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HRK HochschulrektorenkonferenzAudit "Internationalisierung der Hochschulen"

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Auf diesen Seiten finden Sie Erfolgsgeschichten guter Internationalisierungspraxis von Hochschulen, die bereits am Audit teilgenommen haben, in den Handlungsfeldern „Planung & Steuerung“, „Studium & Lehre“, „Forschung & Wissenstransfer“ sowie „Beratung & Unterstützung“.

Consortium on Applied Research and Professional Education – CARPE

Konsortium europäischer Universities of Applied Sciences

Ein Beitrag der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg

Gemeinsam mit Hochschulen in Valencia (Spanien), Turku (Finnland), Utrecht (Niederlande) und Manchester (England) bildet die HAW Hamburg mit CARPE das erste Konsortium europäischer Universities of Applied Sciences. Ziel der Partnerschaft ist – neben Lehrenden-, Studierenden- und Erfahrungsaustausch – vor allem die Kooperation in gemeinsamen Forschungsprojekten sowie in der Entwicklung gemeinsamer Studienangebote.
 
Aufbau des CARPE-Netzwerkes
Die Geschicke des Netzwerkes werden von einer Steuerungsgruppe gelenkt, die sich aus Präsidiumsmitgliedern aller Partner zusammensetzt. Für die interne und externe Kommunikation ist eine weitere Arbeitsgruppe zuständig. Um die große Bandbreite der CARPE-Hochschulen darzustellen und allen Mitgliedern eine Teilnahme an den Aktivitäten zu bieten, wurden acht strategischen Themenbereiche definiert, in denen ein besonderer Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre gesetzt wird: Applied Arts, Continuing Professional Development, Creative Engineering, Entrepreneurship, Quality Assurance in Higher Education, Social Innovation, Sustainability, Future of Healthcare. Für jeden dieser Bereiche wurden an jeder Partnerhochschule Botschafter_innen benannt. Diese bilden das themenbezogene Bindeglied in die Hochschule für interne und externe Anfragen und tauschen sich international untereinander aus.

Gemeinsame Projekte
Um das Netzwerk mit Leben zu füllen, wurden 2011 in Utrecht und 2013 in Manchester Netzwerktagungen organisiert. Im Rahmen dieser Tagungen wurden bestehende und geplante Projekte in den o.g. Schwerpunkten präsentiert. Die nächste Konferenz findet 2015 in Turku statt.
Die Absicht, Wissenschaftler_innen zur Generierung neuer Projektideen thematisch zu vernetzen, hat bereits in kurzer Zeit zu gemeinsamen Förderanträgen und regen Austauschaktivitäten geführt, wie die folgenden Beispiele zeigen:

•    Das Projekt INCODE
INCODE (Innovative Competencies Development) war das erste aus EU-Mitteln geförderte CARPE-Projekt. Neben den CARPE-Partnern wurde die Universität Antwerpen (Belgien) integriert. Diese Möglichkeit, projektbezogen andere Partner aufzunehmen, ist ausdrücklich im CARPE-Netzwerk vorgesehen. Weitere Informationen zum Projekte INCODE gibt es unter www.incode-eu.de.

•    EU-Projektanträge
Beispielhaft für das gut funktionierende Netzwerk ist die gemeinsame Beteiligung der CARPE-Partner an Ausschreibungen zu unterschiedlichsten Themen. Dabei rufen in der Regel die Themenbotschafter_innen Interessierte in den Hochschulen auf und bringen diese zusammen.

•    Internationale Kolloquien
Neben Projekten in Forschung und Entwicklung dient das CARPE-Netzwerk zum wissenschaftlichen Austausch. 2013 fanden beispielsweise Kolloquien zu den Themen soziale Innovationen und Nachhaltigkeit statt.

•    Promotionskooperation zwischen HAW Hamburg und UP València
Neben der bereits seit Jahren bestehenden erfolgreichen Kooperation der HAW Hamburg  mit der University of the West of Scotland wurde das Promotionsangebot um den CARPE-Partner UP València erweitert, da die UP València über das Promotionsrecht verfügt. Damit ist die HAW Hamburg auch ohne eigenes Promotionsrecht in der Lage, diese akademischen Abschlüsse auf internationalem Niveau anzubieten.

Nach den bereits erzielten Erfolgen soll die Partnerschaft im CARPE-Verbund intensiviert werden. Derzeit erarbeiten die CARPE-Partner beispielsweise einen gemeinsamen Förderantrag für eine strategische Partnerschaft im Rahmen des neuen Programms Erasmus plus. Der Fokus liegt dabei auf einer Ausweitung des Studierendenaustauschs und der Angebote von Mehrfachabschlüssen.

Kontakt und weitere Informationen:

Ralf Behrens
Leiter des International Office
ralf.behrens(at)haw-hamburg.de

http://www.haw-hamburg.de/international

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