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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Wissenstransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

International Faculty

Ein Programm zur Anwerbung ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Ein Beitrag der Universität zu Köln

Internationale Wissenschaftler bei der Arbeit in der Bonn Cologne Graduate School of Physics and Astronomy

Im Rahmen des Zukunftskonzepts innerhalb der Exzellenzinitiative wurde an der Universität zu Köln (UzK) das innovative Instrument der International Faculty entwickelt und implementiert. Das Programm verfolgt das Ziel, hervorragende internationale Forscherinnen und Forscher anzuwerben, die bereits auf eine intensive Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen der Universität zu Köln zurückblicken und bereit sind, für eine begrenzte Zeit – z. B. zwei Monate im Jahr über einen Zeitraum von mehreren Jahren – an der UzK in Forschung und Lehre tätig zu sein. Es gilt, durch die Gewinnung von internationalen SpitzenforscherInnen die Wettbewerbsfähigkeit der UzK zu stärken. 

Das Programm soll vorrangig in den vier Kernprofilbereichen Anwendung finden, die im Zuge der Exzellenzinitiative an der UzK etabliert worden sind. Die Förderung soll die Kernprofilbereiche (KPB) darin unterstützen, sich als führende Konsortien im internationalen Wettbewerb zu positionieren. 

Mit Zustimmung der jeweils beteiligten Fakultäten stellen die Kernprofilbereiche einen Antrag auf Einstellung geeigneter KandidatInnen an das Rektorat. Das Rektorat entscheidet über die Anträge, wobei jedoch ein sog. Steering Commitee, das mit der Implementierung und Finanzierung der einzelnen Maßnahmen aus der Exzellenzinitiative betraut ist, vorab über die Anträge berät und dem Rektorat ein Votum unterbreitet. 

Verträge werden in einem ersten Schritt für zwei Jahre ausgestellt, wobei eine Option auf Verlängerung besteht. Eine Mindestpräsenzpflicht von sechs Wochen pro Vertragsjahr ist Voraussetzung für die Einstellung. Den International Faculty-KandidatInnen wird ein W3-Gehalt angeboten; weitere Leistungsbezüge können im Einzelfall verhandelt werden. Dies gilt ebenfalls für Reise-und Unterbringungskosten. Räumlichkeiten und Ausstattung werden dann im jeweiligen Kernprofilbereich bzw. von der beteiligten Fakultät bereitgestellt. Das Welcome Center im International Office der UzK hilft den KandidatInnen bei der Wohnungssuche sowie bei Anmelderegularien und Visa etc. 

Die Lehrverpflichtung wird ebenso im Einzelfall verhandelt – KandidatInnen soll dabei ans Herz gelegt werden, Lehre in Form von PhD-Kursen, Intensivwochen etc. im Umfang von mindestens 2 SWS zu absolvieren. Eine Involvierung in die weitere Lehre etwa im MA-Bereich wäre wünschenswert, birgt aber das Risiko, dass der internationale Gast auf die Kapazitäten des Fachs angerechnet wird. Ferner sollen die KandidatInnen in Publikationen, die auf Forschungen innerhalb der KPB basieren, die Universität zu Köln als Zweitaffiliation nennen.

Versicherungs- und Steuerregularien, die im Einzelfall durch die Beteiligung mehrerer Staaten und entsprechender Auflagen kompliziert werden können, werden im Personaldezernat bearbeitet, das in schwierigen Fällen mit externen Beratungskanzleien zusammenarbeitet. 

Insgesamt soll das Programm deutlich sowohl zu einer Internationalisierung „at home“ der Kölner Studierenden und Promovierenden als auch zu einer interdisziplinären und internationalen Vernetzung der Spitzenforschung an der UzK beitragen. 

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Michael Bollig
Prorektor für Akademische Karriere, Diversität und Internationales

Dr. Christina Elger
Persönliche Referentin des Prorektors
c.elger[at]verw.uni-koeln.de

http://www.portal.uni-koeln.de/international.html

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