Internationalisierung der Curricula

Internationalisierung der Curricula

Ein breit gefasstes Verständnis der Internationalisierung der Hochschulen umschließt die Inhalte der akademischen Lehre. Die konsequente Internationalisierung der Curricula aller Fachrichtungen schafft die Vorrausetzung dafür, allen Studierenden eine internationale Perspektive an ihrem deutschen Studienort zu vermitteln. Sie ermöglicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit internationalen und interkulturellen Lerninhalten im Verlauf des Hochschulstudiums in Deutschland und qualifiziert die Studierenden somit zur aktiven und (auch im eigentlichen Wortsinne) selbstbewussten Teilhabe an einer über nationale Grenzen hinweg vernetzten Welt.


Internationalisierung der Curricula in den MINT-Fächern

28.07.2017 Maßnahmen zur Internationalisierung von Curricula in den Ingenieur- und Naturwissenschaften stehen im Zentrum einer im Februar 2018 von der TU Berlin gemeinsam mit HRK, TU9 und DAAD durchgeführten Konferenz. In den Foren und Präsentationen soll es unter anderem darum gehen, welche Methoden angemessen sind, um das gewünschte Level der Internationalisierung in der Lehre zu erreichen, welche Standards bei der Evaluation helfen oder wie der erforderliche Kulturwandel in einer Institution motiviert werden kann. Das vorläufige Konferenzprogramm steht voraussichtlich ab Oktober auf der Konferenz-Webseite zur Verfügung. 

HRK-Empfehlung "Zur Internationalisierung der Curricula"

09.05.2017 Die 22. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz verabschiedete heute die Empfehlung „Zur Internationalisierung der Curricula.“ Hierin spricht sich die HRK-Mitgliederversammlung für die Verankerung einer internationalen Dimension in allen Curricula aus. Den Hochschulen, so die Empfehlung weiter, kommt die Aufgabe zu, alle Studierenden auf die Chancen, Risiken und Unsicherheiten einer globalisierten Welt bestmöglich vorzubereiten. Hierzu bedarf es Curricula, die in ihrem Kern international sind. Zur Pressemeldung

Die Internationalisierung der Curricula aus der Perspektive der Fachdisziplinen

09.05.2017 Übergeordnetes Ziel der Internationalisierung der Curricula ist es, den Grad der Internationalität der Curricula in allen Fachdisziplinen deutlich zu erhöhen. Standardisierte Lösungsansätze sind hierfür jedoch ungeeignet. Vielmehr gilt es, jeweils die spezifischen Voraussetzungen und Zielsetzungen der Fachdisziplinen zu berücksichtigen. Die HRK-Empfehlung „Zur Internationalisierung der Curricula“ beschränkt sich – auch aus Gründen des Umfangs – auf disziplinübergreifende Beobachtungen und Empfehlungen. Sie wird im Folgenden ergänzt durch eine Reihe von Beiträgen aus der Perspektive der Fachwissenschaften. Die Verfasserinnen und Verfasser waren Mitglieder der HRK-Arbeitsgruppe, die den Text der Empfehlung „Zur Internationalisierung der Curricula“ erarbeitet hat. Die hier versammelten Beiträge geben deren Einschätzungen und Betrachtungen wider. 

Geisteswissenschaften

Geisteswissenschaften

Die Internationalisierung der Curricula in den Geisteswissenschaften

Verfasser/innen:
Professor Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales, Georg-August-Universität Göttingen
Professor Dr. Jörg Fedtke, Chair of Common Law, Universität Passau

Ingenieur­wissenschaften

Ingenieur­wissenschaften

Die Internationalisierung der Curricula in den Ingenieur­wissenschaften


Verfasser:
Professor Dr. Oliver Sawodny, Direktor des Instituts für Systemdynamik, Universität Stuttgart
Professor Dr. Carsten Wolff, Professor für Technische Informatik, Fachhochschule Dortmund
Professor Dr. Jianwei Zhang, Professor für Informatik, Fachbereich Informatik, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Universität Hamburg


Medizin

Medizin

Die Internationalisierung der Curricula in der Medizin


Verfasser:
PD Dr. Michael Knipper, Institut für die Geschichte der Medizin, Justus-Liebig-Universität Gießen
Professor i. R. Dr. Reinhard Putz, Lehrstuhl für vegetative Anatomie, Anatomische Anstalt der LMU, Ludwig-Maximilians-Universität München

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften

Die Internationalisierung der Curricula in den Naturwissenschaften


Verfasser:
Professor Dr. Gerhard G. Paulus, Professor für Nichtlineare Optik, Dekan der Physikalisch-Astronomischen Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Professor Dr. Jianwei Zhang, Professor für Informatik, Fachbereich Informatik, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften

Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften

Die Internationalisierung der Curricula in den Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften


Verfasser/innen:
Professor Dr. Verena Blechinger-Talcott, Professorin für Politik und Wirtschaft Japans, Ostasiatisches Seminar / Japanologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Clemens van Dinther, Professor für Wirtschaftsinformatik / Business Analytics, ESB Business School, Hochschule Reutlingen
Professor Dr. Markus Pudelko, Professor of International Business, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Eberhard Karls Universität Tübingen

Lehrkräftebildung

Lehrkräftebildung

Die Internationalisierung der Curricula in der Lehrkräftebildung


Verfasserinnen:
Professor Dr. Angela Ittel, Vizepräsidentin für Internationales und Lehrkräftebildung, Technische Universität Berlin
Professor Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität, Universität Bremen
Professor Dr. Carolin Rotter, Professorin für Erziehungswissenschaft, Institut für Pädagogik, Fakultät für Bildungswissenschaften, Universität Duisburg-Essen

General Studies / Liberal Arts

General Studies / Liberal Arts

Die Internationalisierung der Curricula in den General Studies / Liberal Arts

Verfasserinnen:
Professor Dr. Ursula Lehmkuhl, Professorin für Internationale Geschichte, Universität Trier
Professor Dr. Karin Luckey, Rektorin, Hochschule Bremen

Göttinger Konferenz

"Internationalisierung der Curricula an Hochschulen"

03.11.2016 Die Internationalisierung der Curricula war der Gegenstand einer von der Universität Göttingen gemeinsam mit DAAD und HRK organisierten Konferenz in Göttingen. Im Mittelpunkt der internationalen Tagung stand die Frage, wie eine internationale Dimension in den Curricula dazubeitragen kann, allen Studierenden eine internationale Studienerfahrung zu ermöglichen. Bisherige Maßnahmen zur Internationalisierung der Hochschulen beschränken sich noch zu oft nur auf die Studierenden, die international mobil sind. Mehr dazu