
Sie wird sich der Frage zuwenden, welche (Steuerungs)wirkung die Methoden der Qualitätssicherung tatsächlich entfalten, und wie sie im Spannungsfeld zwischen Autonomie der Hochschulen und staatlicher Verantwortung wirksam werden (können).
Am ersten Tag werden verschiedene nationale Qualitätssicherungssysteme aus Ländern des Europäischen Hochschulraums seitens der Hochschulen sowie der Qualitätssicherungseinrichtungen vorgestellt und bewertet. Außerdem werden die Fragen gestellt, wie groß das Ausmaß staatlicher Einflüsse auf Hochschulen und nationale Qualitätssicherungssysteme ist und wie die Anschlussfähigkeit dieser nationalen Systeme untereinander im europäischen und im globalen Kontext hergestellt und gesichert werden kann.
Der zweite Tag wird sich intensiv mit den intendierten und nicht intendierten Wirkungen durch Qualitätsentwicklung innerhalb der Hochschulen beschäftigen. Die Wirkungen auf Lehrende, das Studium, die Hochschule als Organisation werden näher betrachtet. Themen sind auch das Spannungsfeld zwischen Hochschulen und Agenturen sowie die internationale Zusammenarbeit.
Wie sich die deutsche Situation im Europäischen Hochschulraum darstellt und wie das Gleichgewicht zwischen Autonomie und staatlicher Verantwortung gewahrt bleiben kann, wird abschließend mit einem Podium diskutiert.
Zu dieser international besetzten Veranstaltung erwarten wir in der Bonner Beethovenhalle mehr als 200 Teilnehmer aus Hochschuleinrichtungen, Qualitätssicherungsagenturen und -verbünden, Wissenschaftsorganisationen und Ministerien.
Tagungssprachen sind deutsch und englisch.
Programm
Anmeldung
Hotelliste
Stadtplan (Tagungsort/Hotels)
Praktische Informationen