Europäischer Hochschulraum

Qualitätssicherung im Europäischen Hochschulraum

Die Bologna Erklärung von 1999, die den Europäischen Hochschulraum begründete, stieß die Entwicklung vergleichbarer Kriterien und Methoden in der Qualitätssicherung an. Eines der Ergebnisse, das nachhaltige Wirkung entfaltet hat, sind die "Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area (ESG)", die den Rahmen für die hochschulinterne, für die externe und für die Qualitätssicherung der Agenturen abstecken. Sie haben die nationalen Regelungen der derzeit 47 „Bologna-Staaten“ beeinflusst. So sind die Regeln des deutschen Akkreditierungsrats zur Akkreditierung von Studienprogrammen und zur Systemakkreditierung auf den ESG aufgebaut.

2007 einigten sich die europäischen Bildungsminister darauf, das  European Quality Assurance Register for Higher Education (EQAR) einzurichten. In diese Datenbank können alle Agenturen aufgenommen werden, die sich nach den ESG richten und damit den europaweiten Standards entsprechen.

Die Verantwortung für die Qualität der Hochschulbildung liegt jedoch bei den Hochschulen selbst. Um sie im Sinne der jeweiligen Ziele der Hochschule wahrnehmen zu können, bedarf es jedoch der Freiheit, selbstständig gestaltend tätig werden zu können. Autonomie der Hochschule ist die Grundlage für eine eigenständige Qualitätsentwicklung, die Rechenschaftslegung und Verbesserungsprozesse unterstützt.

Seit 2006 findet jährlich das European Quality Assurance Forum statt, das zu Information, Austausch und Netzwerkbildung der Teilnehmenden dient.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Bologna-Sekretariats.

Kontakt

Barbara Michalk
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Christian Tauch
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tauch[at]hrk.de