HRK begrüßt Aufstockung der Grundmittel für Fachhochschulen in Niedersachsen

10. Februar 2015

Nachdem das Land Niedersachsen die Grundfinanzierung der Fachhochschulen erhöht hat, begrüßte HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler dies als wichtigen Schritt. Damit könnten dauerhaft mehr Studienplätze angeboten werden. „Die nachhaltige Erhöhung der jährlichen Grundmittel gibt den Fachhochschulen mehr Planungssicherheit“, erklärte Hippler. Dies sollte auch beispielhaft für andere Länder sein, so der HRK-Präsident. Bislang waren Verbesserungen der Studienangebote zumeist nur im Rahmen befristeter Programme möglich.

Zugleich rief Hippler die Landesregierung dazu auf, die angekündigte weitere Aufstockung der Grundmittel konsequent umzusetzen. „Nach dem ersten Ausbau der Studienangebote muss das Land nun nachlegen und seine Zusagen einhalten“, so Hippler.

Die niedersächsische Landesregierung hatte im vergangenen Jahr angekündigt, im Rahmen des Fachhochschulentwicklungsprogramms (FEP) den Fachhochschulen bis 2020 mehr als 480 Millionen Euro bereitzustellen. Damit sollten 3.400 „temporäre Studienanfängerplätze", die im Rahmen des Hochschulpaktes aufgebaut wurden, in „reguläre Studienanfängerplätze" umgewandelt werden.

In einem ersten Schritt waren die Grundmittel um jährlich 44 Millionen aufgestockt worden. Damit sollen rund 2.400 Studienplätze dauerhaft gesichert werden. In einem zweiten Schritt sollen weitere 20 Millionen Euro jährlich für innovative Studiengänge bereitgestellt werden. Damit sollen die Fachhochschulen in die Lage versetzt werden, weitere 1000 Studienanfängerplätze dauerhaft anzubieten.