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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Presseschau

Internationalisierung der Hochschulen: BMBF setzt Förderung des HRK-Audits fort

BMBF - 7.03.2014

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angesichts der großen Nachfrage weiter bis Ende 2016. Mit dem Audit werden Hochschulen dabei unterstützt, sich stärker und gezielter international auszurichten. Das BMBF bestätigt damit die erfolgreiche Arbeit des Projekts in den vergangenen fünf Jahren. Bereits 42 Hochschulen konnten am Audit teilhaben; 36 weitere werden ihnen nun folgen.

„Internationalisierung ist ein zentraler Baustein der Profilentwicklung der deutschen Hochschulen“, sagte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka heute aus Anlass des Starts der neuen Projektphase. „Die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern werden die Hochschulen auch zukünftig in ihren Anstrengungen unterstützen. So haben wir es in unserer gemeinsamen Strategie für die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland im vergangenen Jahr vereinbart.“

HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler: „Wir betrachten die Internationalisierung als eine Aufgabe der gesamten Hochschule, die nur durch strategisches Herangehen gemeistert werden kann. Das Audit berücksichtigt deshalb die spezifischen Ziele und Strukturen der einzelnen Hochschule und die jeweiligen externen Rahmenbedingungen. Jede Hochschule erhält eine individuelle und ganzheitliche Beratung.“

Mit dem Abschluss der neuen Projektphase läuft die Förderung durch das BMBF aus. Schon jetzt werden die teilnehmenden Hochschulen einen substanziellen finanziellen Eigenbeitrag für das Audit aufbringen. Die HRK wird die nächsten Jahre dazu nutzen, das Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ für die Umsetzung des Internationalisierungsprozesses in größerem Umfang anzubieten sowie weitere Beratungsformate zu entwickeln.

Vom Audit profitiert inzwischen die gesamte deutsche Hochschullandschaft und zwar durch die breite Palette von nachahmenswerten Beispielen. Maßnahmen, die an einer Hochschule funktionieren, können oft auch an anderen angewandt werden. So gibt es zum Beispiel nur wenige Studiengebühren befreite Studienplätze in englischsprachigen Ländern für deutsche Studierende. Die Hochschule Furtwangen vermittelt daher Studierenden ihrer angloamerikanischen Partnerhochschulen bezahlte Praktika in deutschen Firmen gegen freie Studienplätze an der jeweiligen Universität. So profitieren Studierende beider Hochschulen gleichermaßen. HRK-Präsident Hippler: „Das Audit hilft auch bei der Identifizierung von Problemstellungen, die die Internationalisierung aller deutschen Hochschulen betreffen. Mit Themen wie Internationalisierung der Lehrerbildung oder Notwendigkeit einer institutionellen Sprachenpolitik hat das Projekt schon vielfach neue Themen in die Fachöffentlichkeit gebracht.“

 

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