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Bonn, 6. November 2002 - HRK/50/02


Wohnraumprobleme ausländischer Studierender

Das Plenum der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 5. November in Bonn in einer Entschließung dringend ein Handeln zur besseren Wohnraumversorgung ausländischer Studierender gefordert. HRK-Präsident Landfried warnte am Mittwoch vor der Presse in Berlin: "Wenn junge ausländische Menschen mit Hoffnungen und Erwartungen zu uns kommen, dann aber feststellen, dass sie noch nicht einmal adäquate Unterkünfte erhalten, schadet dies dem Ansehen Deutschlands mehr, als Marketing-Bemühungen nützen."


Das Plenum hatte sich bereits wiederholt mit der Problematik befasst und im November des vergangenen Jahres - gestützt auf Umfragen von HRK und DSW - Bund und Länder aufgefordert, Maßnahmen gegen den in mehreren Ballungsgebieten bestehende Wohnraummangel insbesondere für ausländische Studierende zu ergreifen. Die Wohnraumfrage war Gegenstand von Beratungen der Konzertierten Aktion "Internationales Marketing für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland" und der innerhalb der Konzertierten Aktion damit befassten Staatssekretärs-Arbeitsgruppe, die im September ein Wohnraumprogramm zur Deckung des festgestellten Bedarfs von 21.000 Wohnheimplätzen als nicht finanzierbar bezeichnete.

Die Plenarversammlung der HRK hielt die Hinhalte-Taktik der staatlichen Seite für nicht mehr hinnehmbar und verlangte schnelle und konkrete Maßnahmen wenigstens in einigen Städten, wobei Anreize zur Förderung des privaten Wohnungsmarktes am raschesten greifen würden.

 












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