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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Wissenstransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

„Fremde werden Freunde“

Ein Patenprojekt für internationale Studierende

Ein Beitrag der Universität Erfurt

Internationale Patengruppe

Das Projekt „Fremde werden Freunde“ vermittelt internationalen Studierenden Patinnen und Paten aus der Stadt Erfurt. Es wurde 2002 von Universität und Fachhochschule Erfurt sowie der Stadt Erfurt ins Leben gerufen. Seitdem wurden über 1.300 ausländische Studierende von Paten aus Erfurt betreut: Vollzeitstudierende über die gesamte Zeit ihres Studiums, Austauschstudierende über ein oder zwei Semester. Derzeit laufen ca. 200 aktive Patenschaften zwischen ausländischen Studierenden und Erfurter Paten bzw. Patenfamilien.

Zielgruppe sind einerseits die ausländischen Studierenden an den beiden Erfurter Hochschulen. Sie kommen durch das Projekt mit Menschen außerhalb des Campus in Kontakt. Durch regelmäßige Treffen erhalten sie Einblicke in die deutsche Lebensweise und Alltagskultur, lernen die Stadt und Thüringen kennen und erweitern ihre Sprachkenntnisse. 

Auf der anderen Seite stellen sich Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen und sozialen Schichten als Paten zur Verfügung. Es sind Menschen, die sich ehrenamtlich für eine gastfreundliche und weltoffene Stadt engagieren. Auch sie profitieren von dem spannenden Kultur- und Erfahrungsaustausch. In vielen Fällen entwickeln sich Freundschaften weit über die Studienzeit in Erfurt hinaus. 

Als dritte Zielgruppe sind Unternehmen in der Region angesprochen, an die ausländische Studierende als Praktikanten vermittelt werden. Die Firmen profitieren von der sprachlichen und interkulturellen Kompetenz der Studierenden, die Studierenden kommen in Kontakt mit der Berufswelt und gewinnen interessante praxisbezogene Einblicke.

Die Projektpartner organisieren zu Beginn jedes Semesters einen Begrüßungsabend, an dem sich internationale Studierende und Paten kennen lernen. Ein weiterer Höhepunkt ist in jedem Semester eine gemeinsame Exkursion, um die Kontakte zwischen den Studierenden und ihren Erfurter Paten zu festigen. Die dabei entstehenden Netzwerke von Paten und Studierenden untereinander ergeben zusätzliche Synergieeffekte. Ein regelmäßiger Treffpunkt ist der Internationale Stammtisch, der oftmals mehr als einhundert interkulturell Interessierte zusammenführt. In regelmäßigen Abständen werden interkulturelle Trainings angeboten, die sich sowohl an Paten als auch an internationale Studierende richten. 

Die Mehrzahl der Aktivitäten unternehmen Paten und Studierende jedoch in eigener Regie. Sie reichen von Besuchen von Ausstellungen, Konzerten, Theatern und Museen über die gemeinsame Teilnahme an Aktionen wie der Thüringer Grillmeisterschaft, dem interkulturellen Staffellauf „Erfurt rennt“ oder der Thüringer Burgenfahrt, Exkursionen in die nähere Umgebung, gemeinsames Kochen und Feiern bis hin zur Vorstellung des Arbeitsplatzes. 

Kontakt und weitere Informationen:

Manuela Linde
Leiterin des Internationalen Büros
manuela.linde[at]uni-erfurt.de

www.fremde-werden-freunde.de

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