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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Presseschau

Zertifikat: HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“

Überreichung im Rahmen der HRK-Konferenz „Erfolgreich internationalisieren!“

Hochschule Augsburg, 14.12.2012


Die Qualität ihrer Internationalität entwickelt sich zu einem zentralen Thema für die Hochschulen. Mehr Internationalität ist notwendig. Sie sollte gezielt zur Qualitätsentwicklung der Hochschule eingesetzt werden. Aber was ist Qualität von Internationalisierung? Die Hochschulrektorenkonferenz rückte diese Themenstellung in den Mittelpunkt einer Veranstaltung, an der rund 300 Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, Ministerien und Wissenschaftsorganisationen teilnahmen.

Die Konferenz bot zudem den feierlichen Rahmen für die Verleihung von Zertifikaten an insgesamt 30 Hochschulen für ihre erfolgreiche Teilnahme am HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“. Stellvertretend für die Hochschule Augsburg nahm Präsident Prof. Hans-Eberhard Schurk das Zertifikat entgegen. Insgesamt waren aus Augsburg neun Vertreterinnen und Vertreter der hochschuleigenen ProjektgruppeProjektgruppe
Die Projektgruppe hat die Aufgabe ...
nach Bonn gereist. Bis Ende 2013 wird die HRK insgesamt 42 Auditierungen abgeschlossen haben.

Qualität der Internationalisierung

Den Rahmen der Konferenz bildete die Frage nach den Voraussetzungen und Möglichkeiten einer qualitätsvollen Internationalisierung der Hochschulen. Bereits in seiner Eröffnungsrede betonte Prof. Dieter Lenzen, HRK-Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten: „Die Qualität der Internationalisierung muss sich daran messen lassen, in welchem Maße sie dazu beiträgt, die eigentlichen Ziele der Hochschule, nämlich qualitätsvolle Lehre und Forschung, zu erreichen.“ Sowohl die abschließende Podiumsdiskussion wie auch der Einführungsvortrag von Sijbolt Noorda verdeutlichten die Notwendigkeit, die Internationalisierung der Hochschulen konsequent weiterzuentwickeln. Internationalität dürfe sich nicht auf den Austausch von Teilen der Studierendenschaft beschränken, sondern vielmehr allen Studierenden die Erfahrung eines international classroom ermöglichen. Neben einer Internationalisierung der Studierendenschaft und der Lehrenden sollten auch die Curricula internationalisiert werden.

Breites Spektrum an Themen

Sieben parallele Workshops widmeten sich Themenfeldern, welche seitens der HRK – auch auf der Grundlage der Gesamtergebnisse ihres Audits „Internationalisierung der Hochschulen“ – als wesentlich erachtet werden. Das breite Spektrum der Themen reichte hierbei von der Qualitätssicherung der Internationalisierung und der Verwendung von Internationalisierungsindikatoren bei Zielvereinbarungen über die Sprachenpolitik an Hochschulen bis hin zur Internationalisierung der Lehrerbildung. Weitere Workshops rückten die Reputation international agierender Hochschulen, die Willkommenskultur an Hochschulen und die Möglichkeiten, internationales wissenschaftliches Personal zu gewinnen, in den Mittelpunkt der Betrachtungen.

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