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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen

Newsflash 10. - 14.12.2018

→  Ars legendi-Preis verliehen
→  nexus-Tagung: Die Einheit von Lehren, Lernen und Prüfen
→  HRK-EXPERTISE Internationalisierung: Dokumentation zur Jahreskonferenz online
→  Max Planck Schools: Kooperationsverträge unterzeichnet
→  Russland: Roadmap für wissenschaftliche Zusammenarbeit
→  Deutsch-Russisches Themenjahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020
→  Die HRK in den Medien

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

Ars legendi-Preis verliehen

Prof. Dr. Evelyn Korn, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Philipps-Universität Marburg, wurde im Rahmen eines Festakts an der HAW Hamburg feierlich mit dem von HRK und Stifterverband vergebenen Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede betonte die Ökonomin den Wert von großen und kleinen Netzwerken für die Weiterentwicklung der Hochschullehre: In der Lehre engagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler benötigten Mentorinnen und Mentoren, Unterstützung durch Vorgesetzte sowie Kolleginnen und Kollegen und außerdem die Möglichkeit des hochschul- und fachübergreifenden Austauschs. Korn erhielt den mit 50.000 Euro dotierten Preis für ihre Verdienste im Bereich des innovativen Prüfens (mehr).
 

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nexus-Tagung: Die Einheit von Lehren, Lernen und Prüfen

Eine studierendenzentrierte Hochschullehre stellt den Lernprozess der Studierenden in den Mittelpunkt und fördert deren eigenverantwortliches Lernen. Auf einer Tagung des Projekts nexus zum Thema „Die Einheit von Lehren, Lernen und Prüfen – Herausforderungen in der Praxis“ diese Woche an der HAW Hamburg fassten die Teilnehmenden den Begriff deutlich weiter: Studierendenzentrierung bedeute auch, Studierende direkt in die Entwicklung von Lehr- und Prüfungsformaten einzubeziehen und sich auf Kompetenzen, die die Studierenden bereits mitbringen, sowie auf ihr Feedback konstruktiv einzulassen. Ein Schwerpunkt der Tagung war die Planung von Veranstaltungen mithilfe des didaktischen Konzepts des „Constructive Alignments“, welches eine Harmonisierung von Lernzielen, Prüfungsformaten und Lehr-/Lernmethoden vorsieht. Dabei wurde deutlich, dass die geforderte Einheit von Lehren, Lernen und Prüfen idealerweise bereits bei der Studiengangsgestaltung und der Curriculumsentwicklung berücksichtigt werden sollte. Wichtig sei zudem die Beteiligung von Akteuren auf allen Ebenen der Hochschule (mehr).

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HRK-EXPERTISE Internationalisierung: Dokumentation zur Jahreskonferenz online

Bei der Jahreskonferenz des Projekts HRK-EXPERTISE Internationalisierung vergangene Woche in Berlin tauschten sich gut 200 Vertreter von Hochschulleitungen, Mitarbeiter aus International Offices und akademischen Auslandsämtern, Forschende und Lehrende sowie Vertreter von Wissenschaftsministerien und -organisationen über aktuelle Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die Internationalisierung deutscher Hochschulen aus. Jetzt ist die Dokumentation der Tagung online verfügbar (mehr).

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Max Planck Schools: Kooperationsverträge unterzeichnet

Am Mittwoch wurden in Berlin die finalen Kooperationsvereinbarungen zwischen den neun tragenden Universitäten und den außeruniversitären Partnern unterzeichnet, die gemeinsam die Pilotphase der Max Planck Schools (MPS) durchführen. Für den fünfjährigen, vom BMBF mit neun Millionen Euro pro Jahr geförderten Erprobungszeitraum wurden im Sommer 2017 die drei Initiativen MPS of Photonics, MPS of Cognition und MPS Matter to Life ausgewählt. Seit 1. November können sich interessierte Absolventen für dieses neue, ortsverteilte Promotionsprogramm bewerben. Bei der Unterzeichnung der Kooperationsverträge betonte BMBF-Staatssekretär Michael Meier die Bedeutung der MPS in der Gesamtstrategie von Bund und Ländern. Sie stellten "einen neuen Baustein dar, um exzellente Lehre und Spitzenforschung zusammenzubringen".

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Russland: Roadmap für wissenschaftliche Zusammenarbeit

Neue Vereinbarungen und Fördermöglichkeiten zur Verstetigung und Vertiefung der deutsch-russischen Beziehungen in Bildung und Wissenschaft stehen im Zentrum der „Deutsch-russischen Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation“. Das in dieser Woche von Bundesbildungsminsterin Anja Karliczek und dem russischen Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung Michail Kutjukow in Moskau unterzeichnete Dokument ist auf zehn Jahre angelegt. In vier Säulen richtet sich die Erklärung auf „Große Forschungsinfrastrukturen" (Säule 1), „Prioritäten" (Säule II), „Nachwuchsförderung“ (Säule III) und „Innovation, Wissenschaft und Gesellschaft" (Säule IV). Die Roadmap ist das Ergebnis eines Arbeitsprozesses, an dem Hochschulen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen beider Länder maßgeblich beteiligt waren (mehr).

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Deutsch-Russisches Themenjahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020

Bereits am 6. Dezember eröffneten die Außenminister von Deutschland und Russland, Heiko Maas und Sergej Lawrow, das „Deutsch-Russische Themenjahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020“. Dafür wird in Kürze ein Onlineportal eingerichtet, das die Breite der Kooperationen und Wissenschaftsbeziehungen sichtbar macht. Das Themenjahr soll dazu beitragen, eine positive Dynamik in den bilateralen Wissenschaftsbeziehungen zu entfalten, die Anzahl Studierender im jeweils anderen Land zu steigern sowie das Interesse an neuen Hochschulkooperationen und bilateralen Netzwerken zu stärken. Deutsche und russische Hochschulen pflegen derzeit 989 Kooperationen.  (mehr).

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Die HRK in den Medien

In einem Beitrag für die heutige Ausgabe des Berliner Tagesspiegel fordert HRK-Präsident Peter-André Alt klare Regeln für die Verteilung der Mittel zwischen Bund und Ländern, die nicht immer wieder in Frage gestellt werden dürften. "Sie zu verhandeln dürfte kein Kinderspiel sein. Aber wenn sie einmal festgelegt sind, ersparen sie uns das kleinteilige Feilschen vor jeder neuen Gemeinschaftsaufgabe. Die Grundgesetzänderung allein reicht offenbar nicht aus, um die Weichen richtig zu stellen."

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Im Auftrag des Präsidenten
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Kellershohn
Stellvertretender Pressesprecher
Tel. 030 / 20 62 92 -27
kellershohn@hrk.de