. Gleichzeitig sind die baden-württembergischen Universitäten wichtige Zentren der Coronaforschung." Aufgaben, bei denen eine Präsenz auf dem Campus nicht zwingend nötig sei, würden soweit möglich digital ausgeführt. Zugleich mahnte die LRK, dass die digitale Ausstattung und die rechtlichen Regelungen zur digitalen Lehre "schon im Normalbetrieb problematisch und der gegenwärtigen Situation nicht gewachsen" seien. Die Universitäten warteten auf Signale des Landes, dass ihnen hier rasch geholfen werden könne. (mehr)

+ + + Internationale Studierende: Studiengebühren wegen COVID-19 in Baden-Württemberg aussetzen (28.3.2020) + + +

Studiengebühren verschärfen die COVID-19-Krise für internationale Studierende (aus dem Nicht-EU-Ausland) überproportional. Angesichts der Schwere dieser Krise fordert eine Online-Petition die baden-württembergische Regierung in Zusammenarbeit mit den Hochschulen des Landes auf, die Studiengebühren für das Sommersemester 2020 auszusetzen. (mehr)

+ + + GWK – verlässlicher Partner auch in Zeiten der Corona-Pandemie (27.3.2020) + + +

Die Corona-Pandemie trifft auch in erheblicher Weise den Wissenschafts- und  Forschungsstandort Deutschland, stellte die Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 27.3. fest. Die medizinische Forschung arbeite auf Hochtouren. Andere Bereiche in Wissenschaft und Forschung könnten unter den gegenwärtigen Umständen zum Teil nur eingeschränkt weiterlaufen. Vor dem Hintergrund dieser angespannten Lage bekräftigten Bund und Länder, dass die Rekordinvestitionen in Wissenschaft und Forschung unvermindert fortgesetzt würden. Bund und Länder stünden – auch in Zeiten der Corona-Krise – fest zu dieser gemeinsamen Förderung. (mehr)

+ + + Aktuelle Beschlüsse des Akkreditierungsrats in Reaktion auf Covid-19-Krise (27.3.2020) + + +

Der Vorstand des Akkreditierungsrats hat in den vergangenen Wochen mehrere Beschlüsse gefasst, um der besonderen Situation an den Hochschulen durch die Covid-19-Krise gerecht zu werden; zuletzt am 27.3.2020. Die Beschlüsse befassen sich mit 1) möglichen Änderungen bei Begehungen (Aussetzung, virtuelle Durchführung), 2) außerordentlichen Fristverlängerungen und 3) dem möglichen Verzicht auf die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen von Studiengängen. Den Hochschulen sollen durch die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens keine Nachteile entstehen. (mehr)

BuFaK WiSo und bvmd: Partizipation aller Statusgruppen unumgänglich (27.3.2020) + + +

Die BundesFachschaftenKonferenz WiSo (BuFaK WiSo) veröffentlichte am 27.3.2020 einen auch von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) unterstützten Appell in Reaktion auf den "Offenen Brief aus Forschung und Lehre". Studierende müssten direkt befragt und frühestmöglich in den Entscheidungsprozess eingebunden werden: "Daher sprechen wir uns für eine Erweiterung der Petition aus. Um wirklich im Sinne der Studierenden zu handeln, müssen mehr Institutionen beteiligt werden, damit langfristige Lösungen gefunden werden können. Gerade in Krisenzeiten treten systemische Probleme und Ungerechtigkeiten besonders stark zum Vorschein." (mehr)

+ + + BMBF fördert Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin im Kampf gegen Covid-19 (26.3.2020) + + +

Das BMBF fördert mit 150 Millionen Euro den Aufbau eines Forschungsnetzwerks, um die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der aktuellen Pandemie-Krise zu bündeln und zu stärken. Über die Initiative sollen die Maßnahmenpläne, Diagnostik- und Behandlungsstrategien möglichst aller deutschen Universitätskliniken zusammengeführt und ausgewertet werden. (mehr)

+ + + LRK Sachsen: Sächsische Hochschulen halten aktuell an Sommersemester 2020 fest (26.3.2020) + + +

Die Landesrektorenkonferenz Sachsen teilte am 26.3.2020 mit, dass die sächsischen Hochschulen aktuell daran festhalten, das kommende Sommersemester im Interesse der Studierenden nicht zu einem „Nicht-Semester“ erklären zu wollen. Die sächsischen Hochschulen richten alle ihre Kräfte auf die bestmögliche Sicherstellung der Lehr-und  Prüfungsangebote, damit die Studierenden ein erfolgreiches Sommersemester 2020 trotz Beeinträchtigungen in verantwortbarer Weise durchführen können. (mehr)

+ + + Bayerns Universitäten bereiten sich in der Corona-Krise auf das Sommersemester 2020 vor (26.3.2020) + + +

Die Bayerische Universitätenkonferenz Universität Bayern e.V. erklärte am 26.3.2020, dass sich die bayerischen Universitäten auf das kommende Sommersemester vorbereiteten, das durch die Corona-Pandemie in vielerlei Hinsicht durch Flexibilität, Kreativität und Engagement der gesamten Universitätenfamilie geprägt sein werde. Wichtigstes Ziel der Überlegungen und Planungen sei es, ein bestmögliches Studienangebot bereitzustellen und das wissenschaftliche Personal durch Unterstützungsangebote auf die besondere Situation und vor allem auch auf noch mehr digitale Lehrformate vorzubereiten. Dabei stünden die gesundheitliche Fürsorge und die Belange aller Angehörigen und Gruppen der Universitäten gleichermaßen im Mittelpunkt. Die Universitäten benötigten hierfür seitens der Politik "größtmögliche Flexibilität und eine zielgerichtete Unterstützung bei der Gestaltung dieser Aufgabe." (mehr)

+ + + LHK Niederschachsen: Hochschulen starten digital ins Sommersemester 2020 (26.3.2020) + + +

Die staatlichen niedersächsischen Hochschulen haben am 26.3.2020 angekündigt, das Sommersemester 2020 digital zu starten: "Sie bünden ihre vorhandenen E-Learning-Kompetenzen und bauen diese erheblich aus. Dabei kann an die niedersächsische Digitalisierungsoffensive angeknüpft werden. Lehrveranstaltungen werden verstärkt online angeboten. Für Seminare stehen neue Diskussionsforen zur Verfügung. Prüfungen können z.T. per Skype durchgeführt werden. Lehrmaterialien sind in Datenbanken abrufbar. Das Sommersemester 2020 findet, wo immer es möglich ist, überwiegend digital statt. Die Hochschulen für angewandten Wissenschaften haben damit bereits begonnen, die Universitäten folgen wie geplant nach Ostern." (mehr)

+ + + Aktualisierte Covid-19-Empfehlungen der Deutschen Hochschulmedizin (25.3.2020) + + +

Die Deutsche Hochschulmedizin (DHM) hat am 25.3.2020 weitere Empfehlungen erarbeitet, die angesichts der Covid-19-Pandemie eine geregelte Einbindung der Studierenden in die medizinische Versorgung gewährleisten und gleichzeitig eine möglichst kontinuierliche Ausbildung der Studierenden und damit eine lückenlose Sicherung des ärztlichen Nachwuchses sicherstellen sollen. Diese Empfehlungen ergänzen und erweitern die diesbezüglichen Empfehlungen vom 15. und 19.3.2020. Des Weiteren wurde eine Stellungnahme zum Entwurf einer Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei Vorliegen einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vorgelegt. (mehr)

+ + + BMBF: BAföG-Anspruch bleibt bei Engagement gegen Corona-Pandemie erhalten (25.3.2020) + + +

Der Deutsche Bundestag hat am 25.3.2020 das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) so geändert, dass BAföG-Empfänger, die sich aktuell im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft engagieren, den Hinzuverdienst nur für die Zeit ihrer Tätigkeit angerechnet bekommen. Nach bisher geltendem Recht wurde die Gesamtsumme von Erwerbseinkommen auf alle Monate eines Bewilligungszeitraums angerechnet. Zuvor hatte das BMBF bereits klargestellt, dass das BAföG weitergezahlt wird, auch wenn Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen wegen der Pandemie geschlossen sind. (mehr)

+ + + HAW Bayern: Hochschule im Digitalbetrieb (25.3.2020) + + +

Hochschule Bayern, der Verband der bayerischen Hochschulen (HAW), erteilte am 25.3.2020 einem „Null“-Semester eine klare Absage. Der Lehrbetrieb im Sommersemester wird virtuell sichergestellt. Die physische Präsenz der Hochschulangehörigen sei an den meisten bayerischen Hochschulen (HAW) über Telearbeit auf ein notwendiges Minimum reduziert worden. Im Gegenzug würden die virtuellen Angebote der Hochschulen und der Digitalbetrieb massiv ausgebaut. (mehr)

+ + + HRK fordert differenziertes Vorgehen für das Sommersemester 2020 (24.3.2020) + + +

Die HRK forderte am 24.3.2020 für das aktuelle Sommersemester ein differenziertes Vorgehen, um Nachteile insbesondere für Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu begrenzen. Die Forschung werde in größtmöglichem Umfang weitergehen. Ein Nachteilsausgleich, etwa durch Nicht-Anrechnung des Semesters auf die Regelstudienzeit oder durch die Verschiebung von Prüfungszeitpunkten, sei für alle Studierenden überaus wichtig. Grundsätzlich müsse das Sommersemester 2020 aber unbedingt als regulärer Teil des Studiums oder der Qualifizierung anerkannt werden. (mehr)

+ + + LKRP Berlin: Berliner Hochschulen setzen sich für Sommersemester 2020 ein (24.3.2020) + + +

Die Mitglieder der „Berliner Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen“ erklärten am 24.3.2020, dass sich die Berliner Hochschulen dafür einsetzten das Sommersemester 2020 stattfinden zu lassen und dafür digitalisierte Lehr-, Lern- und Prüfungsformen mit Hochdruck zu entwickeln. Dem Berliner Senat wurde für den Entschluss gedankt, den Berliner Hochschulen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung und damit eine zügige Weiterentwicklung und Umsetzung digitalisierter Lehr-, Lern- und Prüfungsformen zu gewähren. (mehr)

+ + + Corona-Pandemie: Deutsches Studentenwerk schlägt Maßnahmen für Studierende in Notlagen vor (23.3.2020) + + +

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) anerkennt ausdrücklich, wie schnell und umfassend die Regierungen von Bund und Ländern Hilfspakete zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen, Beschäftigte, soziale Einrichtungen und viele weitere Betroffene einleiten. Um wirtschaftliche und finanzielle Notlagen für die Studierenden in Deutschland wegen der Corona-Pandemie abzuwenden oder zumindest abzumildern, schlägt das DSW eine Reihe von Maßnahmen vor, so vor allem einen Studienfonds von Bund und Ländern, mit welchem Studierenden in finanziellen Notlagen unbürokratisch geholfen wird. (mehr)

+ + + Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen vor finanzieller Notlage schützen (23.3.2020) + + +

Deutscher Musikrat und Die deutschen Musikhochschulen haben am 23.3.2020 in einer gemeinsamen Stellungnahmen dazu aufgerufen, Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen vor finanzieller Notlage schützen: "Ein Drittel, vielfach mehr als die Hälfte der Lehre an den 24 Musikhochschulen in Deutschland liegt in der Hand von Lehrbeauftragten. Sie werden je erteilter Unterrichtsstunde honoriert und müssen als selbständig Beschäftigte für ihre soziale Absicherung selbst aufkommen. Für etwa 60% der Lehrbeauftragten stellen die Einnahmen aus ihrer Unterrichtstätigkeit an den Musikhochschulen einen wesentlichen Teil ihres existenzsichernden Einkommens dar. Für das kommende Sommersemester sind mindestens gravierende Einschränkungen, wenn nicht gar der Ausfall des Hochschulbetriebes zu befürchten. Den Lehrbeauftragten, einer wichtigen Gruppe von Lehrenden an Musikhochschulen, droht eine finanzielle Notlage." (mehr)

+ + + "Offener Brief aus Forschung und Lehre": Das Sommersemester 2020 muss ein „Nichtsemester“ werden (22.3.2020) + + +

Ein am 22.3.2020 veröffentlichter - und am 28.3.2020 um eine Erläuterung ergänzter -  "offener Brief aus Forschung und Lehre" warb für ein "Nicht-Semester" bzw. für weitgehende Flexibität in der Gestaltung des Sommersemesters, um den Auswirkungen der Covid-19-Krise zu begegnen. Universitäten, Hochschulen und Akademien seien nun als (virtueller) Raum gefragt, in dem der Bildungs- und Forschungsauftrag weiterhin verfolgt werde, der Reflexion und Diskussion gestatte, einen Grad an Normalität herstelle sowie notwendige Ressourcen für Forschung und Lehre bereithalte. Aber die Hochschulen müssten auf den überstürzten Takt der öffentlichen Entwicklungen und Maßnahmen mit Entschleunigung reagieren können. (mehr)

+ + + Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zur aktuellen Covid-19-Lage (21.3.2020) + + +

Die Nationalakademie Leopoldina hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zusammengerufen, die sich mit der aktuellen Situation befasst hat. Die daraus resultierende Ad-hoc-Stellungnahme „Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten“ diskutiert mögliche gesundheitspolitische Handlungsoptionen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland. Die von der Bundesregierung und den Bundesländern ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen Coronavirus-Pandemie sind demnach dringend erforderlich und entsprechen der durch die Pandemie ausgelösten Bedrohung. (mehr)

+ + + Universitätsmedizin Bayern e.V. zur medizinischen Bewältigung der SARS-CoV-2 Pandemie (20.3.2020) + + +

Am 20.3.2020 hat die Universitätsmedizin Bayern e.V. eine Stellungnahme zur medizinischen Bewältigung der SARS-CoV-2 Pandemie veröffentlicht. Mit der Ausrufung des Katastrophenfalls am 16.3.2020 habe die Bayerische Staatsregierung Vorkehrungen für einen medizinischen Ausnahmezustand getroffen. Die bayerische Universitätsmedizin bereitete sich seit Wochen auf diese Situation vor und sei mit den bereits getroffenen Maßnahmen für die Herausforderungen der kommenden Wochen gut gerüstet. Mit der nur in der Universitätsmedizin gebündelten Expertise in den Bereichen Virologie, Infektionsmedizin, Hygiene, Intensivmedizin, Katastrophenmedizin und Labormedizin seien Informations- und Entscheidungswege gebahnt, die im Krisenfall ein schnelles, zuverlässiges und sicheres Handeln erlaubten. (mehr)

+ + + Informationen der DFG für von ihr geförderte Stipendiaten und Fellows (20.3.2020) + + +

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die DFG am 20.3.2020 ein Schreiben zu finanziellen Maßnahmen und Regelungen für Stipediatinnen und Sipendiaten sowie für Personen, die als Fellows in DFG-Programmen tätig sind, veröffentlicht. (mehr)

+ + + Petition "Soforthilfe für Studierende JETZT! (20.3.2020) + + +

Eine vom Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen gestartete und einer Vielzahl an Studierendenvertretungen unterstützte Online-Petition fordert Bundesregierung und Bundestag auf "eine Soforthilfe ohne vorherige Bedürftigkeitsprüfung im Umfang von 3000,- Euro" an Studierende zu vergeben, die sich "aufgrund wegfallenden Einkommens in einer finanziellen Notlage befinden". (mehr)

+ + + BMBF: Keine Nachteile beim BAföG wegen Corona-Pandemie (20.3.2020) + + +

Das BMBF hat am 20.3.2020 gegenüber den für den Vollzug des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG in pandemiebedingten Fallkonstellationen weiterzuzahlen ist. Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach BAföG angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der Covid-19-Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. (mehr)

+ + + HRK-Vizepräsident zur aktuellen Prüfungssituation an den Hochschulen (18.3.2020) + + +

Am 18.3.2020 gab HRK-Vizepräsident Ulrich Radtke in einem Hörfunkinterview in der Sendereihe "Campus & Karriere" des Deutschlandfunks Auskunft über die aktuelle Prüfungssituation an den deutschen Hochschulen. Die Hochschulen arbeiteten daran, faire Lösungen im Interesse der Studierenden zu finden – was auch im Hinblick auf Regelungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes geboten sein. Man bemühe sich hier um bundeseinheitliche Vorgaben. (.mp3)

+ + + Aktualisierte Covid-19-Empfehlungen der Deutschen Hochschulmedizin (18.3.2020) + + +

Der Medizinische Fakultätentag hat eine eigene Task Force Corona gebildet, die sich kurzfristig austauscht und Empfehlungen zum Lehr- und Forschungsbetrieb erarbeitet. Die erarbeiteten Empfehlungen richten sich vorrangig an die Standorte der Hochschulmedizin und die politischen Entscheidungsträger. Angesichts der dynamischen Entwicklung der Pandemie können diese Empfehlungen nur den jeweils aktuellen Sachstand abbilden; sie werden im weiteren Verlauf fortgeschrieben. (mehr)

+ + + DFG zu Fortgang laufender Projektarbeit und Forschungsförderung (17.3.2020) + + +

Die DFG hat am 17.3.2020 in einem Schreiben erste Informationen über den Fortgang der Projektarbeit und der Forschungsförderungen angesichts der Coronavirus-Pandemie gegeben und dabei Fristverlängerungen angekündigt. (mehr)

+ + + HRK-Präsident für Verlegung des Vorlesungsbeginns im Sommersemester (13.3.2020) + + +

Am 13.3.2020 äußerte sich HRK-Präsident Peter-André Alt angesichts der Covid-19-Pandemie in einer Pressemitteilung zur Situation der deutschen Hochschulen: "Im Sinne des allgemeinen Gesundheitsschutzes ist die Verlegung des Vorlesungsbeginns an den Hochschulen, wie ihn jetzt die Bundesländer für das Sommersemester vorgeben oder planen, sinnvoll und leider ohne Alternative. Diese Maßnahmen sind daher trotz der damit verbundenen Einschränkungen für die Studierenden und Herausforderungen für alle Hochschulangehörigen sehr zu begrüßen."

+ + + TU9-Universitäten aktiv gegen die Verbreitung des Coronavirus (13.3.2020) + + +

Die TU9-Universitäten erklärten am 13.3.2020, sich angesichts der durch den neuartigen Coronavirus entstandenen Gesamtsituation Ihrer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung als Forschungsinstitutionen, Lehreinrichtungen und Arbeitergeber bewusst zu sein. Es sei oberste Priorität schnell und vorausschauend zu handeln, um die Verbreitung des Virus einzudämmen und Zeit zu gewinnen. (mehr)

+ + + DSW: Semester-Verschiebungen dürfen nicht zu BAföG-Ausfall führen (12.3.2020) + + +

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) appelliert an die Bundesländer, an die Hochschulen und an das fürs BAföG verantwortliche Bundesministerium für Bildung und Forschung, mögliche Verschiebungen des Vorlesungsbeginns im Sommersemester 2020 so zu gestalten, dass die Studierenden mit BAföG keine Probleme bekommen. (mehr)

Auflagen und Regelungen der Bundesländer für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21

Zur Unterstützung der bundesweiten Maßnahmen gegen die gegenwärtige Coronavirus-Pandemie (Covid-19-Infektion) haben die Bundesländer Mitte März 2020 in Absprache mit dem Bund und den Hochschulen verschiedene Auflagen und Regelungen verfügt oder empfohlen, die darauf abzielen, einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 entgegenzuwirken. Zentrale Maßnahme war dabei die sofortige Aussetzung des laufenden bzw. die Verschiebung des anstehenden Vorlesungsbetriebs als Präsenzlehre im Sommersemester 2020 bis mindestens nach Ostern (d.h. in den meisten Ländern bis 20.4.2020; im Saarland, in Sachsen und Thüringen bis 4.5.2020).

Am 2.4.2020 verständigten sich die Länder in einer Sitzung der Amtschefs der Ständigen Konferenz der Kultusminister (KMK) zudem auf folgende Eckpunkte für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21:

  • Die Semesterzeiten für das Sommersemester 2020 werden nicht verschoben.
  • Die Vorlesungszeiten für das Sommersemester 2020 können flexibel ausgestaltet werden.
  • Die Termine für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für grundständige Studiengänge für das Wintersemester 2020/2021 werden angepasst.
  • Die Vorlesungen an Universitäten und Fachhochschulen sollen im Wintersemester 2020/2021 einheitlich am 1.11.2020 beginnen.

Das Sommersemester 2020 werde "ein ungewöhnliches, es soll jedoch kein verlorenes Semester sein." Es werde angestrebt, für die Hochschulen die erforderlichen Rahmenbedingungen für einen möglichst reibungslosen Lehr- und Forschungsbetrieb im Sommersemester 2020 zu schaffen. (mehr)

Am 15.4.2020 beschlossen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin und Mitgliedern der Bundesregierung erste Erleichterungen im Vergleich zur bislang geltenden Kontaktbeschränkungen; die beschriebenen Schritte gelten zunächst bis zum 3.5.2020. Für die Hochschulen wurde im Hinblick auf Studium/Lehre und Forschung im Sommersemester 2020 folgendes vereinbart:

  • "In der Hochschullehre können neben der Abnahme von Prüfungen auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter besonderen Hygiene -und Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden. Bibliotheken und Archive können unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen geöffnet werden."
  • Großveranstaltungen spielten in der Infektionsdynamik eine große Rolle, "deshalb bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt."
  • Ferner wurde festgestellt: "Neben der Impfstoffentwicklung leistet die Forschung noch weitere wichtige Beiträge zur Bewältigung der Pandemie. Mit Unterstützung von Forschungseinrichtungen von Bund und Ländern wird eine SARS-CoV-2- Datenbank aufgebaut, in der stationäre Behandlungen dokumentiert und ausgewertet werden. In Verbindung mit Studien zu verschiedenen Medikamenten können so die besten Ansätze zur Vermeidung und Behandlung schwerer Krankheitsverläufe gefunden werden."

Für die kommende Zeit sei die Leitschnur des Handelns von Bund und Ländern, alle Menschen in Deutschland so gut wie möglich vor der Infektion schützen zu wollen. "Deshalb stehen Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen überall und insbesondere dort, wo Kontakte notwendig sind, etwa in bestimmten Arbeitsumgebungen, besonders im Mittelpunkt." (mehr)

Demnach finden die Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen im Sommersemester 2020 bis auf Weiteres vor allem in digitaler, webbasierter Form statt. Die Vorlesungszeit kann in den August hinein ausgeweitet werden; das Sommersemester endet – wie üblich – mit dem 30. September.

Im Zuge der von Bund und Ländern Anfang Mai 2020 begonnenen Lockerungen der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen werden auf Ebene der Bundesländer bzw. im Rahmen der Hochschulautonomie gegenwärtig Regelungen für Prüfungen und Lehrveranstaltungen getroffen, die lageabhängig eine physische Präsenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer voraussetzen. Unter Maßgabe der besonderen Abstands- und Hygieneanforderungen und des Infektionsschutzes dürfen diese stattfinden; die Hochschulen entwickeln hierfür passgenaue Konzepte. Grundsätzlich soll der Vorlesungsbetrieb im Sommersemester weiter digital durchgeführt werden.

Für das Wintersemester 2020/21 ist das zentrale Bewerbungs- und Zulassungsverfahren über die Stiftung für Hochschulzulassung durch gemeinsame Anstrengungen der Hochschulen, der Stiftung für Hochschulzulassung und der Länder gesichert. Festgelegt wurden im Mai 2020 folgende Termine:

  • Am 1. Juli 2020 öffnen die Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung. Die Bewerbungsfrist für Neuabiturientinnen und Neuabiturienten für das Zentrale Verfahren endet für das Wintersemester 2020/2021 am 20. August 2020. Diese Frist gilt auch für weitere Studiengänge, für die die Vergabe von Studienplätzen über die Stiftung für Hochschulzulassung koordiniert wird.
  • Dies eröffnet trotz coronabedingt verschobenen Abschlussprüfungen allen Abiturienten und Abiturientinnen des aktuellen Jahrgangs die Möglichkeit, sich für das Wintersemester zu bewerben. Als Vorlesungsbeginn für Studienanfängerinnen und Studienanfänger in diesen Studiengängen wird der 2. November 2020 angestrebt.
  • Länder, Hochschulen und die Stiftung für Hochschulzulassung arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, auch letzte Detailfragen zu klären. Ab dem 2. Juni 2020 können sich auch Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung bereits in den vergangenen Jahren erworben haben („Altabiturientinnen und Altabiturienten“), auf den Seiten der Stiftung für Hochschulzulassung unter www.hochschulstart.de über die geänderten Fristen im Zentralen Vergabeverfahren informieren.

Angesichts der vermutlich auch im Herbst noch geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften werden Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 voraussichtlich nur eingeschränkt an den Hochschulen stattfinden können. Länder und Hochschulen stellen sich daher gegenwärtig auf einen Mix aus Digital- und Präsenzlehre ein, der den spezifischen Bedürfnissen der Hochschulen, der Fächer und der jeweils notwendigen Lehr- und Lernformate unter Wahrung des Gesundheitsschutzes lageabhängig Rechnung tragen soll. 

Maßnahmen und Sonderregelungen der Bundesländer für die Hochschulen im Einzelnen

Maßnahmen und Sonderregelungen der Bundesländer für die Hochschulen im Einzelnen

Nachstehend finden Sie eine Linksammlung zu den von den Ländern bislang für die Hochschulen beschlossenen Maßnahmen und Sonderregelungen zur Bewältigung der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie (Stand: 3.8.2020). Die HRK kann keine Gewähr für die Vollständigkeit und aktuelle Gültigkeit der Angaben übernehmen; die Pflege der nachstehend verlinkten Websites und der dort z.T. fortlaufend aktualisierten bzw. konkretisierten Inhalte obliegt dem jeweiligen Bundesland:

Baden-Württemberg
Der Studienbetrieb in den Hochschulen und Akademien des Landes ist am 20. April 2020 in digitaler Form wiederaufgenommen bzw. gestartet worden. Unter Einhaltung der zum Zwecke des Infektionsschutzes gebotenen Regelungen können seit Juni 2020 Zusammenkünfte zur Durchführung von Hochschulzugangsverfahren, Aufnahmeprüfungen und Auswahlverfahren, einschließlich Studierfähigkeitstests, sowie von Forschung und Lehre, einschließlich Prüfungen stattfinden.

Bayern
An den Hochschulen Bayerns hat der Vorlesungsbetrieb am 20. April 2020 ausschließlich online begonnen oder wurde entsprechend fortgesetzt. Seit dem 27. April sind Praxisveranstaltungen unter strengen Hygienemaßnahmen jedoch möglich. Auch Prüfungen in Präsenzform können mit besonderen, strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen seither wieder stattfinden. Die Bayerische Universitätenkonferenz Universität Bayern e.V. hat diesbzüglich "Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten" beschlossen.
Für die Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 gilt ein verbindlicher Rahmen: Maximal 200 Personen dürfen eine Präsenz-Lehrveranstaltung besuchen; die Daten aller Teilnehmenden werden dokumentiert; der Mindestabstand von 1,50 Metern muss zuverlässig eingehalten, andernfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Lehrveranstaltungen werden durch Online-Angebote ergänzt.

Berlin
Die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 hat am 20. April in digitaler Form begonnen. Zwingend erforderliche Präsenzprüfungen, einschließlich Zugangs- und Sprachprüfungen, können durchgeführt werden. Seit dem 27. April können zudem zwingend erforderliche Praxisformate, die spezielle Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, in begründeten Fällen stattfinden. Für die Präsenzlehre und für den Publikumsverkehr bleiben die Hochschulen allerdings weiterhin geschlossen, Lehrveranstaltungen finden digital statt. Seit dem 11. Mai 2020 haben die Berliner Hochschulen ihren zuvor pandemiebedingten Präsenznotbetrieb beendet und sind in einen eingeschränkten Betrieb übergegangen. Sie können für den Forschungsbetrieb auf dem Campus unter Auflagen wieder öffnen und auch Verwaltungstätigkeiten wieder zulassen, die eine Anwesenheit vor Ort erfordern. Präsenzprüfungen, einschließlich Zugangs- und Sprachprüfungen, sind zugelassen. Die Hochschulen stellen in diesen Fällen sicher, dass die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden und Prüfungstermine mit angemessenem Vorlauf angekündigt und abgehalten werden. Studierende können in begründeten Fällen von der Teilnahme an einer Prüfung absehen.

Brandenburg
Lehrveranstaltungen an Hochschulen finden im Sommersemester 2020 mehrheitlich digital statt. Zwingend notwendige Lehrveranstaltungen können jedoch als Präsenzveranstaltung stattfinden, wenn die Hygienestandards eingehalten werden. Auch Hochschulprüfungen, für die es keine rechtssicheren digitalen Varianten gibt, können unter Einhaltung der Hygieneregeln als Präsenzprüfungen angeboten werden. Studierende dürfen zwischen Wohnort und Hochschule wieder regelmäßig pendeln.

Bremen
Die Hochschulen nehmen ab dem 4. Mai 2020 wieder sukzessiv den Betrieb auf. Die meisten Lehrveranstaltungen finden digital statt. Möglich ist jedoch die Durchführung von Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Die Hochschulen und Universitäten informieren ihre Studierenden jeweils im Detail.

Hamburg
Die Vorlesungszeit ist am 20. April mit vorerst ausschließlich digitalen Angeboten gestartet. Präsenzveranstaltungen durften zunächst bis zum 4. Mai 2020 nicht stattfinden. Die Anfertigung von schriftlichen Prüfungsarbeiten unter Aufsicht, mündliche und praktische Prüfungen sowie für Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- beziehungsweise Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, können seither unter Beachtung geeigneter Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.

Hessen
Am 20. April startete der Lehrbetrieb an den Hochschulen zunächst mit digitalen Angeboten. Das Ende der Vorlesungszeit innerhalb des Sommersemesters wurde flexibel nach hinten verschoben. Seit dem 9.5.2020 dürfen die Hochschulen im Rahmen ihrer Selbstverwaltung über ihre Öffnung entscheiden; Präsenzveranstaltungen sind grundsätzlich wieder möglich, gleichzeitig sollen Online-Angebote weiterhin genutzt werden. Die allgemeine Regelung für Prüfungen findet sich in § 1 Abs. 1 Nr. 5 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung. Diese Regelung umfasst auch alle Prüfungen im Studium oder zur Feststellung der Studieneignung, inklusive des TMS. Für diese gibt es keine spezifischen Hygieneregelungen. Es gibt auch keine Beschränkung in der Teilnehmerhöchstzahl. Die Personenhöchstzahl ist nach der Raumgröße unter Beachtung des Abstandsgebots von mindestens 1,5 m in alle Richtungen zu bestimmen. Wie bei allen Präsenzaktivitäten sind auch hier die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene und die dringende Empfehlung zum Mund-Nasen-Schutz nach § 1 Abs. 5 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung zu beachten.

Mecklenburg Vorpommern
Der Studien- und Lehrbetrieb wurde ab dem 20. April 2020 fortgesetzt bzw. wieder aufgenommen, die Lehrveranstaltungen seither aber bis auf Weiteres digital abgehalten. Nicht digitalisierungsfähige Studienanteile werden auf die Zeit des Präsenzbetriebes verschoben. Die Hochschulen prüfen, ob und wann schrittweise Präsenzveranstaltungen unter Beachtung der Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts und in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden durchgeführt werden können. Prüfungen sollten in digitalen Formaten erfolgen. Zwingende Präsenzprüfungen sind möglich. Unter strikter Beachtung der jeweils geltenden Regeln der Kontaktvermeidung können Prüfungen physisch abgenommen werden. Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, können unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden.

Niedersachsen
Seit dem 20. April finden die Lehrveranstaltungen an den Hochschulen in digitaler Form statt. Ob eine Hochschulprüfung angesichts der aktuellen Entwicklungen durchgeführt werden kann, entscheidet die jeweilige Hochschule. Da die Prüfungsumstände sehr unterschiedlich sein können, bedarf es der Einschätzung der Prüfungsämter vor Ort, ob z.B. eine Verlängerung der Fristen sinnvoll erscheint.

Nordrhein-Westfalen
Am 20. April 2020 wurde das Sommersemester zunächst als reines „Online-Semester“ gestartet. Die Hochschulen stellen im Zuge dieser Lösung ein breites digitales Lehrangebot bereit. Eine Rechtsverordnung der Landesregierung ermöglicht darüber hinaus unter anderem Online-Prüfungen und Freiversuche bei Prüfungen. Für den Lehr- und Prüfungsbetrieb wird ab dem 11. Mai 2020 die Einschränkung der Zulässigkeit von Präsenzveranstaltungen "auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen" aufgehoben, wenn es sich um Lehr- und Praxisveranstaltungen handelt, die zwingend als Präsenzveranstaltungen abzuhalten sind (etwa weil sie auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige Rahmenbedingungen angewiesen sind, z.B. Labore, Arbeitsräume, Tonstudios sowie im künstlerischen Bereich Korrepetition und Überbetrieb). Überdies sind strenge Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Die Hochschulen entscheiden jeweils im Einzelfall, ob und in welcher Art und Weise Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden können. Die Hochschulen sind befugt, mündliche und schriftliche Hochschulprüfungen auch in elektronischer Form oder in elektronischer Kommunikation (Online-Prüfungen) abzunehmen. Dies müssen die Hochschulen jedoch ausdrücklich regeln. Präsenzprüfungen sind möglich, wenn und soweit die jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen dies zulassen und die entsprechenden Vorgaben eingehalten werden. Dies hängt maßgeblich von den Gegebenheiten vor Ort ab. Die Hochschulen entscheiden für den jeweiligen Einzelfall, ob und in welcher Art und Weise eine Präsenzprüfung durchgeführt werden kann.

Rheinland-Pfalz
Das Sommersemester ist an allen Hochschulen zunächst digital gestartet; Vorlesungen und Seminare finden digital statt. Näheres regeln die Hochschulleitungen vor Ort. Mündliche Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume erfordern (z. B. Laborpraktika, Präparierkurse), können unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen seit Anfang Mai wieder in Präsenz durchgeführt werden. Seit dem 13. Mai können die Hochschulen in ihrer universitären Selbstverwaltung entscheiden, ob sie eine schrittweise Erweiterung der Präsenzveranstaltungen vornehmen.

Saarland
Aussetzung bzw. Verschiebung des Vorlesungsbetriebs bis 4.5.2020. Standard für Lehrveranstaltungen im gesamten Sommersemester 2020 ist ein Online- bzw. Blended Learning Angebot. Nur Lehrveranstaltungen, die Präsenz zwingend voraussetzen (z. B. Laborpraktika), können unter der Maßgabe der Einhaltung von Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Berücksichtigung des Pandemieplans der UdS ab dem 04.05.2020 entsprechend durchgeführt werden. Präsenzprüfungen können durchgeführt werden mit der Maßgabe, dass entsprechende Vorsichts- und Hygienemaßnahmen, die einer Übertragung des Coronavirus effektiv entgegenwirken, getroffen werden. Die ausgefallenen Prüfungen werden in den Fakultäten und Fächern neu geplant und bekanntgegeben.

Sachsen
Die Hochschulen haben die Lehre möglichst umfassend auf digitale Angebote umgestellt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht erbringbare Studienleistungen sollen ggf. in einer verlängerten Regelstudienzeit erbracht werden können. Die mündlichen Prüfungen können frühestens ab 4. Mai 2020 geplant werden. Alle Prüfungen, die bis 30. April geplant waren, wurden verlagert. Die schriftliche Prüfung wird voraussichtlich auf die zweite Junihälfte oder Anfang Juli verschoben. Soweit sie nicht verschiebbar sein sollten, sollen sie nur noch unter besonderen Hygienebedingungen durchgeführt werden. Zudem ist eine Fristüberschreitung bei Prüfungsverfahren, die ein Studierender nicht zu vertreten hat, nicht bei der Berechnung der Fristen einzubeziehen.

Sachsen-Anhalt
Im Sommersemester 2020 wird der Lehrbetrieb weitgehend digital durchgeführt. Veranstaltungen und Prüfungen, die eine Präsenz erfordern, können unter strengen hygienischen Voraussetzungen und in kleinen Gruppen ab dem 4. Mai 2020 durchgeführt werden. In Ausnahmefällen können Präsenzveranstaltungen, Prüfungen und Eignungstests stattfinden, soweit die Abstands- und Hygieneregeln sowie Zugangsbegrenzungen nach § 2 Abs. 1 sichergestellt sind. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung wird ermächtigt, die hierzu erforderlichen Regelungen zu treffen.

Schleswig-Holstein
Die Hochschulen nahmen am 20. April den Vorlesungsbetrieb ausschließlich mit digitalen Angeboten auf. Präsenzlehrveranstaltungen mit bis zu 50 Personen sollen, wie am 7.5.2020 bekannt gegeben wurde, unter Auflagen ermöglicht werden. Die Hochschulen sind verpflichtet, Hygienekonzepte zu erstellen. Das Verbot von Präsenzlehrveranstaltungen gilt ab dem 18. Mai 2020 nicht mehr. Die Hochschulen entscheiden selbst, ob digitale Veranstaltungen weiterhin Vorrang vor Präsenzveranstaltungen haben sollen. Prüfungen können die Hochschulen in alternativen Prüfungsformen oder in der ursprünglich vorgesehenen Form abnehmen. Auch Bibliotheken, Mensen und Cafeterien können grundsätzlich wieder öffnen. Das Ministerium stellt den Hochschulen eine Handreichung zu Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen zur Verfügung, auf deren Grundlage die Hochschulen und das Studentenwerk jeweils eigene Hygienekonzepte entwickeln. Diese Hygienekonzepte sind entscheidend dafür, in welcher Form Veranstaltungen an den Hochschulen stattfinden, der Zugang zu Bibliotheken geregelt ist und Mensen und Cafeterien wieder öffnen. Das kann von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein. 

Thüringen
Die Vorlesungen starten am 4. Mai 2020 zunächst in digitaler Form. Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen wie Seminare, Praktika oder Exkursionen sind unter Einhaltung von Schutz- und Hygieneregeln inzwischen wieder möglich. Bei einer flexiblen Nutzung der gesamten Semesterzeit, die erst am 30. September endet, sollte auch 2020 ein halbwegs ‚normales‘ Sommersemester stattfinden, in dem Vorlesungen, Prüfungen oder Praxiszeiten absolviert werden können. Alternative Prüfungsformate sollen ermöglicht werden.