Internationales


Meldungen

HTULC: Internationales Gipfeltreffen der Hochschulen in Hamburg

Die Differenzierung der Hochschulsysteme und die Zukunft der Hochschulbildung stehen im Zentrum des zweiten Hamburg Transnational University Leaders Council (HTULC) vom 7. bis 9. Juni an der Universität Hamburg. Bei der von HRK, der Körber-Stiftung und der Universität Hamburg ausgerichteten Tagung kommen rund 50 Präsidentinnen und Präsidenten führender Hochschulen aus der ganzen Welt zusammen. Grundlage des Councils bildet eine von der Körber-Stiftung in Auftrag gegebene Studie über Trends der Hochschul- und Berufsbildungssysteme in 13 Ländern. Mehr dazu

Integration von internationalen Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt

Für viele internationale Absolventinnen und Absolventen ist ein Verbleib in Deutschland sehr attraktiv. Allerdings erschweren etwa unzureichende Deutschkenntnisse und fehlende Kenntnisse über den Bewerbungsprozess den Übergang in den Arbeitsmarkt. Hier setzte die Initiative Study & Work an. Ziel des von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und vom Stifterverband geförderten Programms war es, internationale Studierende beim Übergang in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und so zur Fachkräftesicherung, insbesondere in den östlichen Bundesländern, beizutragen. Dazu bauten zehn Hochschulen regionale Netzwerke auf. Neben der durch Career Center und andere Einheiten an den Hochschulen geleisteten Unterstützung ist auch das Engagement von Lehrenden und Studierendenorganisationen zentral. Eine wissenschaftliche Begleitstudie wird im Herbst veröffentlicht; die Ergebnisse der einzelnen Projekte sind in einer Handreichung zusammengefasst. Mehr dazu

Übersicht: Webseite informiert über Auslandsrepräsentanzen deutscher Hochschulen

Repräsentanzen im Ausland können ein wichtiges Element der internationalen Strategien einer deutschen Hochschule sein. Im Zuge ihres Internationalisierungsprozesses haben inzwischen 17 deutsche Hochschulen und drei Hochschulverbünde insgesamt 43 Auslandsrepräsentanzen in zehn Staaten etabliert. Die HRK hat nun eine Übersicht der bestehenden Auslandsrepräsentanzen zusammengestellt. Sie informiert über Standorte, Trägerhochschulen und Trägerverbünde sowie über die Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte der einzelnen Repräsentanzen. Mehr dazu

HRK empfiehlt Internationalisierung der Curricula

Für die Verankerung einer internationalen Dimension in allen Curricula spricht sich eine Empfehlung aus, die die Mitgliederversammlung der HRK in Bielefeld in dieser Woche verabschiedet hat. Allen Studierenden sollten auch an ihrem deutschen Studienort interkulturelles Verständnis und globale Perspektiven vermittelt werden. Dabei gehe es nicht darum, bestehende Lehrpläne lediglich durch internationale Komponenten zu ergänzen, sondern internationale und interkulturelle Elemente fest in die Kerncurricula zu integrieren. Mehr dazu

HRK-EXPERTISE Internationalisierung: Fachtagung zum Projektstart

Wie können Internationalität und Weltoffenheit als selbstverständliche und integrale Handlungsmaxime im Hochschulalltag gelebt und vermittelt werden? Diese Frage steht im Zentrum der Auftaktveranstaltung des neuen Projekts HRK-EXPERTISE Internationalisierung am 22. Mai im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem in vier verschiedenen Foren über neue Dimensionen und Entwicklungspotentiale der Internationalisierung an deutschen Hochschulen diskutieren können. Mehr dazu

Hochschulgesetz in Ungarn: Gefährdung der CEU nicht nachvollziehbar

In der Diskussion um das ungarische Hochschulgesetz betonte HRK-Präsident Horst Hippler die Bedeutung enger wissenschaftlicher Kooperation innerhalb der EU. Diese sei "essentiell für die Konkurrenzfähigkeit unserer Universitäten und Forschungseinrichtungen", so Hippler. "Die Central European University (CEU) in Budapest leistet dazu mit ihrer Forschung und Lehre einen exzellenten Beitrag. Ich kann nicht nachvollziehen, dass durch das aktuelle Novellierungsverfahren des ungarischen Hochschulgesetzes die Existenz einer der forschungsstärksten Hochschuleinrichtungen in Ungarn in Gefahr gebracht wird. Es wäre äußerst bedauerlich und schädlich, wenn die CEU das Opfer spitzfindiger gesetzlicher Regelungen werden sollte.“ Der HRK-Präsident verwies auch auf die EUA, die an den ungarischen Präsidenten appelliert, das Gesetz nicht zu unterzeichnen. Mehr dazu

HRK-Umfrage: Erfolge bei der akademischen Integration von Geflüchteten

In den vergangenen Monaten nahmen deutlich mehr Geflüchtete Angebote deutscher Hochschulen in Anspruch. Laut einer Befragung der HRK sind derzeit 1.140 Geflüchtete in einem Fachstudium immatrikuliert. Das sind fünf Mal so viel wie noch vor einem halben Jahr. Fast 24.000 Einzelberatungen meldeten die Hochschulen für das auslaufende Wintersemester – mehr als doppelt so viele wie ein Semester zuvor. Die Hochschulen engagieren sich intensiv für die akademische Integration von Geflüchteten, insbesondere über Maßnahmen zur sprachlichen und fachlichen Studienvorbereitung. Mit finanzieller Unterstützung durch Bund und Länder halten sie spezielle Vorbereitungsprogramme für interessierte und studierfähige Flüchtlinge vor. Mehr dazu

March for Science: Allianz unterstützt Demonstration für Freiheit der Wissenschaften

Im Rahmen einer Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen unterstützt die Hochschulrektorenkonferenz den „March for Science“. In der Stellungnahme würdigte die Allianz die Aktion, bei der am 22. April weltweit Menschen für den offenen, wissensbasierten Diskurs demonstrierten, als wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaften. Autokratische und antidemokratische, wissenschafts- und reflexivitätsfeindliche Handlungen und Strömungen bedrohten die Arbeit und Werte der Wissenschaften und aller in ihr Tätigen, so die Allianz. Dies beeinträchtige die gesellschaftliche Leistungsfähigkeit der Wissenschaften und rühre zugleich an die Grundprinzipien liberaler Verfassungsordnungen und offener Gesellschafts- und Lebensformen. Beidem müssten die Wissenschaft und ihre Organisationen nicht nur um ihrer selbst willen entgegentreten. Eine Übersicht der deutschen Städte, in denen Aktivitäten geplant waren, findet sich unter marchforscience.de/auch-in-deiner-stadt.

CPU und HRK: EU als europäische Wissensgesellschaft gestalten

Im Rahmen der Grundsatzdiskussion über ein künftiges Leitbild für die Europäische Union nach dem Brexit fordern die Präsidenten der Französischen Rektorenkonferenz CPU und die HRK, die EU als "europäische Wissensgesellschaft" zu gestalten. In einem gemeinsamen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung warnen sie, dass Bildung, Forschung und Innovation bei der Mittelvergabe der EU unter die Räder zu kommen drohen, wenn ihnen keine stärkeren Rollen zugewiesen würden. CPU und HRK schlagen darüber hinaus eine „Bildungs-, Forschungs- und Innovationsgemeinschaft“ als europäisches Zukunftsprojekt vor. Bei einer solchen integrierten Strategie für Bildung, Forschung und Innovation könne die EU-Kommission als Moderator fungieren. In Deutschland seien Bund, Länder und Hochschulen gefragt. Mehr dazu

Stärkung der deutsch-australischen Hochschulkooperation

Die Frage der nachhaltigen Hochschulfinanzierung unter hochschulpolitischen Rahmenbedingungen, die auf die direkte Verwertbarkeit von Forschung und Lehre zielen, stand im Mittelpunkt des Austausches mit australischen Partnern in Sydney, Canberra und Melbourne. HRK-Präsident Horst Hippler warb in den Gesprächen für eine ganzheitliche Ausgestaltung der Hochschulbildung und die Förderung exzellenter Grundlagenforschung, auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Auch die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen waren Thema der Jahreskonferenz der HRK-Partnerorganisation Universities Australia. Zur Stärkung gemeinsamer Anliegen vereinbarten HRK und Universities Australia, sich zukünftig noch intensiver strategisch abzustimmen, sowohl bilateral als auch gemeinsam mit kanadischen Partnern.