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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Technologietransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

Internationale Forschung und Entwicklung

Das Institut i3mainz

Ein Beitrag der Hochschule Mainz

Terrakottakrieger wird in Streifenlichtprojektor abgetastet Foto: i3mainz

Projekte mit internationalen Forschungspartnern im In- und Ausland, gezielte Rekrutierung von Mitarbeitern aus aller Welt, regelmäßiger Auslandsaustausch von Studierenden und Zusammenarbeit mit Kollegen an ausländischen Hochschulen: Im Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik i3mainz an der Fachhochschule Mainz gehören diese Maßnahmen schon lange zum alltäglichen Geschäft. 

Das i3mainz wurde 1998 von Professoren der Lehreinheit Geoinformatik und Vermessung an der Fachhochschule Mainz gegründet. Von Anfang an legte das Institut größten Wert nicht nur auf Projektpartner außerhalb der Hochschule, sondern besonders auch außerhalb Deutschlands. „Hochkarätige Forschung erfordert eine breite Kompetenzbasis. Diese lässt sich nur erzeugen, wenn man potenzielles Forschungspersonal in der ganzen Welt anspricht“, sagt der Leiter des i3mainz, Prof. Dr.-Ing. Frank Boochs. Derzeit beschäftigt das i3mainz neben seinen deutschen Mitarbeitern Forscher aus Nepal, Vietnam, den USA, Mexiko und Estland.

Die neueste internationale – und gleichzeitig interdisziplinäre – Kooperation des Instituts ist das EU-Projekt „Colour and Space in Cultural Heritage“ (COSCH). Bei dem Projekt geht es um den optimierten Einsatz von Messtechnik für  die  Dokumentation von Bauwerken, Kunstgegenständen und anderen Objekten des kulturellen Erbes. Im November 2012 startete das Projekt, mehr als 90 Wissenschaftler aus 21 Ländern beteiligen sich daran.

Gefragt ist das i3mainz auch als Partner für archäologische Ausgrabungen, die sehr oft im Ausland stattfinden und bei denen Wissenschaftler verschiedener internationaler Hochschulen interdisziplinär zusammenarbeiten. Das Spektrum der Leistungen des i3mainz reicht dabei von der Vermessung von Ausgrabungsstätten und -gegenständen über die Erstellung dreidimensionaler Darstellungen der Funde bis zur Programmierung von Software, um archäologische Erkenntnisse mit anderen Datenquellen zu kombinieren. Jedes Jahr führen i3mainz-Mitarbeiter Messkampagnen im Ausland durch. Für das deutsch-französische Kooperationsprojekt „HiGeoMes“ liefert das i3mainz ein webbasiertes Geoinformationssystem, in dem Text- und Ortsdaten für die Erforschung von Obermesopotamien im 2. vorchristlichen Jahrtausend (heute auf dem Territorium des Iraks, Syrien und dem Südosten der Türkei) zusammengeführt werden.

Einen regelmäßigen Studierenden- und Mitarbeiteraustausch in der Lehreinheit Geoinformatik und Vermessung und des i3mainz gibt es mit Universitäten in sechs Ländern. Mit der Universität Burgund in Frankreich setzte die Lehreinheit auch schon mehrere kooperative Promotionen um.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass viele mit Internationalisierungsbestrebungen verbundene Ziele durch aktive, international ausgerichtete Forschung verfolgt werden können.

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr.-Ing. Hartmut Müller
hartmut.mueller[at]geoinform.fh-mainz.de

http://www.i3mainz.fh-mainz.de/

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