Pressemitteilung

„Hochschulen in Griechenland nicht kaputtsparen“

9. Juni 2014

Hochschulrektorenkonferenzen warnen vor überzogenen Kürzungen

Im Zuge der Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise sind in Griechenland auch die Ausgaben für die Hochschulen drastisch reduziert worden. Damit das Hochschulsystem nicht langfristig beschädigt werde, verlangen deutsche und griechische Rektoren, die Einsparungen in einen übergreifenden Plan zur Weiterentwicklung des griechischen Hochschulsystems einzubetten.

Eine entsprechende Resolution verabschiedeten die deutsche Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die griechische Rektorenkonferenz „Synodos Prytaneon Ellinikon Panepistimion“ bei einem Treffen am 4. und 5. Juni in Rhodos.

„Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation sind entscheidend für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands“, so HRK-Präsident Horst Hippler.

An die deutsche Bundesregierung appellierten die Rektorenkonferenzen, die Zusammenarbeit zwischen griechischen und deutschen Hochschulen verstärkt zu fördern und so das griechische Hochschulsystem zu unterstützen.

Zum Abschluss der zweitägigen Beratungen verabschiedeten die Rektorenkonferenzen zudem ein Memorandum of Understanding zur Hochschulkooperation. Eine ständige Kommission beider Organisationen wird weitere Maßnahmen erarbeiten.

Anlagen:
Resolution (s. Download-Box in der rechten Spalte)
Memorandum of Understanding (s. Download-Box in der rechten Spalte)