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            <title>Neues auf hrk.de</title>
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            <description>Neues auf hrk.de</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:16:12 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 10:16:12 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:14:46 +0200</pubDate>
                        <title>„Bildungspolitisch absolut falsches Signal“: HRK kritisiert mögliche Absage der BAföG-Reform</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bildungspolitisch-absolut-falsches-signal-hrk-kritisiert-moegliche-absage-der-bafoeg-reform-5180/</link>
                        <description>Die HRK kritisiert überraschende Medienaussagen der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, die auf ein Aus der im Koalitionsvertrag angekündigten Grundsatznovelle des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) hindeuten. Jüngste Verlautbarungen aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weisen in dieselbe Richtung. Selbst die kürzlich noch zwischen den Regierungsfraktionen vereinbarte Nachbesserung der BAföG-Wohnpauschale ab dem Wintersemester 2026/2027 steht demnach in Frage. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) kritisiert überraschende Medienaussagen der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, die auf ein Aus der im Koalitionsvertrag angekündigten Grundsatznovelle des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) hindeuten. Jüngste Verlautbarungen aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weisen in dieselbe Richtung. Selbst die kürzlich noch zwischen den Regierungsfraktionen vereinbarte Nachbesserung der BAföG-Wohnpauschale ab dem Wintersemester 2026/2027 steht demnach in Frage.&nbsp;<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal: „Der sich hier abzeichnende politische Sinneswandel ist in keiner Weise nachzuvollziehen und bildungspolitisch ein absolut falsches Signal. Das BAföG ist ein wichtiges Instrument für Bildungsgerechtigkeit und dient so der Fachkräftesicherung. Im Unterschied zu anderen staatlichen Unterstützungsleistungen sind die BAföG-Fördersätze seit vielen Jahren immer nur geringfügig angehoben worden. Angesichts der steigenden Wohn- und Lebenshaltungskosten können daher immer weniger anspruchsberechtigte Studierende mit den aktuellen Fördersätzen über die Runden kommen. Das schreckt von der Aufnahme eines Studiums ab und es gefährdet dessen Abschluss.“<br><br>HRK-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl: „Bildung ist Deutschlands zentrale Ressource. Hier zu investieren, sichert Zukunft. Das gilt insbesondere für das BAföG. Die Entscheidung für oder gegen eine akademische Bildung hängt in Deutschland traditionell stark davon ab, ob Eltern in der Lage und bereit sind, ihren Kindern ein Studium zu finanzieren. Das BAföG ermöglicht es wiederum auch talentierten jungen Menschen mit finanzschwächerem Hintergrund, ein Studium aufzunehmen. Es geht hier nicht um eine ‚Vollkasko‘-Mentalität, sondern um Chancengerechtigkeit. Derzeit erreicht das BAföG nur noch 12 % der Studierenden, viele der Geförderten erhalten nur Teilförderungen, obwohl ein Studium durch die Eltern nicht finanzierbar ist. Wir können es uns aber nicht erlauben, den Zugang zur Hochschulbildung durch finanzielle Hürden zu erschweren und damit wichtige Potenziale für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ungenutzt zu lassen.“&nbsp;<br><br>Die HRK fordert unverändert eine „große Novelle“ des BAföG, um durch eine echte Reform eine strukturell neue, verständliche, digital administrierbare und verlässliche Bildungs- und Ausbildungsförderung des Bundes zu schaffen. Das BAföG muss wieder mehr Studierende erreichen. Das beinhaltet aus Sicht der HRK unter anderem eine direkte Auszahlung des Kindergeldes an Studierende als eine vom Elterneinkommen unabhängige Basisförderung, auskömmliche Fördersätze, eine Steigerung der Gefördertenquote durch eine bedarfsgerechte Ausweitung des Förderanspruchs, ergänzt durch verlässliche Bildungskredite und eine Volldigitalisierung der Verfahren.<br><br>Hintergrund:<br><a href="/positionen/beschluss/detail/chancengerechte-akademische-bildung-ohne-armutsrisiko/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">HRK-Entschließung „Chancengerechte akademische Bildung ohne Armutsrisiko“ vom 13.5.2025</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 13:08:10 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident zum aktuellen Referentenentwurf zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zum-aktuellen-referentenentwurf-zur-novellierung-des-wissenschaftszeitvertragsgesetzes/</link>
                        <description>HRK-Präsident Walter Rosenthal begrüßt die Vorlage eines Referentenentwurfs zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). In einer ersten Reaktion bewertet er den am Donnerstagabend bekannt gewordenen Entwurf. Der bereits in der vergangenen Legislaturperiode angestoßene Novellierungsprozess komme damit einen wichtigen Schritt voran.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, bewertet den am Donnerstagabend bekannt gewordenen Referentenentwurf zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in einer ersten Reaktion wie folgt:&nbsp;<br><br>„Die deutschen Hochschulen begrüßen ausdrücklich, dass der lange angekündigte Referentenentwurf zum WissZeitVG nun vorliegt. Der bereits in der vergangenen Legislaturperiode angestoßene Novellierungsprozess kommt damit einen wichtigen Schritt voran und kann hoffentlich bald erfolgreich abgeschlossen werden.&nbsp;<br><br>Erfreulich wirkt, dass die jetzt bekannt gewordenen Regelungen insgesamt entschlackt wurden. Sie sind leichter lesbar und verständlicher gehalten. Das kann der Debatte über Funktion und Regelungsgrenzen dieses Gesetzes nur zuträglich sein. Auch überfällige Aktualisierungen, die durch die laufende Rechtsprechung und EU-Recht bereits geltendes Recht sind, sind in den Gesetzesentwurf aufgenommen worden.&nbsp;<br><br>Gut ist zudem, dass von der in der vergangenen Legislaturperiode zeitweise diskutierten Verkürzung der Höchstbefristungsdauer in der Postdoc-Phase Abstand genommen wurde. Diese hätte innovative Forschungsvorhaben unnötig erschwert und für Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen über alle Fächer hinweg absehbar negative Folgen für die individuellen Karriere- und Qualifizierungsoptionen – etwa bezüglich einer Habilitation – gehabt.&nbsp;<br><br>Eine zentrale Neuerung des Gesetzesentwurfs ist die Einführung von Mindestvertragslaufzeiten von drei Jahren für die Erstverträge für Promovierende und zwei Jahren für Postdocs in der jeweiligen Qualifizierungsphase. Die HRK hatte dies beim letzten Novellierungsversuch in Zeiten der Ampel-Regierung selbst schon für die Promotionsphase als sinnvoll und angemessen vorgeschlagen. Daher freuen wir uns, dass der Gesetzgeber dem folgen will und in den Entwurf aufgenommen hat.<br><br>Problematisch ist hingegen eine zweite Neuerung, die den zeitlichen Vorrang der Qualifizierungsbefristung vor der Drittmittelbefristung einführen soll. Das gefährdet den von der Politik sonst vehement geforderten Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Wirtschaft und Gesellschaft. Nicht jedes Drittmittelprojekt, vor allem wenn Partnern aus Industrie und Wirtschaft beteiligt sind, wird hinsichtlich seiner Laufzeit die gewünschte Mindestlaufzeit der Qualifizierungsbefristung umfassen können. Vielfach dienen solche Projekte ohnehin nicht der wissenschaftlichen Qualifizierung im engeren Sinn. Die geplante Neuregelung verkennt die gesellschaftliche Funktion und gesetzliche Aufgabe der Drittmittelforschung.<br><br>Die HRK wird sich in den anstehenden parlamentarischen Anhörungsprozess wieder kritisch, aber konstruktiv einbringen. Unabhängig vom engen Regelungsbereich des WissZeitVG setzen sich die Hochschulen zudem für attraktive Arbeitsbedingungen und für eine bedarfsgerechte Ausdifferenzierung hochschulischer Karrierewege neben der Professur ein.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 11:41:34 +0200</pubDate>
                        <title>HRK kritisiert Pläne zur Streichung von Förderprogrammen in der internationalen Hochschulzusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-kritisiert-plaene-zur-streichung-von-foerderprogrammen-in-der-internationalen-hochschulzusammenarb/</link>
                        <description>Mit Nachdruck kritisiert die HRK aktuelle Ankündigungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), für die internationale Hochschulzusammenarbeit zentrale Förderprogramme der Entwicklungszusammenarbeit nahezu vollständig auslaufen zu lassen. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung des BMZ und angesichts abnehmender Haushaltmittel sollen jahrzehntelang bewährte, strukturbildende Hochschulkooperationsprogramme mit Ländern des Globalen Südens (Afrika, Asien, Lateinamerika) in den kommenden Jahren wegfallen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Nachdruck kritisiert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aktuelle Ankündigungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), für die internationale Hochschulzusammenarbeit zentrale Förderprogramme der Entwicklungszusammenarbeit nahezu vollständig auslaufen zu lassen. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung des BMZ und angesichts abnehmender Haushaltmittel sollen jahrzehntelang bewährte, strukturbildende Hochschulkooperationsprogramme mit Ländern des Globalen Südens (Afrika, Asien, Lateinamerika) in den kommenden Jahren wegfallen.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Angela Ittel, HRK-Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität, erläutert:&nbsp;<br><br>„Die Förderung von Wissenschaftsnetzwerken mit dem Globalen Süden ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zur internationalen Hochschulzusammenarbeit und zum globalen Kapazitätsaufbau in Forschung und Lehre. Sie dient auch zentral den Interessen des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Deutschland sowie der Fachkräftesicherung und -entwicklung im globalen Maßstab. Sowohl die individuelle Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden als auch insbesondere die Förderung der strukturellen Zusammenarbeit, zum Beispiel im Bereich des Hochschulmanagements, tragen zur globalen Vernetzung und Sichtbarkeit des Standortes Deutschland bei. Die Förderprogramme des BMZ haben sich langjährig bewährt und sind ein großer Erfolg. Die Hochschulsysteme der Partnerländer wurden in den vergangenen Jahrzehnten gestärkt und die wissenschaftliche Kooperation mit Deutschland vertieft. Gerade in der aktuellen Phase geopolitischer Umbrüche sind Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf tragfähige internationale Netzwerke und Kooperationen angewiesen. Es wäre daher mehr als fahrlässig, die besonderen Potenziale der BMZ-Förderung in der strukturellen Hochschulzusammenarbeit aufs Spiel zu setzen.“ </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 07:06:49 +0200</pubDate>
                        <title>Sicherheitsrelevante Forschung und Entwicklung: Hochschulen stellen sich den Herausforderungen und fordern Unterstützung</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/sicherheitsrelevante-forschung-und-entwicklung-hochschulen-stellen-sich-den-herausforderungen-und-f/</link>
                        <description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat sich zu aktuellen Herausforderungen und Voraussetzungen der sicherheitsrelevanten Forschung und Entwicklung an Hochschulen positioniert. In ihrer Entschließung betont sie den zentralen Beitrag der Hochschulen zur Sicherheit und Resilienz der Gesellschaft und formuliert Handlungsbedarfe innerhalb der Hochschulen und Forderungen an die Politik in Bund und Ländern. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich in ihrer jüngsten Sitzung in Weimar zu aktuellen Herausforderungen und Voraussetzungen der sicherheitsrelevanten Forschung und Entwicklung an Hochschulen positioniert. In ihrer Entschließung betont sie den zentralen Beitrag der Hochschulen zur Sicherheit und Resilienz der Gesellschaft und formuliert Handlungsbedarfe innerhalb der Hochschulen und Forderungen an die Politik in Bund und Ländern.&nbsp;<br><br>Die HRK-Mitglieder weisen darauf hin, dass Hochschulen vor dem Hintergrund der global veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen auf unterschiedliche Art und Weise zum Aufbau und Erhalt des Friedens beitragen. Über Art und Umfang dieses Beitrages entscheiden die Hochschulen auf Basis ihrer jeweils eigenen Profile autonom.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Georg Krausch, HRK-Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege, erläutert:&nbsp;<br><br>„Sicherheitsrelevante Forschung ist nicht mit militärischer Forschung und Entwicklung gleichzusetzen. So sind auch die Erkenntnisse der Konflikt- und Friedensforschung, der Sprach-, Geschichts- und Regionalwissenschaften, der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie der Theologie unverzichtbar für eine umfassende wissenschaftsbasierte Analyse sicherheitsrelevanter Entwicklungen. Darüber hinaus schließt sie auch Felder wie z. B. die zivile Sicherheit, gesellschaftliche Resilienz und Cybersicherheit mit ein. Die deutschen Hochschulen können sich hier mit ihrer ganzen disziplinären Vielfalt und als hervorragend vernetzte Organisationszentren des Wissenschaftssystems einbringen.&nbsp;<br><br>Die spezifischen Anforderungen sicherheitsrelevanter Forschung und Entwicklung machen es notwendig, dass sich Hochschulen untereinander austauschen und mit weiteren Akteuren vernetzen. Erhöhte Sicherheitsbedarfe können technische und infrastrukturelle Anforderungen mit sich bringen, auf die viele Hochschulen gegenwärtig noch nicht oder nur teilweise vorbereitet sind. Der Aufbau gemeinsamer Strukturen kann hier ein zielführender Lösungsansatz sein.&nbsp;<br><br>Darüber hinaus benötigen wir Förderprogramme für sicherheitsrelevante Forschung, bei denen Hochschulen als die zentralen Akteure der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in Deutschland antragsberechtigt sind.“<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/zur-sicherheitsrelevanten-forschung-und-entwicklung-an-hochschulen/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Entschließung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 11:06:22 +0200</pubDate>
                        <title>HRK: Gleichstellung und Vielfalt sind Bestandteil strategischer Hochschulentwicklung</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-gleichstellung-und-vielfalt-sind-bestandteil-strategischer-hochschulentwicklung-5176/</link>
                        <description>Das Präsidium der HRK hat die Bedeutung von Gleichstellung und Diversität für die deutschen Hochschulen betont. Mit großer Sorge beobachten die Hochschulen, dass Grundsätze der Chancengerechtigkeit und der diskriminierungsfreien Teilhabe zunehmend pauschal infrage gestellt und öffentlich diskreditiert werden. Solchen Entwicklungen tritt die HRK entschieden entgegen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat anlässlich der 42. Mitgliederversammlung der HRK in der vergangenen Woche in Weimar die Bedeutung von Gleichstellung und Diversität für die deutschen Hochschulen betont. Mit großer Sorge beobachten die Hochschulen, dass Grundsätze der Chancengerechtigkeit und der diskriminierungsfreien Teilhabe zunehmend pauschal infrage gestellt und öffentlich diskreditiert werden. Solchen Entwicklungen tritt die HRK entschieden entgegen.&nbsp;<br><br>„Gleichstellungsmaßnahmen und -strukturen dienen der Chancengerechtigkeit. Sie zielen auf den Abbau struktureller Ungleichheit und Diskriminierung und sie fördern die gleichberechtigte Einbindung und Entfaltung individueller Potenziale. Das ist nicht unnötig oder optional, sondern verfassungsrechtlich geboten“, erläutert HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal.&nbsp;<br><br>„Gleichstellung und Vielfaltsmanagement sind zentrale Bestandteile strategischer Hochschulentwicklung und Grundlage für innovative und exzellente Forschung und Lehre“, unterstreicht Prof. Dr. Angela Ittel, HRK-Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität. „Damit Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Fertigkeiten und Perspektiven an Hochschulen produktiv an gemeinsamen Zielen arbeiten können, sind chancengerechte Verfahren, ein langfristiges Personal- und Berufungsmanagement sowie systematisches Monitoring erforderlich. Das ist originäre Führungsaufgabe und eine Frage strategischer Hochschulsteuerung“, so Ittel.<br><br>Mit ihrer 2024 verabschiedeten Entschließung „Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen – Selbstverpflichtung der deutschen Hochschulen“ haben sich die HRK-Mitgliedshochschulen klar dazu bekannt, Berufungs- und Personalprozesse transparenter, qualitätsgeleiteter und chancengerechter weiterzuentwickeln. Darin liege ein Beitrag zur Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems, bekräftigt das HRK-Präsidium.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 12:27:24 +0200</pubDate>
                        <title>Walter Rosenthal als HRK-Präsident wiedergewählt</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/walter-rosenthal-als-hrk-praesident-wiedergewaehlt-5175/</link>
                        <description>Walter Rosenthal bleibt Präsident der HRK. Die HRK-Mitgliederversammlung wählte ihn heute in Weimar mit überwältigender Mehrheit für weitere drei Jahre ins Amt. Rosenthal war von der Findungskommission als alleiniger Kandidat vorgeschlagen worden. Der Mediziner und ehemalige Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit 2023 HRK-Präsident. Zuvor gehörte er dem HRK-Präsidium seit Dezember 2021 als Vizepräsident für Forschung, wissenschaftliche Karrierewege und Transfer an.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Walter Rosenthal bleibt Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).&nbsp;Die HRK-Mitgliederversammlung wählte ihn heute in Weimar mit überwältigender Mehrheit für weitere drei Jahre ins Amt. Rosenthal war von der Findungskommission als alleiniger Kandidat vorgeschlagen worden. Der Mediziner und ehemalige Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit 2023 HRK-Präsident. Zuvor gehörte er dem HRK-Präsidium seit Dezember 2021 als Vizepräsident für Forschung, wissenschaftliche Karrierewege und Transfer an.<br><br>Nach seiner Wahl dankte Walter Rosenthal der Mitgliederversammlung für das große Vertrauen. Er freue sich darauf, die erfolgreiche Arbeit der HRK als „Stimme der Hochschulen“ engagiert fortzuführen. Gemeinsam mit den Mitgliedern, dem Präsidium und der HRK-Geschäftsstelle werde er weiter nachdrücklich für die Interessen der deutschen Hochschulen werben und streiten.&nbsp;<br><br>„Mit 2,9 Millionen Studierenden, 790.000 Beschäftigten in Wissenschaft, Technik und Verwaltung sowie jährlich mehr als 500.000 Absolvent:innen leisten die Hochschulen einen wesentlichen Beitrag zur Innovationskraft Deutschlands. In Studium und Lehre, Forschung, Entwicklung und Transfer entstehen Wissen, Kompetenzen und innovative Lösungen für zentrale Zukunftsfelder. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere in der Finanzierung und in der Absicherung der institutionellen Autonomie“, erläutert Rosenthal anlässlich seiner Wiederwahl.&nbsp;<br><br>Als besondere Schwerpunkte seiner zweiten Amtszeit als HRK-Präsident sieht Rosenthal die Resilienz des Hochschulsystems, die Weiterentwicklung von Hochschulstrukturen und -profilen in Zeiten des Sparens und die weitere Ausgestaltung attraktiver Karrierewege in der Wissenschaft. Darüber hinaus werde sich die HRK beharrlich für wissenschaftsfreundliche Regelungen einsetzen, beispielsweise im aktuell auf Bundesebene verhandelten Innovationsfreiheitsgesetz, in der EU-Gesetzgebung&nbsp;zum Europäischen Forschungsraum, in der Forschungssicherheit oder der Sicherheitsforschung.&nbsp;<br><br>Mit Blick auf die HRK betont Rosenthal die Diskussionskultur und Konsensfähigkeit der Mitgliederorganisation. Die Vielfalt der Hochschulen sei Herausforderung und große Stärke zugleich. „Als Präsident werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass wir in der HRK alle Themen diskutieren und uns dabei auch strittigen Fragen offen stellen“, so Rosenthal. Entscheidend sei, am Ende zu gemeinsamen Positionen zu finden und für den gemeinsamen Erfolg geschlossen aufzutreten.&nbsp;<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Jörg Bagdahn bleibt Sprecher der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften der HRK</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/joerg-bagdahn-bleibt-sprecher-der-hochschulen-fuer-angewandte-wissenschaften-der-hrk-5173/</link>
                        <description>Die Mitgliedergruppe Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW/FH) der HRK hat heute in Weimar Prof. Dr. Jörg Bagdahn als ihren Sprecher wiedergewählt. Seine dritte Amtszeit in dieser Funktion beginnt am 1. Dezember dieses Jahres.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliedergruppe Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW/FH) der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat heute in Weimar Prof. Dr. Jörg Bagdahn als ihren Sprecher wiedergewählt. Seine dritte Amtszeit in dieser Funktion beginnt am 1. Dezember dieses Jahres.<br><br>Bagdahn ist seit 2016 Präsident der Hochschule Anhalt. Er hat dort seit 2009 die Professur „Werkstoffe der Photovoltaik“ inne. Als Sprecher der Mitgliedergruppe HAW/FH gehört Jörg Bagdahn seit Dezember 2022 auch dem Präsidium der HRK als Vizepräsident an.
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                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:40:24 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Jahresversammlung in Weimar: Die Rolle der Hochschulen in der demokratischen Gesellschaft stärken</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-jahresversammlung-in-weimar-die-rolle-der-hochschulen-in-der-demokratischen-gesellschaft-staerke/</link>
                        <description>Die Rolle der Hochschulen in der demokratischen Gesellschaft steht heute Abend im Zentrum der Jahresversammlung der HRK in Weimar. HRK-Präsident Walter Rosenthal wird dazu Hochschulleitungen aus ganz Deutschland sowie zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft begrüßen. Ehrengast ist der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen Mario Voigt. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rolle der Hochschulen in der demokratischen Gesellschaft steht heute Abend im Zentrum der Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Weimar. HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal wird dazu Hochschulleitungen aus ganz Deutschland sowie zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft begrüßen. Ehrengast ist der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen Mario Voigt.&nbsp;	<br><br>Die HRK als bundesweiter Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen berät heute und morgen an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar in verschiedenen Gremien über aktuelle Fragen der deutschen und europäischen Hochschulpolitik. Die Jahresversammlung ist festlicher Höhepunkt und dient dem Austausch mit Politik und Gesellschaft.&nbsp;<br><br>In seinem Grußwort würdigt Ministerpräsident Mario Voigt die Bedeutung der Hochschulen als zentrale Motoren für Innovation und Zukunftsfähigkeit. Der gegenwärtige Wandel in der Hochschullandschaft müsse mit Mut gestaltet werden – durch klare Profile, mehr Zusammenarbeit und verlässliche Rahmenbedingungen von Bund und Ländern.<br><br>Der Präsident der HRK, Prof. Dr. Walter Rosenthal, ruft in seiner Begrüßung dazu auf, die Rolle der Hochschulen in der demokratischen Gesellschaft angesichts zahlreicher Herausforderungen entschlossen zu stärken. Bund und Länder müssten jetzt insbesondere durch eine strukturelle Absicherung der Hochschulfinanzierung und die Gewährleistung der institutionellen Autonomie dazu beitragen. Es gehe darum, als Hochschulen auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.&nbsp;<br><br>„Wir können Wissenschaftsfreiheit und Demokratie nicht als gegeben ansehen, wie uns aktuelle Entwicklungen weltweit vor Augen führen. Resiliente Hochschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Diskursräume aktiv sichern, Konflikte nicht ignorieren oder vermeiden, sondern verarbeiten können. Und dass sie ihre Kernaufgaben für diese freiheitliche Gesellschaft unbeirrt erfüllen: freie Forschung, kritische Lehre und offene Debatte“, so Rosenthal.&nbsp;<br><br>Wo wissenschaftsfeindliche, diskriminierende oder antidemokratische Positionen den akademischen Diskursraum und die Regeln der Wissenschaft selbst infrage stellten, müsse eine Grenze gezogen werden, erklärt Rosenthal. Der HRK-Präsident ermutigt zudem alle Hochschulangehörigen, aktiver und vernehmlicher Haltung zu zeigen für Rechtsstaatlichkeit, demokratische Prinzipien, Wissenschaftsfreiheit und die Hochschulautonomie.&nbsp;<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>HRK und DSW: „Bringen Sie die BAföG-Reform auf den Weg!“</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-und-dsw-bringen-sie-die-bafoeg-reform-auf-den-weg-5172/</link>
                        <description>Die HRK und das DSW fordern die Bundesregierung, insbesondere Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), dazu auf, zum Wohl der Studierenden ihren Streit über die Finanzierung der angekündigten BAföG-Reform beizulegen und die Novelle noch wie im Koalitionsvertrag angekündigt zum Wintersemester 2026 / 2027 auf den Weg zu bringen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsamer Appell der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Deutschen Studierendenwerks (DSW) an die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag ausformulierte BAföG-Reform zum Wintersemester 2026 / 2027 umzusetzen.</strong><br><br>Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordern die Bundesregierung, insbesondere Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), dazu auf, zum Wohl der Studierenden ihren Streit über die Finanzierung der angekündigten BAföG-Reform beizulegen und die Novelle noch wie im Koalitionsvertrag angekündigt zum Wintersemester 2026 / 2027 auf den Weg zu bringen.<br><br>Dazu erklärt HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal:<br>„Eine umgehende Erhöhung der BAföG-Fördersätze ist dringend angezeigt, gerade angesichts der hohen Lebenshaltungskosten. Zu viele müssen neben dem Studium in erheblichem Umfang arbeiten – mit nachteiligen Folgen für ihren Studienerfolg. Hier muss die Politik reagieren. Über die unmittelbare Erhöhung der Fördersätze hinaus benötigen wir endlich eine grundlegende Reform, die das BAföG substanziell und nachhaltig verbessert und verlässlich und zeitgemäß weiterentwickelt. Dazu haben wir konkrete Vorschläge gemacht. Eine Politik, die eine gerechte und auskömmliche Studienfinanzierung aufschiebt, verkennt die strategische Bedeutung von Hochschulbildung: Studierende sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Unsere Gesellschaft ist auf ihr Wissen, ihre Innovationskraft und ihr Engagement angewiesen – gerade in einer Zeit tiefgreifender Transformation.“<br><br>DSW-Präsidentin Prof. Dr. Beate A. Schücking:<br>„Dass diese recht moderate Novelle seit Monaten im Kabinett feststeckt, ist ein Trauerspiel. Während der Tankrabatt in wenigen Wochen durchs Parlament gewunken werden soll, scheint das BAföG, diese wichtige Investition in die Zukunft, keine sonderliche Priorität zu haben. Den Preis zahlt die junge Generation. Schon heute werden junge Menschen von den hohen Mieten in den Hochschulstädten förmlich erdrückt. Mehr als die Hälfte ihres Einkommens geben sie für die Unterkunft aus. Studienabbrüche aus Geldmangel kann sich unsere Gesellschaft nicht leisten. Diese Studierenden von heute sind die dringend gesuchten Ingenieur:innen, Ärzt:innen, KI-Expert:innen und Lehrkräfte von morgen. Dabei treffen sie die Folgen der unsicheren Weltlage und der damit einhergehenden Preisanstiege besonders hart. Deutschland braucht diese jungen Menschen, und es braucht sie aus allen Schichten der Gesellschaft. Noch immer ist es so, dass von 100 Kindern aus Akademiker:innen-Familien 78 studieren, von 100 Kindern aus Familien ohne akademischen Background sind es nur 25. Um diese Schere ein Stück weit zu schließen, gibt es ein bewährtes Mittel: das BAföG. Deswegen appellieren wir an die Bundesregierung: Einigen Sie sich und bringen Sie die BAföG-Reform auf den Weg!“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung und Bildung als Grundlagen der europäischen Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/forschung-und-bildung-als-grundlagen-der-europaeischen-innovationskraft-und-wettbewerbsfaehigkeit-staer/</link>
                        <description>Die HRK und ihre Partnerverbände in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Polen und Spanien rufen ihre jeweiligen Regierungen und die EU-Kommission gemeinsam dazu auf, die europäische Zusammenarbeit in Forschung und Hochschulbildung entschlossen auszubauen und dafür im nächsten EU-Finanzrahmen ab 2028 ausreichend Mittel bereitzustellen. Die wirtschaftliche und geopolitische Lage erfordere noch stärkere Investitionen in die europäische Forschung und Bildung als bislang geplant.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und ihre Partnerverbände in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Polen und Spanien rufen ihre jeweiligen Regierungen und die EU-Kommission gemeinsam dazu auf, die europäische Zusammenarbeit in Forschung und Hochschulbildung entschlossen auszubauen und dafür im nächsten EU-Finanzrahmen ab 2028 ausreichend Mittel bereitzustellen. Die wirtschaftliche und geopolitische Lage erfordere noch stärkere Investitionen in die europäische Forschung und Bildung als bislang geplant.<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärt dazu heute in Berlin:&nbsp;<br><br>„Die Europäische Union ist auf ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit in besonderer Weise angewiesen, um in einer politisch zunehmend fragmentierten und unsicheren Welt handlungsfähig zu bleiben. Forschung und Bildung sind strategische Ressourcen und bieten entscheidende Grundlagen für ökonomische Stärke, technologische Souveränität, demokratische Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es kommt auf eine zukunftsfähige Ausgestaltung des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens und der EU-Programme für Forschung und Bildung an.&nbsp;<br><br>Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die sich abzeichnende Forderung des Europäischen Parlaments nach einem Budget von 220 Milliarden Euro für FP10 sowie von 60 Milliarden Euro für Erasmus+. Die Zusammenarbeit in Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation, die Mobilität von Forschenden, Lehrenden und Studierenden sowie der freie Austausch von Ideen, Wissen und Kompetenzen müssen auch bei insgesamt knapper werdenden Finanzmitteln auf europäischer Ebene gesichert und nachhaltig gestärkt werden. Kein Mitgliedsstaat kann die Herausforderungen unserer Zeit allein bewältigen.&nbsp;<br><br>Die europäische Forschungs- und Bildungspolitik sollten künftig noch systematischer zusammengedacht werden, wenn wir erfolgreich bleiben wollen. Die Hochschulen tragen durch ihre vielfältigen, grenzüberschreitenden Kooperationen in Forschung und Lehre bereits aktiv dazu bei. Unter anderem die Europäischen Hochschulallianzen bieten großes Potenzial für die strategische Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Solche Netzwerke sollten in der EU noch langfristiger gefördert und, wie kürzlich von DFG, HRK und Wissenschaftsrat vorgeschlagen, um ein neues Format thematischer Exzellenzverbünde besonders forschungsstarker Einrichtungen ergänzt werden.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 17:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zur Durchsuchung der Rektoratsräume der Universität Belgrad</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/zur-durchsuchung-der-rektoratsraeume-der-universitaet-belgrad-5168/</link>
                        <description>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und die HRK-Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität, Prof. Dr. Angela Ittel, kommentierten aktuelle Berichte zur Durchsuchung der Rektoratsräume der Universität Belgrad in Serbien wie folgt: „Nach übereinstimmenden Medien- und Augenzeugenberichten ließ die Oberstaatsanwaltschaft von Belgrad gestern in einer groß angelegten Aktion der Anti-Korruptionsbehörde und der Kriminalpolizei das Rektorat der Universität Belgrad durchsuchen. Begleitet wurde dies durch eine intensive Berichterstattung regierungsnaher Medien. Die Durchsuchung, bei der Dokumente und Computer beschlagnahmt wurden, soll im Zusammenhang mit dem tragischen Tod einer Studentin am vergangenen Freitag stehen. Die Hintergründe dieses Todesfalls müssen selbstverständlich aufgeklärt werden. Das massive, in der Wirkung einschüchternde Vorgehen der Ermittlungsbehörden wirkt auf uns jedoch verstörend und lässt an der Wahrung der Verhältnismäßigkeit zweifeln.“ </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, und die HRK-Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität, Prof. Dr. Angela Ittel, kommentierten aktuelle Berichte über die Durchsuchung der Rektoratsräume der Universität Belgrad (Serbien) am 31. März 2026 heute wie folgt: <br><br>„Nach übereinstimmenden Medien- und Augenzeugenberichten ließ die Oberstaatsanwaltschaft von Belgrad gestern in einer groß angelegten Aktion der Anti-Korruptionsbehörde und der Kriminalpolizei das Rektorat der Universität Belgrad durchsuchen. Begleitet wurde dies durch eine intensive Berichterstattung regierungsnaher Medien. Die Durchsuchung, bei der Dokumente und Computer beschlagnahmt wurden, soll im Zusammenhang mit dem tragischen Tod einer Studentin am vergangenen Freitag stehen. Die Hintergründe dieses Todesfalls müssen selbstverständlich aufgeklärt werden. Das massive, in der Wirkung einschüchternde Vorgehen der Ermittlungsbehörden wirkt auf uns jedoch verstörend und lässt an der Wahrung der Verhältnismäßigkeit zweifeln. Universität und Rektorat haben jedwede Kooperation zugesagt. Sollten hier innenpolitische Konflikte auf Kosten der Hochschule ausgetragen werden, ist das nicht akzeptabel. Wir appellieren mit Nachdruck an die Verantwortlichen, die Hochschulautonomie und die Freiheit von Forschung und Lehre unbedingt zu respektieren.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:32:26 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsidium mahnt Wahrung der Hochschulautonomie an</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesidium-mahnt-wahrung-der-hochschulautonomie-an-5166/</link>
                        <description>Anlässlich der öffentlichen Diskussion über die Entscheidung des Rektorats der Kunstakademie Düsseldorf, eine studentische Veranstaltung mit der Künstlerin Basma al-Sharif über deren Filmkunst hochschulintern zuzulassen, erklärt HRK-Präsident Walter Rosenthal: „Das Präsidium der HRK erwartet, dass Politik und Gesellschaft den Menschen, die an den Hochschulen ihrer Verantwortung zur Wahrung der Wissenschafts- und Kunstfreiheit auch unter schwierigen Bedingungen engagiert nachkommen, den nötigen Respekt entgegenbringen und den Rücken stärken.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der öffentlichen Diskussion über die Entscheidung des Rektorats der Kunstakademie Düsseldorf, eine studentische Veranstaltung mit der Künstlerin Basma al-Sharif über deren Filmkunst hochschulintern zuzulassen, erklärt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, im Namen des HRK-Präsidiums heute in Berlin: 
</p>
<p>„Die deutschen Hochschulen verstehen sich als Orte der offenen Diskussion und des Dialogs. Anknüpfend an die HRK-Entschließung <a href="/positionen/beschluss/detail/hochschulen-als-freien-diskursraum-sichern/" class="internal-link" title="Zur Entschließung">Hochschulen als freien Diskursraum sichern</a>&nbsp;erinnere ich daran, dass Hochschulen im Rahmen der grundgesetzlich geschützten Freiheit von Kunst und Wissenschaft, von Forschung und Lehre, ihrer Verantwortung nachkommen, umfassend und wo immer möglich einen akademischen Diskursraum zu ermöglichen. Jeder Hochschule, vertreten durch ihre Leitung, steht das Recht zu, im Rahmen der Gesetze selbst über die Formen des wissenschaftlichen Diskurses zu befinden. Das Präsidium der HRK erwartet, dass Politik und Gesellschaft den Menschen, die an den Hochschulen ihrer Verantwortung zur Wahrung der Wissenschafts- und Kunstfreiheit auch unter schwierigen Bedingungen engagiert nachkommen, den nötigen Respekt entgegenbringen und den Rücken stärken. Das muss unabhängig davon gelten, ob wissenschaftliche oder künstlerische Diskursbeiträge die eigene Haltung widerspiegeln. Konkret darf die Entscheidung für oder gegen die Zulassung einer wissenschaftlichen Veranstaltung nicht vorverurteilend zum Gegenstand disziplinar- oder personalrechtlicher Erwägungen gemacht werden. Ereignisse wie an der Kunstakademie Düsseldorf dürfen nicht zu einem politischen Reflex führen, die grundgesetzlich verankerte Hochschulautonomie in Frage zu stellen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:43:32 +0100</pubDate>
                        <title>DFG, HRK und WR schlagen neues Förderinstrument „Nexus“ für Exzellenznetzwerke der Forschung auf EU-Ebene vor</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/dfg-hrk-und-wr-schlagen-neues-foerderinstrument-nexus-fuer-exzellenznetzwerke-der-forschung-auf-eu/</link>
                        <description>Wie lässt sich die europäische Wissenschaft im weltweiten Wettbewerb stärken? Zu dieser Frage haben DFG, HRK und Wissenschaftsrat am 3. März in Brüssel ein Diskussionspapier mit dem Titel „Nexus – Networking excellence – Enabling participation – Transforming European Science“ vorgestellt. Darin schlagen sie vor, die Spitzenforschung innerhalb des Europäischen Forschungsraums stärker zu vernetzen. Mit Nexus soll – in Ergänzung zu bereits bestehenden Förderinstrumenten – die institutionalisierte Zusammenarbeit der besten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa gestärkt werden.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung</strong><br><br>Förderung soll Europas verteilte Exzellenz zusammenbringen und für mehr Sichtbarkeit im weltweiten Wettbewerb sorgen<br><br>Wie lässt sich die europäische Wissenschaft im weltweiten Wettbewerb stärken? Zu dieser Frage haben Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Wissenschaftsrat (WR) am 3. März in Brüssel ein Diskussionspapier mit dem Titel <strong>„Nexus – Networking excellence – Enabling participation – Transforming European Science“</strong> vorgestellt. Darin schlagen sie vor, die Spitzenforschung innerhalb des Europäischen Forschungsraums stärker zu vernetzen. Mit Nexus soll – in Ergänzung zu bereits bestehenden Förderinstrumenten – die institutionalisierte Zusammenarbeit der besten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Europa gestärkt werden. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der Draghi-Bericht des früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit, der 2024 in Anlehnung an den European Research Council (ERC) einen „ERC für Institutionen“ als hoch kompetitives Programm für besonders forschungsstarke Einrichtungen skizziert hatte.&nbsp;<br><br>DFG, HRK und WR schlagen vor, mit dem Förderinstrument Nexus in Zukunft Exzellenznetzwerke aufzubauen, die aus mindestens drei Hochschulen oder Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern bestehen. Die Netzwerke sollen zu einer selbst gewählten gemeinsamen Thematik von strategischer Bedeutung für die beteiligten Institutionen forschen. Leitprinzipien sollen ein wissenschaftsgeleiteter Auswahlprozess, Exzellenzorientierung, Offenheit für alle Disziplinen und Themen sowie eine Einbettung in strategische Prozesse an den Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen sein. Der ERC wäre aus Sicht von DFG, HRK und WR der ideale Ort, um diese Prinzipien umzusetzen. Unabhängig von der Verortung des Konzepts innerhalb des neuen europäischen Forschungsrahmenprogramms müssen die genannten Prinzipien erhalten bleiben.&nbsp;<br><br>Eine Nexus-Förderung würde ein Netzwerk mit jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr über einen Zeitraum von sieben Jahren finanzieren. Bei einer Ansiedelung im ERC könnten dafür in einer Pilotphase 20 Netzwerke gefördert werden. Voraussetzung wäre, dass im neuen EU-Forschungsrahmenprogramm FP10 zusätzlich zum vorgesehenen ERC-Budget Mittel bereitgestellt werden (2028–2034: 2,8 Milliarden Euro). Nach der Pilotphase sollten die Umsetzung und die Auswirkungen von Nexus evaluiert werden, um über dessen Fortsetzung zu entscheiden.<br><br>„Unser Konzept zielt darauf ab, Europas verteilte Exzellenz systematischer als bisher und an Inhalten orientiert miteinander zu verknüpfen und dafür Synergien an Europas Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu nutzen. Auf diese Weise soll Europas Spitzenforschung die kritische Masse erreichen, die für zukünftige wissenschaftliche Durchbrüche erforderlich ist. Nexus kann dadurch nicht nur die Fragmentierung innerhalb des Europäischen Forschungsraums überwinden, sondern mehr noch die Resilienz der europäischen Forschungs- und Innovationslandschaft unterstützen und die internationale Sichtbarkeit Europas als weltweit wettbewerbsfähige Region für Wissenschaft und Innovation weiter erhöhen“, sagte <strong>DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katja Becker</strong> bei der Vorstellung des Konzepts in Brüssel. <br><br><strong>HRK-Präsident Professor Dr. Walter Rosenthal</strong> erklärte zum gemeinsamen Vorschlag: „Mit thematisch fokussierten Netzwerken, welche die Spitzenakteure aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen thematisch miteinander verbinden und strategisch unterstützen, würde Nexus die internationale Sichtbarkeit der europäischen Spitzenforschung erhöhen. Voraussetzung dafür sind schlanke Antragsprozesse, Themenoffenheit und die volle Bandbreite europäischer Spitzenforschung – von der Grundlagen- bis zur anwendungsnahen Forschung. Auf diese Weise könnte Nexus die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit in Europa gezielt stärken und positive Impulse für die europäische Gesellschaft setzen.“<br><br>Der <strong>Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Dr. Wolfgang Wick</strong>, fügte an: „Europa sollte kurzfristig neue Akzente setzen, da der Wettbewerb um Ideen, Talente und Ressourcen rapide zunimmt. Neben den bestehenden Programmen mit inhaltlichen Vorgaben braucht es mehr themenoffenen Wettbewerb. Die Exzellenzstrategie in Deutschland zeigt, dass viel bewegt werden kann, wenn keine inhaltlichen Vorgaben gemacht werden und stattdessen viel auf Kreativität und bottom up getriebene Kooperationen in der Wissenschaft gesetzt wird. Nexus soll Hochschulen und Forschungseinrichtungen helfen, Spitzenforschung länderübergreifend zu vernetzen, die nachhaltig wettbewerbsfähig ist.“<br><br>Die gemeinsame Idee eines Nexus-Förderinstruments basiert auf den Erfahrungen von DFG, HRK und WR mit der deutschen Exzellenzinitiative und Exzellenzstrategie, die gezeigt haben, dass Initiativen zur Förderung kooperativer Exzellenz die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen erheblich stärken können. Gleichwohl überträgt Nexus nicht einfach das deutsche Modell auf die EU-Ebene, sondern richtet die vorgeschlagenen Exzellenznetzwerke passgenau auf europäische Bedarfe aus.<br><br><strong>Weiterführende Informationen</strong><br><br>Das Nexus-Konzept in englischer Sprache ist hier zum Download verfügbar:&nbsp;<a href="http://www.dfg.de/resource/blob/389814/dfg-hrk-wr-proposal-nexus.pdf" title="PDF (3 Seiten)" target="_blank" class="external-link-new-window">www.dfg.de/resource/blob/389814/dfg-hrk-wr-proposal-nexus.pdf</a><br><br>Medienkontakt:&nbsp;<br>Benedikt Bastong, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49 228 885-2109, <br><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5kmznnzVyab9yz');" title="presse@dfg.de" class="mail">presse<span class="at"><span aria-hidden="true">nospam-</span></span>dfg.de</a><br><br>Dr. Christoph Hilgert, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der HRK, Tel.: +49 30 206 292-224, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5cdgbzmoVcmf9yz');" title="hilgert@hrk.de" class="mail">hilgert<span class="at"><span aria-hidden="true">nospam-</span></span>hrk.de</a><br><br>Georg Scholl, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des WR, Tel. +49 221 3776 243, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5bzjmb9nxcjggVrdnnzinxcvaonmvo9yz');" title="georg.scholl@wissenschaftsrat.de" class="mail">georg.scholl<span class="at"><span aria-hidden="true">nospam-</span></span>wissenschaftsrat.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 16:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aufruf zur Wahrung der Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie in Georgien</title>
                        <link>https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScj-M9VtPYjnJAALdWSgxzNelfXTu8RFLn0YXDF0R6VRDGzxA/viewform</link>
                        <description>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, und Prof. Dr. Angela Ittel, HRK-Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität, haben die internationale „Declaration of Solidarity with Ilia State University“ unterzeichnet. Der Vorstoß der georgischen Regierung, das Studienangebot der Staatlichen Ilia-Universität Tiflis drastisch zu beschneiden, stellt einen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie dar. Bereits im Dezember hatten die HRK und Partnerorganisationen in Österreich, Polen und der Slowakei vor diesem Schritt auf Basis eines Nationalen Reformkonzepts aus dem Oktober 2025 gewarnt. Ungeachtet der internationalen Mahnungen hat die georgische Regierung mit der Umsetzung des Konzepts begonnen: Das Studienangebot der Ilia-Universität wird damit auf kaum 10 Prozent des bisherigen Angebots reduziert. Die HRK würde es begrüßen, wenn sich möglichst viele deutsche Hochschulen der Solidaritätserklärung anschließen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:22:19 +0100</pubDate>
                        <title>Bund-Länder-Vereinbarung: „Den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen“</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bund-laender-vereinbarung-den-sanierungsstau-an-hochschulen-endlich-aufloesen-5161/</link>
                        <description>Bund und Länder haben ein umfangreiches Programm beschlossen, um die Modernisierung und Sanierung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kurzfristig zu beschleunigen. Demnach stehen den Ländern 2026 bis 2029 jährlich bis zu einer Milliarde Euro für Bau, Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen und Kitas zur Verfügung. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben Bund und Länder ein umfangreiches Programm beschlossen, um die Modernisierung und Sanierung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kurzfristig zu beschleunigen. Demnach stehen den Ländern 2026 bis 2029 jährlich bis zu einer Milliarde Euro für Bau, Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen und Kitas zur Verfügung.&nbsp;<br><br>Dazu erklärte HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal heute in Berlin:<br>„Die Hochschulen begrüßen ausdrücklich, dass Bund und Länder sich in kurzer Zeit auf einen rechtlichen Rahmen verständigt haben, sodass der Bund dringend benötigte Mittel für Investitionen in den Hochschulbau, auch für die Sanierung bestehender Gebäude, bereitstellen kann. Wir müssen den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen. Der allgemein anerkannte Investitionsbedarf liegt insgesamt im dreistelligen Milliardenbereich. Dieser Bedarf lässt sich nicht innerhalb von vier Jahren mit den nun bereitgestellten Mitteln decken. Deshalb ist klar, dass die jetzt getroffene Vereinbarung nur der Einstieg in ein langfristiges Zusammenwirken von Bund und Ländern im Hochschulbau sein kann.“<br><br>Mit den Mitteln aus der heute getroffenen Bund-Länder-Vereinbarung, dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und den eigenen Haushalten eröffne sich für die Länder, so Rosenthal, eine einmalige Chance, die Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen gemeinsam mit der Wissenschaft zügig umzusetzen. „Die Vereinbarung kann bereits laufende oder geplante Sanierungsvorhaben in den Hochschulen deutlich beschleunigen und vor allem auch zusätzliche Maßnahmen ermöglichen“, erklärte Rosenthal. „Das gelingt aber nur, wenn die Länder bisher gemachte Mittelzusagen auch einhalten, Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen und die Handlungsspielräume der Hochschulen erweitern.“&nbsp;<br><br>Für den Erfolg der Vereinbarung sei es nun wichtig, gemeinsam mit den Hochschulen rasch zusätzliche Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu starten. Zudem sollten die Länder einen strategischen Planungsprozess aufsetzen, um den weiterhin bestehenden Sanierungsstau, der durch die aktuelle Vereinbarung allenfalls gebremst wird, langfristig aufzulösen.&nbsp;<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 10:19:39 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Studienplatzbörse für das Sommersemester 2026</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-studienplatzboerse-fuer-das-sommersemester-2026-5160/</link>
                        <description>Ab Sonntag, 1. Februar, informieren die deutschen Hochschulen wieder über noch verfügbare Studienplätze im bevorstehenden Semester. Wer nach Ende der regulären Bewerbungs- und Zulassungsfristen einen freien Studienplatz im Sommersemester sucht, kann in der Studienplatzbörse der HRK fündig werden.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab Sonntag, 1. Februar, informieren die deutschen Hochschulen wieder über noch verfügbare Studienplätze im bevorstehenden Semester. Wer nach Ende der regulären Bewerbungs- und Zulassungsfristen einen freien Studienplatz im Sommersemester sucht, kann in der Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fündig werden.&nbsp;<br><br>In dem Onlineangebot stellen die Hochschulen zentrale Informationen zu Studiengängen in den Fächern bereit, in denen noch Restkapazitäten bestehen. Studieninteressierte können gezielt nach freien Plätzen in grundständigen und weiterführenden Studiengängen mit und ohne Zulassungsbeschränkung an allen deutschen Hochschultypen suchen, die Auswahl nach Fach, Ort und Hochschultyp eingrenzen sowie Bewerbungsfristen und Kontaktmöglichkeiten einsehen.&nbsp;<br><br>Bis zum 30. April wird die Börse von den Hochschulen täglich aktualisiert, weil immer wieder auch kurzfristig Studienplätze verfügbar sind, die von bereits auch anderweitig Zugelassenen nicht in Anspruch genommen wurden.&nbsp;<br><br>Die Studienplatzbörse ist Teil des HRK-Hochschulkompasses, der umfassend über die Studien- und Promotionsmöglichkeiten an allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland informiert.<br><br><a href="http://www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 08:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Digitale Hochschulbildung und Künstliche Intelligenz: BMFTR fördert HRK-Projekte</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/digitale-hochschulbildung-und-kuenstliche-intelligenz-bmftr-foerdert-hrk-projekte-5156/</link>
                        <description>Die Digitalisierung von Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Hochschulalltag stehen im Zentrum zweier Projekte der HRK, die vom BMFTR im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) neu gefördert werden. Das HRK-Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) soll die deutschen Hochschulen dabei unterstützen, die Potenziale Künstlicher Intelligenz zu erschließen. Dazu wird die neue Servicestelle unter anderem Austausch- und Beratungsformate entwickeln sowie Handreichungen und Leitfäden zur rechtlichen, technischen und organisatorischen Integration von KI-Anwendungen herausgeben. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Hochschulalltag stehen im Zentrum zweier Projekte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) neu gefördert werden.&nbsp;<br><br>Das HRK-Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) soll die deutschen Hochschulen dabei unterstützen, die Potenziale Künstlicher Intelligenz zu erschließen. Dazu wird die neue Servicestelle unter anderem Austausch- und Beratungsformate entwickeln sowie Handreichungen und Leitfäden zur rechtlichen, technischen und organisatorischen Integration von KI-Anwendungen herausgeben.&nbsp;<br><br>Mit der Anschlussförderung des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) wird zudem das erfolgreiche Beratungsangebot zur Digitalisierung von Studium und Lehre fortgeführt. Das Verbundprojekt, das die HRK, der Stifterverband und das CHE Centrum für Hochschulentwicklung bereits seit 2014 gemeinsam tragen, bleibt damit zentrale Anlaufstelle und Impulsgeber für die Weiterentwicklung der digitalen Hochschulbildung einschließlich ihrer infrastrukturellen Voraussetzungen. Mit themenspezifischen Publikationen, Qualifizierungs- und Beratungsangeboten unterstützt das HFD die Erprobung und die konkrete Umsetzung innovativer Ansätze.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Ulrike Tippe, HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung, dankt dem BMFTR für die Förderung beider Vorhaben:&nbsp;<br><br>„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern nachhaltig, wie wir arbeiten, uns informieren und mit unserer Umwelt interagieren. Insbesondere durch die dynamischen Entwicklungen im Bereich KI entstehen für Hochschulen aktuell noch einmal ganz neue Einsatzfelder in Forschung, Studium und Lehre sowie der Verwaltung. Der KI-LOTSE der HRK wird es den Hochschulen erleichtern, das transformative Potenzial von KI systematisch zu erschließen. Das ist eine strategische Aufgabe. Ein besonderer Fokus des Projekts wird auch darauf liegen, Studierende zum reflektierten Umgang mit KI zu befähigen. Genauso freuen wir uns über die weitere Förderung des Hochschulforums Digitalisierung, durch die ein weiterer Ausbau dieses tragfähigen Netzwerks möglich wird. Gerade angesichts der rasanten technologischen sowie politischen Entwicklungen ist die Möglichkeit des unmittelbaren, institutionsübergreifenden Austauschs wichtig. Nur durch klug konzipierte und genutzte Kooperationen können wir den zahlreichen Herausforderungen angemessen begegnen, digitale Resilienz entwickeln, Kompetenzen aufbauen und innovative Ideen an den Hochschulen vorantreiben“, erklärt Tippe.<br><br><strong>Hintergrund<br><br>KI-LOTSE<br></strong>Mit dem von Januar 2026 bis März 2029 laufenden Projekt KI-LOTSE (Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen) baut die HRK eine Servicestelle auf, die Hochschulen bundesweit bei der strategischen Nutzung Künstlicher Intelligenz unterstützt. Unter anderem wird das Projekt Hochschulen zu rechtlichen, technischen und organisatorischen Fragestellungen beraten, die beim Einsatz von KI in Hochschulen in Lehre, Studium, Forschung und Verwaltung aufkommen. Zudem wird das Projekt eine zentrale Sammlung von Anwendungsbeispielen aufbauen und online zugänglich machen. Themenzentrierte Handreichungen und Leitfäden ergänzen das Angebot.<br><a href="https://www.ki-lotse.ai" title="Webseite HRK" target="_top" class="external-link-new-window">www.ki-lotse.ai</a><br><br><strong>Hochschulforum Digitalisierung („HFD 4.0“)<br></strong>Als transferorientiertes Kompetenzzentrum führt das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) eine breite Community rund um die Digitalisierung in Studium und Lehre zusammen, ordnet technologische Trends ein und unterstützt die konkrete Umsetzung innovativer Ansätze. Dazu werden Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt, begleitet und beraten. Das 2014 gestartete HFD ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrums für Hochschulentwicklung und der HRK. Das Verbundprojekt wird von Januar 2026 bis 2030 in einer vierten Periode (HFD 4.0) vom BMFTR gefördert.<br><a href="https://www.hochschulforumdigitalisierung.de" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">www.hochschulforumdigitalisierung.de</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:19:32 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident Walter Rosenthal begrüßt den Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das EU-Mobilitätsprogramm Erasmus+</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-walter-rosenthal-begruesst-den-wiedereintritt-des-vereinigten-koenigreichs-in-das-eu-mobi/</link>
                        <description>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal begrüßt die Entscheidung, dass das Vereinigte Königreich sich nach dem „Brexit“ ab Januar 2027 wieder am Erasmus+-Programm der Europäischen Union beteiligen wird. Nach Jahren intensiver Gespräche zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission ist heute eine Vereinbarung getroffen worden, die insbesondere Studierenden aus Großbritannien und der Europäischen Union erneut wertvolle Mobilitäts- und Austauschmöglichkeiten eröffnen wird. 
„Die Rückkehr des Vereinigten Königreichs in das Programm Erasmus+ ist ein starkes Signal für eine sich vertiefende Zusammenarbeit in der europäischen Hochschulbildung. Ich begrüße außerordentlich, dass diese Einigung gelungen ist. Erasmus+ ist ein europäisches Vorzeigeprojekt. Wie kein anderes Programm eröffnet es insbesondere jungen Menschen in Europa einzigartige Chancen für interkulturellen Austausch und persönliche Entwicklung. Studierende und junge Forschende können in eine andere Wissenschaftskultur eintauchen und ihr eigenes akademisches Profil schärfen. Das sind lebensprägende Erfahrungen. Von dem Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das europäische Mobilitätsprogramm werden das deutsche wie britische Hochschul- und Wissenschaftssystem immens profitieren.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Walter Rosenthal begrüßt die Entscheidung, dass das Vereinigte Königreich sich nach dem „Brexit“ ab Januar 2027 wieder am Erasmus+-Programm der Europäischen Union beteiligen wird. Nach Jahren intensiver Gespräche zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission ist heute eine Vereinbarung getroffen worden, die insbesondere Studierenden aus Großbritannien und der Europäischen Union erneut wertvolle Mobilitäts- und Austauschmöglichkeiten eröffnen wird.&nbsp;<br><br>„Die Rückkehr des Vereinigten Königreichs in das Programm Erasmus+ ist ein starkes Signal für eine sich vertiefende Zusammenarbeit in der europäischen Hochschulbildung. Ich begrüße außerordentlich, dass diese Einigung gelungen ist. Erasmus+ ist ein europäisches Vorzeigeprojekt. Wie kein anderes Programm eröffnet es insbesondere jungen Menschen in Europa einzigartige Chancen für interkulturellen Austausch und persönliche Entwicklung. Studierende und junge Forschende können in eine andere Wissenschaftskultur eintauchen und ihr eigenes akademisches Profil schärfen. Das sind lebensprägende Erfahrungen. Von dem Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das europäische Mobilitätsprogramm werden das deutsche wie britische Hochschul- und Wissenschaftssystem immens profitieren.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nicht in Liste der HRK Pressemeldung anzeigen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Pläne für 10. EU-Forschungsrahmenprogramm nachbessern: Exzellenz stärken, verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, Verbundforschung sichern</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/plaene-fuer-10-eu-forschungsrahmenprogramm-nachbessern-exzellenz-staerken-verlaessliche-rahmenbedingu/</link>
                        <description>In der Europäischen Union werden aktuell die Weichen für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) ab 2028 gestellt. Die DFG, die HRK und die Leibniz-Gemeinschaft begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission für ein weiterhin eigenständiges Programm der Forschungs- und Innovationsförderung. Sie fordern Rat, Kommission und Europäisches Parlament jedoch dazu auf, dieses für den Europäischen Forschungsraum zentrale Instrument sowie insbesondere seine Verbindung mit dem neuen Europäischen Wettbewerbsfonds im weiteren Gesetzgebungsprozess bedarfsgerecht nachzubessern. FP10 müsse für exzellente Wissenschaft, verlässliche Förderprogramme und eine starke Verbundforschung stehen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsame Pressemitteilung von DFG, HRK und Leibniz-Gemeinschaft<br><br>In der Europäischen Union werden aktuell die Weichen für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) ab 2028 gestellt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Leibniz-Gemeinschaft begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission für ein weiterhin eigenständiges Programm der Forschungs- und Innovationsförderung. Sie fordern Rat, Kommission und Europäisches Parlament jedoch dazu auf, dieses für den Europäischen Forschungsraum zentrale Instrument sowie insbesondere seine Verbindung mit dem neuen Europäischen Wettbewerbsfonds im weiteren Gesetzgebungsprozess bedarfsgerecht nachzubessern. FP10 müsse für exzellente Wissenschaft, verlässliche Förderprogramme und eine starke Verbundforschung stehen.<br><br>Mit FP10 legt die EU die Forschungs- und Innovationsleitlinien für ihre entsprechenden Förderprogramme bis 2034 fest und plant dafür ein Budget von insgesamt rund 175 Milliarden Euro ein. Die anstehenden Entscheidungen zu Umfang, Ausrichtung und Regelwerken der Förderung werden maßgeblich die Handlungsfähigkeit und Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Deutschland beeinflussen. DFG, HRK und Leibniz-Gemeinschaft benennen daher in einer gemeinsamen Fachstellungnahme die Herausforderungen und Leerstellen der gegenwärtig diskutierten Pläne und zeigen Lösungen für eine nachhaltige Stärkung der europäischen Wissenschaft auf.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Katja Becker, Präsidentin der DFG: „Wenn Europa im globalen Wettbewerb um die besten Forschenden und die beste Forschung bestehen will, muss wissenschaftliche Exzellenz im gesamten FP10 wieder ganz unmissverständlich ins Zentrum gestellt werden. Mit dem Europäischen Forschungsrat und den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen verfügt die EU hier über international hoch angesehene Instrumente, die herausragende Forschung sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen fördern – sie sind aber chronisch überzeichnet und strukturell unterfinanziert. Wir brauchen daher deutlich höhere, verlässlich planbare Mittel, eine Anpassung der Grants an reale Kostenstrukturen und auch eine klare Absage an jegliche politische Themenlogik bei der Projektauswahl. Exzellente Forschung braucht Unabhängigkeit, Risikofreude und wissenschaftsgeleitete Verfahren.“<br><br>Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der HRK: „Von der Grundlagenforschung bis zur marktnahen Entwicklung benötigen wir passende und zugleich gut und effizient ineinandergreifende Fördermodelle. Das nächste Forschungsrahmenprogramm, der Wettbewerbsfonds und begleitende Maßnahmen müssen daher so aufeinander abgestimmt und finanziell ausgestattet sein, dass sie für innovative Wissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verlässliche Förderbedingungen bieten:Mit wissenschaftsadäquaten, langfristig angelegten Budgets, transparenten Antrags- und Auswahlverfahren sowie einer möglichst wenig bürokratisch gehaltenen Projektmittelverwaltung, damit sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre jeweilige Forschung konzentrieren können.“&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Martina Brockmeier, Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft: „Die Verbundforschung in der zweiten Säule des Rahmenprogramms ist das eigentliche Rückgrat des Europäischen Forschungsraums: Hier arbeiten Hochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen und Unternehmen über Ländergrenzen hinweg zusammen. Die Förderung darf auch zukünftig nicht auf kurzfristige Verwertbarkeit verengt werden. Vielmehr muss sie breit, offen und wettbewerblich das gesamte Spektrum von früher, explorativer Forschung bis hin zu anwendungsnahen Projekten abdecken – mit wettbewerblich vergebenen Mitteln, die auch kleineren Verbünden Chancen eröffnen. Die Sozial- und Geisteswissenschaften sind dabei systematisch einzubeziehen.“<br><br><a href="https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-02-PM/2025-12-17_Statement_DFG-HRK-Leibniz_Association_FP10.pdf" title="Webseite HRK" target="_blank" class="external-link-new-window">Zur gemeinsamen Stellungnahme von DFG, HRK und Leibniz-Gemeinschaft&nbsp;</a><br>(in englischer Sprache)<br><br><br>Medienkontakt:&nbsp;<br><br>Marco Finetti<br>Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG<br>Tel.: +49 228 885-2230<br>marco.finetti@dfg.de<br><br>Dr. Christoph Hilgert<br>Leiter Kommunikation der HRK<br>Tel.: +49 30 206292-224<br>hilgert@hrk.de<br><br>Dr. Tim Urban<br>Leiter Kommunikation der Leibniz-Gemeinschaft<br>Tel.: +49 30 206049-470<br>urban@leibniz-gemeinschaft.de<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 13:36:09 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident begrüßt GWK-Entscheidung zur Erhöhung der DFG-Programmpauschale</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-begruesst-gwk-entscheidung-zur-erhoehung-der-dfg-programmpauschale-5149/</link>
                        <description>In einer Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) haben sich Bund und Länder heute darauf verständigt, die Programmpauschale für DFG-geförderte Forschung von bislang 22 auf künftig 25 % zu erhöhen. HRK-Präsident Walter Rosenthal begrüßte dies ausdrücklich. Zugleich erfordere der von allen Seiten anerkannte Bedarf der Hochschulen eine deutlich höhere Programmpauschale.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) haben sich Bund und Länder heute darauf verständigt, die Programmpauschale für DFG-geförderte Forschung von bislang 22 auf künftig 25 % zu erhöhen. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, begrüßte dies ausdrücklich. Zugleich erfordere der von allen Seiten anerkannte Bedarf der Hochschulen eine deutlich höhere Programmpauschale.&nbsp;&nbsp;<br><br>„Die Hochschulen sind Bund und Ländern dankbar, dass es jetzt zu dieser für sie bedeutsamen Einigung gekommen ist. Vor dem Hintergrund klammer öffentlicher Kassen ist die Erhöhung der Programmpauschale auf 25 % ein wichtiger Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung“, so Rosenthal. „Angesichts der im Koalitionsvertrag auf Bundesebene angekündigten Erhöhung auf 30 % kann dies allerdings nicht das letzte Wort sein. Wie eine Studie im Auftrag des BMFTR 2024 festgestellt hat, sind eigentlich 45 % erforderlich. Der Wissenschaftsrat hatte bereits 2023 betont, dass die seit langem strukturell zu gering ausgestaltete Programmpauschale die Hochschulen in ihrer strategischen Handlungsfähigkeit einschränkt.“<br><br>Der HRK-Präsident warnte davor, zur Finanzierung der nun getroffenen Vereinbarung an anderer Stelle bei den Hochschulen zu kürzen. „Die HRK wird die Ausgestaltung der Regelung aufmerksam verfolgen und darauf drängen, dass die leichte Erhöhung der Programmpauschale nicht durch eine Verschlechterung an anderer Stelle aufgezehrt wird.“ An der Programmpauschale werde das Problem der nicht auskömmlichen Grundfinanzierung der Hochschulen besonders sichtbar, so Rosenthal. Diese seien in der Forschung in einem deutlich zu hohen Ausmaß von Drittmitteln abhängig.&nbsp;<br><br><strong>Hintergrund: Programmpauschale</strong><br>Die 2007 eingeführte DFG-Programmpauschale ist ein Zuschuss für zusätzliche Ausgaben, die Hochschulen bei der Umsetzung und Verwaltung von Drittmittelprojekten entstehen und die nicht durch die Fördermittel gedeckt sind. Sie wurde 2016 von 20 auf 22 % erhöht. Mit der Programmpauschale soll vermieden werden, dass Hochschulen diese sogenannten indirekten Kosten aus ihrer Grundfinanzierung bestreiten müssen. Die Übernahme indirekter Kosten führt zu der paradoxen Situation, dass Hochschulen umso stärker in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt sind, je erfolgreicher sie Forschungsgelder einwerben.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 07:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulstudium attraktiv: Aktuelle Studierendenzahlen übertreffen Erwartungen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulstudium-attraktiv-aktuelle-studierendenzahlen-uebertreffen-erwartungen-5146/</link>
                        <description>Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Schnellmeldung zu den Studierendenzahlen zum Zeitpunkt des Wintersemesters 2025/26 unterstreicht den ungebrochen hohen Stellenwert eines Hochschulstudiums in der individuellen Bildungs- und Karriereplanung junger Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung. Die jüngste Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz (KMK) im September 2025 war von nur 465.000 Erstsemestern ausgegangen. Dieser Wert wurde nun aber deutlich übertroffen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Schnellmeldung zu den Studierendenzahlen zum Zeitpunkt des Wintersemesters 2025/26 unterstreicht den ungebrochen hohen Stellenwert eines Hochschulstudiums in der individuellen Bildungs- und Karriereplanung junger Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung.&nbsp;<br><br>Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Walter Rosenthal, kommentiert die aktuellen Studierendenzahlen wie folgt:&nbsp;<br><br>„Die Gesamtzahl der Studierenden an deutschen Hochschulen ist im Vergleich zum Vorjahr von 2,86 auf aktuell 2,88 Millionen angewachsen, was einer Steigerung um 0,4 Prozent entspricht. Ein ähnlicher Aufwuchs ist bei den Studierenden im ersten Semester zu verzeichnen. Hier stieg die Zahl von 490.000 auf nun 492.000, also um 0,3 Prozent.&nbsp;<br><br>Diese doppelt positive Entwicklung war aufgrund des in diesem Jahr in Bayern durch Umstellung der Gymnasialzeit von acht auf neun Jahre wegfallenden Abiturjahrgangs nicht zu erwarten. Die jüngste Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz (KMK) im September 2025 war von nur 465.000 Erstsemestern ausgegangen. Dieser Wert wurde nun aber deutlich übertroffen.&nbsp;<br><br>2026 muss aufgrund der Umstellung der Gymnasialzeiten in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nach wie vor mit einer geringeren Zahl an Studienanfänger:innen gerechnet werden. Einsparpotenzial erwächst daraus allerdings nicht. Mittelfristig wird es gemäß KMK-Prognose wieder zu Studierendenzahlen auf dem aktuell hohen Niveau kommen. Und langfristig sind sogar neue Rekordstände bei den Erstsemesterzahlen zu erwarten, worauf sich Politik und Hochschulen bereits jetzt angemessen vorbereiten müssen.&nbsp;<br><br>Die seit Jahren stabil hohen Studierendenzahlen bilden die Grundlage dafür, dass die Hochschulen auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein Garant für die nachhaltige Sicherung von Innovationskraft in unserer Gesellschaft und für die Qualifizierung dringend benötigter Fach- und Führungskräfte sind.“&nbsp;<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 18:07:46 +0100</pubDate>
                        <title>HRK-Präsident zur Bedrohung israelischer und jüdischer Wissenschaftler:innen auf anonymer Website</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-bedrohung-israelischer-und-juedischer-wissenschaftlerinnen-auf-anonymer-website-51/</link>
                        <description>Stellungnahme von Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), zur persönlichen Bedrohung israelischer und jüdischer Wissenschaftler:innen über eine inzwischen abgeschaltete, anonyme Website, die im Kontext des Nahostkonflikts finanzielle Belohnungen für Einschüchterungsversuche und Nachstellungen bis hin zur Tötung auslobte: 
„Diese menschenverachtende Aktion ist ein Dammbruch und schockiert mich zutiefst. Wir brauchen gerade jetzt einen konstruktiven, wissenschaftlichen Diskurs und eine regelbasierte Streitkultur anstelle von Boykott, Einschüchterung, offenen Bedrohungen und Hass. Die Freiheit der Wissenschaft und die persönliche Unversehrtheit von Wissenschaftler:innen müssen auch in politischen Konfliktsituationen unbedingt gewahrt bleiben. Dass ein Kopfgeld auf einzelne Wissenschaftler:innen ausgesetzt wurde, explizit weil sie führende israelische und jüdische Wissenschaftler:innen sind, ist unerträglich, beispiellos und durch nichts zu rechtfertigen. Meine Solidarität gilt den betroffenen Kolleg:innen und ihren Angehörigen.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme von Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), zur persönlichen Bedrohung israelischer und jüdischer Wissenschaftler:innen über eine inzwischen abgeschaltete, anonyme Website, die im Kontext des Nahostkonflikts finanzielle Belohnungen für Einschüchterungsversuche und Nachstellungen bis hin zur Tötung auslobte:&nbsp;<br><br>„Diese menschenverachtende Aktion ist ein Dammbruch und schockiert mich zutiefst. Wir brauchen gerade jetzt einen konstruktiven, wissenschaftlichen Diskurs und eine regelbasierte Streitkultur anstelle von Boykott, Einschüchterung, offenen Bedrohungen und Hass. Die Freiheit der Wissenschaft und die persönliche Unversehrtheit von Wissenschaftler:innen müssen auch in politischen Konfliktsituationen unbedingt gewahrt bleiben. Dass ein Kopfgeld auf einzelne Wissenschaftler:innen ausgesetzt wurde, explizit weil sie führende israelische und jüdische Wissenschaftler:innen sind, ist unerträglich, beispiellos und durch nichts zu rechtfertigen. Meine Solidarität gilt den betroffenen Kolleg:innen und ihren Angehörigen.“&nbsp;<br><br>Einen persönlichen Erfahrungsbericht von Professor Daniel Chamovitz, Präsident der Ben-Gurion University of the Negev, finden Sie <a href="https://danielchamovitz.substack.com/p/when-the-threat-becomes-personal" title="Webseite" target="_blank" class="external-link-new-window">hier</a>.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:31:01 +0100</pubDate>
                        <title>Studien- und Berufsberatung gemeinsam stärken: Bundesagentur für Arbeit und Hochschulrektorenkonferenz vereinbaren neue Kooperation</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/studien-und-berufsberatung-gemeinsam-staerken-bundesagentur-fuer-arbeit-und-hochschulrektorenkonfere/</link>
                        <description>Die Bundesagentur für Arbeit und die HRK haben vereinbart, die Studien- und Berufsberatung durch eine noch engere Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Beide Partner haben dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit bei der Beratung von Studieninteressierten, Studierenden und Hochschulabsolvent:innen ausbauen. Ziel der Kooperation ist es, jungen Menschen den Zugang zu hochwertigen und bedarfsgerecht aufeinander abgestimmten Beratungsangeboten über Bildungs- und Berufswege zu erleichtern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben heute in Berlin vereinbart, die Studien- und Berufsberatung durch eine noch engere Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Beide Partner haben dazu eine <a href="https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-03-Studium/Kooperationsvereinbarung_HRK-BA_11.11.2025.pdf" title="PDF (6 Seiten)" target="_top" class="external-link-new-window">Kooperationsvereinbarung</a> unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit bei der Beratung von Studieninteressierten, Studierenden und Hochschulabsolvent:innen ausbauen. Ziel der Kooperation ist es, jungen Menschen den Zugang zu hochwertigen und bedarfsgerecht aufeinander abgestimmten Beratungsangeboten über Bildungs- und Berufswege zu erleichtern. Das soll insbesondere im häufig als herausfordernd empfundenen Übergang zwischen Schule, Studium und Beruf Orientierung bieten und unterstützen. Durch abgestimmte Informationen und individuelle Begleitung können Entscheidungen über Bildungs- und Berufswege leichter fallen.<br><br>Die Kooperation reagiert auf aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und der demografische Wandel verändern Berufsbilder und Qualifikationsanforderungen tiefgreifend. Gleichzeitig wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften und an flexiblen Bildungswegen. Die sich ergänzenden bzw. gemeinsamen Beratungs- und Unterstützungsangebote sollen zu einem möglichst hohen Bildungsniveau, adäquater Beschäftigung und persönlicher Entfaltung beitragen. BA und HRK setzen sich daher für eine noch engere Zusammenarbeit der Agenturen für Arbeit und der Hochschulen ein und wollen auf dieser Basis weitere regionale und lokale Kooperationen auch mit anderen Akteur:innen der Bildungsberatung anregen. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt vor Ort.&nbsp;<br><br>„Viele Studierende kennen unsere Berufsberatung schon aus der Schulzeit. Auch im Studium sind unsere Beraterinnen und Berater bei Bedarf für sie da“, sagte Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. „Die Möglichkeit der Einbindung der Berufsberatung in die Strukturen der Hochschulen zeigt die zunehmen-de Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.“<br><br>Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, erklärte: „Hochschulen übernehmen eine zentrale Verantwortung, Studierende und Studieninteressierte auf ihrem Bildungsweg zu begleiten und vielfältige Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu eröffnen. Die Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit stärkt diese Aufgabe, indem sie das eigene akademische Beratungsangebot erweitert. Durch die Kooperation können Studieninteressierte und Studierende noch besser und noch gezielter unterstützt werden.“<br><br><a href="/themen/studium/studienberatung/" title="Webseite HRK" target="_top" class="internal-link">Zur Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der HRK</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:07:04 +0100</pubDate>
                        <title>HRK: Hochschulen als Zukunftswerkstätten der nachhaltigen Entwicklung stärken</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-hochschulen-als-zukunftswerkstaetten-der-nachhaltigen-entwicklung-staerken-5144/</link>
                        <description>Die Mitglieder der HRK haben sich auf Grundsätze zur Rolle der deutschen Hochschulen in der gesellschaftlichen Transformation hin zur Nachhaltigkeit verständigt. Das neue Papier aktualisiert und erweitert bisherige Nachhaltigkeitsempfehlungen der HRK und bietet Handlungsimpulse, die Hochschulen in allen ihren Leistungsbereichen – von Studium und Lehre über Forschung und Transfer bis hin zu Betrieb und Governance – bei der Entwicklung eigener Nachhaltigkeitskulturen und -strategien konkrete Orientierung geben sollen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich am Dienstag in Osnabrück auf Grundsätze zur Rolle der deutschen Hochschulen in der gesellschaftlichen Transformation hin zur Nachhaltigkeit verständigt. Das neue Papier aktualisiert und erweitert bisherige Nachhaltigkeitsempfehlungen der HRK und bietet Handlungsimpulse, die Hochschulen in allen ihren Leistungsbereichen – von Studium und Lehre über Forschung und Transfer bis hin zu Betrieb und Governance – bei der Entwicklung eigener Nachhaltigkeitskulturen und -strategien konkrete Orientierung geben sollen.<br><br>„Mit dieser Empfehlung bekennen sich die Hochschulen in der HRK zu einer aktiven Rolle in der Gestaltung einer Zukunft im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen“, erläutert Prof. Dr. Dorit Schumann, HRK-Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit. „Wir wollen nicht nur auf Herausforderungen reagieren, sondern vorausdenken und im eigenen Handeln beispielgebend sein. Die deutschen Hochschulen bringen sich als Zukunftswerkstätten und als Orte der Innovation, Reflexion und Aushandlung in die gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation ein. Die im Januar im Bund beschlossene Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie erkennt das ausdrücklich an.“<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärt: „Hochschulen können als offene, autonome Wissenschaftseinrichtungen in besonderer Weise Räume schaffen, in denen neue Lösungen entstehen und erprobt werden. Die Bedingungen der einzelnen Hochschulen unterscheiden sich allerdings. Sie werden eigene strategische Schwerpunkte setzen. Die vorliegenden Empfehlungen werden dafür von großem Nutzen sein.“&nbsp;<br><br>Für die Entwicklung spezifischer Transformationsprofile seien den Hochschulen gezielt finanzielle Ressourcen, den Aufgaben angemessene Infrastrukturen – auch und gerade im Hochschulbau – sowie ein verlässlicher Rahmen für den Aufbau von Nachhaltigkeitskompetenzen zur Verfügung zu stellen, so Rosenthal mit Blick auf die Verantwortung von Bund, Ländern und Förderinstitutionen.<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/kulturen-der-nachhaltigkeit-hochschulen-als-zukunftswerkstaetten-der-nachhaltigen-entwicklung-staerk/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Empfehlung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:02:29 +0100</pubDate>
                        <title>Studium mit Behinderung: HRK verabschiedet Empfehlung zum Nachteilsausgleich</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/studium-mit-behinderung-hrk-verabschiedet-empfehlung-zum-nachteilsausgleich-5143/</link>
                        <description>Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie somatischen und psychischen Erkrankungen stehen vor besonderen Herausforderungen. Etwa bei Prüfungen oder in der Studienorganisation treffen sie vielfach auf Bedingungen und Anforderungen, die ihnen eine barrierearme Teilhabe am Studienalltag erschweren oder unmöglich machen. Um dies zu verändern, haben die in der HRK zusammengeschlossenen Hochschulen eine Empfehlung zur Beantragung und Bewilligung von Nachteilsausgleichen verabschiedet.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie somatischen und psychischen Erkrankungen stehen vor besonderen Herausforderungen. Etwa bei Prüfungen oder in der Studienorganisation treffen sie vielfach auf Bedingungen und Anforderungen, die ihnen eine barrierearme Teilhabe am Studienalltag erschweren oder unmöglich machen. Um dies zu verändern, haben die in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen Hochschulen am Dienstag in Osnabrück eine Empfehlung zur Beantragung und Bewilligung von Nachteilsausgleichen verabschiedet.&nbsp;<br><br>„Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen haben einen Rechtsanspruch auf transparente und rechtssichere Nachteilsausgleiche, die ihnen chancengleiche und diskriminierungsfreie Studien- und Prüfungsbedingungen gewährleisten sollen“, erläutert Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, die Kernbotschaft des Papiers. „Die Hochschulen sind daher gefordert, in jedem Einzelfall rechtskonforme Lösungen zu finden. Mit den neuen Empfehlungen wird der Weg zu rechtssicheren Entscheidungen nun noch transparenter“, ergänzt Prof. Dr. Menzel-Riedl, HRK-Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation.<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärt dazu heute in Berlin: „Ich freue mich, dass diese wichtige Empfehlung nun vorliegt. Sie gibt den Hochschulen sehr gute Hinweise, um die Prozesse rund um individuelle Nachteilsausgleiche auch im Interesse der Studierenden zu optimieren.“<br><br><a href="/positionen/beschluss/detail/nachteilsausgleich-in-einer-hochschule-fuer-alle/" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zum Text der Empfehlung</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:53:27 +0100</pubDate>
                        <title>Duale Hochschule Sachsen und Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in die HRK aufgenommen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/duale-hochschule-sachsen-und-medizinische-universitaet-lausitz-carl-thiem-in-die-hrk-aufgenommen-51/</link>
                        <description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat die Aufnahme der Dualen Hochschule Sachsen und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem beschlossen. Mitglieder der HRK können in Deutschland tätige Hochschulen werden, die gemäß Landeshochschulgesetz staatlich oder staatlich anerkannt sind und u. a. in Organisationsform, Leitungsstruktur und Qualitätssicherung den Hochschulen in der HRK-Mitgliedergruppe gleichen, der sie mit der Aufnahme zugeordnet werden. Nach dem Zusammenschluss der Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Hochschule Bochum zur Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gesundheit im Januar hat die HRK nunmehr 272 Mitglieder.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am Dienstag in ihrer 41. Sitzung in Osnabrück die Aufnahme der Dualen Hochschule Sachsen und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem beschlossen. Mitglieder der HRK können in Deutschland tätige Hochschulen werden, die gemäß Landeshochschulgesetz staatlich oder staatlich anerkannt sind und u. a. in Organisationsform, Leitungsstruktur und Qualitätssicherung den Hochschulen in der HRK-Mitgliedergruppe gleichen, der sie mit der Aufnahme zugeordnet werden. Nach dem Zusammenschluss der Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Hochschule Bochum zur Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gesundheit im Januar hat die HRK nunmehr 272 Mitglieder.<br><br>Die Duale Hochschule Sachsen (DHSN) ist zum 1. Januar 2025 aus der Berufsakademie Sachsen hervorgegangen. Sie bietet an ihren insgesamt sieben Standorten über 60 praxisorientierte und praxisintegrierende Studienangebote in den Bereichen Technik, Wirtschaft sowie Sozial- und Gesundheitswesen. Derzeit sind rund 4.200 Studierende eingeschrieben. Mehr als 2.500 Praxispartner ermöglichen studienbegleitende Einblicke in die Berufswelt und den frühen Aufbau eines persönlichen Netzwerks. Die DHSN wurde der HRK-Mitgliedergruppe „Sonstige Hochschulen“ zugeordnet, der etwa bereits die Duale Hochschule Baden-Württemberg angehört.&nbsp;<br><br>Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus ist eine Einrichtung des Landes Brandenburg und wurde am 1. Juli 2024 gegründet. Ihr krankenversorgender Teil geht aus dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus hervor. Der universitäre Lehr- und Forschungsbetrieb wird in den kommenden Jahren schrittweise auf- und ausgebaut. Zum Wintersemester 2026/27 sollen die ersten Immatrikulierten ihr Studium der Humanmedizin aufnehmen. Die Medizinische Universität Lausitz ist in der HRK der Mitgliedergruppe „Universitäten“ zugeordnet.&nbsp;<br><br>Die Hochschulrektorenkonferenz ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. An den Mitgliedshochschulen der HRK sind mehr als 90 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert. Damit ist die HRK die Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und das zentrale Forum der gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung im Hochschulsystem.&nbsp;<br><br>Die HRK befasst sich mit allen Themenfeldern, die Rolle und Aufgaben der Hochschulen in Wissenschaft und Gesellschaft betreffen, vor allem mit Lehre und Studium, Forschung, Innovation und Transfer, wissenschaftlicher Weiterbildung, Internationalisierung sowie den Fragen der hochschulischen Selbstverwaltung und Governance.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:23:37 +0100</pubDate>
                        <title>Wahlen zum HRK-Präsidium: eine Neuwahl, sechs Vizepräsident:innen bestätigt</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/wahlen-zum-hrk-praesidium-eine-neuwahl-sechs-vizepraesidentinnen-bestaetigt-5141/</link>
                        <description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat heute in Osnabrück auf Vorschlag des HRK-Präsidenten, Professor Dr. Walter Rosenthal, sieben Vizepräsidentinnen und -präsidenten für jeweils ein Jahr neu- bzw. wiedergewählt. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat heute in Osnabrück auf Vorschlag des HRK-Präsidenten, Professor Dr. Walter Rosenthal, sieben Vizepräsidentinnen und -präsidenten für jeweils ein Jahr neu- bzw. wiedergewählt.&nbsp;<br><br>Neu gewählt wurde <strong>Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk</strong>, Präsidentin der Hochschule Bielefeld (HSBI). Die Biologin und Medizininformatikerin wird sich ab dem 1. Dezember 2025 als HRK-Vizepräsidentin mit den Themen Transfer und Nachhaltigkeit beschäftigen. Sie folgt in dieser Funktion auf Professorin Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier, die nach insgesamt fünf Jahren im HRK-Präsidium nicht erneut zur Wahl angetreten war.&nbsp;<br><br>Als HRK-Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden<br><strong>Professor Dr. Ulrich Bartosch</strong>, Pädagoge und Präsident der Universität Passau, als Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung,&nbsp;<br><strong>Professorin Dr. Angela Ittel</strong>, Psychologin und Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, als Vizepräsidentin für Internationales, Gleichstellung und Diversität,<br><strong>Professor Dr. Georg Krausch</strong>, Physiker und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege,<br><strong>Professorin Dr. Susanne Menzel-Riedl</strong>, Biologiedidaktikerin und Präsidentin der Universität Osnabrück, als Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation,&nbsp;<br><strong>Professorin Dr. Ulrike Tippe</strong>, Mathematikerin und Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, als Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung,&nbsp;<br>sowie <strong>Dr. Arne Zerbst</strong>, Philosoph und Präsident der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, als Vizepräsident für Kooperationskultur innerhalb des Hochschulsystems und Belange der künstlerischen Hochschulen.<br><br>Dem HRK-Präsidium gehören darüber hinaus neben dem Präsidenten auch noch die Sprecherin der Mitgliedergruppe Universitäten, Professorin Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und der Sprecher der Mitgliedergruppe Hochschulen für Angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen, Professor Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt an.&nbsp;<br><br>HRK-Präsident und Mitgliederversammlung dankten der scheidenden Vizepräsidentin, Professorin Dr. Dorit Schumann, herzlich für ihr langjähriges Engagement. Sie habe sich um die Wertschätzung hochschulischer Transferleistungen und die Verankerung von Nachhaltigkeit als integralem Bestandteil der Hochschulentwicklung verdient gemacht.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 08:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>HRK-Studienplatzbörse für das Wintersemester 2025/26 startet am 1. August</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-studienplatzboerse-fuer-das-wintersemester-202526-startet-am-1-august-5132/</link>
                        <description>Du möchtest im Wintersemester ein Studium beginnen, hast aber die reguläre Bewerbungsfrist verpasst oder keine Zulassung zum Erstwunsch-Studiengang erhalten? Dann lohnt jetzt ein Blick in die Studienplatzbörse der HRK. Ab Freitag, 1. August, informieren die deutschen Hochschulen darin wieder tagesaktuell über noch verfügbare Studienplatzkapazitäten in grundständigen und weiterführenden Studiengängen mit und ohne Zulassungsbeschränkung. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest im Wintersemester ein Studium beginnen, hast aber die reguläre Bewerbungsfrist verpasst oder keine Zulassung zum Erstwunsch-Studiengang erhalten? Dann lohnt jetzt ein Blick in die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ab Freitag, 1. August, informieren die deutschen Hochschulen darin wieder tagesaktuell über noch verfügbare Studienplatzkapazitäten in grundständigen und weiterführenden Studiengängen mit und ohne Zulassungsbeschränkung.&nbsp;<br><br>Wenn die gängigen Zulassungs- und Nachrückverfahren für das Wintersemester 2025/26 abgeschlossen sind, können in der Onlinebörse der HRK bis zum 31. Oktober frei gebliebene Studienplätze unterschiedlichster Fächer und an allen Hochschultypen eingesehen werden. Bewerbungen sind dann auch kurzentschlossen noch möglich.&nbsp;<br><br>Die Studienplatzbörse der HRK bietet Such- und Filtermöglichkeiten, mit denen das Gesamtangebot verbleibender Studienmöglichkeiten beispielsweise nach Fach und Hochschulort individuell eingegrenzt werden kann. Außerdem enthält die Börse zentrale Informationen zum jeweiligen Studiengang, Hinweise auf Bewerbungsfristen und Ansprechpersonen sowie Links zu relevanten Webseiten der Hochschulen.&nbsp;<br><br>Die Studienplatzbörse setzt auf dem HRK-Hochschulkompass auf. Dieses Portal informiert kontinuierlich über die Studien- und Promotionsmöglichkeiten aller staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Hochschulen und bietet individuelle Hochschulprofile, Kontaktdaten zu passenden Ansprechpersonen an Hochschulen sowie den Studium-Interessentest (SIT), der Studieninteressierte bei der Studienwahl und -orientierung unterstützt.<br><br><a href="http://www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse" target="_blank">www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 08:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>Größtes globales Sportfest für Studierende startet in Deutschland: FISU World University Games 2025 feiern Spitzensport und akademische Gemeinschaft</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/groesstes-globales-sportfest-fuer-studierende-startet-in-deutschland-fisu-world-university-games-2025/</link>
                        <description>Mit den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games beginnt in der Metropolregion Rhein-Ruhr und in Berlin das weltweit größte Multisport-Ereignis dieses Sommers. Vom 16. bis zum 27. Juli 2025 werden an insgesamt 23 Standorten knapp 8.500 studentische Athlet:innen, Betreuer:innen und Offizielle aus rund 150 Nationen zusammenkommen, um in Wettbewerben in insgesamt 18 Disziplinen um Medaillen zu ringen. Neben sportlichen Spitzenleistungen auf international höchstem Niveau geht es dabei um ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games beginnt am Mittwoch in der Metropolregion Rhein-Ruhr und in Berlin das weltweit größte Multisport-Ereignis dieses Sommers. Vom 16. bis zum 27. Juli 2025 werden an insgesamt 23 Standorten knapp 8.500 studentische Athlet:innen, Betreuer:innen und Offizielle aus rund 150 Nationen zusammenkommen, um in Wettbewerben in insgesamt 18 Disziplinen um Medaillen zu ringen. Neben sportlichen Spitzenleistungen auf international höchstem Niveau geht es dabei um ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis.&nbsp;<br><br>Dazu erklärt Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), heute in Berlin: „Die FISU World University Games zählen nicht nur zu den weltweit größten Sportveranstaltungen, sondern sind auch ein lebendiges Fest der akademischen Begegnung. Sport ist integraler Bestandteil des Campuslebens. Er fördert die Gemeinschaft und den Teamgeist, trägt aber auch zu Wohlbefinden und Gesundheit bei. Die Athlet:innen, die nun bei den FISU Games zusammenkommen, verbinden täglich die wissenschaftliche Qualifizierung eines Studiums mit den Anforderungen des Hochleistungssports. Ihnen gilt mein und unser größter Respekt. Für die deutschen Hochschulen bieten die FISU Games eine hervorragende Gelegenheit, viele ihrer internationalen Partner in Wissenschaft, Sport und Gesellschaft willkommen zu heißen – sowohl bei den sportlichen Wettbewerben als auch im Rahmen der begleitenden wissenschaftlichen Konferenz.“&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, unterstreicht: „Bei diesen Sommerspielen treten erstmals Athlet:innen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam an: Mit 3x3 Rollstuhlbasketball ist eine reine Parasportart Teil des regulären Wettkampfprogramms. Damit setzen die FISU World University Games ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion – sowohl im Spitzensport als auch im akademischen Alltag der Hochschulen. Verständigung, Respekt und Fairness sind die Werte, unter denen die studentischen Athlet:innen und zahlreiche internationale Delegationen bis Ende Juli an Rhein und Ruhr sowie in Berlin zusammenkommen – darunter auch solche aus Krisenregionen, die von gewaltsamen Konflikten geprägt oder bedroht sind. Die HRK dankt dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) für das große Verdienst, die FISU World University Games nach Deutschland geholt zu haben. Wir wünschen allen Teilnehmenden ein faires, erfolgreiches und prägendes Fest der Begegnung.“<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschulsystem</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 10:33:25 +0200</pubDate>
                        <title>Impulse für die Anerkennung und Anrechnung von Bildungsleistungen im Studium: HRK-Projekt MODUS abgeschlossen</title>
                        <link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/impulse-fuer-die-anerkennung-und-anrechnung-von-bildungsleistungen-im-studium-hrk-projekt-modus-abge/</link>
                        <description>Nach fünf erfolgreichen Jahren endet am 30. Juni 2025 das Projekt „MODUS – Mobilität und Durchlässigkeit stärken“ der HRK. Es unterstützte die deutschen Hochschulen dabei, ihre Anerkennungs- und Anrechnungspraxis von Bildungsnachweisen und -kompetenzen zu stärken und strukturell weiterzuentwickeln. Die Anerkennung von an anderen Hochschulen oder in einem anderen Studiengang erworbenen Leistungen sowie die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf das Hochschulstudium haben zum Ziel, die nationale und internationale Mobilität von Studierenden, lebensbegleitendes Lernen sowie flexible Lernwege zu fördern und das Bildungssystem generell durchlässiger zu machen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf erfolgreichen Jahren endet am 30. Juni 2025 das Projekt „MODUS – Mobilität und Durchlässigkeit stärken“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Es unterstützte die deutschen Hochschulen dabei, ihre Anerkennungs- und Anrechnungspraxis von Bildungsnachweisen und -kompetenzen zu stärken und strukturell weiterzuentwickeln. Die Anerkennung von an anderen Hochschulen oder in einem anderen Studiengang erworbenen Leistungen sowie die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf das Hochschulstudium haben zum Ziel, die nationale und internationale Mobilität von Studierenden, lebensbegleitendes Lernen sowie flexible Lernwege zu fördern und das Bildungssystem generell durchlässiger zu machen.&nbsp;<br><br>In enger Zusammenarbeit mit hochschulischen und außerhochschulischen Expert:innen entwickelte MODUS qualitätsgesicherte Standards für zeitgemäße Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren, bereitete diesbezügliche Informationen für Hochschulen, für Studieninteressierte sowie für Studierende auf und gab auch Impulse zu innovativen Weiterentwicklungen – etwa zur Digitalisierung der Abläufe und zum möglichen Einsatz Künstlicher Intelligenz.&nbsp;<br><br>Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident für Lehre, Studium und Lehrkräftebildung, erläutert: „Anerkennung und Anrechnung verleihen vielfältigen Vorqualifikationen und Kompetenzen eine Form und machen sie greifbar. Individuelle Bildungswege können so leichter beschritten, erweitert oder neu ausgerichtet werden. Das gilt insbesondere für studieninteressierte Personen mit beruflicher Erfahrung, für internationale Studierende sowie Studierende, die einen Auslandsaufenthalt oder Studienfachwechsel absolvieren. MODUS hat mit fachlicher Expertise wichtige Stellschrauben bewegt, damit solche Übergänge in einem zunehmend flexiblen Bildungssystem noch besser gelingen. Die Handreichungen und Impulse gilt es nun vor Ort systematisch aufzugreifen und weiter umzusetzen. Bund und Länder können dies durch politische Priorisierung und nachhaltigen Mitteleinsatz effektiv unterstützen.“&nbsp;<br><br>HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal bilanziert: „Das HRK-Projekt MODUS hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Qualifikationen, die an anderen Institutionen oder in anderen Bildungskontexten erworben werden, unter Berücksichtigung der hohen Qualität akademischer Bildung angemessen gewürdigt werden können. Auch das bildungspolitische Ideal des lebensbegleitenden Lernens lässt sich so formal besser verwirklichen. Mein Dank gilt dem engagierten Projektteam, den mitwirkenden Expert:innen und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das es der HRK durch seine Förderung ermöglicht hat, mit MODUS wichtige Impulse für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem zu setzen.“<br><strong><br>Hintergrund</strong><br>Das HRK-Projekt „MODUS – Mobilität und Durchlässigkeit stärken“ unterstützte die deutschen Hochschulen zwischen August 2020 und Ende Juni 2025 dabei, ihre Anerkennungs- und Anrechnungspraxis transparenter und effizienter zu gestalten. Durch die Anerkennung bzw. Anrechnung von Leistungen und Kompetenzen aus früheren Lernerfahrungen, zum Beispiel aus einem vorherigen Studium oder dem Beruf, können die Mobilität von Studierenden und die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungsbereichen effektiv gestärkt werden. Das ermöglicht einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft, ihr Studium flexibel zu gestalten und in verschiedenen Lebensphasen neue Lernwege zwischen insbesondere beruflicher und akademischer Qualifizierung zu beschreiten. Gefördert wurde MODUS durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bzw. das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).<br><br>In knapp fünf Jahren Laufzeit begleitete MODUS sieben Hochschulen in umfassenden Beratungsprozessen und führte an 33 Hochschulen Fortbildungen durch. Das Projekt veranstaltete zudem insgesamt 16 Fachkonferenzen, 22 Web-Seminare und neun Workshops. Die Arbeitsergebnisse mündeten unter anderem in 15 Publikationen.<br>&nbsp;.<br>Die zentralen Materialien und Ergebnisse von MODUS sind auch nach Projektende auf der Projekt-Website <a href="https://www.hrk-modus.de/" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">www.hrk-modus.de</a> zugänglich. Mit dem „<a href="https://www.hrk-modus.de/ressourcen/publikationen/" title="Webseite" target="_blank" class="external-link-new-window">Praxishandbuch Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen</a>“ hat MODUS eine umfassende Handreichung zur Unterstützung der praktischen Arbeit an Hochschulen geschaffen.&nbsp;Studierende und Studieninteressierte finden auf der MODUS-Website „AN!“ <a href="https://www.anerkennung-und-anrechnung-im-studium.de/" title="Website" target="_blank" class="external-link-new-window">(https://www.anerkennung-und-anrechnung-im-studium.de/)</a>&nbsp;weiterhin grundlegende Hinweise zu den Themen Anerkennung und Anrechnung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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