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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Wissenstransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

Kurzzeitprojekte im Ausland

Ingenieure schnuppern Reiseluft

Ein Beitrag der Hochschule Augsburg

Ingenieure schnuppern Reiseluft

In vielen Studiengängen der Hochschule Augsburg findet man das schlichte Modul ‚Projekt‘ als Teil des Curriculums. Dieses auf den ersten Blick doch recht unscheinbare Modul mit fünf bis sechs ECTS-Punkten hat sich mittlerweile zu einem guten Instrument der Internationalisierung weiterentwickelt.

Man nehme dazu vier bis sechs Studierende aus technisch-ingenieurwissenschaftlichen Fächern, verlege das ‚Projekt‘ von der Vorlesungszeit in die Semesterferien und gewähre einen Reisekostenzuschuss aus Hochschulmitteln.

Das Ergebnis sind innovative Projekte von vier bis sechs Wochen in Kooperation mit unseren Partnerhochschulen (von C wie China bis U wie Ukraine), Studierende, die Reiseluft geschnuppert haben, und Auslandserfahrungen, welche den Studienablauf nicht beeinträchtigen. 

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil ist die Motivation für mehr internationale Mobilität und Kooperation, die bei den Studierenden nach ihrer Rückkehr spürbar ist. Viele von ihnen entscheiden sich später im Studium noch für einen längeren Aufenthalt im Ausland.

Seit 1990 hat sich die Zahl der teilnehmenden Studierenden von fünf auf mittlerweile 139 erhöht. Bei unseren internationalen Partnern revanchieren wir uns z. B. durch Kontaktstipendien, Projekte in Augsburg und mit gestärkten sehr persönlichen Kontakten.

Wie vielfältig und kreativ die verschiedenen Projekte sind, die in den Kurzzeitaufenthalten entstehen, zeigt die folgende Auswahl an Beispielen: So konzipierten Augsburger Studierende mit ukrainischen Kommilitonen in Odessa ein automatisiertes Kleinteilelager der neuesten Generation. Im dänischen Horsens entwickelten Studierende beider Hochschulen gemeinsam Sensoren, Motoren und Werkzeuge für den ‚Hortibot‘, einen Präzisionsroboter für den landwirtschaftlichen Anbau für das automatische Pflanzen, Bewässern, Düngen und Ernten. In Finnland entwickelten Studierende gemeinsam – in dem Land nicht ganz untrivial – einen Roboter zum automatischen Christbaum-Ernten.

Kontakt und weitere Informationen:

Ingrid Hahn-Eisenhardt
Leiterin des International Office
ingrid.hahn-eisenhardt[at]hs-augsburg.de

https://www.hs-augsburg.de/einrichtung/international/index.html

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