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Newsflash 22.6. – 26.6.2026
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An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen |
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Gespräch des Sprechers der Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit dem Forschungsausschuss des Deutschen BundestagsHRK-Präsident Walter Rosenthal war in seiner Funktion als Sprecher der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zu einem Gespräch mit dem Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags eingeladen. Die Sitzung, an der auch Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, teilnahm, hatte den Bundesbericht Forschung und Innovation zum Gegenstand. Herr Rosenthal hob hervor, dass Wissenschaft verlässliche Finanzierung brauche. In der Aufstellung des nächsten Haushalts auf Bundesebene müssten Forschung und Entwicklung deutlich höher priorisiert werden als zuletzt. Die Hightech-Agenda Deutschland könne ein kraftvolles Zukunftsprojekt werden, wenn sie wissenschaftsgeleitet, transparent und mit ausreichenden Mitteln umgesetzt werde. Er begrüßte außerdem das geplante Innovationsfreiheitsgesetz. Weitere wichtige Maßnahmen seien die angekündigte Schaffung eines eigenständigen Gesetzes für wissenschaftliche Tierversuche, eine substanzielle BAföG-Reform und ein neues Tenure-Track-Programm von Bund und Ländern für den Mittelbau. Wissenschaftsfreiheit und Autonomie seien von Nutzen für die ganze Gesellschaft. Freie, autonome Wissenschaft diene der Gesellschaft, weil sie nicht nach kurzfristigen politischen Vorgaben funktioniere. Hochschulautonomie schütze davor, dass Politik direkt oder indirekt Forschungsagenden, Professurendenominationen oder wissenschaftliche Ergebnisse vorgebe. |
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Hochschulbau-Offensive in BayernBayern startet eine Hochschulbau-Offensive mit zusätzlichen Investitionen von insgesamt einer Milliarde Euro aus Mitteln des Landesanteils am Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ sowie weiteren Landesprogrammen. Das Maßnahmenpaket umfasst eine Sanierungsoffensive für bestehende Hochschulgebäude und eine Schnellbauoffensive für Neubauten sowie die Beschleunigung großer Bauvorhaben. Nach Angaben der Staatsregierung sollen innerhalb von etwa vier Jahren mehr als 120 Maßnahmen an Hochschulen aller Regionen und Hochschularten umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Beseitigung dringender Sanierungsbedarfe, die Schaffung zusätzlicher Flächen für Forschung und Lehre sowie eine schnellere und unbürokratische Mittelverwendung. Ziel der Offensive sei es, mit zusätzlichen Investitionen die Bedingungen für Studierende, Lehrende und Forschende zu verbessern. Der Kabinettsbeschluss weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mittel der Hochschulbau-Offensive bestehende Mittelzusagen ergänzen und nicht ersetzen werden. |
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Call for Contributions: European Recognition of Prior Learning (RPL) Week 2026Das European Network for Recognition of Prior Learning (ERPL Network) hat den „Call for Contributions“ für die vom 9. bis 13. November stattfindende „European RPL Week 2026“ veröffentlicht. Die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen (Recognition of Prior Learning, RPL) ermöglicht es, Dopplungen von Lerninhalten zu vermeiden, auf vorhandenes Wissen aufzubauen und dafür anerkannt zu werden. Die betreffenden Kenntnisse, das Verständnis und die Fähigkeiten können in jedem Lebensbereich erworben worden sein, d. h. in formalen, nicht-formalen oder informellen (Lern-)Kontexten. RPL kommt der Gesellschaft zugute, indem es Inklusion fördert, lebenslanges Lernen unterstützt, die Entwicklung der Arbeitskräfte verbessert und zum Wirtschaftswachstum beiträgt. Die Konferenz bietet eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, innovative Ansätze vorzustellen und den Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis zu fördern. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Beispiele guter Praxis im Bereich der RPL zu diskutieren und die europäische Vernetzung zu stärken. Die Beiträge können online oder vor Ort auf Englisch oder in anderen Sprachen realisiert werden, beispielsweise als Workshops und Webinare über RPL zur Validierung informellen Lernens, Einsatz von KI und Digitalisierung von RPL-Prozessen oder RPL für den Studienzugang. Vorschläge können bis zum 30. September eingereicht werden (mehr). |
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Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen 2027 bis 2029 ausgeschriebenDie Technische Universität Chemnitz hat die Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen für die Jahre 2027 bis 2029 ausgeschrieben. Die Konferenzreihe bringt Akteur:innen aus partizipativer, transdisziplinärer und transformativer Forschung, Citizen Science sowie verwandten Forschungsansätzen zusammen. Dadurch soll der Austausch über Potenziale, Qualitätsstandards und Rahmenbedingungen partizipativer Forschung gefördert werden und Wissenschaft mit gesellschaftlicher Praxis stärker vernetzt werden. Bewerben können sich Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen mit ausgewiesener Expertise auf diesem Gebiet. Für die Durchführung einer dreitägigen Konferenz stehen Fördermittel von bis zu 225.000 Euro zur Verfügung. Die Einreichungsfrist für Konzeptskizzen endet am 17. August (mehr). |
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Publikation: Digitale Barrierefreiheit in HochschulenDas Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat das Abschlussmagazin der Arbeitsgruppe „Digital Accessibility“ veröffentlicht. Unter dem Titel „Auf dem Weg zur digitalen Barrierefreiheit in Hochschulen“ bündelt die Publikation Erfahrungen, Perspektiven und Ergebnisse aus vier Jahren AG-Arbeit. Thematisiert werden unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, digitale Lehre und Prüfungen, Erfahrungen aus der Hochschulpraxis sowie aktuelle Forschungsperspektiven und der Einsatz von KI für mehr Zugänglichkeit. Mit Blick auf die Hochschulen betrifft digitale Barrierefreiheit alle Phasen eines Studiums: von der Studienorientierung und Bewerbung über die Lehre und Prüfungen bis hin zum Übergang in den Beruf. Formulare, Lernplattformen, Prüfungseinsichten und Karriereportale müssen so gestaltet sein, dass sie für alle nutzbar sind – auch für Nutzer:innen von Assistenztechnologien. Die Beiträge verdeutlichen, dass digitale Barrierefreiheit die Teilhabe aller Studierenden unabhängig von ihrer persönlichen Disposition, Chancengleichheit und hochwertige Lehre ermöglicht. Zugleich wird der Bedarf an bereichsübergreifender Zusammenarbeit, verlässlichen Prozessen und kontinuierlicher Sensibilisierung für digitale Barrieren hervorgehoben. |
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BMFTR fördert Forschung zur WissenschaftsfreiheitBis zum 18. September können Förderanträge im Rahmen des Förderschwerpunkts Wissenschafts- und Hochschulforschung des BMFTR eingereicht werden. Im Zentrum stehen empirische Untersuchungen zu Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit sowie zu Strategien, mit denen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Handlungsfähigkeit und Resilienz stärken können. Gefördert werden Verbundvorhaben zu vier Themenfeldern: Anfeindungen und Schutzmechanismen, die Wahl von Forschungs- und Lehrthemen, organisationale Resilienz sowie die Entwicklung von Monitoring- und Indikatorensystemen. Besonderes Gewicht legt das BMFTR auf den Transfer der Ergebnisse in die Hochschul- und Wissenschaftspraxis. Für Förderinteressierte besteht am 30. Juni von 13 bis 14 Uhr die Möglichkeit, in einer virtuellen Informationsveranstaltung Fragen zum Teilnahmeprozess zu stellen. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich (mehr). |
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Hamburg Science SummitWie kann Europa seine internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Innovation in einer zunehmend multipolaren Welt strategisch weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Hamburg Science Summit am 17. September. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Wissenschaftsdiplomatie, die Beziehungen Europas zu Partnern jenseits der USA und Chinas sowie Synergien zwischen Wissenschaft, Innovation und Verteidigung. Erwartet werden zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. In den Diskussionen mit Vertreter:innen der Europäischen Kommission, des Europäischen Innovationsrats (EIC), sowie den Präsident:innen mehrerer nationaler Wissenschaftsakademien wird HRK-Vizepräsident Georg Krausch die deutsche Perspektive einbringen (mehr). |
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EUA Funding Forum 2026: Finanzierung der Hochschulen im FokusDie European University Association (EUA) lädt vom 14. bis 16. Oktober zum EUA Funding Forum nach Brno ein. Die Veranstaltung bringt Hochschulleitungen, Wissenschaftsmanager:innen, Förderorganisationen, politische Entscheidungsträger:innen und Forschende aus ganz Europa zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Hochschul- und Forschungsfinanzierung zu diskutieren. Unter dem Leitmotiv „A university of value“ stehen Fragen nach dem gesellschaftlichen Wert von Hochschulen, ihrer Finanzierung und der Bedeutung akademischer Werte im Mittelpunkt. Das Forum widmet sich unter anderem nachhaltigen Finanzierungsmodellen, strategischer Hochschulentwicklung und den Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre in Europa (mehr). |
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Lindauer NobelpreisträgertagungSeit über 75 Jahren bieten die Lindauer Nobelpreisträgertagungen herausragenden Nachwuchswissenschaftler:innen eine einzigartige Plattform für den Austausch mit Nobelpreisträger:innen. Hochschulen in Deutschland sind in diesem Jahr eingeladen, bis zu zwei exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen aus der Medizin für eine Teilnahme zu nominieren. Für den Zugang zum Nominierungssystem müssen interessierte Hochschulen jeweils die Kontaktdaten einer Ansprechperson bis spätestens 15. August 2026 an vanessa.gruenhagen@lindau-nobel.org übermitteln. Diese benannte Ansprechperson kann anschließend ab Mitte September die Nominierungen ihrer Hochschule im System eintragen. Die Auswahlkriterien für exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen sind auf der Homepage der Lindauer Nobelpreisträgertagungen verfügbar. |
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Dieser Newsletter wird bereitgestellt von: Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal (Vorstandsvorsitzender) Ahrstraße 39 53175 Bonn Tel.: +49 228 887-153 Fax: +49 228 887-280 E-Mail: post@hrk.de Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde: Bezirksregierung Köln Stiftungsregister des Landes NRW: AZ: 15.2.1.- 23/ 65 USt-IdNr.: DE224596228 Inhaltlich verantwortlich: Dr. Jens-Peter Gaul gaul@hrk.de Adresse s.o. Tel.: +49 228 887-114 Im Auftrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz versandt durch: Sandra Vogel vogel@hrk.de Tel.: +49 30 206 292-231 Abmeldung: Wenn Sie diesen E-Mail-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie bitte an presse@hrk.de. |
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