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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen

Newsflash 21.12.2018 - 18.1.2019

→  Projekt DEAL: Wissenschaft einigt sich mit Wiley auf Lizenzvertrag
→  "Berufsbachelor": BMBF weist HRK-Kritik zurück
→  EU-Finanzplanung: HRK, CPU und KRASP betonen Bedeutung der Hochschulen
→  HRK-EXPERTISE Internationalisierung: Neue Ausschreibung der Beratungsangebote
→  EU-Strategietag der HRK in Brüssel
→  Hochschulzusammenarbeit mit Rumänien: Auszeichnung für Werner Schaal
→  Wettbewerb: Hochschulverband schreibt Hochschulfundraisingpreis aus
→  Werner Knopp gestorben

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

Projekt DEAL: Wissenschaft einigt sich mit Wiley auf Lizenzvertrag

Das von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen ins Leben gerufene Projekt DEAL und der Wissenschaftsverlag Wiley haben in dieser Woche in Berlin einen Lizenzvertrag unterzeichnet. Im Rahmen der auf dem sogenannten „Publish&Read“-Modell basierenden Vereinbarung bekommen die teilnehmenden Einrichtungen Zugang zum gesamten Portfolio der Wiley-E-Journals zurück bis zum Jahr 1997. Zudem können Wissenschaftler ohne zusätzliche Kosten Open Access publizieren. Der ehemalige HRK-Präsident Horst Hippler, der die DEAL-Verhandlungen leitet, sprach von einem Meilenstein. „Wir haben ein Kernziel erreicht: ein faires Preismodell, das es uns ermöglicht, Forschung bezahlbar und nachhaltig zugänglich zu machen.“ Der Vertrag wird Mitte Februar auf der Webseite von Projekt DEAL veröffentlicht (mehr).

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"Berufsbachelor": BMBF weist HRK-Kritik zurück

Das BMBF hat die Kritik der HRK an der geplanten Einführung der Bezeichnungen „Berufsbachelor/in“ bzw. „Berufsmaster/in“ für Abschlüsse der beruflichen Fortbildung zurückgewiesen. HRK-Präsident Peter-André Alt hatte an verschiedener Stelle betont, dass die Bezeichnungen Intransparenz und Verwirrung im In- und Ausland schafften, da unterschiedliche Bildungswege mit fast identischen Abschlussbezeichnungen belegt würden. Laut dem Entwurf zur Novelle des Berufsbildungsgesetzes sollen diese Bezeichnungen künftig für berufliche Qualifikationen verwendet werden, die auf denselben Ebenen des Deutschen Qualifikationsrahmens zugeordnet sind wie Bachelor- bzw. Masterabschlüsse. Die Novelle soll Ende Januar zunächst vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Die HRK wird darauf hinwirken, die für die Hochschulen nachteilige Wirkung der Novellierung abzuwenden, und ihre Mitgliedshochschulen über weitere Schritte informieren (mehr).

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EU-Finanzplanung: HRK, CPU und KRASP betonen Bedeutung der Hochschulen

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die Rektorenkonferenzen aus Deutschland, Frankreich (CPU) und Polen (KRASP) die Entschlossenheit der EU-Gremien begrüßt, die für die Jahre 2021-2027 vorgesehenen Programme der Forschungs-, Bildungs- und Strukturförderung schnell und zielführend zu verhandeln. Vor diesem Hintergrund betonen die Hochschulverbände die Bedeutung der Hochschulen bei der Zukunftssicherung Europas und fordern unter anderem die Erhöhung des Budgets der europäischen Forschungsförderung im Programm „Horizon Europe“ von 100 auf 120 Mrd. Euro (mehr).

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HRK-EXPERTISE Internationalisierung: Neue Ausschreibung der Beratungsangebote

Das Projekt HRK-EXPERTISE Internationalisierung bietet den HRK-Mitgliedshochschulen gezielte und passgenaue Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Internationalisierung. Für eine Teilnahme an den verschiedenen Beratungsformaten können HRK-Mitgliedshochschulen nun bis zum 8. Februar Interessenbekundungen einreichen: In Themenwerkstätten werden Einzelthemen der Internationalisierung vertieft, während Prozesswerkstätten die Möglichkeit bieten, Prozessabläufe der Internationalisierung zu analysieren und zu verbessern. Im Rahmen eines Runden Tisches werden Aktivitäten und Lösungsansätze zu regional relevanten Herausforderungen der Internationalisierung mit lokalen Akteuren diskutiert. Peer-to-Peer schließlich ermöglichen den kollegialen Austausch zur Bearbeitung einer individuellen Fragestellung der Internationalisierung. (mehr)

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EU-Strategietag der HRK in Brüssel

Auf großes Interesse stieß der EU-Strategietag der HRK für Hochschulleitungen in Brüssel. Knapp 100 Hochschulleitungen und Verwaltungsexperten nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit der Politik. Im Rahmen der Tagung traten zum ersten Mal die Generaldirektoren der Generaldirektion Bildung und der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission gemeinsam in Brüssel auf. In seinem Statement rief HRK-Präsident Peter-André Alt vor dem Hintergrund der Krise der EU zum Engagement der Hochschulen für Europa auf (mehr). 

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Hochschulzusammenarbeit mit Rumänien: Auszeichnung für Werner Schaal

Werner Schaal, langjähriger HRK-Vizepräsident und ehemaliger Präsident der Philipps-Universität Marburg wurde vom rumänischen Präsidenten mit dem Rumänischen Nationalorden für Verdienste im Rang eines Offiziers ausgezeichnet. Schaal engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rumänien und hat dabei insbesondere die Verbindungen zwischen seiner Heimatuniversität und der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt/Sibiu gefördert, deren ehrenamtlicher Präsident er von 2000 bis 2012 war. Auch im Rahmen seines Engagements für die HRK hat Werner Schaal sich um die internationale Vernetzung der deutschen Hochschulen verdient gemacht. So engagierte er sich unter anderem für den Aufbau des Bulgarisch-Rumänischen Interuniversitären Europazentrums (BRIE) in der bulgarischen Stadt Ruse und im rumänischen Giurgiu an der Donaugrenze zwischen beiden Ländern.

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Wettbewerb: Hochschulverband schreibt Hochschulfundraisingpreis aus

Der Deutsche Hochschulverband schreibt auch in diesem Jahr wieder den Hochschulfundraisingpreis aus. Hierfür können sich Hochschulen bewerben, die Kampagnen mit einem Fördervolumen von 250.000 Euro und mehr erfolgreich auf den Weg gebracht haben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.Januar (mehr).

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Werner Knopp gestorben

Prof. Dr. Werner Knopp, von 1974 bis 1977 Präsident der "Westdeutschen Rektorenkonferenz" (WRK) ist am 4. Januar im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Rechtswissenschaftler war zuvor von 1970 bis 1974 Rektor der Universität Münster. HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt würdigte Knopps Beitrag zur Gestaltung der westdeutschen Hochschullandschaft und sprach seiner Familie sein Beileid aus. In die Amtszeit von Prof. Knopp fiel die Verabschiedung des ersten Hochschulrahmengesetzes. Die Überlastung der Hochschulen durch verstärkte Nachfrage nach Studienplätzen und der Ausbau der Zusammenarbeit der nationalen Rektorenkonferenzen in Europa waren ebenfalls zentrale Themen der Präsidentschaft von Prof. Dr. Werner Knopp.

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Im Auftrag des Präsidenten
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Kellershohn
Stellvertretender Pressesprecher
Tel. 030 / 20 62 92 -27
kellershohn@hrk.de