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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Technologietransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

Leistungserfassung in Forschung und Lehre

Wenn die Hochschule wüsste, was die Hochschule weiß...

Ein Beitrag der Technischen Universität Berlin

Internationale Arbeitsgruppe an der TU Berlin

Hochschulen sind traditionell dezentral organisiert. Die einzelnen Professoren sind frei in der Wahl und der Ausgestaltung ihrer internationalen Aktivitäten. Gleichzeitig versuchen die Universitäten die Vielfalt zu strukturieren und Schwerpunkte zu setzen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass ein Überblick besteht, was in der Hochschule international alles passiert.

Von den vielfältigen internationalen Aktivitäten der Hochschullehrer sind üblicherweise diejenigen zentral erfasst, bei denen Gelder fließen: 

  • formalisierter Studentenaustausch
  • Forschungsprojekte, die über Drittmittel finanziert werden
  • Förderung der internationalen Kooperation durch die Universitätsleitung.

Nicht erfasst oder in unterschiedlichsten nicht kompatiblen Dateien gespeichert sind in der Regel ausländische Gastwissenschaftler, gemeinsame Publikationen, internationaler Doktorandenaustausch, internationale Forschungsprojekte ohne Geldflüsse, internationale Gastdozenturen, Ehrungen, Herausgeberschaften...

Die TU Berlin hat 1988 mit einer Publikation über „Forschungsvorhaben für Länder der Dritten Welt“ einen ersten Versuch unternommen, Forschungsprojekte aus der gesamten Universität übersichtlich darzustellen, zunächst beschränkt auf Entwicklungsländer. 

Mitte der neunziger Jahre etablierte die Universitätsleitung ein zentrales Datenmanagementsystem zur Erfassung aller wesentlichen Aktivitäten der Hochschullehrer: „LinF – Leistungserfassung in Forschung und Lehre“. In diese webbasierte Datenbank geben die dezentralen Fachgebiete ihre Informationen ein über alle wichtigen Aktivitäten. Die Daten werden zentral im Sinne eines Qualitätsmanagements geprüft. Schreib- und Leserechte sind gekoppelt an die jeweilige Rolle der Mitglieder in der Universität.

In LinF werden Daten zu vier Bereichen erhoben:

  • Forschung: Publikationen, Drittmittel, Patente, Konferenzbeiträge, Messebeiträge, Gutachten, Betreuung von Promotionen und Habilitationen
  • Lehre: Betreuung von Abschlussarbeiten, Prüfungsleistungen
  • Weitere Aktivitäten: Ausgründungen, Ämter, Gremientätigkeiten, Weiterbildungsaktivitäten
  • Internationales: wichtige Auslandskontakte, Forschungsaufenthalte, Gastdozenturen, Joint-Degree-Programme, internationale Gastwissenschaftler und Doktoranden, Zeiträume, Mittelgeber.

Wegen der dezentralen Eingabe der Daten sind zentrale Vorgaben erforderlich zu Erfassungsregeln, Pflichtfeldern, Auswahlmenüs, z. B. zu Namen der Länder, Städte und Institutionen.

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