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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen

Newsflash 22.6. – 26.6.2026

→  Hochschulbau-Offensive in Bayern
→  Call for Contributions
→  Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen 2027 bis 2029 ausgeschrieben
→  Publikation: Digitale Barrierefreiheit in Hochschulen
→  BMFTR fördert Forschung zur Wissenschaftsfreiheit
→  Hamburg Science Summit
→  EUA Funding Forum 2026: Finanzierung der Hochschulen im Fokus
→  Lindauer Nobelpreisträgertagung
→  HRK in den Medien

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

Hochschulbau-Offensive in Bayern

Bayern startet eine Hochschulbau-Offensive mit zusätzlichen Investitionen von insgesamt einer Milliarde Euro aus Mitteln des Landesanteils am Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ sowie weiteren Landesprogrammen. Die Offensive umfasst eine Sanierungsoffensive für bestehende Hochschulgebäude und eine Schnellbauoffensive für Neubauten sowie die Beschleunigung großer Bauvorhaben. Nach Angaben der Staatsregierung sollen innerhalb von etwa vier Jahren mehr als 120 Maßnahmen an Hochschulen aller Regionen und Hochschularten umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Beseitigung dringender Sanierungsbedarfe, die Schaffung zusätzlicher Flächen für Forschung und Lehre sowie eine schnellere und unbürokratische Mittelverwendung. Ziel der Offensive sei es, mit zusätzlichen Investitionen die Bedingungen für Studierende, Lehrende und Forschende zu verbessern. Der Kabinettsbeschluss weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mittel der Hochschulbau-Offensive bestehende Mittelzusagen ergänzen und nicht ersetzen werden.


Call for Contributions

Das European Network for Recognition of Prior Learning (ERPL Network) hat den “Call for Contributions” für die vom 9. bis 13. November stattfindende “European RPL Week 2026” veröffentlicht. Die Konferenz bietet eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, innovative Ansätze vorzustellen und den Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis zu fördern. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Beispiele guter Praxis im Bereich der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen (Recognition of Prior Learning, RPL) zu diskutieren und die europäische Vernetzung zu stärken. Die Beiträge können online oder vor Ort auf Englisch oder in anderen Sprachen realisiert werden. Vorschläge können bis zum 30. September eingereicht werden (mehr).


Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen 2027 bis 2029 ausgeschrieben

Die Technische Universität Chemnitz hat die Ausrichtung der „PartWiss-Konferenzen“ für die Jahre 2027 bis 2029 ausgeschrieben. Die Konferenzreihe bringt Akteur:innen aus partizipativer, transdisziplinärer und transformativer Forschung, Citizen Science sowie verwandten Forschungsansätzen zusammen. Ziel ist es, den Austausch über Potenziale, Qualitätsstandards und Rahmenbedingungen partizipativer Forschung zu fördern und Wissenschaft mit gesellschaftlicher Praxis stärker zu vernetzen. Bewerben können sich Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen mit ausgewiesener Expertise auf diesem Gebiet. Für die Durchführung einer dreitägigen Konferenz stehen Fördermittel von bis zu 225.000 Euro zur Verfügung. Konzeptskizzen können bis zum 17. August eingereicht werden (mehr).


Publikation: Digitale Barrierefreiheit in Hochschulen

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat das Abschlussmagazin der Arbeitsgruppe „Digital Accessibility“ veröffentlicht. Unter dem Titel „Auf dem Weg zur digitalen Barrierefreiheit in Hochschulen“ bündelt die Publikation Erfahrungen, Perspektiven und Ergebnisse aus vier Jahren AG-Arbeit. Thematisiert werden unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, digitale Lehre und Prüfungen, Erfahrungen aus der Hochschulpraxis sowie aktuelle Forschungsperspektiven und der Einsatz von KI für mehr Zugänglichkeit. Die Beiträge verdeutlichen, dass digitale Barrierefreiheit eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe, Chancengleichheit und hochwertige Lehre ist. Zugleich wird der Bedarf an bereichsübergreifender Zusammenarbeit, verlässlichen Prozessen und kontinuierlicher Sensibilisierung hervorgehoben. 


BMFTR fördert Forschung zur Wissenschaftsfreiheit

Bis 18. September können Förderanträge im Rahmen des neuen Förderaufrufs des BMFTR im Rahmen des Förderschwerpunkts Wissenschafts- und Hochschulforschung eingereicht werden. Im Zentrum stehen empirische Untersuchungen zu Belastungen der Wissenschaftsfreiheit sowie zu Strategien, mit denen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Handlungsfähigkeit und Resilienz stärken können. Gefördert werden Verbundvorhaben zu vier Themenfeldern: Anfeindungen und Schutzmechanismen, die Wahl von Forschungs- und Lehrthemen, organisationale Resilienz sowie die Entwicklung von Monitoring- und Indikatorensystemen. Besonderes Gewicht legt das BMFTR auf den Transfer der Ergebnisse in die Hochschul- und Wissenschaftspraxis. Für Förderinteressierte besteht am 30.6. von 13 Uhr bis 14 Uhr die Möglichkeit, in einer virtuellen Informationsveranstaltung Fragen zum Teilnahmeprozess zu stellen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich (mehr).


Hamburg Science Summit

Wie kann Europa seine internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Innovation in einer zunehmend multipolaren Welt strategisch weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Hamburg Science Summit am 17. September. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Wissenschaftsdiplomatie, die Beziehungen Europas zu Partnern jenseits der USA und Chinas sowie Synergien zwischen Wissenschaft, Innovation und Verteidigung. Erwartet werden zahlreiche Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. In den Diskussionen mit Vertreter:innen der Europäischen Kommission, des Europäischen Innovationsrats (EIC), sowie den Präsident:innen mehrerer nationaler Wissenschaftsakademien wird HRK-Vizepräsident Georg Krausch die deutsche Perspektive einbringen (mehr).


EUA Funding Forum 2026: Finanzierung der Hochschulen im Fokus

Die European University Association (EUA) lädt vom 14. bis 16. Oktober zum EUA Funding Forum nach Brno ein. Die Veranstaltung bringt Hochschulleitungen, Wissenschaftsmanager:innen, Förderorganisationen, politische Entscheidungsträger:innen und Forschende aus ganz Europa zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Hochschul- und Forschungsfinanzierung zu diskutieren. Unter dem Leitmotiv „A university of value“ stehen Fragen nach dem gesellschaftlichen Wert von Hochschulen, der Finanzierung wissenschaftlicher Leistungen und der Bedeutung akademischer Werte im Mittelpunkt. Das Forum widmet sich unter anderem nachhaltigen Finanzierungsmodellen, strategischer Hochschulentwicklung und den Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre in Europa (mehr).


Lindauer Nobelpreisträgertagung

Seit über 75 Jahren bieten die Lindauer Nobelpreisträgertagungen herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eine einzigartige Plattform für den Austausch mit Nobelpreisträger:innen. Hochschulen in Deutschland sind eingeladen, bis zu zwei exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen aus der Medizin für eine Teilnahme zu nominieren. Voraussetzung für den Nominierungsprozess ist die Benennung einer Ansprechperson an der Hochschule; die entsprechenden Kontaktdaten sind bis spätestens 15. August 2026 an vanessa.gruenhagen@lindau-nobel.org zu übermitteln. Nach erfolgter Übermittlung erhält die benannte Ansprechperson Zugang zum Nominierungssystem; die Einreichung der Nominierungen ist ab Mitte September 2026 möglich. Die Auswahlkriterien sind auf der Homepage der Lindauer Nobelpreisträgertagungen verfügbar.


HRK in den Medien

Im Audiobeitrag EU-Gipfel: Drohen Einsparungen in der Forschungsförderung? im Deutschlandfunk und im Text EU-Forschungsbudget: Deutliche Kritik aus Wissenschaft und Forschungspolitik am aktuellen Entwurf im Research.Table wurde die Kritik der HRK zum EU-Finanzrahmen 2028 bis 2034 thematisiert. Außerdem berichtete der Research.Table über Forderungen des HRK-Präsidenten im Forschungsausschuss.

Dieser Newsletter wird bereitgestellt von:
Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz

Prof. Dr. Walter Rosenthal (Vorstandsvorsitzender)
Ahrstraße 39
53175 Bonn
Tel.: +49 228 887-153
Fax: +49 228 887-280
E-Mail: post@hrk.de

Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde: Bezirksregierung Köln
Stiftungsregister des Landes NRW: AZ: 15.2.1.- 23/ 65
USt-IdNr.: DE224596228

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. Jens-Peter Gaul
gaul@hrk.de 
Adresse s.o.
Tel.: +49 228 887-114

Im Auftrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz versandt durch:
Sandra Vogel
vogel@hrk.de
Tel.: +49 30 206 292-231

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