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HRK Hochschulrektorenkonferenz - die Stimme der Hochschulen

Newsflash 9. – 13.3.2026

→  Exzellenzuniversitäten: Entscheidung im Evaluationsverfahren
→  Neue Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence
→  GEMA weist Kritik der Musikhochschulen zurück
→  Netzwerktreffen: Vizepräsident:innen für Lehre beraten über Akkreditierung
→  Positionspapier: Beitrag der Hochschulen zur MINT-Fachkräftesicherung
→  Jetzt anmelden: TransformationsFORUM Hochschulstadt
→  HRK in den Medien

An die Rektorate und Präsidien der HRK-Mitgliedshochschulen

Exzellenzuniversitäten: Entscheidung im Evaluationsverfahren

Eine wichtige Zwischenetappe in der Exzellenzstrategie: Ab 1. Januar 2027 werden zehn Einrichtungen für weitere sieben Jahre gefördert: die RWTH Aachen, die Universität Bonn, die Berlin University Alliance, die TU Dresden, die Universität Hamburg, die Universität Heidelberg, das KIT Karlsruhe, die LMU München und die TU München sowie die Universität Tübingen. So lautet das Ergebnis der aus einem international besetzten Expertengremium und den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Minister:innen des Bundes und der Länder zusammengesetzten Exzellenzkommission. Der nächste Schritt in der Exzellenzstrategie ist die Entscheidung über Neuanträge in der zweiten Förderlinie, die am 2. Oktober 2026 getroffen und bekannt gegeben wird (mehr).


Neue Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence

Grundlagenforschung an der Schnittstelle von Biomedizin und Künstlicher Intelligenz steht im Zentrum der neuen Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence. Die Gründung geht auf eine Entscheidung des erweiterten Lenkungsausschusses der Max Planck Schools zurück. Dieser hatte sich nach einem mehrstufigen Auswahlprozess für den Antrag der Max Planck School on Biomedical Artificial Intelligence ausgesprochen. Die nunmehr vierte Max Planck School ergänzt die bereits bestehenden drei Schools Cognition, Matter to Life und Photonics. Die 2019 gestarteten Graduiertenschulen sind ein gemeinsames Programm deutscher Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Sie bieten jungen internationalen Talenten die Möglichkeit, ihre Promotion im Rahmen eines herausragenden Netzwerks mit frühzeitigem Zugang zu exzellenter Infrastruktur und renommierten Wissenschaftler:innen zu entwickeln (mehr).


GEMA weist Kritik der Musikhochschulen zurück

In einer Antwort auf einen offenen Brief der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat der Vorstand der Verwertungsgesellschaft GEMA Kritik an ihren Reformplänen zurückgewiesen. Die RKM hatte kritisiert, dass ein stärker marktorientiertes Verteilungssystem den allergrößten Teil der Komponist:innen neuer Avantgarde-Musik und damit auch den komponierenden Nachwuchs der Hochschulen marginalisieren und in die Nebenberuflichkeit drängen würde. In ihrer Antwort erklärt die GEMA nun, dass hingegen das bisherige System Fehlanreize gesetzt habe, indem „eine einzige musikalische Richtung unter Ausschluss anderer Stilrichtungen und Genres“ gefördert worden sei. Ebenso weist die GEMA die Vermutung negativer Auswirkungen der Reformideen für den musikalischen Nachwuchs zurück. Vielmehr sei eine zielgerichtete Förderung des Nachwuchses vorgesehen, von der auch jüngere Komponist:innen im Bereich der zeitgenössischen Kunstmusik profitieren würden.


Netzwerktreffen: Vizepräsident:innen für Lehre beraten über Akkreditierung

Beim Netzwerktreffen der Vizepräsident:innen für Lehre an der Universität Siegen diskutierten Vertreter:innen aus Hochschulen, Agenturen, Akkreditierungsrat und HRK über den Beitrag des Akkreditierungswesens zur Qualitätsentwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Europäisierung des Akkreditierungswesens. HRK-Vizepräsident Ulrich Bartosch erinnerte daran, dass die wissenschaftsgeleitete Akkreditierung zur Sicherung von Hochschulautonomie und Lehrfreiheit beiträgt. Dazu setzt sie – im Unterschied zur ministeriellen Genehmigungspflicht – auf komplexe Begutachtungsverfahren, die tief in die Hochschulen hineinwirken und nationale ebenso wie europäische Standards rechtsverbindlich und konsistent umsetzen. Zugleich verwies Bartosch auf den hohen Regulierungs- und Bürokratieaufwand in der Anwendung komplexer Ländervorgaben und ermutigte die Hochschulen als „Orte des institutionalisierten Widerspruchs“, Frei- und Experimentierräume stärker für sich zu nutzen. Das Netzwerktreffen findet jährlich im Frühjahr an wechselnden Universitätsstandorten sowie zusätzlich im Herbst in einem digitalen Format statt (mehr).


Positionspapier: Beitrag der Hochschulen zur MINT-Fachkräftesicherung

Welchen Beitrag können Hochschulen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in MINT-Berufen leisten? Diese Frage steht im Zentrum eines neuen Positionspapiers der Arbeitsgruppe Hochschulen im Nationalen MINT Forum. Die Autor:innen identifizieren fünf zentrale Handlungsfelder – darunter eine höhere Bleibequote internationaler Absolvent:innen, eine intensivere Zusammenarbeit von Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen sowie bessere Übergänge zwischen Schule und Hochschule. So sollten Studieninteressierte transparenter über Inhalte und Anforderungen eines MINT-Studiums informiert werden, um Studienabbrüche zu reduzieren. Die HRK ist als eine von neun Organisationen in der Arbeitsgruppe vertreten. Das Nationale MINT Forum ist ein Zusammenschluss von über 30 Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stiftungen und Zivilgesellschaft, die sich gemeinsam für eine stärkere Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einsetzen.


Jetzt anmelden: TransformationsFORUM Hochschulstadt

Noch bis zum 17. April können sich Interessierte für das TransformationsFORUM Hochschulstadt anmelden. Die am 4. und 5. Mai in Halle stattfindende Veranstaltung wird gemeinsam vom Stifterverband, der Stadt Halle (Saale), dem Deutschem Städtetag, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der HRK ausgerichtet. Ziel ist es, Potenziale und Perspektiven der dauerhaften Zusammenarbeit von Hochschulen und Kommunen zu diskutieren, um gemeinsam die großen Transformationsaufgaben der Zeit – etwa Klimaanpassung, Digitalisierung oder Resilienz – zu bewältigen. Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulleitungen, Transfer- und Nachhaltigkeitsverantwortliche sowie an Personen aus Wissenschaftsmanagement, Stadt- und Regionalentwicklung (mehr).


HRK in den Medien

HRK-Vizepräsidentin Anja Steinbeck äußert sich im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur aktuellen Bedrohung der Wissenschaftsfreiheit weltweit und plädiert für ein klares Eintreten für demokratische Prinzipien und die freiheitliche Ordnung. Der Research.Table zitiert HRK-Vizepräsidentin Susanne Menzel-Riedl, die während der Podiumsdiskussion einer GEW-Veranstaltung zur BAföG-Novelle die Bildungsgerechtigkeit in den Mittelpunkt stellte und auf die HRK-Entschließung „Chancengerechte akademische Bildung ohne Armutsrisiko“ vom Mai 2025 verwies. Weiterhin nennt Research.Table das HRK-Projekt KoNHAP als eine der Maßnahmen des BMFTR gegen Antisemitismusforschung und -prävention.

Dieser Newsletter wird bereitgestellt von:
Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz

Prof. Dr. Walter Rosenthal (Vorstandsvorsitzender)
Ahrstraße 39
53175 Bonn
Tel.: +49 228 887-153
Fax: +49 228 887-280
E-Mail: post@hrk.de

Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde: Bezirksregierung Köln
Stiftungsregister des Landes NRW: AZ: 15.2.1.- 23/ 65
USt-IdNr.: DE224596228

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. Jens-Peter Gaul
gaul@hrk.de 
Adresse s.o.
Tel.: +49 228 887-114

Im Auftrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz versandt durch:
Ralf Kellershohn
kellershohn@hrk.de
Tel.: +49 30 206 292-227

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