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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen

Newsflash 17. - 21.1.2022

→  EU-Forschungsmissionen: Expert:innen für Rat gesucht
→  Digitale Barrierefreiheit: HRK-Workshops für Hochschulleitungen
→  11. Ausschreibung der Philipp-Schwartz-Initiative
→  BAföG-Bericht bestätigt dringenden Reformbedarf
→  Hochschulforum Digitalisierung: Neue Runde kollegialer Beratung
→  Ausschreibung: Stiftung für Innovationen in der Hochschullehre

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

EU-Forschungsmissionen: Expert:innen für Rat gesucht

Hochrangige Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen im Rat („Board“) der EU-Forschungsmissionen die strategische Planung sowohl der Forschungsziele als auch der Umsetzungsmaßnahmen in den Bereichen Klimawandel, Krebs, Schutz der Meere, intelligente Städte und gesunde Böden mitentwickeln. Interessierte Wissenschaftler:innen können sich bewerben, indem sie ihr Profil in der europäischen Expertendatenbank bis zum 2. Februar hinterlegen (mehr). 


Digitale Barrierefreiheit: HRK-Workshops für Hochschulleitungen

Im Rahmen des Hochschulforums Digitalisierung bietet die HRK am 8. und 10. Februar Informationsworkshops zum Thema digitale Barrierefreiheit an. Diese sollen über rechtliche Rahmenbedingungen und Kontrollmechanismen informieren sowie Handlungsbedarfe und daraus resultierende Handlungsfelder an Hochschulen aufzeigen. Darüber hinaus werden anhand von Praxisbeispielen mögliche Wege zur strukturellen Verankerung digitaler Barrierefreiheit an Hochschulen erläutert. Die Workshops finden virtuell statt und richten sich an Hochschulleitungen und weitere strategisch Verantwortliche für den Bereich digitale Barrierefreiheit. Um Anmeldung bis zum 30. Januar wird gebeten (mehr).


11. Ausschreibung der Philipp-Schwartz-Initiative

Ab sofort können Hochschulen im Rahmen der 11. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Nominiert werden können Forscher:innen aus Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar erheblich und akut gefährdet sind. Erfolgreiche Hochschulen können den nominierten gefährdeten Personen bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte im Rahmen eines Forschungsstipendiums oder Arbeitsvertrags ermöglichen, ergänzt durch einen Förderbetrag, der die aufnehmende Einrichtung selbst entlasten soll. Eine Verlängerung um bis zu zwölf Monate ist möglich. Antragsschluss ist der 4. März (mehr).


BAföG-Bericht bestätigt dringenden Reformbedarf

Die Zahl der geförderten Studierenden ist von 2016 bis 2020 noch einmal deutlich zurückgegangen. Dies zeigt der jetzt vorgelegte, noch von der alten Bundesregierung verfasste 22. BAföG-Bericht. Während die Zahl der Geförderten 2016 durchschnittlich noch bei etwa 377.000 lag, waren es 2020 nur noch circa 321.000. Das entspricht einem Minus von 14,9%. Es wird betont, dass der Rückgang verlangsamt und der Förderhöchstbetrag 2020 von 735 Euro auf 861 Euro angehoben wurde. Die Zahlen bestätigen die dringend notwendige Umsetzung der wiederholten HRK-Forderungen, im Zuge einer grundlegenden BAföG-Reform unter anderem die Einkommens- und Vermögensfreibeträge der Eltern neu zu gestalten, um die Förderquote signifikant und nachhaltig zu erhöhen.


Hochschulforum Digitalisierung: Neue Runde kollegialer Beratung

Im Rahmen des kollegialen Beratungsformats HFDxChange lädt das Hochschulforum Digitalisierung Lehrende und Mitarbeitende aus lehrunterstützenden Einrichtungen sowie studentische Tutor:innen ein, von Ende Februar bis Ende April in einen intensiven kollegialen Austausch zu treten. Dabei beraten sich die Teilnehmenden in fünfköpfigen Teams gegenseitig zu konkreten Herausforderungen aus ihrem Berufsumfeld. Bewerbungen mit einem konkreten Fall sind noch bis 23. Januar möglich (mehr).


Ausschreibung: Stiftung für Innovationen in der Hochschullehre

Im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2022” fordert die Stiftung für Innovationen in der Hochschullehre dazu auf, Ideen für die Lehre zu entwickeln und zu erproben. Dabei gibt es keine Vorgaben zum thematischen oder fachlichen Schwerpunkt. Vielmehr seien alle Vorhaben, die "durch ihr Innovationspotenzial überzeugen“, willkommen. „Freiraum 2022” ist eine wiederkehrende Ausschreibung. Der Ausschuss zur Projektauswahl wählt in regelmäßigen Abständen (mindestens ein Mal jährlich) Projekte aus. Stichtag für die Einreichung von Anträgen der ersten Runde ist der 15. März (mehr).

Dieser Newsletter wird bereitgestellt von:
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Stiftungsregister des Landes NRW: AZ: 15.2.1.- 23/ 65
USt-IdNr.: DE224596228

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. Jens-Peter Gaul
gaul@hrk.de 
Adresse s.o.
Tel.: +49 228 887-114

Im Auftrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz versandt durch:
Ralf Kellershohn
kellershohn@hrk.de 
Tel.: +49 30 206 292 27

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