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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Wissenstransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

Qualitätsorientierte Auswahl von Hochschulpartnerschaften

Der Kriterienkatalog der ESB Business School

Ein Beitrag der Hochschule Reutlingen

Internationale Studierende der Hochschule Reutlingen

Gelebte Internationalität ist das führende Markenzeichen der Hochschule Reutlingen (HSRT). Die zu Deutschlands „Internationale Hochschule 2010“ gekürte Hochschule für Angewandte Wissenschaften bildet nach dem Grundsatz „global denken, lokal handeln“ junge Menschen zu hochqualifizierten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten aus, die aufgrund ihrer interkulturellen Kompetenz souverän und sensibel im globalen Netzwerk agieren können. Alle fünf Fakultäten sind in den Internationalisierungsprozess eingebunden, am weitesten ist man in der größten Fakultät der HSRT, der ESB Business School.

In dieser Fakultät gilt der Internationalisierungsprozess als selbstverständlicher Teil der institutionellen Qualitätskultur. Qualität umfasst hierbei nicht nur die Qualitätssicherung von Studium und Lehre, sondern bezieht sich z. B. auch auf die systematische Integration von  Internationalisierungsmaßnahmen in das hochschul- und fakultätsinterne Qualitätsmanagementsystem. Ziel ist eine höhere Transparenz und eine Verbesserung der Abläufe, die klare Regelung von Befugnissen und Verantwortung, die Steigerung der Dienstleistungsqualität sowie die Sicherung der Einhaltung von Rechtsvorschriften. 

In der Zusammenarbeit mit einer Vielzahl internationaler, renommierter Hochschulpartner werden internationale Qualitätsanforderungen abgestimmt, um den Studierenden studienintegrierte Auslandserfahrungen zu ermöglichen. Damit die Qualität von Studium im Ausland gesichert wird, werden fast alle Aufenthalte über die 120+ Partnerschaftsabkommen verschiedenster Art organisiert. 

Auf Basis eines Kriterienkatalogs wird über potentielle Kooperationsabkommen entschieden. Im Katalog wird die Motivation für die Partnerschaft anhand qualitativer Kriterien konkretisiert, um eine genauere Einschätzung zum Nutzen der Kooperation für die Fakultät und die Hochschule zu bekommen. Die strategische Bedeutung der Partnerschaft, die besonderen Attraktivitätsmerkmale, die wirtschaftliche und politische Bedeutung des Standorts für Deutschland, die Positionierung und Kennzeichen der Hochschule, das Programmangebot und die Hochschulinfrastruktur sind einige der zahlreichen Kriterien, die dokumentiert und analysiert werden, bevor die Partnerschaft dem Fakultätsvorstand, dem Fakultätsrat sowie dem Hochschulpräsidium zur Genehmigung vorgelegt wird.

Der Einsatz dieses Instrumentes ist nur ein Beispiel guter Praxis in der HSRT, in der die Internationalisierung von Anfang an eine hohe Wertschätzung genossen hat und einen Kernteil des Struktur- und Entwicklungsplans bildet. Die Erfahrung mit dem Nutzen-Kriterien Katalog zeigt, dass es viel wichtiger ist, die konkreten positiven Effekte der Internationalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft aufzuzeigen als einen bestimmten Internationalisierungsgrad zu messen und das Ergebnis als Erfolgsfaktor zu kommunizieren.

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Baldur H. Veit, LL.D. 
Leiter des International Office
baldur.veit[at]reutlingen-university.de

http://www.reutlingen-university.de/international

Prof. Hazel Grünewald, PhD
Fakultät ESB Business School, Ressortleiterin Internationale Beziehungen
hazel.gruenewald[at]reutlingen-university.de

http://www.esb-business-school.de/ 

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