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UNICUM-Kolumne:
'...und es geht doch!'
Der TOIEC - Englisch Sprachkometenz exakt gemessen

Wen es zum Praktikum nach New York, Montreal oder Sidney zieht, der wird ihn über kurz oder lang kennen lernen. Den TOEIC, genauer: „Test of English for International Communication“ – quasi der TOEFL für angehende Berufstätige.

Der TOIEC übertrifft mit weltweit über zwei Millionen Teilnehmern jährlich inzwischen sogar den TOEFL-Test: Ihn legen derzeit 700.000 Teilnehmern pro Jahr ab, was ihn zur größten Sprachevaluation für Studenten macht. Der große Vorteil dieser Tests: persönliche Dozentenvorlieben bezüglich eines bestimmten sprachlichen Stiles oder gar persönliche Ab- oder Zuneigungen spielen beim TOEIC keinerlei Rolle – dank höchster Objektivität. Denn er belegt faktisch messbar, wie hoch oder gering die Kompetenz des Kandidaten ist, englisch passend in jobnahen Situationen anzuwenden: ob es um das korrekte Abschließen eines Vertrages, um die Bestellung von Speisen im Restaurant, das richtige Buchen eines Hotelzimmers oder die Formulierung eines Lebenslaufes geht. Durchfallen kann bei diesem Sprachtest niemand. Aber ein Punktestand zwischen 10 und 999 gibt genau und messbar Aufschluss über die Englischkompetenz.
Immer mehr größere Firmen wie schreiben explizit in ihr Anforderungsprofil: „Die Bewerber sollten einen TOEIC-Punktestand von 650 Punkten vorweisen.“ Warum die Unternehmen sehr gerne zu diesem Mittel greifen, der wie ein Messinstrument objektiv und vergleichbar eine bestimmte Sprachkompetenz misst, zeigt folgendes, oft zitiertes Beispiel: Ein Kandidat kommt ins Bewerbungsgespräch und behauptet, er spreche sehr gut Englisch. In seinen früheren Zeugnissen aus Uni oder Schule werden ihm auch gute Englischnoten bescheinigt. Doch kaum versucht der Personalchef, ein Fachgespräch ganz auf englisch zu führen, sieht es ziemlich schlecht aus mit den „fließenden“ Sprachkenntnissen. Dabei hätten der Kandidat wie das Unternehmen sich diese peinliche Situation schon vorher ersparen können.
Mittlerweile hat sich die gute berufliche Verwertbarkeit des Business-English-Tests auch an den Hochschulen herumgesprochen. Bei den Testfragen handelt es sich das Multiple-Choice-Verfahren. Geschicktes Drumherumreden ist also nicht möglich. Examensnahe Studenten oder frisch gebackene Absolventen wissen das und erwarten sich durch das Zertifikat Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren Mitbewerbern im Kampf um einen guten Job. Das Schöne: Immer mehr Hochschulen bieten den Test inzwischen an. Fragen Sie an Ihrer eigenen Universität nach – es lohnt sich.


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