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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen

Newsflash 14. - 18.6.2021

→  Magna Charta Universitatum 2020
→  Appell: Wissenschaftszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika
→  Philipp Schwartz-Initiative: Ausschreibungsrunde gestartet
→  Diskussion: Hochschulmobilität neu denken. Deutsch-französische Perspektiven
→  Workshop: Anerkennungsverfahren in der Arbeit von International Offices
→  Workshop II: Bedarfe von Studierenden zu Anerkennung und Anrechnung
→  Kongress für Hochschulinnovation
→  Die HRK in den Medien

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

Magna Charta Universitatum 2020

Am 16./17. Juni wurde die neue Magna Charta Universitatum der Öffentlichkeit im Rahmen einer virtuellen Konferenz vorgestellt. Die 1988 veröffentlichte Erklärung beschreibt Prinzipien der akademischen Freiheit und institutionellen Autonomie als Leitlinie für das Selbstverständnis der Universitäten. Ziel des neuen Dokumentes ist es, die Grundüberzeugungen der ursprünglichen Erklärung zu bekräftigen und gleichzeitig die neuen Herausforderungen und Belange der Hochschulen weltweit im Text zu reflektieren. Insbesondere geht es dabei darum, die globale Dimension der Magna Charta Universitatum und die zentrale Rolle der Hochschulen für die Gesellschaft deutlich herauszustellen. An einer Mitzeichnung des Dokumentes interessierte Hochschulen finden weitere Informationen online.


Appell: Wissenschaftszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika

In der gemeinsamen Erklärung “Enhan­cing Research Excellence at African Universities through European-African Coope­ration“ richtet die europäische Hochschulgemeinschaft einen Appell an die Europäische Kommission, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika zu fördern und weiter zu stärken. Die über 1.100 unterzeichnenden Hochschulen heben hervor, dass eine intensivierte Forschungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika entscheidend für das Bestreben beider Kontinente sei, große Herausforderungen wie die aktuelle COVID-19-Pandemie, Ungleichheit, die digitale Transformation und den Klima­wan­del gemeinsam zu bewältigen. Die von der HRK initiierte Erklärung unterzeichneten 20 nationale Rektorenkonferenzen und die European University Association.


Philipp Schwartz-Initiative: Ausschreibungsrunde gestartet

Seit gestern können Hochschulen und andere wissenschaftliche Institutionen in Deutschland im Rahmen der 10. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Wissenschaftler beantragen. Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, gefährdeten Personen bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte im Rahmen eines Forschungsstipendiums oder Arbeitsvertrags zu ermöglichen. Ergänzt wird dies durch einen Förderbetrag, der die aufnehmende Einrichtung bei der Unterstützung der Integration und des Karriereneustarts der Philipp Schwartz Fellows entlasten soll. Eine Verlängerung um bis zu zwölf Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich. Antragsschluss ist der 10. September (mehr).


Diskussion: Hochschulmobilität neu denken. Deutsch-französische Perspektiven

Wie werden europäische Mobilität und Kooperation der Zukunft aussehen? Welche Modelle haben sich in Zeiten der Pandemie bewährt – und werden diese die internationalen Hochschulbeziehungen auch dauerhaft prägen? Diese Fragen stehen im Zentrum einer virtuellen Podiumsdiskussion der Deutschen Botschaft Paris, der Deutsch-Französischen Hochschule und des DAAD am kommenden Dienstag 10:00 bis 12:00 Uhr. Es diskutieren der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Paris, die Präsidenten von CPU, DAAD, DFH und HRK sowie die Generaldirektorin von Campus France. Anmeldungen zur Podiumsdiskussion sind bis zum 24. Juni möglich (mehr). 


Workshop: Anerkennungsverfahren in der Arbeit von International Offices

Hochschulische Anerkennung und deren spezielle Herausforderungen für die International Offices und Akademischen Auslandsämter der Hochschulen standen im Mittelpunkt eines Workshops des HRK-Projekts MODUS in dieser Woche. Dabei tauschten sich die Teilnehmenden über die Gestaltung von Anerkennungsverfahren, Notenumrechnung sowie Aspekte der Digitalisierung von Anerkennungsprozessen aus. Neben der Vermittlung und Vertiefung von Grundlagenwissen zum Thema Anerkennung stand der kollegiale Austausch über aktuelle Entwicklungen im Vordergrund (mehr). 


Workshop II: Bedarfe von Studierenden zu Anerkennung und Anrechnung

In Zusammenarbeit mit dem Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools (KASAP) und dem freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) richtet das HRK-Projekt MODUS einen Workshop zur Identifikation von Interessen und typischen Informationsbedarfen von Studierenden in Bezug auf Anerkennung und Anrechnung aus. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung zielgruppengerechter Informationsangebote für Studierende und Studieninteressierte ein. Hochschulen werden gebeten, Vertreterinnen und Vertreter ihrer organisierten Studierendenschaft zu ermutigen, an dem Workshop teilzunehmen. Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Projekts MODUS (mehr).


Kongress für Hochschulinnovation

Aktuelle Hochschulentwicklungen und Fragen der Ausgestaltung eines zukunftsfähigen Hochschulsystems standen im Zentrum des Kongresses für Hochschulinnovation in dieser Woche. Auf den Podien und in den Foren wurde unter anderem über die Notwendigkeit der Differenzierung des Hochschulsystems gesprochen sowie über die Zukunft der Forschungsförderung. Das Spannungsverhältnis zwischen institutioneller und individueller Wissenschaftsfreiheit wurde angesichts der geplanten Novellierungen der Landeshochschulgesetze in Hessen und Bayern erörtert, unter anderem vom bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler, der hessischen Wissenschaftsministerin Angela Dorn und Peter M. Huber, Richter am Bundesverfassungsgericht (mehr).


Die HRK in den Medien

Im ZDF Morgenmagazin sprach HRK-Vizepräsident Oliver Günther über die Planungen der Hochschulen zum kommenden Semester. Um die Auswirkungen des Wettbewerbs in der Wissenschaft geht es in einem Beitrag von HRK-Präsident Peter-André Alt in der aktuellen Ausgabe der ZEIT.

Im Auftrag des Präsidenten
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Kellershohn
Stellvertretender Pressesprecher
030 / 206 292 - 27
kellershohn@hrk.de