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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen
 

newsflash 18. - 22.9.2017

 
 
 
 
→  Tenure-Track-Programm: erfolgreiche Anträge vorgestellt
→  Projekt DEAL: Verhandlungen mit Wiley gehen weiter
→  Internationalisierung: Neues Beratungsformat für Hochschulen
→  Baden-Württemberg: Anhörungsentwurf für Landeshochschulgesetz verabschiedet
→  Tagung: Qualitätssicherung in Anerkennung und Anrechnung
→  Europäisches Parlament positioniert sich zur Zukunft von Erasmus+
 

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

Tenure-Track-Programm: erfolgreiche Anträge vorgestellt

Deutschlandweit werden in der ersten Bewilligungsrunde des → Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 468 → Tenure-Track-Professuren an 34 Universitäten gefördert. Wie Bundesbildungsministerin Johanna Wanka bei der Vorstellung der Entscheidung gestern in Berlin mitteilte, erhalten alle Antragsteller detaillierte Rückmeldungen zu den eingereichten Konzepten. Wer in der ersten Runde nicht zum Zuge kam, könne sich in der zweiten Runde 2019 erneut bewerben. Ebenso können sich dann diejenigen der insgesamt 136 antragsberechtigten Hochschulen beteiligen, die noch keinen Antrag gestellt hatten. Erfolgreiche Universitäten, denen aufgrund von begrenzten Programmmitteln in ihrem Bundesland nicht alle beantragten Professuren bewilligt wurden, können die „gestrichenen“ Stellen in der zweiten Runde erneut beantragen (→ mehr). 
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Projekt DEAL: Verhandlungen mit Wiley gehen weiter

Vertreter des → Projekts DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und des Verlags Wiley haben in der vergangenen Woche ihre Verhandlungen über ein zukunftsorientiertes Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur fortgesetzt. Allerdings würden die Verhandlungen angesichts der Komplexität der Materie noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Daher vereinbarten die beiden Seiten eine Zwischenlösung für diejenigen Einrichtungen, deren Verträge am 31. Dezember 2017 enden. Details hierzu werden noch zeitnah abgestimmt und an die betroffenen Einrichtungen direkt kommuniziert.
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Internationalisierung: Neues Beratungsformat für Hochschulen

Im Rahmen ihres neuen Projekts HRK-EXPERTISE Internationalisierung bietet die HRK erstmalig das Beratungsformat Peer-to-Peer an. Bei diesem Angebot kollegialer Beratung tauscht sich eine kleine Gruppe funktional gleichgestellter Mitglieder verschiedener Hochschulen zu einer konkreten, zuvor festgelegten Fragestellung der Internationalisierung intensiv aus. Bis zum 30. Oktober können Hochschulvertreterinnen und -vertreter erstmalig ihr Interesse an der Teilnahme bekunden. Die beitragsfreien Peer-to-Peer-Treffen werden im ersten Quartal 2018 durchgeführt. Nähere Informationen zur Ausschreibung und den Leistungen unter → www.hrk.de/expertise/teilnahme.
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Baden-Württemberg: Anhörungsentwurf für Landeshochschulgesetz verabschiedet

In dieser Woche hat das Kabinett der baden-württembergischen Landesregierung den Anhörungsentwurf für das Hochschulrechtweiterentwicklungsgesetz (HRWeitEG) verabschiedet, mit dem das Landeshochschulgesetz novelliert werden soll. Der baden-württembergische Verfassungsgerichtshof hatte dem Gesetzgeber aufgegeben, die Rechte der Professorinnen und Professoren als Träger der Wissenschaftsfreiheit zu stärken. Weitere geplante Neuerungen betreffen die Statusrechte der Doktoranden, kooperative Promotionen und Unternehmensgründungen aus den Hochschulen (→ mehr).
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Tagung: Qualitätssicherung in Anerkennung und Anrechnung

Es macht Sinn, wenn Hochschulen die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, die Studierende an anderen Hochschulen – z.B. während eines Auslandsaufenthaltes – erworben haben, und die Anrechnung von Kompetenzen, die in Beruf, Ausbildung oder anderen Kontexten außerhalb der Hochschule erworben wurden, zusammen denken. Dieses Fazit zogen die rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Tagung des HRK-Projekts nexus und der Technischen Universität Dresden in dieser Woche. Dies bedeute im Einzelnen eine konsequente Kompetenz- und Lernergebnisorientierung oder Freiräume im Curriculum, etwa durch Mobilitätsfenster und nicht zu kleinteilige Module (→ mehr).
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Europäisches Parlament positioniert sich zur Zukunft von Erasmus+

Zur zukünftigen Gestaltung des → Erasmus+ Programms hat der → Ausschuss für Kultur und Bildung im Europäischen Parlament (CULT) eine Stellungnahme veröffentlicht. Sowohl die Studierendenmobilität als auch strategische Partnerschaften und Wissensallianzen sollen weiter gestärkt werden. Zusätzlich wird die Erschließung neuer Bereiche gefordert, etwa Mobilitätsstipendien. Das Parlament drückt sich jedoch um eine konkrete Forderung zur finanziellen Ausstattung. Bei einer nicht durchfinanzierten Ausweitung könnten somit etablierten Erasmusprogrammteilen wie der Studierendenmobilität oder den strategischen Partnerschaften Kürzungen drohen (→ mehr).
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Im Auftrag des Präsidenten
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Kellershohn
Stellvertretender Pressesprecher
Tel. 030 / 206 292-27
→ kellershohn@hrk.de

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