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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Presseschau

Audit stärkt Internationalisierung

fh presse - Zeitung der Fachhochschule Dortmund, 01.02.2011

Die wachsende Globalisierung erfordert eine stärkere internationale Ausrichtung der Hochschulen in einem weltweiten Bildungsmarkt. Über ein neues Audit will die Fachhochschule hier die Weichen für die Zukunft richtig stellen.

Im November ist das Auditierungsverfahren ‚Internationalisierung der Hochschulen‘ an der FH Dortmund gestartet. In einem zehnmonatigen Prozess geht es darum, die eigenen Stärken und Schwächen zu analysieren, um daraus strategische Ziele zu entwickeln, über die die Internationalität dauerhaft in der Hochschule verankert werden kann.

Eine exakte Standortbestimmung und Definition der Internationalität ist die Basis, auf der das Team der Hochschulrektorenkonferenz eine systematische und möglichst genau auf das Profil der Hochschule zugeschnittene Beratung aufbaut. Sie setzt da an, wo der größte Handlungsbedarf besteht. Wo stehen wir bei der Internationalität? Welche Perspektiven sind für uns sinnvoll? Wie können wir unterschiedliche Ansprüche, beispielsweise aus den Fachbereichen, unter einen Hut bringen? Fragen, auf die das Audit Anworten liefern soll und die für die Hochschule zukunftsweisend sind.

Erforderlich ist dazu erst einmal viel Input aus eigenem Haus, denn das Audit ist als Kombination aus Selbstreflexion und Beratung angelegt. Es wird von einem Team international erfahrener Berater gemeinsam mit einer ProjektgruppeProjektgruppe
Die Projektgruppe hat die Aufgabe ...
aus der Fachhochschule durchgeführt. Zu der bereits gegründeten Arbeitsgruppe gehören neben dem Rektor, der den Vorsitz hat, alle Auslandsbeauftragten der Fachbereiche, Vertreter aus der Transferstelle, Gleichstellungsbüro und aus der Studierendenschaft.

„Wir haben hier erstmals die große Chance, dass die ganze Hochschule in den Prozess eingebunden ist und sich mit Perspektiven der Internationalisierung
auseinandersetzt. Durch das Audit werden wir nicht nur wissen, wo wir stehen, sondern welche Strategien und Ziele für unsere FH geeignet sind. Damit schaffen wir die Grundlage für eine institutionelle Internationalisierungsstrategie“, sagt Gisela Moser, Dezernentin für Studierendenservice und Internationales. Sie hatte dafür gesorgt, dass die FH Dortmund bereits in der zweiten Runde des HRK-Audits mit dabei ist und koordiniert den Arbeitsprozess auf FH-Seite.

Für eine erste Bestandsaufnahme werden derzeit auf 30 Seiten Fragebogen „Basisdaten zur Internationalisierung“ erhoben, in dem unter anderem die Hochschulstruktur, Fachbereiche, Forschungs- und Drittmitteldaten, aber auch Studierendenzahlen zu Auslandsaufenthalten abgefragt werden.

Des weiteren versucht ein Fragebogen mit Fragen zu Strategie, Zielen und Instrumenten den Stand der Internationalität der Hochschule abzubilden. Ab Anfang Februar wird sich die ProjektgruppeProjektgruppe
Die Projektgruppe hat die Aufgabe ...
dann damit befassen, daraus einen gemeinsamen SelbstberichtSelbstbericht
Im Selbstbericht dokumentiert die Hochschule den Status Quo ihrer ...
zu erstellen. „Die Herausforderung und das Spannende besteht darin, hochschulweit einheitliche Sprachregelungen zu entwickeln“, so Gisela Moser. Mitte März sollen die Ergebnisse der Selbstreflexion der Hochschulrektorenkonferenz vorgelegt werden.

Die weitere Planung sieht Mitte Mai einen dreitägigen Workshop mit den Auditoren an der FH Dortmund vor, um die Ergebnisse der Analyse aufzuarbeiten. Zur Jahresmitte ist mit dem Empfehlungsschreiben der Auditoren zu rechnen. Im September/Oktober wird es gemeinsam mit einer weiteren, auditierten Hochschule einen Abschlussworkshop geben, um so auch eine Außensicht auf die eigenen Ergebnisse zu erhalten.

„Das HRK-Audit Internationalisierung bietet zwar keine geldwerten Vorteile, ist aber als hochschulübergreifender Prozess und als Nabelschau im Bereich Internationalisierung wichtig“, so die Dezernentin. Auch erhalte die Hochschulspitze ein gewisses Steuerungsinstrument, um Schwerpunkte in Zukunft richtig zu setzen.

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